Mir ist die Situation, die ich hier beschreibe sehr peinlich, aber vielleicht kann uns wer helfen. Meine Frau ist erst 38 Jahre alt und wenn sie merkt, daß sie "klein" muß, muß sie auch sofort zur Toilette gehen, sonst kann sie es von einer Sekunde auf die andere nicht mehr zurückhalten. Das ist echt schlimm. Sie hat zwar Diabetes, aber der ist gut eingestellt und sie hat keine hohen Zuckerwerte. Durch Insulin liegen die im Normalbereich. Wir haben 3 Kinder. Dadurch wird der Beckenboden oder wie sich das nennt etwas schlaff vielleicht sein? Aber das ist erst jetzt nach 13 Jahren gekommen, nach den Kindern, von heute auf morgen. Sie will nirgends mehr hingehen, weil sie Angst hat, daß sie auf´s Klo muß und alles in die Hose geht. Sie hat auch Einlagen gekauft aber sie schämt sich sehr, diese zu tragen. Schlimm ist es, wenn wir jetzt auf einer Geburtstagsfeier sind, wo etwas mehr getrunken wird. Dann geht es immer in die Hose. Warum kann sie ihren Urin nicht mehr zurückhalten? Wenn man merkt, daß man muß, kann man es doch normalerweise eine gewisse Zeit zurückhalten, bei meiner Frau geht das nicht. Sie war schon beim Arzt. Sonst ist alles Okay.

Beckenbodenmuskulatur zu schwach. Das ist oft die Spätfolge von fehlender Rückbildungsgymnastik nach den Schwangerschaften.
Ich denke da kann nur ein Arzt helfen.
Peinlich muß ihr das nicht sein - das haben viele Mütter in ihrem Alter!
Trainieren der Beckenbodenmuskeln
Hilft diese Gymnastik denn wirklich?
pippi60 am 13. Mai 2009 08:35 Ja, denn dadurch wird die Beckenbodenmuskulatur gestärkt und bei leichter Blasenschwäsche verordnet/empfiehlt es ein Arzt. Das habe ich in meiner Übungsleiterausbildung so gelernt.
JoWaKu am 13. Mai 2009 08:41 Mögliche Wirkungen u. Nebenwirkungen bei diesen Übungen:
a) mehr Körpergefühl b) mehr Spaß am Leben c) mehr Spaß am Sx
Vorher aber noch bei UrologIn oder FrauenärztIn abklären, was an Ursachen vorliegen könnte.

Es gibt auch Medikamente die die Blase stärken und Physiotherapie denn in dem Alter ist es nicht normal, wenn sie auf Toilette geht soll sie öfters zwischendurch anhalten es trainiert den Muskel. Und auch das "festhalten" beim S.. ist gut gegen soetwas, aber das dauert ein wenig.
Oh, danke für den guten Rat!
Kittymogul am 13. Mai 2009 08:18 Es muss ihr nicht peinlich sein, gehe mit ihr zusammen zum Arzt, bist ein lieber:)
Danke für das Kompliment. Ich mache mir echt Sorgen um sie weil sie gar nirgends mehr mit hin will, keine Ausflüge mehr machen will und sie immer trauriger wird.
Das ist wirklich schlimm und beeinträchtigt das ganze Leben. Ihr müßt unbedingt den Arzt wechseln!
Kittymogul am 13. Mai 2009 08:50 Geht zum Arzt und du wirst sehen dass es besser wird.

eine Blasenschwäche, damit sollte sie zum Onkel Doc gehen...
Sie muss zu einer Urologin, das hat mit der Blase zu tun

blasenschwäche, schwächung der beckenbodenmuskulatur...

Vermutlich wird man ihr Beckenbodengymnastik empfehlen.

