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Mein Sohn wirft das Geld mit vollen Händen raus. Soll ich ihn einfach lassen?

gefragt von Peterson am 07.02.2008 um 22:12 Uhr

Mein Sohn im Teenageralter geht vollkommen unbeschwert mit Geld um- was er hat, gibt er eben mal so aus, wie es ihm Spass macht. Weiß gar nicht, wie ich das finden soll- ihn zum Sparen anregen, ihn einfach machen lassen oder was? Ist das bei Eurem Nachwuchs genauso?


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Tonica
beantwortet von Tonica am 7. Februar 2008 22:20
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Meine Kinder hatten immer einen festen Betrag Taschengeld zu freien Verfügung. Wenn ich gemerkt habe, das Sie nicht damit klar kommen, habe ich Ihnen das Taschengeld erhöht, aber auch gleichzeitig Kosten auferlegt. ( Du bekommst mehr Euro, kaufst aber deine Schulhefte selbst und bezahlst den Verein). Sie haben das ganz schnell gelernt, das Geld nicht unendlich ist. L.G.


Luise
beantwortet von Luise am 7. Februar 2008 22:16
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Er muss auch die Erfahrung machen, was es bedeutet kein Geld zu haben. Also lass ihn rauswerfen, aber bloß nicht nachschießen. Er muss auch mal pleite sein, dann lernt er verstehen. Zum Sparen anregen ist gut, aber dann lasst ihn machen. Klug wird man durch eigene Erfahrungen und die muss er jetzt machen.

Kommentar von brettpit am 7. Februar 2008 22:29

Bei deinem 2. Satz scheitern 70 % der heutigen Eltern...

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 7. Februar 2008 22:32

Aber die Erfahrung muss er genau in dem Alter machen. Ganz wichtig.

Kommentar von brettpit am 7. Februar 2008 22:36

sagt ich ja, nur oft spielen sie Mutter & Vater gegeneinander aus, oder die Großeltern..

Kommentar von Bruno am 7. Februar 2008 23:14

Und das nennen sie dann erziehen. Es geht nur so wie Luise schreibt. Oder spaeter kommt es viel brutaler, wenn es fuer das Helfen mal nicht mehr reicht.


linuxopa
beantwortet von linuxopa am 7. Februar 2008 22:16
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Dann bekommt er zu viel.

Meine Kinder (inzwischen 33 und 31) bekamen wöchentlich ihr Alter in DM. Von dem, was sie gespart hatten, machten beide ihren Führerschein.

Zudem hatten sie Pflichten, wie wir Eltern auch. Jeder war mal dran mit Abwaschen, Müll runtertragen, ...

Wenn man pflichtenlos etwas bekommt, fehlt auch das Bewusstsein, dass es einer Anstrengung bedarf, um etwas zu bekommen.

Wer zu locker mit Geld umgeht, bekommt es zu anstrengungslos

Kommentar von 1c020611e3b753925ffc8af8745c0556smallvampire am 7. Februar 2008 22:20

Das mit der DM find ich ziemlich fies.

Kommentar von Simple_avatar6smalllinuxopa am 7. Februar 2008 22:25

Warum fies? Damals war das noch die gültige Währung.

Kommentar von brettpit am 7. Februar 2008 22:26

Man merkt du hast Erfahrung linux, hab ich genauso gemacht, das ist der Unterschied zwischen Erziehung und Verwöhnung Übrigens dankens die Kinder einem wenn sie dann mit 20 wissen was Sache ist...

Kommentar von Simple_avatar6smalllinuxopa am 7. Februar 2008 22:30

so ist es :-)


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 7. Februar 2008 22:16
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Lass ihn - zumindest eine Zeit lang. Bringe ihm parallel bei, dass es gerade in der heutigen Zeit Sinn macht, für das Alter vor zu sorgen... Ich hatte in meiner Spät - Jugend aufgrund von sehr hohem Verdienst sehr, sehr extrem gelebt... Heute bereue ich es ein wenig, dass ich das Geld nicht anders eingesetzt habe... Doch möchte ich keine Minute meiner Zeit damals missen ! Daher... Lasse ihn ne Weile...


