Frage von PMaria, 118

Meine Ex-Freundin hat durch Nötigung verursacht, dass ich meine langjährige Arbeitsstelle verlor. Problem ist es, wie ich dies meiner Ex-Firma beweisen kann?

Bei der oben beschriebenen Nötigung geht es darum, dass mich meine Ex-Freundin so lange aufforderte, ihr die Zeitung zukommen zu lassen bis ich es aufgrund meiner Hilfsbereitschaft tat. Denn sie log mir vor, wenn ich es nicht täte, verliere sie ihre Wohnung. Dies war jedoch gelogen, nur um mich dazuzubringen, auf sie reinzufallen. Leider wusste ich das erst als es schon zu spät war. Denn ihre Hinterlistigkeit konnte ich leider im Vorraus nicht erkennen. Meiner Ex-Firma sagte ich zum Zeitpunkt als ich gekündigt wurde, dass ich ihr lediglich helfen wollte da ich erst 6 Mon. später wusste, dass sie es mir absichtlich antat. Ich wusste dadurch, dass es Absicht von ihr war, weil sie total untypisch reagierte, als ich ihr sagte, man habe mich gekündigt. Sie bedauerte es nicht wie sonst Freunde es tun, sondern wurde sofort aufbrausend u. legte mir den Telefonhörer auf u. schrieb danach noch ne Droh-Sms, dass sie meiner Vermieterin sage, dass ich arbeitslos bin u. sie mich anzeige (wofür es jedoch keinen Grund gab).

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 38

Wenn ich das richtig verstehe hast Du Deiner Ex-Freundin kostenlos Samstagsausgaben der Zeitung bei der Du beschäftigt hast zukommen lassen und bist erwischt und entlassen worden.

Dass das ärgerlich ist, kann ich verstehen aber, sorry das ich das so sage, es ist leider Deine eigene Dummheit oder Gutmütigkeit (wenn Dir das besser gefällt), wenn Du Dich zu solchen Handlungen drängen lässt und auf die Geschichten der Ex reingefallen bist.

Wo Du jetzt allerdings eine Nötigung siehst, erschließt sich mir nicht und ihr schlechtes Benehmen und der Undank sind nicht strafbar.

Kommentar von PMaria ,

Ja, Sie haben mich richtig verstanden. Ja, ich fiel aufgrund meines Helfersyndromes drauf rein. Dass ich ein solches habe, wusste ich damals allerdings selbst nicht, sodass ich immer nur danach handelte, womit ich sagen möchte, dass ich selbst nicht keinerlei Absicht handelte. Dies jedoch meiner Ex-Firma irgendwie zu beweisen, ist genau mein Problem da mittlerweile ein neuer Chef dort ist u. er kennt mich auch menschlich nicht, weshalb dieser mir nach dem Arbeitsgerichtsprozess antwortete, er müsse es trotz dessen dass das Gericht auf meiner Seite war u. so den Unterschlagungsvorwurf nicht mehr weiter aufrecht erhielt, immer noch als Pflichtverletzung sehen. Daher bleibt mir der Job weiterhin verwehrt :-(((((((((((((((

Kommentar von Hexle2 ,

 Daher bleibt mir der Job weiterhin verwehrt(

Das tut mir leid für Dich.

Was hat das Arbeitsgericht denn entschieden?

Antwort
von Anna1230, 22

Gut, du bist auf sie rein gefallen, dumm gelaufen. Aber eine Nötigung ist es definitiv nicht. Sie hat dich zwar gedrängt aber nicht bedroht. Also folglich keine Nötigung im rechtlichen Sinne. Helfersyndrom? Naja, haben wohl einige die aus Gutmütigkeit auf andere rein fallen. Ist aber keine wirkliche Krankheit. Nein sagen kann man lernen. Du wirst unter den gegebenen Umständen keine Chance haben deinen Job wieder zu bekommen.

Such dir was anderes und bleibe in Zukunft standhaft.