Das fällt ja auch mal beruflich in mein Fach.
Inkontinenz ist zu mehr als 80% behandelbar.
Es gibt extra Gymnastik-Kurse dafür, wo es auch nicht peinlich sein muss, weil die anderen dort das gleiche Problem haben.
Ansonsten Blase und Hirn trainieren und zu festen Zeit auf die Toilette gehen. Bei inkontienten Menschen kann die Blase (die durch den Beckenboden nicht mehr gestützt wird und erschlafft und sich so ein Knick bildet)sich oft nicht komplett leeren, daher empfehle ich z.B. morgens auf die Toilette gehen, dann Zähne putzen, Gesicht waschen oder so und gleich dananch noch einmal auf die Toilette gehen. Da kommt dann sicher noch mehr.
Es gibt auch Medikamente gegen Inkontinenz, aber die werden meist erst verschrieben, wenn andere Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben.
Kurzfristig helfen Binden, die bis zu 300 ml problemlos aufnehmen und daher einige Sicherheit bieten. Die sind trotzdem so dünn, dass man sie gut tragen kann.
Fakt ist, dass man nach 3 Kindern und mit 38 praktisch nicht aufhören sollte, den Beckboden zu trainieren. Muß nicht oft sein, aber 1x die Woche wäre schon prima und würde viel helfen.
Das Problem, was Du dargestellt hast, ist definitiv eine Inkontinenz. B17081973 hat absolut Recht. Das Alter ist aber nicht so nebensächlich, weil fast immer eine alterbedingte hormonelle Veränderung die Ursache ist. Aber auch eine Hysteroektomie und viele Erkrankungen können dafür verantwortlich sein.
Wie das bei Menschen abläuft, weiß ich nicht wirklich, weil ich kein Mediziner bin. Allerdings kenne ich mich ganz gut bei Hunden aus - entschuldige bitte diesen blöden Vergleich, aber viele Heilungsmethoden sind nunmal von der Humanmedizin einfach in die Tiermedizin abgeleitet. Auf diesem Gebiet kann man sehr gute Ergebnisse mit Homöopathischen Mitteln erreichen.
Deine Frau sollte schnellstens den Gynäkologen oder ggf. Urologen aufsuchen!
Gute Besserung!!!!
Vielen Dank für Deine tolle Antwort!! Wir machen heute noch einen Termin aus! Ich hoffe, ihr kann geholfen werden!! Danke nochmal!!

schau mal hier http://www.gesundheit.com/gcdetail3_gc01030514.html

liegt u.a. an der wesentlich kürzeren Harnröhre der Frau...
normal, einfach mal rechtzeitig zum Klo gehen, statt zu warten, bis es drückt
Aber eigentlich soll man die Beckenbodenmuskulatur ja trainieren und den Urin öfter mal zurückhalten und nicht gleich zur Toilette rennen, aber das geht nicht bei meiner Frau. Aber trotzdem Danke schön für Deine Antwort.
Was hat denn der Arzt dazu gesagt?
Damals als ihr Zucker sehr hoch war und ihr Diabetes anfing, war es klar, das sie oft zur Toilette muß, denn der hohe Zucker wird durch den Urin rausgelassen. Aber jetzt sind die Werte seit 2 Jahren "normal" und es ist immer noch so. Der Arzt stellte nichts fest, sagte nervöse Blase. Aber wir werden den Arzt wechseln, denn das kann nicht sein!
Kittymogul am 13. Mai 2009 08:19 Sprecht mal beim Urologen vor.
Das machen wir auf jeden Fall!!!

Vielleicht Blasenschwäche.Sie soll mal zum Urologen gehen.

