Meine Freundin nimmt heroin was soll ich tun?

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7 Antworten

heroin hilft nunmal extrem gut gegen schmerzen. und zwar gegen alle. ob seelisch oder körperlich ist egal. hier liegt auch das enorme abhängigkeitspotenzial begraben. egal wie ka cke es dir geht, auf einmal ist alles gut und die welt wieder schön.

ihr erzählen, dass das schlecht ist usw. wird vermutlich nichts bringen.

das heroin ist nicht das ursprüngliche problem. sie behandelt damit lediglich symptome. (so ist das übrigens bei fast allen abhängigen. das eigentliche problem soll mit drogen überdeckt werden)

sie muss also dringend zu einem therapeuten und das alles aufarbeiten.

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Kommentar von TheSeeker2604
24.09.2016, 21:11

Sie will ja nicht Sie verweigert sich. Jeden Abend rede ich mit ihr darüber, weil sie wohnt bei mir weil meine Eltern das sorgerecht haben.

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Nunja, in dem Fall sieht man ja eindeutig die Motivation für ihren Konsum.

Wenn das Heroin selbst nicht mit giftigen Zusätzen durchgestreckt ist und sie sich nicht überdosiert (kann Atemdepression zur Folge haben), ist es tatsächlich nicht "wirklich" schädlich für den Körper.

Das eigentliche Thema ist die Sucht die sich entwickeln kann.

Heroinsucht ist ähnlich schlimm wie die Tabaksucht. Dadurch dass es illegal ist und sich Menschen dadurch sozial isolieren mussten, hat es leider einen sehr schlechten Ruf, der nichtmal vollkommen berechtigt ist. Denn der Heroinrausch ist zumeist für die Person interessant, die Probleme im Leben hat und davon flüchten möchte!

Sie hat einen psychischen Schmerz, zurückzuführen auf ihre Vergangenheit, und davon befreit sie sich mit dem Heroinrausch.

Anzupacken ist hierbei eher der psychische Schmerz als die Sache mit dem Heroin, da ich glaube, würde sie den Schmerz im nüchternen Zustand nichtmehr tragen, wäre das Heroin auch unattraktiv für sie zum Konsumieren.

Man sollte also versuchen sie irgendwie hinzubringen mit ihrere Vergangenheit frieden zu schließen. Das könnte zum Beispiel über einen guten Therapeuten verlaufen oder einem Psychologen. Ansonsten wären klärende Gespräche und das vermitteln von Teilnahme & Verständnis für ihre Situation wichtig.

Wenn sie ihr Trauma/ ihre Traumata bewältigen kann, glaub ich, würde sie auch mit dem Konsum des Heroins so langsam aufhören können. Wäre es dennoch nicht möglich (Eine Heroinsucht ist eigentlich auf körperlicher Ebene ein schleichender Prozess und kommt nicht sofort!).

Du müsstest dich vielmehr auf ihr Seelenleiden konzentrieren als das womit sie es für kurze Zeit vergessen lässt.

Man muss ihr die anderen Wege zeigen, eine gute Ansprechperson sein und für sie da sein. Sich auf keinen Fall abwenden, das würde mit der Zeit möglicherweise einen bösen Teufelskreis erzeugen.

Ich hoffe ich konnte dich auf neue Gedanken bringen und wünsche dir viel Glück.

Gruß Glueckspilzler

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ihr seid schon lange zusammen heisst was? sie ist 14 ...

wie dem auch sei. heroin-abhaengigkeit ist ohne therapie praktisch gar nicht in den griff zu bekommen. in so jungem alter besteht aber noch eine reelle chance, noch mal die kurve zu kriegen.

aber dazu muesste sie selbst aussteigen wollen und das ist wahrscheinlich das groesste problem.

vielleicht kannst du sie mal zu einer beratungsstelle schleifen, wo sie ein bisschen aufgeklaert wird ueber das, was auf sie zukommt, wenn sie so weiter macht.

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Kommentar von TheSeeker2604
23.09.2016, 22:40

2 Jahre und das werde ich tun auch wenn sie es nicht will. Es muss einfach sein.

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Zur Drogenberatung begleiten, sie braucht außerdem jemand, der sich mit Traumata auskennt. Es muss versucht werden, ein Netz der Anerkennung aufzubauen, das sie nicht einsperrt.

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Oh und wieder jemand der Heroin nur aus den Nachrichten kennt.. Wenn Heroin so schlimm wäre wie es die Nachrichten darstellen dann hätte Bayer es damals nicht unter die Leute gebracht und wir hätten das nicht so lange genutzt damals. Und selbst Kinder haben dies damals verabreicht bekommen. Das was heutzutage an Heroin so schlimm ist sind einzig und alleine die schrecklichen Streckmittel wo niemand weiß was dort genau alles reingemixt wird. Natürlich ist das ein Problem für deine Freundin und du solltest ihr mit Beratungen durch Fachkundiges Personal helfen aber ich kann es einfach nicht sehen wenn jemand sich mit Drogen nicht auskennt und die schlecht mache der Medien einfach 1 zu 1 übernimmt ohne sich selbst ein Bild zu verschaffen. 

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Du kannst nichts tun, wer Drogen abhängig ist braucht professionelle Hilfe. 

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Es gibt keine "richtigen Antworten" auf solche Probleme.
Aber es gibt sachkundige Menschen, die versuchen gemeinsam mit Dir und der betroffenen Person Lösungswege zu erarbeiten.
Diese Menschen findest Du in der nächst gelegenen DROGENBERATUNG.

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