Kommentar von PMaria ,

Ja Helfersyndrom. Nur leider wusste ich das zu der Zeit selbst noch nicht. Wurde dann erst später von jemand diagnostiziert. Ja, ich habe seit dem Rausschmiss schon alles Erdenkliche versucht um meinen Job wieder zu bekommen. Aber leider ohne Erfolg, da man es immer noch als Pflichtverletzung sieht u. es heißt, das Vertrauensverhältnis sei seither gestört:-(((((

Kommentar von Anna1230 ,

Diagnosen stellt ein Arzt. Ich sage es mal gerade heraus, du bis einfach nur gutmütig und deine Ex hat das ausgenutzt. Nur gibt es dagegen keine rechtliche Handhabe. Am besten ist wirklich du findest dich damit ab und suchst dir woanders einen neuen Job und fängst neu an.

Antwort
von BlackRose10897, 63

Sorry, aber das, was Du da gerade zusammengeschrieben hast, ist total unverständlich. Zeitung? Nötigung? Arbeitsverlust? Was hat denn eine Zeitung damit zu tun? Sie verliert ohne Zeitung ihre Wohnung?

Okayy.....

Kommentar von PMaria ,

Ich war bei Zeitung beschäftigt u. meine Ex-Freundin wollte die Samstags-Zeitung zugesandt bekommen wegen Angebote. Mit Nötigung meine ich, dass sie mich dazu weiß Gott wie oft nötigte, bis ich auf sie reinfiel. Danach brach sie den Kontakt zu mir ab u. ließ mich mit allen Schwierigkeiten allein, sodass ich wusste, dass sie nie eine Freundin war.

Kommentar von BlackRose10897 ,

Ganz ehrlich? Dann hättest Du ihr halt sagen müssen, dass sie ihre Zeitung, wie jeder normale Mensch auch, kaufen soll. Und nur weil Du ihr die Zeitung nicht gegeben hättest, wäre sie auch nicht obdachlos geworden... es gibt genug andere Möglichkeiten, Angebote zu suchen.

Kommentar von PMaria ,

Ich habe es ihr gesagt, aber sie kam ständig erneut damit an bis ich leider drauf reinfiel.

Kommentar von BlackRose10897 ,

Ja sorry, aber dann hättest Du standhaft bleiben müssen. Wie alt bist Du? 5? Wenn jemand von mir verlangen würde, meinen AG zu beklauen, würde ich demjenigen den Piepvogel zeigen und so die Meinung geigen, dass derjenige sich nicht noch einmal traut, es zu versuchen 

Kommentar von PMaria ,

Ich blieb lange standhaft, aber konnte ihre Hinterlistigkeit (näml. mir meinen Job zu ruinieren damals nicht erahnen, da ich von Freunden nichts Schlechtes erwartete). 

Aber vielleicht sollten Sie auch noch wissen, dass diese Schädigung mir gegenüber erst der Anfang des kriminellen Handelns meiner Ex-Freundin mir gegenüber war. Aktuell läuft gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Fälschung beweisrelevanter Daten, wo es für sie nicht mehr gut aussieht.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

tja, ich gehe davon aus, dass der Verlag dir Diebstahl unterstellt .....

da die Samstags-Zeitung anscheinend nicht bezahlt wurde ....

da ich ansonsten keinerlei Grund sehe, dass der Arbeitgeber dir kündigt ....

Kommentar von BlackRose10897 ,

So sehe ich das auch... und dann ist die Kündigung auch absolut gerechtfertigt. 

Kommentar von PMaria ,

Nein, man unterstellte mir zum Zeitpunkt der Kündigung Unterschlagung von geringwertigen Gegenständen, da ich eine Sa-Zeitung von einem Unterbrechungszeitraum eines abbestellenden Kunden zu mir umleitete und diese dann persönlich an meine Ex-Freundin weitergab was sie seit Kenntnis meines Rausschmisses nie mehr zugibt. Daran erkennt man ihre Absicht von vorn herein.

Kommentar von Kandahar ,

Was ist so schlimm daran, ihr die Zeitung zukommen zu lassen?

Hast du die nicht bezahlt? Falls das so ist, dann hast du dir die Kündigung redlich verdient! Man bestiehlt seinen Arbeitgeber nicht, auch nicht für eine Freundin.

Kommentar von PMaria ,

Der abbestellende Kunde bezahlte die Zeitung u. sagte, man dürfe damit machen was man wolle. D. h. er wollte sie nicht in Urlaub nachschicken lassen oder dafür eine Gutschrift wie sonst die meisten Kunden es wollen.

