Frage von einhorrrn, 98

Mein Spliss hat Spliss, was soll ich tun?

Meine Haare sind so kaputt dass sie halt vom Kämmen nicht mehr ordentlich werden. Und nun frage ich mich (!!!), ob weitere Haare die jetzt noch aus der Kopfhaut wachsen, auch so splissig werden wenn ich die anderen nicht kürze. Kann ja sein, falls es das nachgewachsene Haar belastet.

Antwort
von coralbyye, 28

Hey Einhorrrn

Nein, das neue herauswachsende Haar, wächst gesund.
Das Haar wird nur durch deine Hand beschädigt, wie zum Beispiel durch Hitze (Glätteisen, Föhn) oder Reibung (am Kopfkissen). Aber da deine Haare so kaputt sind, wie du beschrieben hast, empfehle ich dir deine Haare einfach 5-8cm abzuschneiden. Manche Friseure bieten auch einen speziellen Splissschnitt an vielleicht kannst du das mal versuchen! :)

Liebe Grüße

Antwort
von JonaYorke, 44

So schlimm es sich jetzt anhören mag, aber kürze deine Haare soweit wie möglich und ab da Pflege sie gut, damit sie auch gesund Bleiben und nachwachsen können! Benutze dann für deine Haare so wenig Hitze wie möglich! Das wird dir auch jeder Friseur empfehlen!

Antwort
von konzato1, 37

Deine Haare sind du "Überpflege" kaputt gegangen. Allerdings sind die Haarwurzeln viel zu doof, um das zu begreifen.

Sie werden also weiterhin gesundes Haar produzieren. Das Kaputtmachen überlassen sie dir allein.

Wenn du also deine Haare nicht mehr kaputt pflegst, dann besteht die Chance, dass deine nachwachsenden Haare schön werden.

Allerdings dauert das, weil Haare nun mal nur etwa 1,5 cm pro Monat wachsen.

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 25

Haare sind sozusagen "totes Material", sobald sie aus der Kopfhaut heraus ragen.  Würden Haare "leben" (und somit auch biologische Informationen an die Haarwurzel senden können), dann wären die Schmerzen bei einem Haarschnitt unerträglich und er müsste unter Narkose durchgeführt werden.

Die Haarwurzel, die Deine Haare produziert, weiß nichts davon, ob Deine Haarspitzen gespalten sind oder ob Du Haarbruch hast, u.s.w.  . . .  das sind keine Krankheiten, sondern mechanisch verursachte Schäden.

Damit Haare immer gesund nachwachsen, Du Dich logischerweise gesund ernähren, Vitamin- & Mineralmängel vermeiden und auch immer genügend Wasser trinken. Sobald die Haare nachproduziert und aus der Kopfhaut heraus gewachsen sind, reagieren sie kaum noch auf organische Veränderungen, denn dann müssten sie ja selbst Organe im herkömmlichen Sinne sein und z.B. auch Nervenenden besitzen  . . .  und das wäre schmerzhaft für jeden Menschen, der Haare auf dem Kopf trägt.

Sobald Haarspitzen gespalten sind, verhält sich das allerdings wie mit allen Dingen, die "angerissen" sind  . . .  die Spalte in den Haaren erweitern sich durch Umwelteinflüsse, Belastungen, Berührungen  u.s.w.    . . .  daher sollte man den Spliss auch immer gleich fachgerecht entfernen lassen, sonst sind irgendwann eben nicht nur die Haarspitzen gespalten, sondern die Haare bis hoch in die Haarlängen.

Und bitte, liebe Kids  . . .  wenn Ihr schon keinen Biologie-Unterricht habt oder im Unterricht mehr Faxen macht, als aufzupassen  . . .  dann informiert Euch via Suchmaschinen, Wikipedia & Co. wenigstens mal über den menschlichen Körper und seine Organe  . . mit dem habt ihr tagtäglich in jeder Minute/Sekunde zu tun und es ist wichtig, wenigstens darüber Bescheid zu wissen, wie dabei was funktioniert, denn nur dann seid Ihr in der Lange, auch ordentlich mit Eurem Körper/Organismus umzugehen  . . .  Ihr habt nur einen!

Zig tausende Fragen hier wie z.B. die zu schnellerem Haarwuchs, zu Schuppen, u.s.w. wären überflüssig, wenn mehr Menschen ihren Organismus kennen und verstehen würden  . . .  und niemand würde sich irgendwelche teuren "Wundermittelchen" auf dem Kopf einreiben, die nichts bringen ... oder aggressive Antischuppen-Shampoos verwenden.

Lernt lesen und lernt lernen   . . .   das bringt Euch nicht nur privat und gesundheitlich weiter.

Und hier noch ein Leitfaden FÜR besseres, gesünderes Haar und GEGEN die häufigsten Spliss-Ursachen:

Spliss lässt sich definitiv nicht 100%ig verhindern, aber die häufigsten Spliss-Ursachen lassen sich deutlich reduzieren, denn die generieren die meisten Menschen selbst  .... und das meist nur aus Unwissenheit hinsichtlich dem korrekten Umgang mit Haaren und wirklicher Haarpflege (hat nichts mit Shampos und Spülungen zu tun, denn das eine ist ein Reinigungsmittel und das andere sind reine Weichmacher).

