Frage von poloman22, 267

Mein Vater ist überzeugter Atheist und hält Beten, an eine Macht zu glauben und an Wunder, für völligen Unfug. Obwohl er mal daran glaubte, Wie damit umgehen?

Antwort
von Dxmklvw, 53

Es ist auch immer eine Sache des Blickwinkels.

Mit jemandem zu sprechen, der gar nicht da ist, ist sinnlos.

Ein Gebet als eine Form von Autosuggestion zu betrachten, die auf den eigenen Charakter und die eigenen Denkweise einwirkt, macht jedoch Sinn, denn der eigene Charakter und die eigene Denkweise sind ja tatsächlich anwesend. Aber ob man nun betet oder nicht, ist Geschmackssache.

Auch eine Idealvorstellung davon, welche Höhen man in seinem Wesen anstrebt, ist etwas real Existierendes, das ansprechbar und beeinflußbar ist. Sieht man darin das Wesen Gottes (aber ohne hinzuspekuliertes Drum und Dran), dann macht auch der Glaube an eine höhere Macht Sinn.

Total unsinnig ist der Glaube an eine höhere Macht mit Eigenschaften, wie sie unmöglich vorliegen können.

Wunder sind Geschehen, für die Menschen noch keine nachvollziehbare natürliche Erklärung gefunden haben. Die meisten präsentierten Wunder sind aber nichts weiter als Jahrmarktsgaukeleien. Da sollte man beides präzise voneinander unterscheiden.

Und wie mit allem umgehen?

Ich denke, daß es am besten ist, sich nicht in die Angelegenheiten anderer einzumischen, solange sie einen nichts angehen. Jeder hat sein eigenes Leben und muß damit klar kommen. Auch hat jeder das Recht, sich seine eigenen Ansichten über etwas zu schaffen. Darin ist enthalten, daß man keinem anderen die eigenen Ansichten aufnötigen sollte.

Natürlich gibt es keinen vernünftigen Grund, darauf zu verzichten, auf akzeptable Weise auch die eigenen Meinung zu äußern und zu begründen, damit andere selbst entscheiden können, ob sie sich dem anschließen wollen oder nicht. Anders ist es nur, wenn jemand ausdrücklich erklärt, daß er damit nichts zu tun haben will.

Antwort
von Dhalwim, 51

Hallo poloman22,

Nun, wenn dies die Ansicht deines Vater's ist, dann soll es wohl so sein. Kennst du den Spruch "Love it, Change it or leave it"? Du kannst es akzeptieren "Love it", oder du kannst versuchen ihn zu überzeugen "Change it".

Du kannst es natürlich auch nicht akzeptieren und ihn deswegen verlassen, "leave it", wobei Ich dir letzteres am wenigsten anraten würde. Denn das wäre so, als würdest du jemanden verlassen, nur weil du andere politische Ansichten vertrittst, und das wäre ja keine gute Idee.

Wenn du fromm bist, solltest du meiner Ansicht nach ihn in ruhe lassen mit diesem Thema, das würde nur zu Streit führen. Viele Atheisten und Theisten, sogar hier auf GF.net streiten sich massivst über das Thema Religion, Esoterik u. Spiritualität.

LG Dhalwim

Antwort
von Eselspur, 83

Dein Vater muss dur nicht in jedwm Bereich ein Virbuld sein.
Wir haben die Freiheit - nicht den Zwang - uns für den lebendigen Gott entscheiden zu dürfen. Du triffst deine eigenen Entscheidungen!

Kommentar von Respawn618 ,

Wunderbar versteckte passive Aggression. Mein Kompliment. 

Kommentar von Eselspur ,

Manchmal sagen Kommentare mehr über den Kommendierenden aus als über das Kommentierte.

Kommentar von Respawn618 ,

Richtig. 

Antwort
von Andrastor, 118

Akzeptiere es und höre dir seine Beweggründe an. Dein Vater ist offenbar einer der seltenen Fälle in denen sich ein Gläubiger der Indoktrination erwehren und wieder auf seinen Verstand zurückgreifen konnte.

Kommentar von poloman22 ,

Ich bin in keiner Kirche ich glaube auch so an Gott, nichts mit Indoktrination.

Kommentar von Andrastor ,

Die Indoktrination kommt nicht nur aus dem direkten Umfeld wie den Eltern, sondern auch aus dem entfernteren Umfeld, wie Schulkollegen, Arbeitskollegen, Bekannten, Verwandten, Freunden etc.

