Mein Vater benimmt sich seit seinem Migräneanfall wie ein kleines Kind - warum?

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5 Antworten

Hallo, FligtNight.

Ab zum Arzt mit dem Mann, denn ein Migräneanfall, nach dem ein Mann sich so komisch benimmt, kann durchaus ein Zeichen für Schlaganfall oder den Riss eines Hirnaneurismas sein!

Meine Mutter klagte einst in der Nacht über irre Kopfschmerzen, niemals ein Jammerlappen gewesen seiend, und war 3 Tage später tot, weil ein H.A. riss.

LG + Frohe Ostern und euch alles Gute.

Weiter unten schreibst du, dass er schon Jahre zuvor über Kopfweh klagte...

Tat meine Mam auch und hatte eben ein Hirnaneurysma - also GANZ schnell zum Arzt!

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War er seit dem einmal beim Neurologen?Kann der Migräneanfall ein Schlaganfall gewesen sein?

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Kommentar von labertasche01
24.03.2016, 23:22

Das würde ich auch abklären lassen. 

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Kommentar von aribaole
25.03.2016, 13:59

Er sollte trotzdem zu einem Niedergelassenen Neurologen gehen! Das ist NICHT Normal!

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Hallo FligtNight,

die Symptome eines Migräneanfalles (mit Aura) sind denen
eines Schlaganfalles sehr ähnlich (taube Lippe, Arm eingeschlafen). Du
schreibst:

Mein Vater klagt sowieso schon Jahre lang, dass er oft
Kopfschmerzen hat.

Wenn er das den Ärzten damals gesagt hat, dann kann es sein,
dass die Ärzte bei deinem Vater einen Migräneanfall vermutet haben, obwohl es ein Schlaganfall war. Seine anschließenden Symptome:

  • „Benimmt sich wie ein kleines Kind“
  • „wie er redet oder z. B. beim Essen schmatzt er richtig, hat er sonst noch nie getan oder rülpst“

sind nicht typisch für einen Migräneanfall, sondern für die
Folgen eines Schlaganfalles.

Ist bei deinem Vater damals ein CT oder MRT gemacht worden, um einen Schlaganfall sicher auszuschließen? War er in einem Krankenhaus mit einer guten neurologischen Abteilung?

Wenn nicht, dann sollte dein Vater dringend in einer guten
Neurologie eines Krankenhauses untersucht werden. Vergangene Schlaganfälle kann man meistens auch noch im Nachhinein mit CT / MRT erkennen.

LG Emelina


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Kommentar von Emelina
25.03.2016, 02:55

Migräneaura:

  • Sehstörungen, Sprachstörungen oder einseitige Taubheitsgefühle.
  • Eine Migräneaura findet üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz statt.
  • Dauer: zwischen 10 bis 60 Minuten.

Nur ein kleiner Teil der Menschen mit Migräne haben eine Aura. Manche haben auch (manchmal) nur die Aura ohne Kopfschmerz.


Migränekopfschmerz:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz.
  • Übelkeit, Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch-, oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.


Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Bei Migränepatienten (mit Aura) ist generell das Schlaganfallrisiko erhöht.

Trotzdem wird ein Schlaganfall bei diesen Patienten manchmal nicht von den Ärzten als socher erkannt, weil die Symptome einer Migräneaura denen eines Schlaganfalles sehr ähnlich sind.



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Könnte ein Schlaganfall gewesen sein. Er sollte sich mal untersuchen lassen.

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Ein leichter Schlaganfall? Hatte meine Mutter auch.  Der schwere kam dann kurz danach und hat zum Tode geführt. Sie wollte nicht zum Arzt.

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Kommentar von FligtNight
24.03.2016, 23:38

Migräneanfalle nicht Schlaganfall

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