Frage von NORAA85, 98

Mein Vater ( 65) hat vor kurzem diie Diagnose Diabetes 2 bekommen. Ist so eine Diagnose endgültig, oder ist die Krankheit heilbar?

Vor vier Jahren hat Mein Vater angefangen Mittel gegen hohen Blutdruck und noch paar andere Medikamente zu nehmen. Ansonsten war er immer fit. Ist er auch heute noch fit. Nur leichtes Übergewicht, hat jetzt fünf Kilo abgenommen. Diabetes gab es in der Familie nicht. Großeltern waren fit bis ins hohe Alter, hatten keine Herzkrankheiten. Zuerst hiess, die Medikamente muss er nur für eine bestimme Zeit nehmen. Jetzt nimmt er noch Metoformin gegen Diabetes. Habe gelesen, dass Diabetes auch durch die Mittel gegen Bluthochdruck (Betablocker u. a. ) ausgelöst werden kann. Nach zwei Jahren Einnanhme von Medikamenten kamen Herzrhytmusstörungen dazu und noch ein Mediakement (Digitalis) Hat jemand ähnliche Probleme und ist aus diesem Medikamenten-Teufelskreis rausgekommen und nimmt heute keine Medikamente mehr.

Antwort
von FelixFoxx, 54

Diabetes mellitus ist nicht heilbar. Es ist wichtig, dass Dein Vater immer gut eingestellt ist, um keine Folgeerkrankungen zu bekommen (z.B. kann man erblinden und die Nieren können den Geist aufgeben, aber nur, wenn der Blutzucker langfristig zu hoch ist). Er sollte also brav alle Medikamente nehmen.

Antwort
von Cassiopeija, 31

Das nachfolgende ist meine persönliche Meinung/Einstellung/Überzeugung. Ob man das ähnlich sieht oder nicht, ist jedem selbst überlassen.

Das Problem bei der Schulmedizin ist, das hier immer eine Ursache / Auswirkung medikamentös bekämpft wird, ohne einen ganzheitlichen Ansatz, oft ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen und ohne natürliche Heilungs- / Verbesserungsmöglichkeiten auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen.

Ein Beispiel - ich bin auch Typ 2 Diabetiker mit einem leicht erhöhten Cholesterinspiegel. Neue Studien beweisen, wenn man nicht einen enorm hohen Cholesterinwert hat, das ein erhöhter Wert keinen gesundheitlichen Einfluss hat.

Ich sollte nun ob meines erhöhten Wertes ein Medikament mit Statinen nehmen. Nach genaueren Nachfoschungen stellte sich heraus, das es in Grossbritanien eine Untersuchung an 2 Millionen Patientendaten in bezug auf Statine gab, die bei vielen heftigste Nebenwirkungen hervorriefen, unter anderem völliges Nierenversagen - und ich habe bereits eine leichte Insuffizienz. Ich hab das Medikament abgesetzt und habe meine Ernährung angepasst.

Ich kann nur raten, sich über das Internet schlau zu machen, wo man Medikamente durch entsprechende Ernähnrung ersetzen oder verringern kann.

Ich möchte hier keinen Link, den man als Werbung verstehen könnte, posten. Wenn man entsprechend sucht, findet man man eh die richtigen Seiten. Such einfach mal nach holistischer Ernährung.

Kommentar von BeSchn ,

Hallo Casseopeija, mir war schon klar, dass du auch Typ 2 bist,
aber dass heißt jetzt nicht das Lesen und Verstehen zwei verschiedene
sich ausschließende Dinge sind. Mit ist natürlich klar, dass auch der
Typ 2 all die Nebewirkungen oder Schlimmeres haben oder bekommen kann,
aber es ging mir um den richtigen Umgang mit dieser Krankheit. Mit
Gewichtabnahme, gesunden Essen und Sport kann man das ohneweiters im
Griff haben.