Wärst du in Indien unter denselben Umständen aufgewachsen, würdest du nicht an Gott sondern an die Götter des Hinduismus glauben, wärst du in China aufgewachsen wärst du Buddhist, in Japan Shintoist, in der Türkei Muslim etc.etc.

Dein Glaube an Gott ist durch die Kultur hier geprägt.

Das Götter geographisch abgegrenzt sind ist ein Beweis ihrer Nichtexistenz.

Wie gesagt, höre dir mal deines Vaters beweggründe an.

Kommentar von MachtKeinSinn ,

Weil man Atheist ist, muss das nicht bedeuten, dass man ein schlauerer Mensch ist. Denk an Albert Einstein.
Ausserdem scheint dieser Atheist nicht einfach nur ein Atheist zu sein sondern er akzeptiert nicht aktiv die Glaubensrichtungen Anderer, wie die sogenannten Agnostiker. Wenn du mich fragst, ist so ein krankhafter Atheismus genauso eine Religion wie alle anderen, weil du fest an eine "Wahrheit" glaubst. Nur ist es so, dass Atheismus eine weniger schöne Glaubensrichtung ist, als eine, wo du auf einen Vater im Himmel vertraust, der dir nach dem Tod in seiner Gnade ein ewiges Leben gewährt.

Kommentar von Maarduck ,

Weil man Atheist ist, muss das nicht bedeuten, dass man ein schlauerer Mensch ist. Denk an Albert Einstein.

Einstein war aber eher Atheist als religiös.

https://manglaubtesnicht.wordpress.com/2013/09/28/war-einstein-religios/

Kommentar von Andrastor ,

Denk an Albert Einstein.

Was hat der mit deiner vorherigen Aussage zu tun? Albert Einstein war einer der intelligentesten Menschen der Welt und er war bekennender Atheist.

scheint dieser Atheist nicht einfach nur ein Atheist zu sein sondern er akzeptiert nicht aktiv die Glaubensrichtungen Anderer

Falsch. Zwischen "er hält für Humbug" und "er akzeptiert nicht" ist ein himmelweiter Unterschied.

In der Frage ist nicht erwähnt dass er dem FS den Glauben verboten hätte, nur dass er nichts davon hält.

weil du fest an eine "Wahrheit" glaubst.

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Die Wahrheit jedoch ist das Götter nichts weiter als Erfindungen sind.

Mir persönlich ist eine ernüchternde Wahrheit lieber als eine schöne Lüge, vor allem wenn diese Lüge Menschen weltweit quer durch die Geschichte immer wieder zu Schandtaten verleitet.

Kommentar von Respawn618 ,

"Wenn du mich fragst, ist so ein krankhafter Atheismus genauso eine Religion wie alle anderen,..."

Das ist das dümmste was ich rund in den letzten drei Monaten lesen musste. 

Antwort
von casala, 115

das muß man einfach akzeptieren.

glaube ist eben etwas persönliches - genauso wie nichtglauben.

wen er vormals gläubig war (zumindest so erzogen), haben ihm sicherlich seine lebenserfahrungen die gläubigkeit verlieren lassen. deswegen ist er doch kein schlechterer mensch? eher ein realistischerer.


Kommentar von lolomol ,

kannst du bitte meine letzte Frage lesen. Ich brauche Hilfe!!

Kommentar von casala ,

für WAS brauchst du hilfe?

wills du ihn wieder gläubig machen?  kannst du seine einstellung nicht akzeptieren?

Kommentar von poloman22 ,

Er akzeptiert überhaupt nicht, dass ich daran glauben will.

Kommentar von casala ,

ok, das ist etwas anderes.

dann ist er aber kein wirklicher atheist und will seinem umfeld anscheinend nur SEINE meinung aufzwingen. da hast du jetzt natürlich einen schweren stand.

ich würde die thematik möglichst wenig ansprechen bzw. meinen glauben zurückhaltender in seiner gegenwart äußern. klingt zwar feige, aber da ich annehme, daß du noch zu hause wohnst, ist das eine der wenigen möglichkeiten konfliktpotenzial zu vermindern.

Kommentar von Respawn618 ,

Klar ist er ein "wirklicher" Atheist. Aber dabei eben auch ein Antitheist. 

Vernünftiger Mann, Dein Paps. 

