Mein Vater ist voll gegen einen Hund aber meine Schwester,mum und ich würden sehr gerne einen haben. Er ist nicht oft zu hause. Wie kann ich ihn überzeugen?

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7 Antworten

Ganz einfach: Gar nicht!

Überreden ist nie gut. Denn ein Hund - oder allgemein Haustier - muss von allen Familienmitgliedern gewollt sein, ganz gleich wie oft diese zu Hause sind.

Oder willst du wo hinkommen, wo dir die ganze zeit klargemacht wird, dass man dich nicht haben will? Würdest du dich da wohlfühlen? Ich denke mal eher nicht.

Desweiteren gibt es noch andere wichtige Aspekte die zu beachten sind:

-Kosten

Ich schätze mal, du bist noch keine 18 und verdienst noch nicht dein eigenes Geld? Also werden deine Eltern alle Kosten tragen müssen: Anschaffung des Tieres, Grundausstattung, die evt. auch erneuert werden muss, Tierarzt, Futter, Versicherung, ...

Dein Vater wird sich bedanken, wenn er das alles bezahlen müssen, obwohl sie nicht wirklich für einen Hund waren.

-Verantwortung/Raus bei jedem Wetter

Jetzt hast du noch die Zeit und Lust dich um deinen Hund zu kümmern, aber diese Phase verschwindet nach einigen Monaten sehr schnell wieder. Da verliert man schnell die Lust mit der Fellnase bei jedem Wetter mindestens eine Stunde draußen rumzulaufen und sich auch sonst mit dem Tier zu beschäftigen. Denn wenn deine Freunde etwas unternehmen wollen, kannst du wohmöglich nicht mit, da sonst keiner dein Hund zu lange alleine wäre. Denn du kanst ihn ja ncht überall mitnehmen. Und wie ein Spielzeug mal eben in den Schrank stellen, wenn man keinen Bock mehr drauf hat, ist bei einem Lebewesen, dass ebenso wie du atmet, fühlt, denkt un dgeliebt werden will nunmal nicht drin.

-Zukunft

Außerdem weißt du nicht was in ein paar Jahren sein wird. Wer weiß, was nach der Schule sein wird; vielleicht musst du für deine Ausbildung weg ziehen und kannst den Hund dann nicht mitnehmen. Und dann bleibt er an deinen Eltern - also auch an deinem Vater - hängen, die ihn eigentlich nicht wollten.

-Zeit/Nerven/Geduld

Der Zeitaufwand ist zudem auch sehr groß. Ebenso brauchst du sehr vel Geduld und Nerven aus Stahl.

Gerade bei einem Welpen dauert es mitunter sehr lange bis er stubenrein wird. Stundenlanges alleinlassen ist ebenfalls nicht drin.

Und wenn der kleine dann mal Schuhe und Möbel anknabbert kann auch nihct jeder ruhig bleiben.

Außerdem wird wohl der Besuch einer Welpenstunde und Hundeschule von Vorteil sein.

Du kannst einfach noch keinen Hund halten, du bst auf die Unterstützung beider Eltern angewiesen.

Wenn du einmal dein eigenes Geld verdienst, deine eigene Wohnung hast und ausreichend Zeit und es immer noch dein großer Wunsch ist, kannst du ja dann nochmal über die Anschaffung eines Hundes nachdenken.

Denn diese gbt es ncht nur heute sondern auch noch in mehreren Jahren.

Auch wenn du das jetzt vielleicht noch nicht verstehen willst, bitte ich dich es zu akzeptieren. Denn wenn der Hund nach kurzer Zeit in einem Tierheim landet, weil es eben doch nicht klappt, ist auch keinem geholfen.

Liebe Grüße

xodoglovexo

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Du kannst das nicht, das ist Aufgabe deiner Mutter. Wenn sie einen Hund haben will, dann muss sie den Konflikt mit ihrem Ehemann aufnehmen.

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Kommentar von KilianKiliHD
26.10.2016, 16:07

Bin ich auch deiner Meinung. :)

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Die besten Chancen, euren Vater zu überzeugen, dürfte wohl deine Mutter haben. Ich denke, dein Vater wird sich eher auf eine Diskussion mit ihr einlassen als auf eine Diskussion mit der ganzen Familie (allein schon, weil "alle" gegen "einen" ja auch bei dem "einen" oft erstmal alle Schoten dicht machen lässt, anstatt sich einer Diskussion über die Thematik zu öffnen).

Insofern sollten deine Schwester und du mit deiner Mutter sprechen, und dann soll sollte deine Mutter das Gespräch mit eurem Papa suchen.

"Nicht oft zu Hause" ist allerdings kein Grund, von "ich will keinen Hund" auf "ein Hund ist okay" zu schwenken. Wenn dein Vater partout gegen einen Hund ist, kann es schon während seiner möglicherweise auch kurzen Aufenthalte zu Hause sein, dass er von dem Tier genervt ist. Und das macht einerseits Streit und Stress innerhalb der Familie und für das Tier ist es auch nicht schön. Also sollte dein Vater nicht überredet werden, sondern sich aus freien Stücken dafür entscheiden können.

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Ich würde dir davon abraten eine Diskussion mit deinem Vater einzugehen..

Wenn deine Mutter auch für einen Hund ist, dann soll sie das doch mit ihm besprechen, oder ihr macht eine "Familiensitzung" und besprecht das alle zusammen, was ich für die beste Lösung halte.

Ihn davon zu überzeugen ist auch nicht immer das Gleiche. Es kommt natürlich darauf an, was dein Vater gegen einen Hund hat. Da musst du dann eben mit Argumenten dagegen gehen.

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Mit der Anschaffung eines Hundes muss jeder des Haushalts einverstanden sein. Es ist ein Lebewesen und wenn dieses von jemandem nicht akzeptiert wird ist das echt schlecht, es ist doch ein Familienmitglied.

Aber klar, ihr könnt euer Glück versuchen, vielleicht freundet er sich ja doch noch mit der Idee an. Ihr könntet versuchen Argumente zu bringen warum ihr einen Hund wollt. Ihr könnter ja eine Pro und Contra Liste machen. (Z.B. Pro: du wächst mit Tieren auf, hast mehr Bewegung und ein Hund bringt viel Freude | Contra: ein Hund macht viel Arbeit und benötigt viel Zeit) Ansonsten kannst du ja noch vorschlagen dadurch viel mehr im Haushalt zu machen. (Da weiß ich aber nicht ob es deinem Vater sooo unglaublich doll interessiert)

Wünsche euch trotzdem viel Glück!

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Hört sich an wie vor 8 Jahren bei uns zuhause...

Die beste Möglichkeit ist wohl, dass deine Mam mal mit deinem Dad redet.

Ihr könnt ja auch schon vor dem Gespräch mal gucken welche Hundrasse es sein sollte (oder zumindest eine Richtung) 

Du und deine Sis könnt euch sehr gut über Hunde informieren, so dass ihr mit viel Wissen vor eurem Dad glänzen könnt 

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Erstmal, was meinst du mit: "Nicht oft zuhause?"

Da verstehe ich glaube ich was falsch! :o

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Kommentar von xodoglovexo
26.10.2016, 17:47

Vielleicht arbeitet er sehr viel ?

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