Sicher, wenn man frißt bis man nicht mehr kann und auch niicht darauf
achtet was man da vertilgt, vor allem Süsses, Fruchtzucker, Produkte
mit weißem Mehr  und und und, und man sitzt nur faul auf seinem
Hinterteil, bewegt sich nur  mal morgen um die Brille zu putzen und
betreibt eben nur Ritter- Sport, dann kann es eben zu solchen
Erscheinungen kommen wie du es beschrieben hast, das weiß keiner besser
als eben wir Betroffenen. Aber meine ganz persönliche Erfahrung und dies
seit dreißig Jahren ist nun mal, dass ich mit all dem was ich angeführt
habe meinen Zucker von fast Dreihundert  auf durchschnittlich
Hundertundzwanzig gebracht habe. Und die Fragestellerin ist bestimmt
nicht daran interessiert welche schlimmen Dinge ihr Vater bekommen kann
sondern eher wie man solche Nebenwirkungen  verhindern kann und da
sollten gerade wir ihr Mut machen und nicht runter ziehen. Trotzdem Gruß
BeSchn.

Kommentar von Cassiopeija ,

Ich verstehe Deinen Kommentar nicht, BeSchn.

1. Wie kann Dir klar sein, das ich auch Typ 2 bin, bevor ich hier überhaupt geantwortet habe? Kennst Du mich? Und für dumm hälst Du mich auch?

"Hallo Casseopeija, mir war schon klar, dass du auch Typ 2 bist,
aber dass heißt jetzt nicht das Lesen und Verstehen zwei verschiedene sich ausschließende Dinge sind.
"

2. Geht es der Fragestellerin darum, von den Medikamenten Los zu kommen und nicht, wie man mit Diabetes Typ 2 umgeht (was natürlich trotzdem hilfreich sein kann).

Bei den Medikamenten ging es nicht nur um Metformin sondern auch um Digitalis, Mittel gegen Bluthochdruck und die Wechselwirkung untereinander, bzw. was sie durch Nebenwirkungen auslösen können und wie man sie vermeidet. Meine Empfehlung war, nach holistischer Ernährung zu suchen.

"Hat jemand ähnliche Probleme und ist aus diesem Medikamenten-Teufelskreis rausgekommen und nimmt heute keine Medikamente mehr."

Antwort
von diroda, 39

Nein das ist nicht heilbar, aber je nach Ausprägung der Krankheit (Blutzuckerwerte) und den Lebensumständen (Gewicht, Bewegung, Kohlehydratzufuhr) kann er eventuell auch ohne Medikamente auskommen. Weitere Infos https://de.wikipedia.org/wiki/Metformin

Antwort
von Girschdien, 41

Man kann gut mit der Krankheit leben. Diabetes Typ 2 wird durch 3 Säulen bestimmt: genetische Disposition, Lebensalter und Gewicht. Die einzige Komponente, an der man aktiv etwas ändern kann, ist das Gewicht.

Abnehmen hilft, einen bereits diagnostizierten Diabetes Typ 2 noch eine Weile hinauszuzögern. Außerdem kann er mit entsprechender Ernährung und Sport gut in den Griff bekommen werden, so dass Medikamente oder gar Insulin nicht notwendig sind.

P.S.: Es gibt Medikamente, die einen Diabetes Typ 2 begünstigen. Wobei ich denke, dass es zu spät ist, wenn der Diabetes erst mal da ist. 

Antwort
von BeSchn, 18

Hallo Casseopeija, mir war schon klar, dass du auch Typ 2 bist, aber dass heißt jetzt nicht das Lesen und Verstehen zwei verschiedene sich ausschließende Dinge sind. Mit ist natürlich klar, dass auch der Typ 2 all die Nebewirkungen oder Schlimmeres haben oder bekommen kann, aber es ging mir um den richtigen Umgang mit dieser Krankheit. Mit Gewichtabnahme, gesunden Essen und Sport kann man das ohneweiters im Griff haben.