Spliss ist nun mal mindestens 1 Spalt in den Haaren und der erweitert
sich immer mehr nach oben in die Haarlängen, wenn man die Haare nicht 
bis kurz über dem bereits vorhandenen Spalt abschneiden lässt.  Es gibt
auch nichts, was die Haare dort, wo sie gespalten sind, wiederzusammenklebt oder zusammenfügt, denn was einmal kaputt ist, ist einfach kaputt und nicht wirklich reparabel  . . . ob Spliss oder Haarbruch.

Wer wirklich auf seine Haare achtet, sie sinnvoll, nachhaltig pflegt und korrekt mit Haaren umgeht, kommt für gewöhnlich mit 2, 3 oder max. 4 reinen
Spliss-Schnitten pro Jahr aus und bei einem reinen Spliss-Schnitt verliert man so gut wie nichts an Haarlänge.

Bitte auch von Selbstversuchen absehen, denn auch wenn es dafür zig
Anleitungen im Web gibt  ... die falsche Schere, die falsche  Scherenhaltung
und/oder -führung und Du züchtest eher noch mehr Schaden.

Auch sogenannte Anti-Spliss Produkte können Spliss ebenso wenig beseitigen
oder "heilen" wie Öle oder sonstige Mittelchen, denn was kaputt ist ist einfach kaputt und muss abgeschnitten werden.   Aber Haare wachsen ja monatlich 0,8 bis 1,25 cm (und auch nicht mehr ... ob Coffein-Shampoo, Lotionen, "Inversion Methode" oder sonstiger Humbug)  . . . das sind jährlich immerhin 9,6 - 15 cm.

Spitzen stets geschmeidig halten, sorgt z.B. dafür, dass sie sich nicht gleich bei jeder geringsten Reibung und/oder evtl. auch nicht gleich jedesmal,
wenn sie irgendwo anstoßen, sofort spalten. Auch der korrekte Umgang mit
Haaren nebst wirklicher, sinnvoller und nachhaltiger Pflege reduziert
zumindest die meisten selbst generierten Spliss-Ursachen.

Was sehr viele Menschen falsch machen, fängt oft schon dabei an, WIE sie
die Haare waschen und wie sie dann auch noch mit nassen Haaren
umgehen.

Aber es gibt ja sowas wie einen "Fahrplan" gegen die häufigsten selbst 
generierten "Spliss-Ursachen" und es ist kein wirkliches "Geheimnis",
dass sich z.B. stets geschmeidige Haarspitzen weniger schnell schon
beim geringsten Anstoßen oder bei der geringsten Reibung gleich wieder
spalten.

Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch eines der
4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind, sorgen
für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher (Spülungen)
überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten sich weniger
rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.

Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. sind Haare sehr dünn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe. Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, Sante, Dr. Hauschka, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem
konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und
Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche
Basics leider etwas "aus der Mode geraten" ... auch wenn gerade die
täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Mit reinen Naturölen lassen sich Haarspitzen selbstverständlich zusätzlich
absolut geschmeidig halten und je geschmeidiger die Haarspitzen sind,
desto weniger schnell spalten sie sich bei den geringsten Berührungen
und/oder Reibungen.

Die 4 für die Haarspitzen optimal geeigneten, reinen Naturöle sind: Macadamiaöl, Mandelöl. Jojobaöl und Arganöl.

Jetzt könnte man sagen "Öl ist doch gleich Öl, denn Ole sind de facto
nichts als Fette  . ..   aber unterschiedliche Fette/Öle haben z.B.
auch unterschiedliche Gewichte und die vier genannten Öle gehören im
gegensatz zu Olivenöl, Kokosöl, etc. schlicht und einfach mit zu den
leichtesten Ölen und beschweren dadurch eben die Haarspitzen nicht
unnötig zusätzlich.

Haare, deren Pflege und der Umgang mit Haaren  ... all das hat in der Basis
schlicht und einfach mit Biologie und Physik zu tun.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt eben
nicht mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos und/oder Spülungen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar.

Antwort
von urs53, 10

Was kaputt ist, das ist kaputt, Spliss ist, wenn die Haare gespalten sind. Die gespalteten werden durch mechanische Einwirkung immer weiter nach oben wandern, wenn du maleinen Riss hast, wird der immer grösser! Also alles kaputte radikal abschneiden. Das ist das einzige Mittel! 👍

Antwort
von Gingeroni, 32

Naja spliss wandert halt aber nur an dem haar wo er schon ist.Abschneiden musst du sie so oder so.. die brechen dir eh ab wenn sie so splissig sind und das sieht dann richtig sch eiße aus.

Antwort
von shesblond, 43

am ansatz nicht aber mit der zeit bestimmt
versuchs mal mit ner kur und gib deinen haaren viel feuchtigkeit
letzter ausweg wäre dann abscheiden
sorry muss aber auch mal sein

Antwort
von mondfaenger, 37

Lasse dir die Haare schneiden, so kurz wie möglich!

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