Kommentar von casala ,

na dolle, da werden sich die antitheisten aber freuen.

was machen wir denn mit dem kommi des fragestellers:
"Er möchte es mir aus den Kopf bringen, obwohl ich ihn nie darauf
anspreche. Er ist total untolerant. Meine Eltern sind scheinbar
Halbnazis, sie sind gegen andersdenkende, Schwule, Lesben und Ausländer."    ?

Kommentar von Respawn618 ,

Ich glaub dem Fragesteller eh kein Wort. 

Kommentar von casala ,

das steht auf einem ganz anderen papier.  :)

Antwort
von Rocker73, 76

Es akzeptieren, das solltest du!

Toleranz zeigen.

LG

Kommentar von poloman22 ,

Er möchte es mir aus den Kopf bringen, obwohl ich ihn nie darauf anspreche. Er ist total untolerant. Meine Eltern sind scheinbar Halbnazis, sie sind gegen andersdenkende, Schwule, Lesben und Ausländer.

Kommentar von Rocker73 ,

Er will dich von deinem Glauben abbringen?

Sag ihm, dass er dich in Ruhe lassen soll und deinen Glauben ausleben lassen soll.

LG

Kommentar von poloman22 ,

OK, danke!

Antwort
von knox21, 88

Solange er von Beruf nicht Pastor ist, sehe ich da jetzt gar kein Problem?!

Kommentar von KaeteK ,

Soll es leider geben..lg

Antwort
von kaffeeontour2, 91

der glauben- oder nicht glauben ist in unseren grundrechten manifestiert. akzeptier's und bete für ihn.... wenn es dir dann besser gehen sollte..


gruß, ein weiterer atheist..

Kommentar von poloman22 ,

OK!

Antwort
von Zicke52, 31

Ich denke genauso wie dein Vater, und auch ich war früher mal gläubig.

Mein familiäres und soziales Umfeld geht mit mir ganz normal um.

Warum willst du mit deinem Vater auf eine besondere Art "umgehen"?

Antwort
von Mojoi, 60

Option A:

Er hat Recht. Ignorieren.

Option B:

Er hat Unrecht. Bete für ihn und sein Seelenheil, und versuch ihn dazu zu bewegen, einfach nur ein guter Mensch zu sein. Dann hat er auch als erklärter Atheist eine kleine Chance.

Kommentar von lolomol ,

Kannst du bitte kurz meine letzte Frage lesen. Ich brauche Hilfe!!

Antwort
von Maarduck, 49

Konfrontiere deinen Vater mit diesem Gottesbeweis ;-) 

Wenn nichts größer ist als Gott, und Gott das denkbar Größte ist, wie könnte dann das Nichts existieren? - Geht nicht! Aus diesem Grund gibt es etwas. 

Kommentar von Susanne88 ,

"Wenn nichts größer ist als Gott..." Das setzt bereits das Vorhandensein eines Gottes voraus. Aber gerade das glaubt ja sein Vater nicht.

Damit wird er also nicht weit kommen.

Kommentar von Maarduck ,

Erstens: Es war natürlich als Witz gemeint, erkennbar am ;-) Ich bin selber Atheist. Zweitens: SOO leicht es nun nicht diesen Witz zu entlarven. Ich darf definieren: "Gott ist das denkbar Größte." Dann folgt: "Nichts ist größer als Gott." 

Der scheinbare Widerspruch zu "Es gibt keinen Gott." ergibt sich aus der Mehrfachbedeutung des Wortes "nichts". Nichts ist einerseits sozusagen ein Loch ohne etwas drum und andererseits nur die Abkürzung für die Aussage "die Existenz eines X ist nicht gegeben".  

Kommentar von Respawn618 ,

Ah. Ok. :) Sorry, hatte ich nicht erkannt. 

Kommentar von Respawn618 ,

Sein Dad würde über diesen Zirkelschluss laut lachen. 

Antwort
von Whitekliffs, 27

Du schreibst, du brauchst Hilfe. Es ist mir aber nicht ganz klar, warum.

Denn du kannst doch Tag und Nacht beten, du kannst an eine Macht (du meinst Gott?) glauben und du kannst Wunder erleben, ohne dass dein Vater das unbedingt mitbekommen muss.

Beten, so sagt Jesus, tut man am besten in seinem Zimmer, allein. Was du Gott erzählen môchtest und wofür du ihn bitten möchtest, muss nicht laut ausgesprochen werden.

