Frage von Trier126, 64

Meine Brille bereitet mir große Probleme. Unklare Sicht, Augen brennen, schmerzen und tränen. Muss ich dieses akzeptieren?

Nach sehr 2 erfolgreichen Operationen, Grauer Star, war es Zeit meine neue Brille zu kaufen. Ich machte den Optiker darauf aufmerksam, dass ich Diabetiker bin und daraufhin musste ich mehrmals zum messen. Da ich Diabetiker bin empfahl mir der Optiker Brillengläser - ich fiel fast um an der Kasse - für gut 1500 Euro sollte ich viele Jahre sehr viel Freude an der Brille haben. Na ja, die erste Brille sah ich gar nicht, die Gläser waren angeblich vom Werk fehlerhaft geliefert. Durch die 2. sehr ich unklar bis verschwommen - ich wurde gezwungen diese einige Wochen zu tragen, ich würde mich daran gewöhnen da die Gläser hochmodern und superflach sind. Es wurde nichts- so nochmals zur Reklamation. Der Chef persönlich prüfte und nach gut 10 Tagen kam für mich der neue Schock. Totaler Reinfall. Augen brennen, schmerzen und tränen. Wieder die Aufforderung 2 -3Wochen ganztägig tragen, Aber eine weitere Korrektur lehnt der Optiker jetzt ab. Zwar habe ich "nur" 1000 Euro zahlen müssen, aber ich wollte eine für mich passende Brille. Zwangsläufig musste ich Ersatz beschaffen. Mein Arbeitgeber spendierte eine Arbeitsplatzbrille und bei der Gelegenheit habe ich mir eine weitere Gleitsichtbrille gekauft mit dem Hinweis auf meine unbrauchbare. Die beiden Brillen, vom einem bundesweiten Filialunternehmen, beide ! bereiten mir sehr viel Freude und keinerlei Probleme. Der Opitker der fehlerhaften Brille jedoch: Sie brauchen überhaupt keine Brille als Diabetiker. Das klappt nie.

Frage: Wie kann ich diese verfahrene Situation noch retten und brauchbare Gläser von ihm bekommen. Hilfe über VDK, Krankenkasse oder Patientenberatung - null. Der Augenarzt hält sich zurück, ich bekommen auch keinen Termin wegen der Augenprobleme von ihm.

Ich bin verzweifelt, es geht nicht nur um ein Monatsgehalt, nein um meine Lebensqualität.

DANKE für Ihren Rat

Antwort
von PlueschTiger, 21

Wie kann ich diese verfahrene Situation noch retten und brauchbare Gläser von ihm bekommen. Hilfe über VDK, Krankenkasse oder Patientenberatung - null. Der Augenarzt hält sich zurück, ich bekommen auch keinen Termin wegen der Augenprobleme von ihm.

Es gibt mehr als ein Augenarzt! Bei der Summe würde ich dir raten dich mal bei der Verbraucherzentrale und dann bei einem Anwalt zu erkundigen. Das was du gesagt hast, ist meiner Meinung nach schon Wucher und hat nicht mehr mit vernünftigen Händlerpreisen zu tun. Zudem ist es wohl absichtliche Falschberatung. Daher gehe zu einem Anderen Arzt und hole dir Rechtlichen Rat.

Zudem Glaube ich das die Zahlung der 1000€ ein Fehler war, den der Optiker hat seine Arbeit nicht Ordnungsgemäß gemacht und somit ein Fehlerhaftes Produkt an dich weitergegeben, also nicht die verlangte Ware geliefert. Auch dahingehend solltest du dir rechtlichen Rat holen. Womöglich muss er die Gezahlte Summe plus Zinsen wieder zurückzahlen.

Was Krankenkasse und die anderen angeht, versuche es weiter und mache druck, alternativ könntest du mal versuchen dich an den Verband des Optiker zu wenden, falls die auch so etwas haben. Was du natürlich Brauchst sind Beweise und die sind zum Beispiel die Brillen des Optikers, welch dir Verkauft wurden. Du kannst auch mal mit denen zu anderen Optikern gehen und nach dem Wert der Fassung und Gläsern Fragen. Womöglich ist der Preis der Verlangt wurde sogar Betrug .

Keine Garantie, Keine Gewähleistung - Sie sind ja Diabetiker

Das ist meiner Meinung nach, irrelevant. Denn egal was du hast, er kommt um die Gewehrleistung nicht drum rum. Denn die gilt für die Brille nicht für deine Augen. Ich weiß zwar nicht ob es in dem Sektor Sonderreglungen gibt, doch normalerweise kann man die Gesetzliche Gewährleistung nicht einfach einseitig aufheben.

Antwort
von Cassiopeija, 30

Wenn es so wie beschrieben abgelaufen ist, wende dich an einen Anwalt für Vertragsrecht. Wenn der Optiker die Brille nach Angaben des Augenarztes angefertigt hat, die aber nicht funktionierte, dann waren die Werte falsch und der Augenarzt hat die Veranwortung.

In dem Moment, wo der Optiker die Brillengläser geändert hat, hat er Mitverantwortung übernommen, da er die Werte des Arztes für die Gläser verändert hat.

Da beide nicht Werte nicht funktioniert haben, gibt es eine gemeinschaftliche Veranwortung. Der Beweis, das ein Fehler vorlag kannst Du ganz einfach mit den funktionierenden Brillen antreten.

Antwort
von Eiszeitw, 51

Wenn du am grauen Star operiert worden bist, brauchst du nur eine Lesebrille, dir sind doch Linsen bei der OP eingesetzt worden. Was willst du dann mit einer Gleitsichtbrille?

Kommentar von Trier126 ,

Die Brille wurde nach den beiden OP`s vom Augenarzt verordnet. Außdem finde ich, dass ein Optiker, der zu den besten 100 Deutschlands gehören will, mir bereits bei dem 1. Besuch hätte sagen müssen: Sie benötigen aber "nur" eine Lesebrille und nicht aufgrund meiner Aussagen " gut eingestellter Diabetiker " erst Brillengläser für 1000 Euro " auf " beraten und dann zu sagen " Keine Garantie, Keine Gewähleistung - Sie sind ja Diabetiker

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