Frage von Hummingbird37, 116

Meine Freundin wird von Heim-Erziehern schikaniert. Wie kann ich ihr helfen?

Hi, das klingt jetzt ungewöhnlich, aber meine Freundin wird von zwei Erzieherinnen im Heim auf schlimme Weise schikaniert. Ich war auch schon dabei und konnte es gar nicht fassen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die soetwas tun.

Ihre Eltern haben sie ins Heim gegeben, weil sie "mit ihr nicht mehr fertig werden", weil sie nicht zur Schule geht. Sie hat aber eine ganz schlimme Schulphobie, weil sie (13) im letzten Jahr über Monate immer wieder brutal von einem Leher vergewaltigt wurde.

Die Erzieherinnen wissen das auch, denn sie dürfen sie nicht allein in einem Raum mit einem Mann oder Jungen lassen, weil sie sonst Panikattacken bekommt. Sie hatte damals auch schlimme innere Verletzungen. Ihren Eltern wird immer wieder gesagt, sie sollen sie unbedingt in psychologische Behandlung geben, aber die Eltern wollen das nicht.

Sie glauben nicht an die Psychologie, ihr Vater hat einmal zu mir gesagt: "Das sind doch alles Ausreden, alles, was ihr fehlt, ist Disziplin. Als ich noch klein war hätten wir uns das nicht erlaubt, da hätte es aber Dresche gegeben!" Wie abscheulich ich das finde, muss ich hier sicher nicht zum Ausdruck bringen.

Jedenfalls geht sie jeden Morgen zur Schule, geht auch manchmal rein und bekommt dann Panik. Sie sitzt immer unten auf der Parkbank und wartet. Immer wenn es zur nächsten Stunde geht, will sie gehen, aber sie hält es nicht aus. Jedenfalls wenn sie dann wieder im Heim ankommt, haben die Erzieher ja schon mit der Schule gesprochen und dann bekommt sie den Ausgang gestrichen, obwohl die Erzieher das gar nicht dürften! (Die haben da so eine Liste, in welchen Situationen und wie viel Ausgang sie streichen dürfen.)

Wenn dann jemand sagt, wie unfair das doch sei, sagen die Erzieher: "Wieso, sie hatte heute doch schon genug Freizeit!" oder "Die anderen sitzen in der Schule und sie macht sich einen Lenz!" vor allen Anderen! Und solche Sprüche kommen ständig. Das ist für sie natürlich besonders schlimm. Und niemand unternimmt etwas.

Ihr Sachbearbeiter beim Jugendamt meinte nur, er könne da nichts machen, da die Eltern das Sorgerecht noch haben und "ihre elterlichen Pflichten nicht vernachlässigen würden." Eigentlich müsste sie ab 14 auch ohne Einwilligung der Eltern in psychologische Behandlung dürfen, aber das ist noch fast ein Jahr hin.

Jetzt hat sie ja erstmal Ferien und nach dem Sommer wechselt sie die Schule, sie redet sich ein, dass das etwas bringen würde, doch ich kenne sie schon eine Weile und bezweifle das. Hat jemand eine Idee, wie ich ihr helfen könnte?

Antwort
von Chillida13, 51

Das Schicksal deiner Freundin geht mir sehr nah.

Sie hat aber eine ganz schlimme Schulphobie, weil sie (13) im letzten Jahr über Monate immer wieder brutal von einem Lehrer vergewaltigt wurde.

Wurde der Lehrer zur Rechenschaft gezogen? Gab es keine frühen Hinweise auf eine Vergewaltigung?

(...) ihr Vater hat einmal zu mir gesagt: "Das sind doch alles Ausreden, alles, was ihr fehlt, ist Disziplin. Als ich noch klein war hätten wir uns das nicht erlaubt, da hätte es aber Dresche gegeben!"

Entsetzlich. Dieser sog. Vater hat die "Erziehung" seines Elternhauses in den Knochen und gibt sie "ungefiltert" an sein Kind weiter. Sein Erziehungsauftrag lautet: Disziplin und Dresche.

Ihr Sachbearbeiter beim Jugendamt meinte nur, er könne da nichts machen, da die Eltern das Sorgerecht noch haben und "ihre elterlichen Pflichten nicht vernachlässigen würden."

