Eastside am 15.09.2007 um 21:51 Uhr
Englische Forscherinnen der Universität von Lancashire machen mit einer besonderen Form der weiblichen Unsensibilität dem Possessivpronomen den Garaus. Sie wollen besitzanzeigende Fürwörter abschaffen.
Ein Chef, der z.B. die Formulierung "meine Sekretärin" gebraucht, macht sich strafbar. Denn darin zeigt sich ein unzulässiger Besitzanspruch und ein Eingriff in die Persönlichkeitssphäre der Sekretärin.
Und in einer Talkshow plädiert eine Feministin dafür, auch unter Eheleuten sprachliche Besitzansprüche zu vermeiden. Statt "meine Frau" sollte es heißen: "die Frau, mit der ich verheiratet bin".
Meine Lieben, was haltet ihr von diesen Auswüchsen? ;o))

Liebe Eastside,
auch wenn die Frage schon älter ist: Sie wurde beanstandet und deshalb möchte ich hier doch den nötigen Hinweis hinterlassen, dass die Frage zwar interessant ist, aber eigentlich ins Forum gehört. Bitte achte bei kommenden ähnlichen Fragen darauf.
Viele Grüße
Verena vom gutefrage.net-Support

Bitte keinen Eingriff in meine Persönlichkeitssphäre.;-) Manchmal habe ich das Gefühl,die wissen vor Langeweile nicht mehr,was sie noch verändern und ummodeln sollen.Ich bleibe Deine Liebe,gelle?!

Das ist für mich genauso Schwachsinn wie Lebensabschnittsgefährtin/-gefährte.

Ich weiß gar nicht, weshalb es so viele Menschen gibt, die sooooooooooo viel lange Weile haben.
Die Sekretärin, deren Gehalt ich bezahle, die in dem Zimmer vor mir sitzt und mich unterstützt , hat die Frau angerufen, mit der ich verheiratet bin um ihr die Information zu geben, dass ich die Kinder, die wir gemeinsam gezeugt haben, heute leider nicht von der Schule abholen kann.
Ich wandere doch aus.
Solf am 15. September 2007 21:58 ich weiss schurke.. nach Neuseeland! Nur da sind sie mindestens so blöde wie hier..;-)))

Ich finds einfach nur GEI.L! Gute Nacht... Gruss Solf
Eastside am 15. September 2007 21:57 na schau, doch zuwas gut ;o))
schurke am 15. September 2007 21:58 Dürfen wir jetzt nicht mehr unser Solf sagen?
Oder geht es nur um Frauen?
Solf am 15. September 2007 22:00 es geht im primären doch eher um Frauen.. liebe Grüsse von eurem Solf.. ;-))
schurke am 15. September 2007 22:04 Das verstößt doch aber auch gegen die Gleichbehandlung von Mann und Frau.
Liebe Grüße an den Solf, den wir dann nicht mehr unser nennen dürften.

wie sagt man denn dann z.bsp. zu " meine mutter" oder " mein vater" ?
die frau die mich gebar und der mann der mich erschuf ?
also, es wird doch immer toller :o))
░critter░ am 16. September 2007 00:08 Das Alte Testament lässt grüßen!
...der Mann der mich zeugte! ;))

Dazu kann ich nur sagen: Liebe Kinderinnen und Kinder, wollt ihr nicht bald ins Bett gehen?...ggg.

Sind die durcheinander? Meine Frau ist und bleibt meine Frau. Ich will doch keine Romane schreiben oder reden, um das umschreiben zu müssen.

Was soll man dazu sagen. Menschen, die auf der falschen Straßenseite Auto fahren, wollen uns irgendetwas beibringen? Ich wußte garnicht, daß Lancashire eine Universität hat. Ich dachte die sind alle in Oxford und Cambrige gebündelt. Also sag meine Frau oder auch seine Frau oder einfach die Frau!!!
schurke am 15. September 2007 22:01 Die Frau hat mich heute geküsst.
Läßt Raum für allehand Spekulation offen.
Sylboy am 16. September 2007 09:55 Wer fährt auf der falschen Straßenseite? Doch wohl nur Geisterfahrer! Oder willst Du behaupten, daß die rechte Straßenseite die einzig richtige ist? Das ist anmaßend und intolerant. --- Was 'meine' Sekretärin anbelangt, so sagt das ja wohl nur aus, daß sie nicht jemanden anderes Sekretärin ist. Das ist also nicht anmaßend. Ich finde den deutschen Wortgebrauch 'DEINe MEINung' oder 'UNSere MEINung' viel eigenartiger. Wir sollten uns mal überlegen, unser Vokabular zu reformieren, also neue Wörter einzuführen, wie da sind: Meinung, Deinung, Seinung, Ihrung, Unsrung und Eurung. Hey, was haltet Ihr davon?

