Ich hab das erst gestern erfahren, dass meine Freundin das hat. Sie findet sich zu dick und steckt sich nach größeren Mahlzeiten den Finger in den Hals. Ich hab schon versucht mit ihr zu reden, aber sie meint, dass ich sie damit in Ruhe lassen soll. Ich mach mir echt Sorgen um sie und weiss nicht, was ich machen oder wie ich mich verhalten soll. Was nun?
Ich würde mich erst einmal bei einer Selbsthilfegruppe erkundigen. Die wissen, wie man mit solchen kranken Menschen umgehen muss. Vielleicht kannst du ja mit deren Hilfe deine Freundin dazu bringen, ebenfalls zur Selbsthilfegruppe zu gehen.

Ich weiß, daß sich in einem ähnlichen Fall die Familie der Betroffenen an eine Beratungsstelle gewandt hat, und mit deren Hilfe konnten sie dem Mädchen vor Augen führen, daß sie krank ist. Ich werde versuchen herauszufinden, welche Stelle das war und dir das morgen direkt mitteilen, weil ich befürchte, daß du das alleine nicht schaffen kannst
Finde ich toll, so ein gezieltes Engagement!!! DH!

Du kannst da wenig ausrichten. Es ist wie bei einem Süchtigen/Abhängigen - sie muß von selbst erkennen, dass sie Hilfe braucht. Du kannst dir aber Infos und Hilfe bei Beratungsstellen holen, die dir Tipps geben, wie du damit umgehen kannst. Helfen kann deiner Freundin nur eine Therapie.
Vielleicht hilft dir folgender Link schon weiter:
moon73 am 24. September 2008 15:50 Oder hier: http://www.magersucht.de/
Baiana am 24. September 2008 15:52 Und noch ein Link: http://www.hungrig-online.de/

Setz Dich mal mit ihren Eltern zusammen, vielleichtkönnt ihr zusammen helfen.

Wende Dich an die Eltern der Freundin und diese sollten dann zum Arzt/ Therapeuten gehen. Du selbst, wirst wenig ausrichten können. Ich versteh die Mädels von heute wirklich nicht. Warum definiert man sich über seine Figur und nicht über seinen Charakter und Persönlichkeit.
Eselin am 24. September 2008 15:49 Ich will es ja nicht nur auf die Medien schieben. Aber die halte ich schon in weiten Teilen verantwortlich für die Misere. Denn da wird doch gezeigt, dass angeblich nur in und hip und gut ist, wer wenig auf den Rippen hat (geht leider dann auch oft einher mit "wenig im Kasten).
Aber Essstörungen sind auch eine Krankheit und ich möchte nicht in der Haut einer essgestörten Person stecken.
LeoMama am 24. September 2008 15:54 Ich weiß, ist ein riesiges Problem bei den Personen, dauert ewig, dass in den Griff zu kriegen und Rückfallquote ist sehr hoch. Die Medien sind sicherlich schuld dran, fehlendes Selbstwertgefühl, Probleme/Familie...weia!!!

Das ist eine schwierige Frage bzw. Situation. Denn deine Freundin scheint schon ziemlich tief drin zu stecken. Versuche dennoch, sie mit viel Geduld zu einem Arztbesuch zu bewegen und sie davon zu überzeugen, dass sie Hilfe - auch in Form von Psychotherapie - braucht.
Viel Glück Euch beiden.
Rede doch dann erst mal mit ihrer Mutter.Das muß ärztlich behandelt werden.Der Arzt muß damit konfrontiert werden.Allein schafft sie es nicht,davon los zu kommen.

Du kannst sie warnen aber versuche nicht sehr streng ihre Sitten zu verändern. Sie wird bald auch selbst sehen dass sie müde wird und vielleicht zu mager wird. Dann kanst du si noch raten.
Du solltest auf keinen Fall versuchen, die Essstörung deiner Freundin in irgendeiner Form zu "unterstützen". Beispiel: Nicht jedes Mal, wenn er leer ist, den Kühlschrank wieder voll machen. Dadurch suggerierst du ihr nur, dass ihr Verhalten völlig normal ist (was ja nicht stimmt). Was die Partnerschaft betrifft, solltet ihr auf jeden Fall Hilfe bei einer Beratungsstelle suchen. Alles Gute für euch beide!
Erkläre ihr deutlich: Wenn der Darm nicht gesund arbeiten kann, gibts Darmkrebs. Ich erlebe es gerade im Bekanntenkreis. Junge Frau hat nicht mehr lange zu leben.

Das ist eine schwierige Situation. Leider musste ich hier auch Erfahrungen sammeln. Das Problem ist, dass die betroffenen Mädels alles abblocken, die Gefahren und das Problem nicht erkennen wollen. Ich habe alles versucht ihr zu helfen, aber es ging nach hinten los. Sie hat sich letztendlich von mir getrennt. Mein Tip: nimm die Eltern, Geschwister und Freunde mit ins Boot. Das entlastet zumindest Dich und nimmt etwas den Druck der Verantwortung von Dir. Und holt Euch Rat bei einem Psychologen - vielleicht gibt es eine Möglichkeit für Euch die Ursache für das Essproblem herauszufinden und zu bekämpfen, ohne dass sie direkt damit konfrontriert wird.