Mir kommt die Galle hoch. Alle Fäden laufen in diesem Elternhaus zusammen. Ihr Kind hat sich - so mein Empfinden - von den Fesseln des Elternhauses befreien wollen, hat dem Druck nicht widerstanden und geriet so in eine ausweglose Lage.

Mein Rat (Ich bin 13 und will es versuchen): 1. Halte weiter zu ihr! 2. Sprich mit der Heimleitung! 3. Deine Freundin sollte ein Tagebuch führen. 4. Hilfe durch eine Selbsthilfegruppe. 5. Hilfe durch den WEISSEN RING http://weisser-ring.de/hilfe).

Ich wünsche euch viel Kraft.

Kommentar von Hummingbird37 ,

Hi Chillda, danke für Deinen Rat. Meine Mutter hat heute mal mit der Heimleiterin gesprochen und die meinte, soetwas ginge gar nicht und sie würde mal mit den Erzieherinnen reden. 

Ein Verfahren gegen den Leher läuft bereits, es gab noch weitere Opfer und auch Zeugen, wir sind also zuversichtlich.

Antwort
von Coza0310, 65

Wenn die Eltern eine psychologische Behandlung verweigern, dann ist die Aussage des Sachbearbeiters beim Jugendamt falsch, dass sie ihre elterlichen Pflichten nicht vernachlässigen.

Allerdings kannst Du da mit Deinen 13 Jahren nicht ernsthaft dagegen vorgehen.

Antwort
von Deepdelver, 43

Also, falls du kein Troll bist und deine Geschichte wirklich stimmt, solltest du zur Polizei gehen und die Erzieherinnen anzeigen, Punkt. Es gibt ja mind. einen Zeugen (dich), somit sollte einer Verurteilung wegen Missbrauchs Schutzbefohlener nichts im Wege stehen.

Antwort
von einfachichseinn, 42

Du hast auch viel Zeit und eine Menge Phantasie.

Du solltest mal versuchen einen Roman zu verfassen, anstatt hier deine Geschichten zu verbreiten.

Kommentar von Hummingbird37 ,

Du solltest mal darüber nachdenken, wann Du Dein Zweifeln zum Ausdruck bringst und wann nicht. Gerade wenn Vergewaltigung im Spiel ist, kann eine simple kleine Aussage wie Deine sehr viel bewirken. 

Was, wenn meine Freundin oder jemand in ihrer Situation das ließt? Dadurch ist alles für sie nur noch aussichtsloser, nach dem Motto: "Niemand hilft mir und niemand glaubt mir." 

Wenn Du es nicht glaubst, dann lass es doch einfach, damit schadest Du wenigstens niemandem.

Kommentar von phantasma1 ,

kleiner troll dder langeweile hat.

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich schade auch ziemlich offensichtlich so niemandem. Sorry, aber deine gesamten Geschichten klingen so sehr nach Troll, dass ich mir keine Sorgen machen muss.

Kommentar von Hummingbird37 ,

Verstehst Du es nicht oder willst Du nur provozieren? Selbst wenn die Geschichte nicht wahr wäre, könnten immer Vergewaltigungsopfer das hier lesen und sich dementsprechend noch schlechter fühlen! Wenn es um Vergewaltigung geht darf man weder lügen noch zweifeln, solange keine Beweise vorliegen!

Kommentar von einfachichseinn ,

Achso ich darf nicht zweifeln?

Wo steht das denn geschrieben? 

Viel schlimmer finde ich es, dass du dir so haarsträubende Geschichten ausdenkst! 

Denk durch wirklich mal an die Opfer und spiele hier nicht noch Moralapostel. Irgendjemand würde wirklich vergewaltigt und muss dann noch so eine blöde und erfundene Geschichte lesen. Du machst du damit über jedes Opfer lustig!

Du nimmst diese Sache nicht wirklich ernst!

Ganz davon abgesehen, sage ich gar nicht, dass deine Freundin nicht vergewaltigt wurde. Ich glaube dir die komplette Geschichte nicht.

Das macht für Opfer vermutlich auch noch mal einen Unterschied. Wenn ich sagen würde : Lehrer wurden nie eine Schülerin vergewaltigen, könnte ich Opfer verletzen, aber Gott sei dank mache ich das ja nicht.

Antwort
von Wahchintonka, 77

die Telefonseelsorge, kostenlos anrufen

Antwort
von fusselchen70, 40

Was ssgen denn deine Adoptiveltern dazu?

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