Frage von afgfd, 189

Meine Eltern hassen mich weil ich nicht an Gott glaube?

Antwort
von Rocker73, 131

Hi, echt schade das deine Eltern so wenig Verständnis für andere Ansichten haben, aber hassen? Meinst du wirklich das sie dich hassen, schließlich sind sie deine Eltern, du bist ihr eigenes Fleisch und Blut! So geht es jedenfalls nicht weiter, sprich mit jemand anderem darüber, das erleichtert! Die Person kann dich bei einem Gespräch mit deinen Eltern unterstützen, unterhalte dich ruhig, sag ihnen wie du dich fühlst und das es dich fertig macht das sie so mit dir umgehen! Eine Famillinberatung kann auch helfen, dort können euch Experten beraten! Sollte es zu stark eskalieren würde ich das Jugendamt einschalten! Deine Eltern müssen lernen andere Sichtweisen zu akzeptieren!

LG

Antwort
von Philipp59, 31

Hallo afgfd,

ich denke, Deine Eltern sind frustriert, da sie vermutlich selbst an Gott glauben, ihr Kind jedoch nicht. Wahrscheinlich machen sie aus ihrer Frustration Dir gegenüber keinen Hehl und das erlebst Du dann als ablehnende Haltung, oder wie Du es nennst, "hassen".

Damit Dein Verhältnis zu Deinen Eltern wieder entspannter wird, wäre es gut, möglichst nicht auf Konfrontationskurs zu gehen. Wenn auch Eure bisherigen Gespräche über das Thema "Gott" nicht so gut gelaufen sind, wäre es dennoch gut, das Gespräch mit Deinen Eltern weiterhin zu suchen. Gib ihnen dabei Gelegenheit, ihren Standpunkt darzulegen. Stelle ihnen Fragen dazu, fordere sie dazu auf Argumente auf den Tisch zu legen und höre ihnen in Ruhe zu. Vielleicht könntest Du ihnen sagen, dass Du darüber nachdenken wirst. Auch wenn ihre Argumente Dich nicht überzeugen, versuche ihren Standpunkt dennoch zu respektieren.

Anschließend könntest Du Deine Überzeugung, dass es keinen Gott gibt, zum Ausdruck bringen. Es muss nicht darum gehen, dass Du Deine Eltern von Deinem Standpunkt überzeugen musst. Trage einfach Deine Argumente vor. Wenn Du Respekt vor den Glaubensüberzeugungen Deiner Eltern zeigst, wird es ihnen auch leichter fallen, Deine  Überzeugung zu respektieren. Bitte sie evtl. darum, von ihnen ernst genommen zu werden.

Und noch eines: Ich kenne Deine Eltern zwar nicht, doch versuche ein wenig Verständnis für sie aufzubringen. Wahrscheinlich machen sie sich große Sorgen um Dich, weil sie den Glauben an Gott wohl für sehr wichtig halten und sie sich wünschen, dass Du das genauso siehst. Vielleicht könnte es helfen, wenn Du ihnen sagst, dass Du Dich irgendwann einmal mit dem Thema "Gott" genauer auseinandersetzen möchtest (sofern Du dazu bereit bist). Es wäre sicher zu wünschen, dass Deine Eltern einsehen, dass man auch dann friedlich miteinander umgehen kann, wenn man selbst in wichtigen Fragen des Lebens nicht unbedingt einer Meinung ist.

LG Philipp

Antwort
von Kapodaster, 74

Den Glauben an einen Gott kann man nicht erzwingen.

Deine Eltern sollten sich mal kritisch fragen, ob Hass gegenüber dem eigenen Kind nicht gegen ihre Religion verstößt.

Kommentar von Rocker73 ,

Eben, heißt es nicht: Liebe deinen Nächsten so wie du dich selbst liebst?

LG

Antwort
von Gerhardraet, 70

Deine Frage ist sehr uninformativ. Man könnte auch sagen "lustlos", Du sagst nicht mal, um welche Religion es geht. Daher sollte man sich hier auch nicht mit großen Antworten reinstressen.

Grundsätzlich sind alle uralten Religionen Riesenquatsch aus unwissenschaftlicher Zeit.

Aber in einer Familie gilt das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme. Daher sollte man die Eltern nicht dauernd mit atheistischen Reden verletzen. Und die Eltern sollten im Gegenzug Dich in Ruhe lassen, Du hast keine Pflicht, ihre Kopie zu werden.

Antwort
von Mondmayer, 37

Sollten sie Christen sein, dann dürfen sie das nicht - von ihrem Glauben aus. Dies steht an vielen stellen in der Bibel. Diese hier ist eine meiner Lieblingsstellen und deshalb poste ich sie hier, obwohl es nicht so ganz past:

Lukas 6 27 Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut
denen Gutes, die euch hassen. 28 Segnet die, die euch verfluchen; betet
für die, die euch misshandeln. 29 Dem der dich auf die Wange schlägt,
halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass
auch das Hemd. 30 gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand etwas
wegnimmt, verlang es nicht zurück 31 Was ihr von anderen erwartet, das
tut ebenonso auch ihnen 32 Wenn ihr nur die liebt, die euch
lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder lieben die,
von denen sie geliebt werden. 33 Und wenn ihr nur denen Gutes tut, die
euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder
in der Hoffnung, alles zurück zubekommen. 35 Ihr aber sollt eure Feinde
lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür
erhoffen könnt.

Welche Textstelle, aber noch besser passt ist:

Matthäus 7 1 1 Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet

Oder:

Lukas 14 10 Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, er spreche zu dir: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir am Tische sitzen. 11Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden

Glauben ist etwas was man nicht erzwingen kann und häufig sind die, die aus freien Stücken sich zum Glauben hingewendet haben, die gläubigeren. Wenn der Glaube mit gewalt aufgezwunden wird, dann führt das nur zu einer ganz natürlichen Abstoßungsreaktion und schließlich auch hat jeder Mensch seine Glaubens und Gewissenfreiheit.

