Mein Vater hat wieder angefangen zu Rauchen. Ich fühle mich irgendwie schuldig bzw. nutzlos. Was soll ich tun?

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5 Antworten

Vielleicht kannst du deinem Vater genau das schonend erklären? Dass du dir Sorgen um seine Gesundheit und die Beziehung deiner Eltern zueinander machst und dass du enttäuscht bist, weil du die Hoffnung hattest etwas zu verändern?

Mit Süchten ist das immer schwierig und oft eine regelrechte Berg-und Talfahrt. Mal denkt man, man hat es langfristig geschafft und dann merkt man dass man doch noch nicht so weit ist. Aber davon solltest du dich nicht entmutigen lassen! Nach dem was du erzählst bist du ein verantwortungsbewusstes, überlegtes Kind, das Respekt und Liebe für seine Eltern übrig hat, und das ist eine sehr wertvolle Eigenschaft. Die solltest du weiter für deinen Vater einsetzen, auch wenn es manchmal fruchtlos scheint. 

Ich bin ganz sicher, dass dein Vater deine Bemühungen insgeheim sehr zu schätzen weiß. Bei Süchtigen ist es oft so, dass sie bei sich selbst die größte Schuld sehen, aber ihre Kraft reicht nicht aus um sich selbst in dieser Hinsicht zu überwinden. Das frustriert sie und dadurch werden sie im Umgang auch gerne mal etwas ruppig. Sie können sich selbst und ihrer Familie gegenüber ihre Schwäche nicht eingestehen. Aber bleib weiter dran! In solchen Situationen braucht es grade nahestehende Menschen wie dich, die denjenigen nicht aufgeben und sich von Misserfolgen nicht entmutigen lassen! Suche doch vielleicht zunächst mal das Gespräch mit deiner Mutter - dann kannst du sie vielleicht ein bisschen trösten und ihr könnt gemeinsam nach einer weiteren Lösung suchen. Ansonsten hilft es auch oft, wenn alle Stricke reißen, einfach allen Beteiligten gegenüber offen seine Gefühle zu äußern; das allein ist für die anderen schon ein Stückweit Aufforderung zum Handeln.

Viel Erfolg und Kraft für diese Aufgabe!

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Kommentar von MyLittleMonster
21.03.2016, 23:20

Hab vielen Dank. Dein Text ist ermutigend und hilft mir hoffentlich irgendwie weiter. Danke. :)

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Es ist seine Entscheidung, die würde ich ihm lassen. Vielleicht hat er auch wie du gerade Depressionen und macht "böse" Dinge. Oder das mit deiner Mutter belastet ihn. Manche rauchen in solchen Kreisen oder manche beginnen Alkohol zu trinken. Ich würde sagen dass du es schade findest. Aber lass ihn. Es ist seine Entscheidung.

LG

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Nikotin ist eine Sucht.

Soviel ist Dir bewusst...

Und das Du nach einigen Wochen am Handy nun ohne kannst ist toll...

Aber 18 oder 20 Jahre rauchen, da fällt das Aufhören sehr schwer...

Kaugummi, Nikotinpflaster etc können helfen...

Aber die Sucht ist stark - und so kann escdurchaus sein, das er statt aufzuhören eben heimlich raucht...

...nur wenn er wirklich aufhören will kann er es schaffen - dennoch bleibts auch dann schwer....

Schlag ihm doch mal vor, mit Kaugummi, Pflaster und gewissen ablenkungsübungen einen neuen Versuch zu wagen...

Dann weiss er auch direkt, das er durchschaut ist...

Nichtraucher riechen das eh sofort .

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Kommentar von MyLittleMonster
21.03.2016, 23:05

Naja. Meine Mutter hat ihm eine E-Zigarette gegeben die Nikotin enthält und eben nicht so schädlich für die Lungen ist. Wenn er das doch hat warum dann 'normale zigaretten'? Ich denke er ist einfach nur schwach. Trotzdem Danke :)

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Rede mit ihm. Worte sind die beste möglichkeit. Findet gemeinsam eine lösung. Glaub mir wenn du nicht mit ihm redest wird es nur shlimmer

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Kommentar von MyLittleMonster
21.03.2016, 23:08

Ja das weiß ich sogar. Aber ich hab irgendwie Angst ihm währenddessen ins Gesicht zu schauen. Ich weiß auch nicht. Zum Teil will ich das gar nicht wahr haben. :/ Aber ich will's mal versuchen. Danke :)

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Da kannst du leider nix gegen machen, denkst du ich fühle mich anders?

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