Ich finde diese Sache einfach nur bescheuert... Wenn man demnach alles in der Sprache (egal in welcher)so "wörtlich" nähme und alles anylysieren täte, dann wäre es am allerbesten, wenn man(n) den Mund hielte - dann kann man(n) nichts falsch machen.

Auch wenn das zugegebenermaßen sehr ungewöhnlich klingt: Aber so ganz Unrecht haben diese Leute ja gar nicht. Der Partner oder die Partnerin ist doch kein Eigentum des anderen Partners. Es kann doch keinesfalls ein Besitzanspruch hergeleitet werden, nur weil sie eine Beziehung miteinander eingegangen sind. Jeder Mensch ist eigenverantwortlich und nie Eigentum eines Anderen (sollte es zumindest nicht sein). Leider gibt es auch hier in Deutschland noch genug Menschen (und überwiegend Männer), die glauben, Ihre Frau wäre ihr Eigentum, über das sie nach Belieben verfügen könnten. Ich finde so ein Verhalten einfach zum Ko..en.
Solf am 15. September 2007 22:01 Bist du noch da, mein alter Junge?? ;-))
gri1su am 15. September 2007 22:03 na klar, seit Kurzem. Muss doch wenigstens einmal täglich hier reinschauen....ggg
Shira am 15. September 2007 22:08 Ja gri1su, so ist das hier mit der Demokratie. Wehe wenn man mal eine andere Meinung hat! :-)
schurke am 15. September 2007 22:10 Aber Grisu, das hat doch nichts mit der Wortwahl zu tun.
Wenn ich sage "mein Kind", dann bedeutet es doch "nur" das es das Kind ist, das ich zur Welt gebracht habe. Menschen die Andere als ihr Eigentum behandeln sind krank. Das hat aber bei Weitem nichts mit der Satzstellung zu tun. Und die wird man duch solch hohle Regelungen nicht therapieren.
Wenn ich jetzt schreibe: liebe Grüße an meinen grisu", heißt oder bedeutet es doch "nur" das ich Dich mag, mit Dir gernen plaudere etc. Deshalb bist Du doch nicht mein.
Die Frauen, die sich soetwas ausdenken sind weltfremde Männerhasserinnen, vielleicht lesbisch, auf jeden Fall aber krank.
gri1su am 15. September 2007 22:23 @meine liebe Schurkin: So, wie Du das audrückst, ist es vollkommen in Ordnung. Was ich mit meinen Worten sagen wollte, ist Folgendes: Wie viele Männer gibt es hier, die ihre Frau benutzen, wie es ihnen gefällt. Sie hat den Mann von vorn bis hinten zu bedienen, sie hat ihm zu Willen zu sein, wann immer er möchte (und ohne Rücksicht auf die Frau zu nehmen), nur die Bedürfnisse dses Mannes sind von Bedeutung, die der Frau vollkommen uninteressant und nebensächlich, usw. usw.
Das nenne ich Besitzanspruch, der in keiner Weise gerechtfertigt ist. Dieses Aufeinander eingehen, gegenseitige Rücksichtnahme fehlt da vollkommen.
krauthexe am 15. September 2007 22:05 Lieber Drache,ich glaube,Du hast heute zu viel geschuftet.Sagst Du nicht auch gern mal zu der Frau,mit der Du zärtliche Stunden oder sogar Dein Leben verbringst:MEIN Schatz?! Oder sagst Du dann,Du Schatz,mit dem ich ein Schäferstündchen habe?!:-)))))(ganz schnell duck)
gri1su am 15. September 2007 22:12 @krauthexe: Natürlich ist überhaupt nichts gegen so eine Wortwahl zu sagen, wenn sie denn liebevoll gemeint ist. Ich wäre auch nicht derjenige, der den Begriff "meine Frau" eben in dieser Art nicht gebrauchen würde. Aber den obigen Text verstehe ich im Zusammenhang mit Eigentums- oder Besitzansprüchen, oder sehe ich das verkehrt? Gegen solche Besitzansprüche wehre ich mich, nicht gegen eine liebevolle Formulierung.
krauthexe am 15. September 2007 22:14 Mein lieber Drache,da bin ich jetzt aber beruhigt.:-))
Wenn die Sklaven früher gesagt haben "Mein Herr", wollten sie dann damit sagen, dass die Besitzverhältnisse gerade umgekehrt sind?
Gruß wiele
gri1su am 15. September 2007 22:33 Sie waren ja das eigentum ihren herrn. Der konnte über sie verfügen, wie er wollte, selbst über ihr Leben.
Und es gibt heute noch genug Männer, die ihre Frau ebenso behandeln, nur, daß das Töten heute nicht mehr ganz so einfach ist.
grisu05 am 29. September 2007 01:45 Naja, werter Namenskollege. Der Vorstoß der Engländerinnen geht ja über die Ehe hinaus. Klar, es gibt auch Chefs, die "ihre Angestellten" wie Sklaven halten. Aber "meine" begründet in diesem Zusammenhang keinen Besitzanspruch. Und durch die Umformulierung werden die von Dir beschriebenen Ehemänner sicher keine besseren Menschen.
snowflake am 1. Oktober 2007 11:16 Sehr gut gesagt und werde gern dazu sagen, das nach 30 Jahr ehe kann ich mich an meine Trauung erinnern ,nimmst du Sie – Er als (deine Frau ,deine Man) vor immer

