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Meine Cousine hat viel Stress und trinkt zu viel. Kann man irgendwie helfen?

gefragt von undercover am 21.11.2007 um 20:18 Uhr

Meine Tante erzählte mir gestern am Telefon, dass meine Cousine seit einiger Zeit wieder überdurchschnittlich viel trinkt (hatte früher schon so Phasen) und wohl auch schon öfter angetrunken bei ihr angerufen hat. Meine Cousine hat privat und beruflich ziemlichen Stress, aber das kann ja nicht die Lösung sein. Wir machen uns schon Gedanken, ob sie nicht langsam in den Alkoholismus abrutscht. Was kann man da tun? Auf Andeutungen meiner Tante reagierte sie äußerst ablehnend.

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Gesundheit x 60.489 Alkohol x 3.326 Stress x 1.398 Alkoholsucht x 22

koira1975
beantwortet von koira1975 am 21. November 2007 20:32
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Das Problem mit allen Süchten ist ja, dass man den Betroffenen nur helfen kann, wennn sie sich helfen lassen wollen. Zugucken würde ich in diesem Fall aber sicherlich auch nicht, da ja die Grenze zum Alkoholismus evtl noch besteht. Es kann natürlich sein, dass Deine Tante (die ja die Mutter ist) dramatisiert, gewrade weil es schon einmal Phasen gab, andererseits ist es oft so, dass man gerade auf Vorschläge von Müttern ablehnend reagiert. Deswegen würde ich an Deiner Stelle , wenn Du ein gutes Verhältnis zur Cousine hast, mal unangemeldet vorbeischauen und sie, wenn Du meinst, dass die Situation passt, auch darauf ansprechen, aber nicht als Vorwurf, sondern weil Du Dir Sorgen machst. Sollte die Stimmung nicht dementsprechend sein, biete ihr doch Hilfe bei ihren Problemen an, vielleicht kann man ihr ja einiges abnehmen oder zumindest als Gesprächspartner/Gesellschaft zur Verfügung stehen. Gerade wenn zuviel Alkohol in Stresssituationen getrunken wird, liegt es häufig daran, dass diese Menschen sich ohne Alkohol nicht entspannen können oder nicht einschlafen können vor lauter Sorgen. Vielleicht kannst Du ihr da Hilfe organisieren oder Alternativen zur Entspannung bieten.

Kommentar von harmony am 21. November 2007 20:40

Gute Antwort! So etwa hätte ich es auch gesagt.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 21. November 2007 20:35
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Ein Fall für den Arzt. Davor "Tacheless" reden!

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 21. November 2007 23:44

Tacheles kommt meistens beim Betroffenen nicht an bzw. durch. Der Betroffene sieht sich subjektiv völlig in Takt und streitet alles ab. Er müßte Einsicht in seine Hilfsbedürftigkeit gewinnen.

Kommentar von 5a31655a018d627bf5afb818c551f4b1smallneurodoc am 22. November 2007 06:33

Ich weiß, daß er Einsicht bekommen muss, nur dann wird er sich helfen lassen, deswegen auf keinen Fall etwas beschönigen, sondern wiklich die Krankheit Alkoholismus auf den Tisch bringen, also tacheless reden.


anonym
beantwortet von 00HaPe am 22. November 2007 11:08
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Die Probleme die jemand hat können nur gelöst werden wenn der Betreffende weiß wer er ist und welche Strategie er anwenden muss.Jeder Mensch ist ein Individuum und wenn ich das falsche tue werde ich weder glücklich noch finde ich den richtigen Weg.Ich würde versuchen sie auf den Weg zu sich selbst zu führen.( Denkanstösse : nach Human Design System googeln und ein Gratis-Chart machen lassen und nach Infos im Netz suchen) LG HaPe


Samml
beantwortet von Samml am 21. November 2007 21:31
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Von jeder Sucht kommt der Betroffene nur los, wenn er es wirklich will. Unterstützung gibt es von vielen Seiten aber sie müssen halt angenommen werden. Ein Alkoholiker kann nur ein trockener Alkoholiker werden, er wird nie eine Kontrolle über sein Trinkverhalten bekommen, das ist ja die Krankheit.Es sit noch keiner seine Sorgen, Schulden, Schmerzen u.u.u. mit Alkohol los geworden, sondern sie werden nur Größer, insbesondere durch die Isulation."Tacheles" kann er nur vorm Spiegel reden.

Kommentar von 70a5f2b8a33e9623a7d85ffd8fbf401csmallEddy21 am 23. November 2007 12:13

Sucht jedwelcher Art ist eine Selbstheilung ! Die Ursache sind meist in der Kindheit zu suchen !

Es gibt aber auch Suchtkranke die eigentlich nichts für Ihr Unglück können ! Durch eine Fehlfunktion der Leber wir der Alkuhol in Opiate umgewandelt,der betreffende ist Sücktig nach Opiaten ohne das Ihm bekannt wäre !

Eddy21


curator
beantwortet von curator am 8. April 2008 09:26
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helfen kann hier nur logik und verstand. wer trinkt sucht meist eine ausrede, gründe gibt es ja immer,

nur wer wirklich etwas ändern will hört auf, und dazu gehört eines: motivation, ein ziel, ein für den betroffenen wichtiges argument.

z.b. nach einer gescheiterten liebe, was meist der grund ist, eine neue, eine die wieder ganz ausfüllt.

eine solche medizin ist oft besser als jeder arzt.


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