Mein vater wurde arbeitslos und erhält jetzt erstmal Arbeitslosengeld 1. Er hat aber auch eine Abfindung bekommen. Muss ich diese Abfindung angeben?

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3 Antworten

Ein Lohnsteuerjahresausgleich ist Sache des Arbeitgebers und ist nur möglich bei ganzjährig beschäftigten Personen.

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Es ist nur das Einkommen vom vorletzten Kalenderjahr wichtig. Eine Abfindung 2016 wird dann also erst im Bafögantrag 2018 berücksichtigt.

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Kommentar von Eskisehir
26.07.2016, 13:55

beim aktualisierungsantrag muss man ja aktuelle einkünfte bennenen. fragen die auch später nach dem lohnsteuerjahresausgleich, um zu schauen ob die angegebenen einkünfte stimmen ? weil dann würde ja die abfindung auffliegen

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schwierig. 

Das ist ja in erster Linie die Entschädigung nach einer Fünftelregelung nach dem Verlust des Arbeitsplatzes. Dh. die Abfindung wird mit 25% versteuert.

Es gilt das Zuflußprinzip im Jahr der Zahlung. also des Zuflusses.

Man könnte vorsichtshalber mal das beim Bafögamt melden. Das Familieneinkommen der "Bedarfsgemeinschaft hat aber sicherlich einen Selbstbehalt bzw. auch ein Schonvermögen in Höhe von 150 € pro Lebensjahr.

Ob das nun als Einkommen oder Vermögen gilt, müßte das Sozialgesetzbuch hergeben

Falls das wirklich angerechnet würde, ist es ungerecht. Es gilt dann aber § 263 STGB als "Sozialbetrug"

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