Antwort
von DeeDee07, 48

Warum verliert man eine Wohnung, wenn man eine Zeitung nicht hat?
Warum verliert man seine Arbeitsstelle, wenn man jemandem die Zeitung bringt?

Kommentar von PMaria ,

Ich war bei Zeitung beschäftigt u. meine Ex-Freundin wollte die Samstags-Zeitung zugesandt bekommen wegen Angebote da sie sonst ihre Whg bald nicht mehr bezahlen könne (so log sie es mir damals vor, worauf ich wegen ihrer langen Nötigung ihr d. Ztg zu schicken, reinfiel). Nach meinem Rausschmiss brach sie den Kontakt zu mir riguros ab. Meine Arbeitsstelle verlor ich, da mir die Firma wegen dem Ganzen Pflichtverletzung vorwarf.

Kommentar von Kandahar ,

Wie kann man genötigt werden, seinen Arbeitgeber zu bestehlen? Verstehe ich nicht.

Kommentar von PMaria ,

Ok, wenn Sie bis jetzt auf der Seite meiner Ex-Freundin sind, sollten Sie wissen, dass diese Schädigung mir gegenüber erst der Anfang ihres kriminellen Handelns gegen mich war. Aktuell läuft gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Fälschung beweisrelevanter Daten wo es für sie langsam eng wird.

Antwort
von Schnuppi3000, 35

Durch was hat sie dich genötigt?

Kommentar von PMaria ,

Sie nötigte mich ihr die Wochenendzeitung mit den Angeboten zukommen zu lassen. Wenn ich es nicht täte, verliere sie wegen der Angebote, die sie dann nicht lesen könne, bald ihre Whg als arme Alleinerziehende. Dies glaubte ich ihr damals so. Im Nachhinein (denn seither tat sie mir noch andere Sachen an, wie Unterschlagung verschiedener persönlicher Dinge v. mir & bei einer anderen Firma, wo ich seither arbeitete, legte sie sich als Kundin an u. nahm dafür größtenteils meine Daten her. Diese Sache "Fälschung beweisrelevanter Daten" habe ich vor 4 Mon. bereits zur Anzeige gebracht) weiß ich jedoch, dass es ihr einziges Ziel war, mir meine Arbeit zu ruinieren u. mich weiterhin durch weitere Straftaten (wie Unterschlagung meiner Sachen u. Fälschung meiner Daten) zu schädigen.

Kommentar von Schnuppi3000 ,

Sorry, aber das war ziemlich naiv von dir, dich durch diese Geschichte dazu bringen zu lassen, deinen Job zu riskieren.

Da sie dir in keinster Weise gedroht oder dich verletzt hat, wird das auch niemand als Nötigung anerkennen.

Deine Firma wird wahrscheinlich dadurch ebenfalls lediglich deine Naivität erkennen, mehr wird da nicht passieren.

Kommentar von PMaria ,

Ok, wenn Sie bis jetzt auf der Seite meiner Ex-Freundin sind, sollten Sie wissen, dass diese Schädigung mir gegenüber erst der Anfang ihres kriminellen Handelns gegen mich war. Aktuell läuft gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Fälschung beweisrelevanter Daten wo es für sie langsam eng wird.

Kommentar von Schnuppi3000 ,

Ich bin auf gar keiner Seite. Das was du beschreibst ist nunmal keine Nötigung.

Und sich von einer rührseligen Geschichte dazu verführen zu lassen, seinen Job zu riskieren ist eben nicht sehr vorausschauend.


Kommentar von PMaria ,

Sie nötigte mich dadurch, dass sie mich weiß Gott wie oft ständig um das Selbe Anliegen bat.

Darüber hinaus sollten Sie noch wissen, dass diese Schädigung mir gegenüber erst der Anfang ihres kriminellen Handelns gegen mich war. Aktuell läuft gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Fälschung beweisrelevanter Daten (dabei legte sie sich eine Kundennummer bei meiner nächsten Firma mit Teilen meiner Daten wie Geb.jahr, E-Mail-Adresse u. Vorname an) wo es für sie langsam eng wird.

Kommentar von Schnuppi3000 ,

Eine Bitte ist keine Nötigung, hier ein Auszug aus dem StGB:

§ 240 StGB

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt, 2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder 3. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.

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