Sicher, wenn man frißt bis man nicht mehr kann und auch niicht darauf achtet was man da vertilgt, vor allem Süsses, Fruchtzucker, Produkte mit weißem Mehr  und und und, und man sitzt nur faul auf seinem Hinterteil, bewegt sich nur  mal morgen um die Brille zu putzen und betreibt eben nur Ritter- Sport, dann kann es eben zu solchen Erscheinungen kommen wie du es beschrieben hast, das weiß keiner besser als eben wir Betroffenen. Aber meine ganz persönliche Erfahrung und dies seit dreißig Jahren ist nun mal, dass ich mit all dem was ich angeführt habe meinen Zucker von fast Dreihundert  auf durchschnittlich Hundertundzwanzig gebracht habe. Und die Fragestellerin ist bestimmt nicht daran interessiert welche schlimmen Dinge ihr Vater bekommen kann sondern eher wie man solche Nebenwirkungen  verhindern kann und da sollten gerade wir ihr Mut machen und nicht runter ziehen. Trotzdem Gruß BeSchn.

Antwort
von BeSchn, 30

Hallo Du, ich weiß nicht ob man in dem Zusammenhang den Ausdruck "heilen" verwenden kann, was man aber tatsächlich kann ist diese Art von Diabetes voll in den Griff zu kriegen. Ich selber bin auch ein Melitus B2 Typ und hab es geschafft mit einer guten Gewichtsabnahme und gesunde Ernährung, ein bischen Sport alles in den Normalbereich zu bringen .Also Zuckerwerte zwischen 80 und 120. , auch die negativen Blutwerte kamen wieder in Ordnung ebenso Cholisterin. Da ich genauso Herzrythmusstörungen habe und ebenfalls Digitalis 0,2mg nehme wirkte sich die Gewichtsabnahme auch hier positiv aus. Metformin ist kein Medikament gegen Diabetis, Metformin ist dazu da die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse zu mehr und besserer Arbeit anzuregen. Aber wie gesagt, das Wichtigste ist die Gewichtsreduzierung. Und die Aussagen, die es hier gibt von wegen, Blindheit, Nierenversagen und alle anderen genannten Nachfolgekrankheiten, dazu gehört auch Impotenz und Inkontinenz kannst du in die Tonne kloppen die gibt es  in der Hauptsache bei Diabetis Melitus1 und davon ist Dein Vater meilenweit entfernt


Kommentar von Cassiopeija ,

Und die Aussagen, die es hier gibt von wegen, Blindheit, Nierenversagen und alle anderen genannten Nachfolgekrankheiten, dazu gehört auch Impotenz und Inkontinenz kannst du in die Tonne kloppen die gibt es in der Hauptsache bei Diabetis Melitus1 und davon ist Dein Vater meilenweit entfernt

Da freuen sich aber die vielen Typ 2 Diabetiker, die von dem oben genannten betroffen waren. Die sind jetzt alle wieder gesund, können wieder sehen, müssen nicht mehr zur Dialyse, sind wieder potent, etc. .... was ein Blödsinn.

Kommentar von eggenberg1 ,

Und die Aussagen, die es hier gibt von wegen, Blindheit, Nierenversagen
und alle anderen genannten Nachfolgekrankheiten, dazu gehört auch
Impotenz und Inkontinenz kannst du in die Tonne kloppen die gibt es  in
der Hauptsache bei Diabetis Melitus1 und davon ist Dein Vater meilenweit
entfernt

na  da bist du aber  super informiert -- gerade  typ  2  diabetiker  erkranken genau an deinen aufgeführten krankheiten

Antwort
von Larinka, 23

Heilbar ist Diabetes nicht, aber dein Vater kann sie kontrollieren. Ich bin Anhängerin von Lchf (low carb high fat), aber das muss dein Vater selber  entscheiden.

Antwort
von fro3054, 42

Sieht so aus, als müsstet Ihr sowieso bald wieder zum Arzt. Lass dich am besten von dem beraten.

Mein Vater hatte ähnliche Umstände, bei ihm ging es damals langsam auf die Nieren.