Willst du mit anderen Christen zusammen beten, findet sich dafür sicher auch eine Möglichkeit, ohne dass dein Vater damit etwas zu tun hat.

Und wenn du Wunder erleben darfst, dann freu dich und danke Gott dafür.

Jetzt wo genau ist das Problem?

Antwort
von Fantho, 40

Wenn Du damit nicht klarkommst, musst Du es lernen, damit klar zu kommen...

aber lasse Deine Vater in Ruhe sein Weltbild (weiter)leben,

genauso, wie Dein Vater Dich Dein Weltbild leben lässt...

Gruß Fantho

Antwort
von nowka20, 23

sein wille ist sein "himmelreich"

laß ihn, denn das geht dich nichts an

Antwort
von aimkey, 62

Das musst du wohl oder übel akzeptieren. Jeder hat seine eigene Meinung bezüglich Religionen, das ist auch gut so.

Toleranz ist bei Religion wirklich wichtig. Vor allem heutzutage in einer Gesellschaft, die sich mehr und mehr spaltet...

Wichtiger denn je zuvor!

Kommentar von lolomol ,

kannst du bitte meine letzte Frage lesen. Ich brauche Hilfe!

Antwort
von JTKirk2000, 75

Obwohl ich selbst gläubig bin, sehe ich das auch so, dass man das akzeptieren sollte, so lange die Person die daran zweifelt, nicht versucht, andere, die gläubig sind, davon zu überzeugen, dass dies alles Unfug ist. Denn ebenso wie Dein Vater das Recht hat, daran zu glauben, woran er glauben will, dass dies alles also Unfug ist, hat auch jede/r Gläubige das Recht zu glauben, woran er/sie glauben will.

Kommentar von Respawn618 ,

Der Vater glaubt eben nicht. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Auch nicht an eine Religion, einen Gott zu glauben, bedeutet, dass man glaubt, nur eben nicht an eine Religion oder einen Gott. Das ist das, was viele nicht verstehen, womit aber eine interessante Redewendung in Zusammenhang gesehen werden kann, denn wenn man weiß, dass man nicht weiß, dann weiß man, dass man eigentlich nur glaubt - anderenfalls glaubt man nur zu wissen: https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_weiß,_dass_ich_nichts_weiß

Kommentar von Respawn618 ,

Wird immer schlimmer mit Dir, Kirk. 

Kein Glaube sei auch ein Glaube. 

Kein Sport sei auch ein Sport. 

Keine Sucht sei auch eine Sucht. 

Erkennst Du den unsäglichen Unsinn in allen drei Aussagen? Wenn Du eine Negation egalisierst, macht Du damit das betreffende Wort komplett unbrauchbar. Egal welches, ob nun Sport, Sucht oder Glaube.

Sorry wenn das Deine Vorurteile und Kapazitäten übersteigt, aber Atheismus ist nun mal kein Glaube. 

Es ist kein aktiver Glaubenssatz von Dir, dass Poseidon nicht die Wellen im Meer macht – sondern Du glaubst das eben NICHT. 

Ist echt simpel. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Der Unsinn liegt darin, tatsächlich zu glauben, dass man wissen könnte, dass Gott nicht existiert. Man kann nur glauben, dass er nicht existiert, aber wissen kann man es nicht. Das wird immer schlimmer.

Kommentar von Susanne88 ,

"so lange die Person .... nicht versucht, andere, .... davon zu überzeugen"
Was hältst du dann vom missionieren?
Würde mich interessieren.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Zunächst einmal halte ich gar nichts davon, wenn man Aussagen aus dem Kontext reißt. Und zweitens kommt es sehr darauf an, was mit missionieren gemeint ist. Ich halte nichts davon, wenn mit missionieren gemeint ist, dass man anderen zu etwas zu überreden versucht, allerdings finde ich missionieren in dem Sinne akzeptabel, jemandem etwas zu erklären, worüber man Fragen hat oder wofür man sich interessiert.

Kommentar von Susanne88 ,

www.duden.de: Missionieren:


- eine Glaubenslehre, besonders das Christentum, unter Anders- bzw. Nichtgläubigen verbreiten
- jemandem eine Glaubenslehre, besonders das Christentum, verkünden und ihn bzw. sie bekehren

Du dagegen findest "missionieren in dem Sinne akzeptabel, jemandem etwas zu erklären, worüber man Fragen hat oder wofür man sich interessiert."

Danke für die neue Interpretation des Wortes. Solltest du noch beim Duden einreichen....

