Meine Familie zieht mich runter?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ich würde einfach erst mal keine Ideen mehr einbringen und Fragen auf das Nötigste beschränken.

Versuche, deine Mutter zu entlasten/ unterstützen oder ihr mal eine kleine Freude zu machen, damit sie etwas entspannen kann. Ignoriere deine jüngere Schwester. Wenn du weiter Ideen und Fragen einbringst, auf die sie genervt reagieren können, verfestigen sich die Positionen - du giltst als Nervtante und reagierst immer aggressiver auf ihre Reaktionen.

Versuche, aus dem Kreislauf auszubrechen. Vielleicht ergibt sich mit deiner Mutter mal eine entspannte Situation, in der du mit ihr über ihre Probleme oder deine Probleme oder die Familiensituation reden kannst. 

Jetzt würde ich mich an deiner Stelle erst mal an andere Verwandten wenden, wenn du reden willst oder an Freunde.

Statt dich runterziehen zu lassen, versuche, die anderen Familienmitglieder hin und wieder mal aufzumuntern, aber mache das nicht zu deinem Vollzeitjob. Mal am Sonntag liebevoll den Tisch decken, mal ungefragt bei der Hausarbeit helfen, mal ein Kompliment machen oder eine Kleinigkeit verschenken. Aber eben nur hin und wieder und nie dann, wenn gerade die Stimmung schlecht ist und sie sauer sind, sondern zwischendurch.

Dann sind sie entspannter und reagieren freundlicher.

Wer einem ein positives Gefühl gibt, wird auch gleich positiver wahrgenommen, eher ernst genommen und man hört ihm bewusster zu. Wenn es so weit ist, kannst du deine Situation mit mehr Erfolg ansprechen als jetzt. Möglicherweise reicht auch schon das Bemühen um ein besseres Familienklima aus, damit auch dir mehr Freundlichkeit und Rücksicht entgegen gebracht wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diskutiere nicht mit ihnen. Zieh Dich ein bisschen zurück und mach', was Dir Freude macht, notfalls auch heimlich. Such Dir Freunde, denen Du davon, aber auch von allem anderen, was Dich bewegt, erzählen kannst. Wenn sie sich wieder im Griff haben, kannst Du ja wieder offener auf sie zugehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es wird tatsächlich schwierig für deine Mutter sein,die meiste Zeitallein da zu stehen.Es scheint,als würdest du jetzt die Vaterrolle übernehmen,was auch befremdlich oder gewöhnungsbedürftig für alle Beteiligten sein wird.Wenn du das behutsam so weiter machst,wird dir deine Mutter irgendwann dankbar sein.Ich würde nicht zu schnell damit rechnen,weil du für sie ihr Kind bleibst und sie in dir keinen Partnerersatz sehen möchte.Übernimm einfach ,was du kannst und kümmere dich um Dinge,die deine Mutter entlasten.Das Wichtigste bleibt deine Schule,damit sie sich darüber keine Sorgen zu machen braucht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Einfach ignorieren? Du hast mehrfach Hilfe angeboten und konstruktive Kritik geleistet, das ist super gut. Wenn deine Familie nicht darauf eingeht solltest du, zu deinem Schutz, keine Energie und Empathie mehr da rein stecken, weil es nicht bringt. Dir nicht und deiner Familie auch nicht.

"Lernen die Dinge zu erkennen, die ich nicht ändern kann. Dann kann ich mich auf die Dinge stürzen, die ich ändern kann." Ist nicht von mir sondern angelehnt an das Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schau, ob Du einen Erwachsenen hast, den Du magst und mit dem Du  darüber reden kannst. Es ist vermutlich besser, wenn jemand die Familie kennt, als wenn so allgemeine Tipps zu geben!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann dir hier keine Antwort geben,aber einen Tipp.

Mach doch mal einige "Absätze " in deinen Text.Wenn du alles so eng geschrieben präsentierst,fällt es mir schwer es zu lesen.

Ich vermute es wird den Anderen nicht besser gehen.

Sind deine Fragen lesbarer,bekommst du auch mehr Antworten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tasha
26.06.2016, 11:15

Bei mir werden auch oft Absätze nach dem Abschicken einfach gekillt. Ich muss dann immer den Text noch mal bearbeiten und die Absätze einfügen, da statt Absätzen gar kein Leerzeichen eingefügt wird und die Sätze.so aneinander hängen.

Möglicherweise merkt das nicht jeder sofort und kann es dann nicht mehr korrigieren.

Bei mir passiert das auch nicht immer; ich habe noch nicht herausgefunden, wann genau.

1

Schwierige Situation. Naja. Deine Geschwister spüren den Stress ja genauso wie du. Aber was dich jetzt betrifft, könntest du vielleicht die Telefonseelsorge anrufen. http://www.hilfetelefon.de/aktuelles.html ; Nr. steht auf der linken Seite.

Ansonsten geh doch viel raus. Frische Luft schnappen. Vielleicht mit Kumpels Treffen. Spazieren gehen. Oder vielleicht alleine ins Kino.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?