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Meine Eltern 81 und 76 sind immer mehr auf Hilfe angewiesen.

gefragt von Lolleluna am 26.03.2009 um 20:18 Uhr

Jetzt stehe ich vor der Endscheidung selber pflegen oder in ein Altenheim geben. Die Endscheidung fällt mir nicht leicht.Wie würdet ihr handeln?

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Pflege x 2.249 Eltern x 1.917

pezzi
beantwortet von pezzi am 26. März 2009 20:20
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Wenn du alles selber machen willst, bist du in einem halben Jahr ausgebrannt. Versuch für die pflegerischen Tätigkeiten eine Sozialstation zu engagieren, dass sie noch zu HAuse bleiben können. Fülle du die Zeit mit deinen Eltern mit Qualität. So hab ihr alle mehr voneinander.


sarrex
beantwortet von sarrex am 26. März 2009 20:19
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Wenn ich es nicht schaffen würde dann vielleicht mobile pflege und altersheim nur wenn es gar nicht mehr anders geht


rivabella
beantwortet von rivabella am 26. März 2009 20:25
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beide Elternteile pflegen gilt schon als Selbstaufgabe - Du wirst absolut keine eigenes Leben mehr haben.

Eine grosse Aufgabe, die da auf Dich zukommt.

Nur Du allein kannst Dich dafür oder dagegen entscheiden !!!


hartzerroller
beantwortet von hartzerroller am 26. März 2009 20:20
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Ich pflege meine Mutter seit 3 Jahren. Sie hat Pflegestufe 3 und noch Demenz dazu. Meinen noch rüstigen Vater unterstütze ich auch noch (waschen, kochen etc.). Hast Du Pflegestufen beantragt?

Kommentar von 20cd9488121bb1cf969af6bda9895127smallpezzi am 26. März 2009 20:22

Leider hast du nicht dazu geschrieben, wie es dir geht!!

Kommentar von Simple_avatar7smallLilly878 am 26. März 2009 20:27

Genau. Wahrscheinlich nicht so gut, oder?

Kommentar von Lolleluna am 26. März 2009 20:30

Ich bin in Frührente und gesundheitlich sehr angeschlagen.P.s Danke für eure tollen Antworten

Kommentar von 17709ca72d0b6a09b430f6370c7e62c6smallattaatta am 26. März 2009 20:33

Meine Frau hat MS und meine Eltern sind Beide Pflegefälle. wir wohnen alle zusammen in einem Haus und mit einer Pflegerin zusammen mache ich das schon seit 8 Jahren neben meinem Job ,den ich von zu Haus aus erledige ( 2 Kinder 17und 15 sind auch noch da) ,wo bitte ist das Problem?

Kommentar von 3888abede78f2355e05bd52a44976cd7smallhartzerroller am 26. März 2009 20:31

Ja. Es ist sehr nervenaufreibend. Aber seit sie straff liegt, ist es etwas ruhiger geworden - nur wirklich Zeit habe ich nicht mehr (spontane Sachen sind nur nach Absprache möglich)


ErsterSchnee
beantwortet von ErsterSchnee am 26. März 2009 20:19
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Hängt von vielen Faktoren ab. Wieviel Hilfe brauchen sie, wie fit bist Du selber körperlich, was hast Du sonst noch für Verpflichtungen, wie wäre das Heim, in das sie kommen und und und...

Und - ganz wichtig - was möchten sie?


anonym
beantwortet von pflgemama am 26. März 2009 20:26
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was wollen deine eltern haben sie dich auch im heim gesteckt wo du in den windeln gemacht hast

Kommentar von Simple_avatar7smallLilly878 am 26. März 2009 20:32

Meine Güte, welch ein Vergleich!!!!


anonym
beantwortet von PeterN6 am 26. März 2009 20:57
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Wurde ja schon eine menge geschrieben. Gerade wenn die Eltern zwar gebrechlich aber geistig fit sind, ist es wirklich schwierig mit ihnen das Thema Pflege zu erörtern. Auch der Umzug in ein Altersheim, betreutes Wohnen etc.ist für viele ältere Leute schwierig. Sie möchte in ihrer vertrauten Umgebung bleiben, ihre Nachbarn und Bekannten um sich haben. Daher auch das Sprichwort einen alten Baum verpflanzt man nicht. Wenn Du die Pflege nicht persönlich leisten kannst, denk mal darüber nach eine Haushaltshilfe zu engagieren. Es gibt z.b.die Möglichkeit über seriöse Vermittlungsfirmen bezahlbare Pflegekräfte aus Polen oder Tchechien zu buchen (die haben sogar einen ziemlich guten Ruf). Mittlerweile wird das sogar von den Pflegekassen anerkannt und es gibt Zuschüsse...


Lilly878
beantwortet von Lilly878 am 26. März 2009 20:26
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Ich muß noch was zu meiner ersten Antwort ergänzen: Ich kenne durch meinen Beruf viele Leute, die ihre Eltern/Elternteil pflegen und sie sind einfach fertig. Man ist selbst nicht mehr so jung, es kommt die körperliche Anstrengung, aber auch die seelische dazu. Altenheime/ betreutes Wohnen ist überhaupt nichts Schlimmes ( gut, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber man schaut´s sich ja voher an) und man kann sie ja jederzeit besuchen. Ich sage ganz ehrlich, ich würde es nicht tun.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 26. März 2009 20:26
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Wenn du das machen willst, kann ich nur sagen Respekt!