Kommentar von Respawn618 ,

Kirk legt es sich gern hin wie er es braucht. Mormone halt. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wo bei Deinem Zitat steht dabei, dass die Verbreitung oder die Bekehrung gegen den Willen derer stattfindet, die entsprechend missioniert werden? Das ist doch wohl eher Deine Interpretation aus diesem Zitat.

Kommentar von Respawn618 ,

Wie immer. 

Fährt man Dir ein fundiertes Argument hin, antwortest Du nicht mehr. 

Ok. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Fundiert ist ja wohl was anderes und nicht jeder hat jeden Tag Zeit die gesamte Zeit am Computer herumzuhängen. Ich habe gestern einen Eignungstest gehabt und dadurch war bereits mein ganzer Tag verplant. Was hast Du gemacht?

Kommentar von Respawn618 ,

Dir Deinen Definitionsfehler erklärt. Schaffst Du eine Erwiderung?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Es hat nichts mit Definition zu tun, wenn man so kleingeistig ist, die Eigenschaft zu glauben, nur auf Religionen zu beziehen, dabei aber unfähig ist, zu erkennen, dass etwas zu glauben eigentlich bedeutet, dass man nicht sicher weiß und dass dies sehr wohl auch unabhängig von Religion möglich ist.

Kommentar von Respawn618 ,

Oh. Der Mormone will untergriffig werden. Gern. 

Was ich Dir erklärt habe, ist grundsätzlich gültig und nicht nur auf Religionen bezogen. 

"Glaube" ist nicht (!!), etwas nicht sicher zu wissen, sondern im Gegenteil von etwas überzeugt zu sein. 

Und der Atheist ist eben nicht überzeugt von der Behauptung es gäbe Götter. Fertig. 

Was Du versuchst ist das gleiche was jeder versucht dem Bildung in Erkenntnistheorie fehlt: Zu sagen es sei die Überzeugung (also Glaube) an ein Gegenteil. 

...

Mehr im Detail für Kleingeistige:

Preisausschreiben im Supermarkt: Ein riesiges, durchsichtiges, verschlossenes Glas, randvoll mit Centstücken. ... auf ersten Augenschein sind es tausende. ... Das Glas darf nur angesehen, nicht aber geöffnet werden. Gefragt wird nun, ob es eine gerade oder eine ungerade Anzahl sein muss. 

Wissen kann man es nicht und es kann und muss logischerweise eins von beiden sein. Gerade oder ungerade. (Wie also bei Gott: existen oder inexistent). Eine "Wahre Dichotomie" also. (Schlag das nach). 

Hier Dein Denkfehler:

Wenn Du nun hergehst und sagst die Anzahl der Münzen im Glas sei definitiv gerade – und ich glaube Dir nicht.... Dann, mein lieber mormonischer Teilzeitdenker, sage ich damit NICHT automatisch damit aus, ich sei der Überzeugung, die Anzahl sei also ungerade.... SONDERN ich glaube Dir eben nicht!!

Gib bitte Bescheid ob das nun bei der einfachen 50/50-Variante  kapiert wurde, dann kommen wir zur Erweiterten Version. 

Und den Ton brauchen wir nicht. Alles was es braucht ist dass Du einfach ergebnissoffen mitdenkst. 

Kommentar von Respawn618 ,

Da schlecht formuliert, hier der Kern noch mal:

Wenn Du nun hergehst und sagst die Anzahl der Münzen im Glas sei definitiv gerade – und ich glaube Dir nicht.... dann sage ich damit NICHT automatisch aus, ich sei der Überzeugung die Anzahl sei somit ungerade!!

SONDERN ich glaube Dir eben Deine Behauptung nicht!!

Kommentar von Respawn618 ,

Und wieder: kommt hier mal bitte Antwort?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Entschuldige mal bitte. Ich habe besseres zu tun, als den ganzen Tag am Computer herumzuhängen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Der Mormone will untergriffig werden.

Weißt Du überhaupt, was "untergriffig" bedeutet?

"Glaube" ist nicht (!!), etwas nicht sicher zu wissen, sondern im Gegenteil von etwas überzeugt zu sein. 

Dann frage ich mich, was es bedeutet, wenn jemand davon überzeugt ist, dass Gott nicht existiert. Ach ja, dann ist es ja wieder kein Glaube. Ironie lässt grüßen.

Und der Atheist ist eben nicht überzeugt von der Behauptung es gäbe Götter. Fertig. 