Tut mir aber wirklich leid für dich, dass das so enorme Reibungspunkte bei dir in der Familie erzeugt, aber wer sich mit der Religion auskennt, der kann so einer Verhalten ziemlich schnell demontieren und das ist auch gut so.


Antwort
von OnkelSchorsch, 44

So, den Titel deiner Frage hast du geschrieben. Fein. Jetzt fehlt nur noch deine Frage, worum es dir geht und wie wir dir helfen können.

Antwort
von Gambler2000, 53

Dann berufe dich auf deine Religionsfreiheit.

Kommentar von Rocker73 ,

Das ist bei solchen Personen eigentlich keine Hilfe.

LG

Antwort
von Alexander291194, 52

Mach einen auf Satanisten :D

Als Satanist musst du dich nur an 11 Grundregeln halten. Die da wären:

1. Gib keine Stellungnahme oder Ratschläge, wenn du nicht gefragt wirst.

2. Erzähle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht sicher bist, dass sie diese hören wollen.

3. In jemandes anderen Heim erwise Ihm Respekt, ansonsten betritt es nicht.

4. Wenn dich ein Gast in deinem Heim belästig, behandle ihn grausam und ohne Gnade

5. Unternimm keinen sexuellen Vorstoß, solange du nicht entsprechende Signale bekommen hast.

6. Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, außer es ist eine Bürde für den anderen und er schreit danach, entlastet zu werden.

7.Erkenne die Macht der Magie an, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast, um deinen Wünschen zum Erfolg zu verhelfen. Wenn du die Macht der Magie verleugnest, nadem du sie mit Erfolg beschworen hast, wirst du alles verlieren, was du erreicht hast. ( Diese These soll keine wortwörtliche bedeutung haben. Sie dient nur als Metapher. wenn man sich bisschen damit auseinandersetzt versteht man es auch ;) )

8. Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht selbst aussetzt.

9. Füge Kindern keinen Schaden zu.

10. Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du wirst angegriffen oder zu Nahrungszwecken.

11. Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige niemanden.
      Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn, damit aufzuhören.
      Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn.
       ( Fertig machen und nicht kalt machen, gel ;) )

So kannst du deinen Eltern erstens nen schönen Schrecken einjagen weil diese wahrscheinlich die kindliche Vorstellung von Satanisten haben die auf Friedhöfen ihr Rituale durchführen und Tiere opfern und so nen Dreck (Das sind nur solche Deppen, die den Satanismus ausnutzen, sich dahitner verstecken und ihn nicht getreu repräsentieren) und Ihnen hinterher erklären das es nur die simpelste Lebenseinstellung ist, die uns quasi sowieso schon jeden Tag irgendwo begegnet xD

Kommentar von 2daysleft ,

ich werd satanist lol vom ungläubigen zum satanist 😂

Antwort
von floziin, 89

Kein Elternteil sollte das eigene Kind hassen. Was ist nur mit der Welt passiert?

Antwort
von Fantho, 23

Ich kann es zwar nicht glauben, dass Dich Deine Eltern gleich hassen...

Ich weiß auch nicht, ob Du nur herum trollen möchtest, denn außer dieser mir doch eigenartigen Frage gibt es keine näheren Informationen von Dir zu dieser Frage...

Sollten Deine Eltern Dich tatsächlich unverständlicherweise hassen, dann kannst Du ihnen Jesus 'Credo' von Nächsten- und Feindesliebe vor Augen führen und von dem Gleichnis 'An ihren Früchten wird man sie erkennen' erzählen...

Gruß Fantho

Antwort
von Andrastor, 21

Blöde Situation. Wenn das wirklich so ist, dann zeigen deine Eltern sehr eindeutig wer oder was ihnen lieber ist, nämlich ihr Glaube. Wenn du sie nicht davon überzeugen kannst dass ihr Kind wichtiger ist als der Glaube an irgendwelche Märchen, dann möchte ich dir raten, sobald du kannst den Kontakt zu ihnen abzubrechen.

Sie geben ihren Geschichten und Vorstellungen ganz eindeutig den Vorzug.

Antwort
von DerSchokokeks64, 73

Dann tu zumindest so. Du hast zwar das Recht auf Religionsfreiheit, aber manche Eltern können und wollen das nicht wissen.

Antwort
von chrisbyrd, 19

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn du mit deinen Eltern darüber sprechen würdest. Dass sie dich wirklich hassen, kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, da im Normalfall alle Eltern ihre Kinder lieben. Vielleicht sind sie nur traurig darüber, dass du ihren Glauben nicht teilst und haben Angst, dass du nicht zu Gott findest, Gottes Angebot des ewigen Lebens ausschlägst usw....

Wenn sie Christen sind, sollten bzw. werden sie dich auf jeden Fall lieben, da Christen zur Liebe aufgefordert werden. Jesus lehrte z. B., seinen Gott und seinen Nächsten zu lieben, wie man sich selbst liebt und sogar seine Feinde zu lieben.

In Epheser 5,2 steht: "Und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat."

1. Johannes 4,8 lehrt: "Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe."

An Timotheus schreibt Paulus: "Sei ein Vorbild der Gläubigen im Wort, im Wandel, in Liebe, im Glauben, in Reinheit" (1. Timotheus 4,12).

Christliches Leben soll ganz praktische Früchte hervorbringen: "Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue." (Galater 5,22).

Antwort
von Grammatikus, 12

Fragen Sie sie doch! Vielleicht hat es einen anderen Grund.

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