Meine Freundin hat vom Jobcenter eine 3-monatige Sperre des ihr zustehenden ALG 2 aufgesetzt bekommen, was kann man dagegen tun?

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4 Antworten

Wenn sie einer Maßnahme zugeteilt wurde, hat sie das erst mal ernst zu nehmen. Dazu gehört auch, dass der Maßnahmeträger Bescheid weiß, was mit dem Teilnehmer ist und wo er steckt - wenn er nicht erscheint.

Ich habe schon mehrfach, auch gerade aktuell, in Maßnahmen gearbeitet, wo unsere Teilnehmer oft chronisch krank sind bzw. auch nicht sehr zuverlässig, was solche Dinge anbelangt - auf Grund einer Suchterkrankung.

Wir händeln es so, dass wir die Termine unserer TN wissen - auch Monate im Voraus. Wir wissen dann, dass die beim Arzt sind und ein Nachweis darüber in den Folgetagen ins Haus flattert.

Und wenn Krankenhaus - manchmal hat sogar das KH (auf Bitte desjenigen) angerufen, um uns mitzuteilen, dass TN XY stationär "drin ist".

Damit verhindern wir, dass erst mal eine Meldung "Unentschuldigtes Fernbleiben" an das Jobcenter raus geht.

Ich denke, dass ist alles eine Frage der Kommunikation. Wenn der Maßnahmeträger unterrichtet wird - und sei es erst mal telefonisch - dann werden die wenigsten Spaß daran haben, denjenigen in die Pfanne zu hauen und das Jobcenter sofort in Kenntnis setzen.

Außerdem erhält man eine 100%-Sperre auch nicht beim ersten "Vergehen" und aus heiterem Himmel.
Da muss man entweder Wiederholungstäter oder schon ein paar Mal um eine Stellungnahme gebeten worden sein.

Wenn sich dann nichts ändert oder man eben nicht reagiert, dann können solche Sanktionen folgen.

Im Übrigen werden alle TN zu Beginn einer Maßnahme darüber unterrichtet, wie man sich in einem solchen Fall verhält. Wenn man das dauerhaft ignoriert, dann muss man mit den halt mit den Folgen leben.

Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen.

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" Einige Krankmeldungen kamen wenige Tage zu spät an, weil sie es organisatorisch nicht anders hinbekommen hat (Klinikaufenthalte etc.)"

Damit ist die Sperre berechtigt. Man kann Krankmeldungen auch aus der Klinik aus weiterleiten (lassen)

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Auf die Behörde druck machen und immer wieder anfragen was da jetzt los ist dann passiert irgendwann was, weil sie dann keinen Bock mehr ham, wichtig dabei immer freundlich bleiben auch wenns schwerfällt

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Kommentar von nonamestar
25.01.2016, 22:57

Dummlaberlaber.

Das Amt hat korrekt entschieden.

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Kommentar von KartoffelFred
25.01.2016, 23:00

man kann ja mal nen Fehler machen oder wirklich nichts dafür können, man muss das glaube was in der Frage steht und nicht immer vom negativsten Fall ausgehen

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