Ja, richtig, er ist überzeugt, dass es keine Götter gibt. Wo ist da der Unterschied, außer in der gegensätzlichen Ansicht?

dem Bildung in Erkenntnistheorie fehlt: 

Jetzt werde mal nicht noch beleidigender als ohnehin schon mit dem Wort "untergriffig".

Gib bitte Bescheid ob das nun bei der einfachen 50/50-Variante  kapiert wurde, dann kommen wir zur Erweiterten Version. 

Mir wirfst Du vor, ich würde den Unterschied zwischen Glauben und Wissen nicht kennen, aber Du kommst mit einem Beispiel wo es nur um Vermutungen gehen kann, also um eine Form des Glaubens - und nein zu glauben hat mitnichten immer mit irgendeiner Religion zu tun. Wer das nicht erkennt, der ist kleingeistig und eben das habe ich damit gemeint. Das hat nicht unbedingt etwas mit Religion oder mit Gott zu tun, sondern mit glauben im Allgemeinen.

Und den Ton brauchen wir nicht. Alles was es braucht ist dass Du einfach ergebnissoffen mitdenkst. 

Echt jetzt? Dann google mal nach, was untergriffig bedeutet. So viel zu dem Ton. Im Gegensatz zu Dir habe ich keine bestimmte Person angesprochen, und wenn Du erwartest, dass Du dies ebenfalls als Ausrede in Anspruch nehmen kannst, war die Aussage über den "Mormonen" wohl zu eindeutig, als dass es nicht auf eine bestimmte Person in dieser Antwort bezogen sein könnte.

Kommentar von Respawn618 ,

Kirk, das ist enttäuschend. Du liest und/oder denkst nicht mit. Ich hab Dir an keiner Stelle vorgeworfen den Unterschied zwischen Glauben und Wissen nicht zu kennen, sondern den Unterschied zwischen Glauben und NICHT zu glauben. Dafür die Veranschaulichung mit den Münzen, auf welche Du wohlweislich nicht eingegangen bist.

Und ich frage wieder:

Wenn Du sagst es sei eine gerade Anzahl und ich glaube Dir nicht, sage ich dann automatisch die Anzahl sei ungerade?

Die richtige Antwort lautet klar: NEIN.

Geh endlich darauf ein und hör auf so derartig borniert zu sein bitte.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Und ich finde enttäuschend, dass Du nicht zwischen nicht zu glauben und zu glauben dass etwas nicht existiert nicht unterscheiden kannst. Jemand der nicht an Gott glaubt, glaubt eigentlich nur, dass er nicht existiert. Das verstehst Du offenbar aber nicht. So viel zum Mitdenken.

Und wo wir schon bei offensichtlichem sind: Es ist erwiesen, dass die Erde nicht flach, sondern in etwa einer Kugel entspricht. Dennoch glauben manche nicht daran, dass sie in etwa eine Kugel ist, sondern dass sie flach sei - ja, das gibt es auch heute noch. Das hat dann nichts damit zu tun, dass sie nicht glauben, sondern dass sie glauben, dass etwas nicht wahr ist.

Kommentar von Respawn618 ,

Dazu zwei Antworten....

Kommentar von Respawn618 ,

Zweite Antwort:

"Jemand der nicht an Gott glaubt, glaubt eigentlich nur, dass er nicht existiert."

Es ist also nur ein Glaube von Dir, dass Poseidon, mit dem Dreizack in der Hand, ein paar Meerjungfrauen um sich herum, nicht die Wellen im Meer macht. 

Das hätte ich bitte gerne im ganzen Satz. Schreib bitte hin, dass Du GLAUBST, Poseidon mache nicht die Wellen im Meer. 

Kommentar von Respawn618 ,

Du bist unfähig korrekte Analogien zu erstellen. 

Das Äquivalent zu Gott/KeinGott ist Kugel/KeineKugel. Und nicht Kugel/Flach!

"Flach" ist ein eigener Glaube!! "Keine Kugel" hingegen, ist kein Glaube!

Siehe mein Münzenbeispiel, welches Du noch immer nicht addressiert hast und ich Dir mittlerweile auch Unaufrichtigkeit unterstelle deswegen. 

Kommentar von Respawn618 ,

Dir sollte übrigens klar sein, dass jeder der auch nur die Basics von Erkenntnistheorie kennt, hier klar weiß dass Du zu 100% im Unrecht bist. 