Es kann auch sein, da sie ja schon 3 Kinder geboren hat, dass sie eine Gebärmuttersenkung hat, das heißt die Gebärmutter drückt auf die Harnblase und wenn diese etwas mehr gefüllt ist verspürrt man einen starken Harndrang! Aber geht mal lieber zum Arzt und lässt das untersuchen, denn man kann das auch medikamentös behandeln lassen. LG
Es kann ein Problem der Beckenbodenmuskulatur sein. Das ist bei Frauen, die Kinder haben, ein häufiger Grund für Inkontinenz.
Es kann aber auch eine Erkrankung der Blase z.B. sein.
Sie sollte zu einem Arzt gehen, der sie untersucht. Für vieles gibt es Medikamente - und dann wird alles wieder gut!
Eventuell kann sie auch mal einen anderen Gynäkologen aufsuchen.
Jedenfalls muß man mit 38 dieses Problem nicht einfach hinnehmen.
das ist was ganz normales- viel leiden darunter- das hat nichts mit dem alter zu tun- ich kenn ein 7 jähriges mädchen, dass auch inkontinet ist und sie hat gelernt damit umzugehen- bei deiner frau kann es natürlich schon sein, dass es von einem zu schlaffen beckenboden kommt- deswegen ist es für jede frau sehr wichtig, regelmässig beckenbodentraining zu machen- das braucht keinen peinlich sein- ich würd sagen, deine frau, soll unbedingt mit ihrem frauenarzt kontakt aufnehmen, der kann ich dabei sicherlich helfen -und sie wird das problem bald in den griff bekommen- ich wünsch euch viel glück und baldige genesung
Medikamentös könnte man versuchen auf die Rezeptoren in der Blase oder Sphinkter einzuwirken.
Die Medikamente haben jedoch Nebenwirkungen wie z.B. Müdigkeit oder sogar Depressionen.
Am besten ist das Ausprobieren mit Hilfe eines Urologen. Solange sollte sie sich wegen der Einlagen nicht schämen, sondern die Sachen als eine große Erleichterung betrachten.
Viel Erfolg!

Ich denke eine Art Reizblase, wie der Arzt schon gesagt hat. Beckenbodenübungen oder auch Kürbiskernpräparate können sicherlich zur Besserung beitragen. Ich habe bei Kälte das gleiche Problem, dass es nicht lange zurückhalten kann. Ich bin mittlerweile sehr froh darüber, dass ich die Hemmschwele überwunden hab, in gewisssen Situationen Windelslips zu tragen. Sie erleichtern das Leben ungemein. Mann muss sich wegen der Blasenschwäche nicht von vielem ausschließen und wenn man rausgeht muss sich nich alles um "die nächste Toilette" drehen. Deine Frau sollte das auch mal probieren. Also mir hilfts sehr und es fällt wirklich nicht auf ;-)
Hallo, ich bin 50 Jahre alt, habe zwei Kinder und habe schon lange Probleme mit der Blase, speziell beim Sport. Aber richtig schlimm wurde das vor ca. 3 Jahren. Ich konnte an manchen Tage nicht vom Auto in einen Laden gehen, ohne das die Blase tropfte. Beim Joggen und beim Tanzen habe ich schon immer Einlagen tragen müssen. Aber jetzt konnte gar nicht mehr ohne gehen. Kein Urologe und kein Frauenartz konnte mir helfen. Da habe ich eine Anzeige gelesen. Evangelisches Krankenhaus Dortmund-Lütgendortmund!Professor Jäger ist der leitenden Arzt der Urologischen Gynäkologie. Ich hatte am 20.04.09 einen Termin. Superfreundliche Leute!! Der Prof. sagte mir, dass sei kein Problem. Die vorderen und die hinteren Blasenbänder sind ausgedehnt bzw. gerisssen. Da kann man keinen Urin halten. Es gibt zwei kleine OPs. Erste OP: das vordere Band ersetzten, 2. OP: das hintere Band ersetzen (wenn nötig). Ich habe mich am 05.05.09 für erste OP entschieden, bin morgens ins Krankenhaus, mittags operiert und den nächsten Tag konnte ich wieder nach Hause. Ich bin super dicht!!!! Keine Einlagen mehr, auch nicht beim Sport. Supergut. Wenn der Beckenboden dann irgendwann mal erschlafft, kann ich das hintere Band noch erneuern. Das ist dann eine OP mit Bauchschnitt und 3-4 Tage Krankenhaus. Aber brauch ich zur Zeit nicht. Ich war so glücklich. Dieses Thema wird nämlich totgeschwiegen, keiner spricht drüber. Es gibt so viele betroffene Frauen. Deshalb: auf nach Dortmund und das Problem deiner Frau kannst du vergessen. Beim Sport, beim Sex, beim Husten und Niesen, beim Wandern und Tanzen: meine Blase hält wieder. Gruß Ute
Meine Frau sagte, daß sie keine Rückbildungsgymnastik nach den Schwangerschaften gemacht hat.
Die Beckenbodenmuskulatur kann man/frau mit speziellen Übungen trainieren.