Mein Gott! Das ist übertrieben!
krauthexe am 15. September 2007 22:07 Das stimmt!:-))
Eastside am 15. September 2007 22:07 aber irgendwie sind jetzt alle ein bisserl "munterer".. lach!
neurodoc am 15. September 2007 22:09 Ja, bei der Frage aus der gf-Lethargie erwacht!
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 24. Februar 2008 00:11 Indeed, Neurodoc! What ist nur los in Old England, my Goodness!

Da ergeben sich natürlich verschiedene Fragen.
Darf die Sekretärin denn "mein Chef" sagen?
Betont die Formulierung "die Frau, mit der (Objekt) ICH (Subjekt) verheiratet bin" nicht auch eine gewisse Dominanz; sollte es nicht besser lauten "die Frau, die (Subjekt) mit MIR (Objekt) verheiratet ist". Oder noch besser: "Die Frau, die derselben ehelichen Gemeinschaft angehört, wie ich".
Die Hauptfrage indessen lautet: Was soll der Blödsinn?

Frei nach Asterix und Obelix: Die spinnen doch, die Engländerinnen.
Was ist denn an dem "mein" so Schlimmes? Dieses "mein" drückt für mich im Normalfall keinen Besitzanspruch aus, sondern dass Menschen zu mir gehören bzw. Dinge von mir verwendet werden.

Ich lach mich nur halb tot, seit ich das hier heute früh lese :-)) Das ist der Witz des Tages, echt...
.Wir schaffen irgendwelche Wörter ab. Am besten wir kehren zur Zeichensprache zurück und kommunizieren wie die Affen..
."Kollegin,..Zeichensprache.., der Chef möchte, dass ich..Z..Akten sofort in ..Z.. Büro bringe! Kannst ..Z.. derweil auf ..Z.. Telefon aufpassen? ..Z.. bin gleich zurück. Danke..Z.."

Meine liebe eastside, oder pardon, die Frau, die ich schätze, ich meine das ist englischer Humor, oder doch nicht?
Na, man kann alles übertreiben.
Auch die besondere Betonung, dass auch Frauen mit Begriffen wie "Studenten" gemeint sind (StudentInnen) finde ich schlicht überflüssig.
Aber man gewöhnt sich an alles. Auch daran, dass oft "frau" statt "man" geschrieben wird (Blödsinn³)
Gruß wiele

Meiner Meinung nach sind solche Wortklaubereien Unsinn.
Dann ist es auch nicht mehr "mein'" Kind/Sohn/Tochter, wenn er/sie/es 18 wird.
Da wird die seit Jahrhunderten gewachsene Sprache in Frage gestellt.
Ich bind afür, dass das Wort "weiße" nicht mehr benutzt werden darf, sondern nurnoch europäisch-stämmig.
Dann ist mein Auto auch nur noch das Fahrzeug, welches mich irgend wohin fährt! Blöd fand ich es schon immer, wenn einer sagte: mein Scheibenwischer geht nicht, mein Propeller hat einen Riß, oder mein Licht geht nicht! Laßt die Angelsachsen doch machen was sie für richtig halten, wir müssen den Affenkram doch nicht nachmachen, so wie die Österreicher den Adel abgeschafft haben. Und unsere Polizei sieht jetzt auch so aus, als wären sie aus Amerika!
schurke am 15. September 2007 22:34 Was Du aufgeführt hast darfst Du alles sagen, es geht ja um Gegenstände.
Wenn ich "mein" Auto sage, benutze ich ja auch ein bezitzanzeigendes Fürwort, wie oben in der Frage genannt!
Sprachkritik als Hinterfragung möglicherweiser schlechter Sprachgewohnheiten und Aufruf zur Ersetzung unangebrachter Ausdrücke ist grundsätzlich berechtigt. Im angegebenen Fall ist der Vorschlag aber sachlich nicht ausreichend begründet und übertrieben.
Der grammatische Fachausdruck "Possessivpronomen" wird zwar mit "besitzanzeigendes Fürwort" richtig wiedergegeben. Doch ist damit nicht in einem engen Sinn ein konkretes Besitzverhältnis (Eigentum) gemeint, sondern in einem weiten Sinn eine Zugehörigkeit, Zuordnung oder Verbundenheit.
Die Ersatzvorschläge sind umständlich. Da auch die Formulierung "mein Mann", nicht nur "meine Frau" verwendet wird, liegt auch kein wirklich spezifisch feministisches Anliegen vor.
Ein überzeugendes Argument, diesen Vorschlag zu übernehmen und Possessivpronomen nicht mehr verwenden zu sollen, ist nicht erkennbar.

Ich finde die Idee eigentlich nicht schlecht. Wer möchte schon nur das Anhängsel und Eigentum seines Partners sein. Jeder Mensch gehört nur sich selbst. :-)
Eastside am 15. September 2007 21:58 sagst du "mein Mann", oder "der Mann, mit dem ich verheiratet bin"?
Shira am 15. September 2007 22:02 Natürlich, m e i n Mann. Für mich wäre die Umschreibung viel zu umständlich! :-))
schurke am 15. September 2007 22:00 Shira!
Hast Du Dir mal überlegt, was für Sätze das geben wird?
Ich fand es immer schön, wenn mein Mann meine Frau gesagt hat, ich war gerne seine Frau.
krauthexe am 15. September 2007 22:00 Das hat doch nichts mit Eigentum und Anhängsel zu tun.Sagst Du anstelle von mein Kind dann auch,das Kind,dass ich geboren bzw.gezeugt habe?!:-)
Shira am 15. September 2007 22:05 Okay, okay ich gebe mich geschlagen. Alles viel zu kompliziert. Es soll alles beim Alten bleiben. Ihr habt gute Überzeugungsarbeit geleistet!!!
Sollte sich das durchsetzen würde 1 Euro an Bussgeld reichen. Wie oft sagt man denn am Tag "mein Mann", "mein Kind", "meine Schwiegermutter", "mein Schwiegervater", "meine Nachbarin"? Soll ich das zukünftig alles umständlich erklären? *Der Mann, mit dem ich verheiratet bin - das Kind, was ich geboren habe - die Mutter des Mannes, mit dem ich verheiratet bin - der Vater des Mannes, mit dem ich verheirat bin - die Frau, die in der Wohnung neben mir wohnt?
Einfach nur ......... !
HelmutRn am 15. September 2007 23:32 Das ist die Nachbarin, wenn sie wirklich Frau ist!

Selten so einen Schwachsinn gehört! Diesen Feministinnen sollte man in IHREN allerwertesten treten!

Schon wieder so ein Schwachsinn aus England, dem Land, in dem Baumkuchen nicht mehr so heißen darf, weil ja kein Baum im Kuchen ist...

ich weiß nicht ob das Auswüchse sind oder einfach nur ein Bewußtmachen! In unserer Sprache gibt es immer noch viele Wörter, die es eigentlich nicht gibt. Besitzen kann man ja nur Sachgegenstände, von daher ist es gar nicht so schlecht sich darüber Gedanken zu machen. Wie viele Leute benutzen heute noch das schöne Wort "Unkosten". Kosten sind immer negativ, oder? LG Lotusblume

Nach 30 Jahr ehe kann ich mich an meine Trauung erinnern ,nimmst du Sie – Er als (deine Frau ,deine Man) vor immer

und wie soll man das dann künftig sprachlich formulieren? - oder war das nur ein scherz, denn so erscheint es mir.
Schwachsinn, gewiss, aber dennoch ein guter Denkanstoß. "mein, dein, sein, ..." bezeichnen Zuordnungen (zum Sprecher, zum Angesprochenen, zum Genannten), mehr nicht. So kann ich sagen: "Mein Zug hat Verspätung, deine Nachbarn haben sich schon Sorgen gemacht, seine/ihre Postleitzahl ist ... " Diese Possessivpronomen oder besitzanzeigenden Fürwörter bezeichnen weitaus mehr als nur einen Besitz. Übrigens: In einigen Gegenden, in denen Deutsch gesprochen wird, bedeutet "mein Thomas" nicht nur "Sohn" oder "Ehemann", "Lebens(abschnitts)gefährte" sondern auch "Bruder", "Kollege", "Freund". Liebe Leute, hütet euch davor, alles wörtlich zu nehmen, sonst müssten wir den Motorradfahrern die Autobahn verbieten!
Der Schlußbemerkung stimme ich nicht zu, ich bin voll dafür Motoradfahrern die Autobahn zu verbieten, dann gäbs schon ein paar Tote weniger, die Sonntags besonders oft mich auf "meiner" Fahrbahn schneiden.
alles Quatsch es heist ja nach der Scheidung nicht ohne Grund EX-Frau.
milota am 30. Oktober 2007 16:14 Hat das was mit dem Thema zu tun?
Du darfst bestimmt auch weiterhin deine EXfrau "deine" nennen, die EHEfrau hättest du auch als "deine" bezeichnen dürfen, denn du warst ja in einer Ehe mit ihr. Aber DIE FRAU ist doch eine Anrede wie DER HERR, DAS FRÄULEIN, da tönt doch das "mein/e" sehr herabmindernd. Mein lieber Scholli, denk nochmal darüber nach... ;)

Ich habe zumindest Verständnis für solche Dinge. Sie sind nur ein Spiegel unserer Gesellschaft der letzten hundert Jahre. Nun schwingt das Pendel (sorry für diese blumige Formulierung) nun halt ein wenig zu weit auf die andere Seite. Ich denke, dass sich dies nicht durchsetzen wird weil man(n) kein Interesse daran hat, dass es sich durchsetzt.
ist doch wirklich idiotisch haben wir wirklich keine anderen sorgen
JAAA, das ist mal was lustiges!
Also, "meine Frau wird verboten". Darf meine Fr.... Shit, schon der erste Fehler passiert. Darf die Frau mit der ich verheiratet bin "mein Mann" sagen?
Wie ist das dann konsequent weitergedacht? Dürfen meine Kin... Shit, nächster Fehler. Dürfen die Kinder, die meine... Shit, nächster Fehler. Dürfen die Kinder, die die Frau mit der ich verheiratet bin, auf die Welt gesetzt hat, noch "mein Papa" zu mir sagen? Zumindest die große, die schon sprechen kann, tut das nämlich sehr häufig. Wer wird dann angeklagt? Meine Kin... Ich meine natürlich die Kinder, die die Frau mit der ich verheiratet bin, auf die Welt gesetzt hat? Oder ich? Mein... Die Frau mit der ich verheiratet bin? (Eltern haften ja für ihre Kin.. Eltern haften ja für die Kinder die sie in die Welt gesetzt haben)
Ja, wie ist das dann überhaupt? Wenn ich z.B. "Heute hab ich meine Strassenbahn verpasst", verklagen mich dann die Verkehrsbetriebe wegen Diebstahl?
Nein, ehrlich. Ich find die Idee gut. Mei... Die Frau mit der ich verheiratet bin auch. Muß halt wirklich nur konsequent bestraft werden.
Eastside am 19. Oktober 2007 23:41 herrlich lol
so ein quatsch, fals sich meine frau gestört fühlt dadurch das ich sage: "du bist meine frau" würde ich halt ebenfals sagen: "du bist die frau mit der ich verheiratet bin..." und mich dann darüber lustig machen...:-)
aber mal was anderes:
wie macht MANN das dann bei der hochtzeit?
STANDESBEAMTER: "Wollen Sie, Herr Müller diese Frau, Inga Jansen, zur Frau nehmen, mit der Sie verheiratet sind?"
:-)
Richtig! Das sag ich schon seit einigen Jahren so! "Meine" ist foch ein Possesiv-Pronomen (Besitzanzeigendes Fürwort)