Warum einer krampfhaft an falschen Sichtweisen festhält, selbst wenn er die Möglichkeit bekommt den Fehler auszuräumen, das verstehe ein anderer. 

Fehler zu begehen ist keine Dummheit. 

Sie nicht ausräumen zu wollen, hingegen schon. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Es ist also nur ein Glaube von Dir, dass Poseidon, mit dem Dreizack in der Hand, ein paar Meerjungfrauen um sich herum, nicht die Wellen im Meer macht.

Das hätte ich bitte gerne im ganzen Satz. Schreib bitte hin, dass Du GLAUBST, Poseidon mache nicht die Wellen im Meer. 

Was ich glaube, das glaube ich, aber ich sehe nicht, warum ich etwas behaupten sollte, dass ich es glaube, obwohl es nicht stimmt.

Das Äquivalent zu Gott/KeinGott ist Kugel/KeineKugel. Und nicht Kugel/Flach!

Ist eine Kugel flach oder nicht? Wenn eine Kugel nicht flach ist, dann kann eine Kugel nicht flach sein. Da in Bezug auf die Erde nur zwei etwaige Formen etwa zutreffen, nämlich Kugel bzw. Geoid und flach, schließt das eine das andere aus.

Siehe mein Münzenbeispiel, welches Du noch immer nicht addressiert hast und ich Dir mittlerweile auch Unaufrichtigkeit unterstelle deswegen. 

Hast Du eine Ahnung, wie egal mir das ist?

Dir sollte übrigens klar sein, dass jeder der auch nur die Basics von Erkenntnistheorie kennt, hier klar weiß dass Du zu 100% im Unrecht bist. 

Das kommt wohl sehr darauf an, um was für eine Erkenntnis es geht.

Fehler zu begehen ist keine Dummheit. 

Sie nicht ausräumen zu wollen, hingegen schon. 

In der Tat. Aber diese Tür schwingt in beide Richtungen

Antwort
von pythonpups, 51

Das ist die Sache jedes einzelnen. Missioniert Euch bloß nicht gegenseitig. Sondern spart das Thema einfach aus und akzeptiert Eure unterschiedlichen Lebenseinstellungen.

Kommentar von lolomol ,

kannst du bitte kurz meine letzte Frage lesen. Ich brache Hilfe!!

Antwort
von Duddeli, 55

Du respektierst seine Ansichten, er die deine..

Fall geklärt..

Antwort
von RudolfFischer, 26

In meiner Umgebung, auch in meiner Sippe, gibt es viele, die nicht an Gott glauben. Das müssen sie selbst wissen.

Ich halte aber auch mit meinem Glauben nicht zurück und fordere ebenso ein, dass das respektiert wird.

Zu meinem Glauben gehört, dass ein Ungläubiger nicht automatisch nach seinem Tod zu ewiger Trennung von Gott verurteilt wird. Ungläubige sind eben Menschen, die noch nicht glauben können und evtl. erst nach ihrem Tod durch das Erleben anderen Sinnes werden.

Manches lässt sich im Leben aber glücklicher erfahren und ertragen, wenn man an einen übergeordneten Sinn glauben kann. Insofern beneide ich Ungläubige nicht, die diese Chance nicht nutzen, und bedaure deshalb meine betreffenden Verwandten und Freunde.

Kommentar von Respawn618 ,

Und ich bedaure Dich. 

Kommentar von ScoreMagnet ,

ich glaube nun mal nur Fakten

Kommentar von RudolfFischer ,

Ich auch. Es herrscht nur Uneinigkeit, was Fakt ist und was nicht. Siehe ganz abseits von Religion unsere Philosophen ...

Antwort
von Michiselinger1, 5

Dein Vater ist auf jeden Fall klüger als du.

Antwort
von Richard30, 43

Es ist seine Entscheidung, du kannst ihn ja Fragen wieso er so denkt und dann halt, freundlich und respektvoll, deine Meinung darüber sagen. Aber letzendlich musst du das so hinnehmen, ob du willst oder nicht.

Ob er ein schlechterer Mensch ist oder nicht, kannst du schon garnicht entscheiden, auch wir nicht, das kann nur Gott.

Antwort
von Jawollek, 54

wenn du gläubig bist dann bist du gläubig. wenn er es nicht ist dann ist er es eben nicht...

Soll keinen stören, kannst den ganzen Tag beten wie dir die Laune steht solange du ihn tollerierst

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