Frage von timonmatti, 21

Meine Frau hatte einen sehr schweren Reitunfall?

2009 war ein ganz böses Jahr! Um ein Haar hätte ich meine Frau fast verloren. Sie wurde weder auf einem Reithelm noch auf den Umgang mit Pferden an dem Tag eingewiesen (sry für die Grammatik, die blöde Chemo macht einen total krisselig im Kopf)

Zudem waren und sind die Pferde in einem erbärmlichen Zustand.

Meine Frau hat nun eine Platte im Kopf und Arm und ist deswegen auf Frührente und das gerade mal mit 34Jahren! Von der Psychischen Last. ....fang ich lieber nicht an.

Der Besitzer hat sich nun mal mit seinem Schweigen damals strafbar gemacht.

Nun meine Frage: ab wann verjährt sowas?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kajjo, 17
  • Ob der Fall verjährt ist oder nicht, lässt sich gar nicht genau sagen, ohne den Einzelfall zu kennen. Oftmals beginnen Verjährungsfristen erst dann, wenn ein Schaden bekannt wird -- zum Beispiel wenn sich nach einer erst als heilbaren Verletzung ein dauerhafter Schaden erweist.
  • Ich rate Dir, dich von einem Fachanwalt beraten zu lassen. Die Erstberatung kostet nur etwa 120 Euro und ist es gewiss wert.
  • Gleichwohl wird es darauf ankommen, ob hier überhaupt jemandem die Schuld trifft und wer hier versagt hat. Auch das ist nur im Einzelfall zu klären. Ein Reitlehrer in einer Reitschule muss gewiss andere Verantwortung tragen als ein privater Besitzer, der jemandem das Reiten auf eigene Gefahr erlaubt.
Antwort
von Interesierter, 19

Hier musst du die strafrechtliche von der zivilrechtlichen Ebene trennen.

Ob hier eine Straftat vorliegt, ist schwer zu sagen und wäre nur nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen. Die Verjährungsfrist beträgt 5 Jahre. Damit wäre die Straftat heute verjährt.

Die zivilrechtliche Ebene befasst sich mit Schadensersatz und Schmerzensgeld. Dieser Anspruch verjährt regelmäßig nach 3 Jahren und dürfte daher ebenfalls verjährt sein.

Unabhängig von der Verjährung stellt sich ausserdem die Frage, ob hier überhaupt ein relevantes Verschulden eine Anderen zugrunde liegt. Jedem, der auf ein Pferd steigt, sollte klar sein, dass er dabei ein gewisses Risiko eingeht. Wo hier genau das Verschulden des Besitzers liegen soll, erschliesst sich mir nicht.

Kommentar von timonmatti ,

ja liegt es....sie hat sich nur nicht getraut dagegen vor zu gehen

Kommentar von timonmatti ,

ok, also ist es verjährt. ...trotzdem vielen dank für deine Antwort

Antwort
von hupsipu, 21

Dazu müsstest du genauer beschreiben: wo ist sie geritten? Privatpferd, Reitschule, Halle, Gelände, ...? Was genau ist passiert? Und was habt ihr seitdem zur Klärung getan? Gab es einen Rechtsstreit, was sagen die Versicherungen? Usw usw

Kommentar von timonmatti ,

einer schrieb nun das es verjährt wäre (3 jahre). Es war ein Reiterhof! ist aber im Wald mit dem Pferd gelaufen. einen Rechtsstreit gibt es noch nicht. Jedoch ist sie nun auf Rente, hat auch ne Berufsunfahigkeitsrente.....die ist voll fertig und ich dachte ich könnte ihr nun was gutes tun

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