Frage von lalafifi, 6

Mein Vater ist gestorben, wie soll ich damit klar kommen?

Mein Vater ist vor 3 Wochen im Schlaf an einem Herzinfarkt gestorben. Einfach so. Er war 50 Jahre alt. Ich bin erst 14 und habe noch mein ganzes Leben vor mir. Ich brauche meinen Vater und vermisse ihn so unglaublich doll. Als ich ihn morgens gefunden habe war ich so schockiert und bin es immer noch. Es ist alles so unwahr. Aber ich muss stark bleiben für meine Mutter. Momentan habe ich total panische angst das noch jemand der mir wichtig ist einfach so stirbt. Außerdem stelle ich mir ständig menschen tot vor. Kann mir irgendjemand helfen? oder mich zu mindest irgendwie aufmuntern? Ich weiß einfach nicht mit wem ich reden soll...

Antwort
von Blackmont, 2

Es ist jedenfalls sehr schwer für viele wenn der vater nicht mehr da ist was wichtig ist das du weißt dass es nicht deine schuld ist rede mit freunden darüber umarme deine mutter das er nicht mehr da ist kann niemand mehr ändern. aber er wird sicher bei euch sein und seine hand schützend über euch halten

Antwort
von Diewahle, 6

Hallo also zu allererst Mein Beileid Ich weiß nicht wie ich dich aufmuntern kann da ich dich nun nicht wirklich kenne. Ich kann dir allerdings empfehlen dich mit Freunden zu treffen oder dein Hobby ausüben. So denkst du für eine kurze Zeit an was anderes. Aber du solltest wissen das jeder Mensch eine eigene Art zum Trauern hat. zum Beispiel als bei mir jemand gestorben ist, hab ich den ganzen Tag nur Fußball gespielt oder war im Wald laufen. Ich kann dir leider nicht wirklich helfen. Da du früher oder später die Trauer wahrscheinlich aufarbeiten wirst/ Oder Must.

Antwort
von Schuby221, 3

Mein herzliches Beileid. Positiv ist ja, das er im Schlaf friedlich gestorben ist ohne zu leiden. Ich gehe immer alleine ans Grab und rede mit meinem Vater. Hört sich komisch an, aber mir hilft es. Ihr müsstet doch an Eurer Schule einen Vertrauenslehrer haben. Mit dem kannst Du auch reden. Leider gehört der Tod genauso zum Leben wie die Geburt, aber Du musst Ihn nicht ständig vor Augen haben.
Versuche Dich abzulenken und mache etwas mit Deinen Freunden, auch wenn es sich hart anhört. Dein Leben geht weiter.

Kommentar von lalafifi ,

Vielen Dank. Ja wir haben eine Vertrauenslehrerin mit der hab ich auch schon geredet das hat mir aber leider nicht wirklich geholfen. Ich werde es versuchen. Danke für deine Hilfe.

Kommentar von Schuby221 ,

Wie sieht es mit Oma/ Opa od. Onkel / Tanten aus? Es gibt sonst noch die Jugendseelsorge b.z.w. hast Du ja ältere Menschen in der Nachbarschaft mit denen Du reden kannst. Die würden sich bestimmt freuen. Wenn das alles nicht klappt, führst Du ein Tagebuch in das Du Deine Gefühle und Fragen schreibst.

Kommentar von lalafifi ,

Denen geht es warscheinlich genauso wie mir. Ich rede auch manchmal mit ihnen aber so oft sehe ich sie leider nicht. Danke für den Rat ich werde das mit dem Tagebuch mal ausprobieren.

Antwort
von comhb3mpqy, 3

Hallo,

Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das
Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

Kommentar von lalafifi ,

okay, danke

Antwort
von GrafTypo, 5

Wer war der beste Freund deines Vaters? Der ihn schon lange kannte, vielleicht schon seit seiner Schulzeit?

Frage ihn, ob du mit ihm über deinen Vater reden kannst. Es wird dir helfen, und ihm auch.

Kommentar von lalafifi ,

gut werde ich machen. Heute hat sogar ein alter Klassenkamerad von ihm angerufen und uns zum Klassentreffen eingeladen.

Kommentar von GrafTypo ,

Nach meinem Empfinden haben die Iren die beste Art, von einem Toten Abschied zu nehmen (obwohl ich den Alkoholkonsum dabei nicht gutheißen kann). Die feiern den Verstorbenen und tun dabei so, als ob er noch mit am Tisch säße. Es ist eine Party, die den Freund und sein LEBEN feiert; nicht seinen Tod.
Dadurch wird nicht (wie bei uns) die Lücke, die der Tote hinterlässt, thematisiert. Sondern sein Leben und das, was er geschaffen und uns als sein Vermächtnis hinterlassen hat.

Ich glaube der Klassenkamerad deines Vaters empfindet es ähnlich.

Antwort
von EXInkassoMA, 3

Ich weiss leider nicht wie ich jetzt antworten soll ausser Dir mein herzliches Beileid zu bekunden.Hast Du noch Geschwister?

Kommentar von lalafifi ,

Danke :/ Ja einen Bruder. Er ist 12. 

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