Antwort
von eggenberg1, 13

betablocker  sollten abgesetzt werden,wenn  ein diabethes vorliegt   --war beimir so --ich habe lange  gebraucht um das richtige blutdruckmedikament zu finden .nehme heute morgens atacand 16 plus und  abends einen   calsiumantagonisten und  das schon seit jahren .

ich nehme seid jahren fischoelkaps  = omega 3  supra kps. vomkräuterhaus  st. bernhard  und  vitamin B12  regelmäßig ein.  meine  herzrytmusstörungen  sind  so gut wie weg.

im alter  fehlen uns  ab und an mal einige zusatzstoffe .da  bei diabetes ja  eine stoffwechselkrankheit vorliegt,kann der körper viele vit. und  mineralstoffe nicht mehr  gut verstoffwechseln und darum muß man  diese hoch dosieren  damit noch was ankommt. 

dein vater sollt unbedingt auch mal seine vitamin D3 wert messen lassen .wenn der arzt das ablehnt, dann kann er sich auch einen test ( ca 30 € ) aus der apotheke holen.  gerade im alter  liegen oft  vitam D3 mängel vor ,dei vielbeeinflussen  können .mal nachgoogeln

metformin habe ich nur  die ersten  2 jahre eingenommen .mein  diabetes hatte sich so gut eingestellt , dass  es  nicht eher notwendig  war.  mein HBAc1  wert lag  und liegt immer unter   6 ( 5,4 -5,8 ) 

durch mentformin habe ich aber  sehr gut abnehmen können ( 12 kg ) was auch wohl zu den guten werten beigetragen hat.

diabetes ist NICHT heilbar,  aber man kann durch entsprechende lebensweise  einen normalen  HBAc1  wert  aufrecht erhalten  - er sollte um die 6 liegen ( kenne nicht  die %zahlen ,die  ja neuerdings  angegeben werden )

wenn dein vater also   seinen blutdruck  gut imgriff hat -- wenn die medis also gut anschlagen -- wenn er  sich körperlich betätigt und auch noch weiter etwas abnimmt  und  nicht über alle maßen  ißt -wenn er zucker annähernd  vermeidet, indem er a uf süßes mehr oder weniger verzichtet -- dann  kann er  gesund alt werden -- 

wichtig ist  der besuch  eines  guten  diabethologen   der  deine vater in alle  richtungen berät --einschließlich  einer diätassistenz  .

makaber aber  lebensnah -- garantien  gibt es nie !


Kommentar von NORAA85 ,

Vitamin D 3 ist bei ihm sehr niedrig. Aber irgendwie verträgt die Kapseln mit D 3 nicht, weiss nicht, woran das liegt.

Kommentar von eggenberg1 ,

nora   mir geht es genau so-  habe die 20.000 zum  auffüllen( vomarzt verschrieben ) auch garnicht vertragen , bekam davon zittern,als ob meine schilddrüse überreagieren würde -mein wert lag bei  4,8 !!!! mitlerweile  bei 23  imme rnoch viel zu wneig um die 80 sollten es sein !!

  ich nehme  seit  dem  vitam  D3  von hevert , aber ich  kann davon auch nur 500 anstatt 1000mg am tag nehmen  ,sonst die  gleichen symptome.   auf Facebook  gibt es eine  gruppe  für  vitamin D3   die   sprechen  für  viteamin D3 - oel  zum einnehmen . weils rein ist - die kaps , gerade dies  vom arzt verschrieben .( deskrimol  oder so ähnl.) haben  oft  andere wirkstoffe drin , die man dann nicht verträgt. 

ich werde  es auch dem nächst mit  tropfen  versuchen.kannman sich im internet  bestellen  in der apoth  .bekommt man sie , glaube ich, nicht  weil zu hoch dosiert !

und sobald  die sonne sich auch nur etwas blicken läßt-- raus-  ärmel aufkrempeln und 1/2  stunde  in der "prallen" sonne sitzen bleiben  :--)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten