Frage von optimist2, 107

meine Frau selbständig und mit mir famielenversichert ( Krankenversicherung). Muss meine Frau extra sich versichern?

Ich bin gesetztlich Krankenversichert. und meine Famile sind mit mit versichert. jetzt ist meine Frau selbständig ( kleine Gewerbe).

Muss meine Frau sich selbst versichern?

Bitte um Ihre Hilfe .

Danke im Voraus

Antwort
von eulig, 77

wie hoch sind die monatlichen Einkünfte aus der selbständige Tätigkeit? seit wann besteht das Gewerbe? gibt es einen Steuerbescheid? nach den dort angegebenen Einnahme richtet sich die Krankenkasse bei der der Beurteilung, ob sie sich selbst versichern muss, oder familienversichert bleiben kann.

Antwort
von DerHans, 75

Wenn sie   mehr als 385,00 € monatlich verdient muss sie sich selbst versichern.

Und zwar von ihren Brutto

Kommentar von optimist2 ,

Meine Frau ist so maximal 15/ Woche im Laden . die Kindern Hilfen nach der Schule/ Uni und Ich hilfe auch nach der Arbeit.

Ich bin der Hauptversicherter . Alle sind mit Familienversichert. Wie wird es berechnet. nur die 15 stunden von Meine Frau oder zählen auch die Stunden , wo ich und die Kindern Hilfen?

Kommentar von kevin1905 ,

405,- € im Dezember, 415,- € ab Januar.

Antwort
von kevin1905, 55

Muss meine Frau sich selbst versichern?

Erzielt sie Gewinne (nicht Umsätze!) die regelmäßig über 405,- € im Monat liegen (415,- € ab Januar)?

Kommentar von DerHans ,

Bemessungsgrundlage ist der Einnahmeüberschuss. Ein Arbeitnehmer zahlt seinen Beitrag auch vom Bruttoverdienst.

"Gewinn" macht so ein Laden doch nie. Dann ist man aber trotzdem nicht kostenlos versichert.

Die Krankenkasse wird das auch jährlich prüfen.

Kommentar von DolphinPB ,

Da gucken wir doch mal ins SGB IV § 15 und finden dort im Absatz 1:

Arbeitseinkommen ist der nach den allgemeinen Gewinnermittlungsvorschriften des Einkommensteuerrechts ermittelte Gewinn aus einer selbständigen Tätigkeit.

Anm. meinerseits: natürlich vor Steuern

Kommentar von kevin1905 ,

Die Krankenkasse wird das auch jährlich prüfen.

Natürlich tun sie das. Das Mitglied oder der Versicherte in diesem Fall hat Mitwirkungspflichten (§§ 60 ff SGB I).

Im ersten Jahr nehmen sie die Angaben des Versicherten auf dem schönen Bogen, dem man diesem zuschickt. Bleibt man unter 1/7 der Bezugsgöße, bleibt die FamV bestehen.

Kommt man drüber kommt es drauf an wie die Kasse einen einstuft (durch einen Beitragsbescheid gegen den Widerspruch zulässig ist).

  • Nebenberuflich selbständig --> Fiktives Einkommen 1/3 der Bezugsgröße, hierauf KV und PV Beiträge (Mindestbeitragsbemessungsgrundlage)
  • Hauptberuflich selbständig --> Fiktives Einkommen 3/4 der Bezugsgröße (1/2 im Gründungsjahr oder bei sozialer Härte).

"Vergisst" man im Folgejahr den Steuerbescheid vorzulegen, muss die Kasse von Einkünften in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze ausgehen und hierauf die Beiträge erheben.

Alles etwas komplizierter geschrieben in § 240 SGB V.

Antwort
von Joergi666, 79

wenn die Frau nicht mehr wie 18 Stunden die Woche arbeitet, nicht mehr wie 385 Euro im Monat verdient und sie keine sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter hat kann sie in der Familienversicherung bleiben.

Kommentar von optimist2 ,

Ich danke Ihnen für die Antwort.

Es ist familienbetrieb. jede Hilft. Sie hat Kinder.

Sie hat keine beschäftigte. Kinder hilfen nach der Schule.2 kindern.

18 und 19. jede übernimmt den Laden für bestimmt ziet.

Kommentar von Joergi666 ,

dann ist wie gesagt die 385 Euro - Grenze zu beachten.

Kommentar von optimist2 ,

Werden die Stunden die ich  und meine Kinder im Laden verbringen gererchnet. Alle sind bei mir versichert.

Oder werden nur die Stunden die Meine Frau im Laden verrichtet berechnet.

Danke im Voraus

Kommentar von kevin1905 ,

Wie würden die denn die Zeiten überprüfen? Dies ist doch ehr akademisch als praktischer Gradmesser.

Kommentar von kevin1905 ,

nicht mehr wie 385 Euro im Monat verdient

2.905,- € / 7 = 415,- € nicht 385,- €.

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