ES ist sehr anstrengend und kostet viel Kraft. Es wird beiden Eltern auch im Lauf der Zeit immer schlechter gehen.

Ich würde meine Eltern aus heutiger Sicht in ein Heim geben.

Mein Vater war nach einem Schlaganfall über ein halbes Jahr bettlägerig, und musste rund um die Uhr versorgt werden, bis er starb.

Meine Mutter war 3 Jahre auf Pflege angewiesen. Zum Schluss konnte keiner mehr von uns und sie kam in ein Heim. Dort starb sie nach 3 Monaten.

Es gibt kein Patentrezept.

Du kannst nur versuchen - aber sei auch bereit, den Versuch abzubrechen


angie760
beantwortet von angie760 am 26. März 2009 20:23
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Den ambulanten Pflegedienst rauskommen lassen.Das entlastet auch schon sehr stark.Die kommen ja morgens,mittags und abends raus,so,wie sie gebraucht werden.Wenn das nicht mehr ausreichen sollte,bleibt nur noch die Variante Altenheim.


ElfieB
beantwortet von ElfieB am 26. März 2009 20:22
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Kümmere dich zunächst darum, dass sie Leistungen aus der Pflegekasse bekommen. Beantrage Pflegegeld.


Lilly878
beantwortet von Lilly878 am 26. März 2009 20:21
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Betreutes Wohnen ist nichts verwerfliches. Sie haben ja sich. So sehr ich meine Eltern auch liebe, das würde ich mir nicht "antun". Und sie würden es auch nicht wollen, das ich mir diese Hürde aufbürde. Meinst Du nicht, Deine Eltern sehen das auch so? UND, sie haben ja Gesellschaft in Seniorenheimen/Wohnungen.

Kommentar von H2SO4 am 26. März 2009 20:24

richtig schieb die Alten zum Totpflegen ab ... Tolle Einstellung..sie haben sich Jahrelang den hintern für die kids aufgerissen und wenn sie nicht mehr können dann weg damit...Typisch Deutscher Egoismus

Kommentar von Simple_avatar7smallLilly878 am 26. März 2009 20:31

Na na na, mal langsam, ja? Keiner hat etwas davon, wenn man nach einem halben oder nach einem Jahr total fertig ist. Vielleicht noch berufstätig und eigene Kinder sind auch noch da? Hast Du Dir darüber auch mal Gedanken gemacht? Hast Du schon mal Leute gesehen, die gepflegt werden müssen? Bei Deiner Antwort scheint Dir gar nicht klar zu sein, was da alles auf einen zukommt!


laraleandra
beantwortet von laraleandra am 26. März 2009 20:20
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wenn du die möglichkeit hast, würde ich sie zu dir nehmen! klar ist das auch ne belastung für dich, aber denk auch an die eltern. das wäre sicher viel schöner für sie. du möchtest später sicher auch lieber zu deinen kindern als ins heim? was anderes ist es natürlich, wenn sie ehrlich sagen, dass es ihnen nichts ausmacht ins heim zu gehen.


Eizoine
beantwortet von Eizoine am 26. März 2009 20:20
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Das ist keine leichte Angelegenheit, aber wenn du die Zeit hast für sie da zu sein, dann tue es, sie sind schon sehr alt und wenn sie mal nicht mehr da sind, wirst du darüber froh sein es getan zu haben. Ich spreche aus Erfahrung.


anonym
beantwortet von SUNFRIEND4 am 26. März 2009 20:20
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So viel wie ich kann würde ich machen. Sonst würde ich versuchen, das mit einem Pflegedienst zu machen. Alters/Pflegeheim käme für mich als letztes infrage.


thedude
beantwortet von thedude am 26. März 2009 20:20
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Wenn es eben geht ,keine frage selber pflegen.


BELLA64
beantwortet von BELLA64 am 26. März 2009 20:19
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Das kann man nicht so pauschal beantworten. Es kommt ja immer auf die Umstände an (Arbeit, Wohnung, Finanzen) in denen sich die Eltern und man selber befindet. Beide Schritte wollen jedoch sehr gut durchdacht sein.


anonym
beantwortet von Sandy77123 am 6. Mai 2009 21:42
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Du könntest auch einen Pflegedienst beauftragen, der Deine Eltern zu Hause pflegt.

In der aktuellen Ausgabe von Stiftung Warentest (Mai 2009) wurden Pflegedienstvermittler getestet. Positiv abgeschnitten hat z.B. die Firma Actiovita.

http://www.actiovita.de

lg

Sandy


abibremer
beantwortet von abibremer am 6. April 2009 13:18
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kommt auf den tatsächlichen pflegebedarf an. selbst ganz viel liebe und opferbereitschaft des\der pflegenden kann zu problemen führen.aussage einer sehr erfahrenen pflegerin:ich möchte nicht wissen, wie oft schon kissen längere zeit auf gesichter gedrückt worden sind... folgende schritte sind nötig: beantragung einer pflegestufe über die pflegekasse der gerade zuständigen krankenkasse;wenn eine pflegestufe (von3) festgelegt wurde, unbedingt einen pflegedienst einschalten, der den hilfebedarf ermittelt. die können auch tipps zu hilfsmitteln und deren handhabung geben dann kannst du einigermaßen realistisch einschätzen, was du selbst zu leisten in der lage bist. mit der selbstaufgabe von pflegenden angehörigen ist niemandem gedient!!!


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