Könnte man mit dem 'mein' nicht einfach nur die Zugehörigkeit meinen ?
Man sagt ja auch meine Schwester, dein Vater, meine Mutter, mein Bruder, ohne dass man von Besitz spricht ?
Obwohl es deine Mutter ist, gehören tut sie dir wohl nicht. Ganz genau gleich betrachtet man doch 'meine Frau'. Sogar bei einer Untreue, würde man sagen, 'mein Mann' geht fremd, obwohl er nachweislich nicht mehr dein/mein ist :-) Oder meine Ex habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Sie gehört nicht mehr zu mir, trotzdem ist es meine Ex, weil ich damit das Verhältnis zur 'Ex' definiere.
Wiki spricht ganz klar: Dass Possesiv-Pronomen bezeichnet Pronomen, die ein Abhängigkeitsverhältnis (oft ein konkretes Besitzverhältnis) zum Referenten ausdrücken. Damit ist alles klar, ein Possesiv-Pronomen muss kein Besitzverhältnis ausdrücken, sondern kann es.
Die Engländer, die spinnen.
milota am 30. Oktober 2007 15:57 Die Ehefrau, die Exfrau, die Partnerin, die Lebensgefährtin, die Mutter, das Kind, das Auto, das Haus - all das hat natürlicherweise ein Pendant, das die Bezeichnung "mein" verwenden kann. Die Frau, das Fräulein, der Mann, der Jüngling, die Politikerin, der Arbeiter, der Bankangestellte aber müssen nicht einen Besitzer haben und sollen also auch nicht durch ein "mein" bevormundet werden. In Ostländern heissen die Frauen oftmals ...ova (Novakova, Navratilova, Gorbatschova), was soviel bedeutet wie "die des Novak, Navratil, Gorbatschov). Konsequenterweise könnten wir wieder von der Meierin, der Huberin, der Klumin, der Merkelin sprechen. Das würde doch manchen der hier Schreibenden auch stören, oder liege ich falsch? Ich glaube, in einer lebendigen Sprache darf es Anpassungen geben, die jahrhundertalte Hirarchien in Frage stellen sollen.
Mein Hund schaut mich ganz verständnisvoll an, was will er mir wohl damit sagen? ;)
JoeWied am 8. November 2007 06:47 Nein, es ist gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Possesiv-Pronomen und dem Genitiv. Das Possesiv definiert einen Besitz und das Genitiv eine Zugehörigkeit.
Die Leute sollten sich mal eher darum kümmern, warum "dem Dativ sein Genitiv" abhanden gekommen ist.
Manchmal habe ich den Verdacht, dass einige Menschen versuchen ihre Dummheit durch noch mehr Dummheit zu übertrumpfen. Selten so ein Schwachsinn gelesen lol
mach ich mich jetzt strafbar, wenn ich das bejahe? ;-))
:-))Ich werde für Dich aussagen.
Hexe, darf ich dich auch annektieren? Als "meine" Hexe?...ggg.
Das hast Du doch schon getan,ohne zu fragen.:-)))