Wenne
beantwortet von Wenne am 7. Februar 2008 22:17
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Ich würde schon versuchen auf ihn einzuwirken besser mit seinem Geld umzugehen.

Wenn er noch nicht arbeitet und sein Geld nur aus Taschengeld und Geldgeschenken besteht, dann hat er wohl auch noch nicht das richtige Gefühl dafür was es bedeutet Geld verdienen zu müssen.

Aber wenn du ihn jetzt einfach so gewähren lässt, dann bekommt er später auch kein Gefühl dafür. Hat er dann sein eigenes Leben mit Wohnung und so, dann wundert er sich warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr! :-)



gerwitt
beantwortet von gerwitt am 7. Februar 2008 22:32
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Wenn der Sohn nicht schon in jungen Jahren gelernt hat, zu sparen, wird es sicherlich in diesem Alter noch schwerer sein, es ihm nahe zu bringen. Ich denke, dass du als Elternteil nur mit gutem Beispiel voran gehen kannst und ihm aufzeigen kannst, wie wichtig es auch sein kann, sich ein eigenes finanzielles Polster zuzulegen.

Ansonsten wird er wohl nicht umhin kommen, seine eigenen Erfahrungen mit fehlendem Geld zu machen.

Ist nur die Frage, ob die Eltern dann auch so konsequent sein können und ihm nicht ständig "aus der Patsche" helfen.


Bherka
beantwortet von Bherka am 8. Februar 2008 09:45
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hallo peterson. Geld ist eigentlich zum ausgeben, nicht zum horten gedacht. Natürlich dient es auch zur Sicherung von Notzeiten als Ansparung. Wichtig ist allerdngs die Lebenssituation eines Menschen zu betrachten. Wenn dein Sohn niemand durch seine Einstellung schadet, warum sollte er auch schon in diesem Alter sein Geld nicht selber ausgeben dürfen? Die Erziehung zur Eigenverantwortung ist nicht schlecht. So macht er seine Erfahrungen mit dem Wert von Geld. Liebe Grüße hermann


bxxxxxxxxxxxx
beantwortet von bxxxxxxxxxxxx am 7. Februar 2008 22:16
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Naja in meinem Haus bin ich der Nachwuchs ^^ Also ich spare selber schon,aber gebe natürlich auch gerne Geld für mein Vergnügen aus ^^ Ich hab das schon erlebt als ich kein Geld mehr hatte und es wirklich BRAUCHTE...dann hatte ich ein Problem und bin natürlich vor meinen Eltern auf Knien gerutscht.ich gebe lieber keinen Rat...meiner wird bestimmt auch nicht wirklich ernst genommen.

Kommentar von 6d7dedd6cb0cf31d8895af96b8052ffcsmallkrauthexe am 7. Februar 2008 22:24

Warum sollten wir dich nicht Ernst nehmen?


bavaria2000
beantwortet von bavaria2000 am 7. Februar 2008 22:18
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Ich würde auf jeden Fall versuchen, auf ihn "einzuwirken", mit ihm drüber reden, wo das Geld herkommt, wie es verdient werden muss usw. Hat er zuviel Geld in der Tasche? Ein bißchen sparen bzw. ein bewußter Umgang mit Geld sollte schon sein. Irgendwann ist das Kind erwachsen, muss sich um seine eigenen Dinge kümmern und sollte gelernt haben, mit seinem Geld auszukommen. Wenn er es dann erst lernen muss, wird es u.U. ein schmerzlicher Lernprozess.


anonym
beantwortet von edgarine am 7. Februar 2008 22:26
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Auf jeden Fall mit ihm sprechen, dasss er immer auch eine Kleinigkeit von seinem Taschengeld sparen muss. Er soll sich ein Ziel vornehmen und wenn er das erreicht, gibst du ihm eine kleine Belohnung dazu. Ganz wichtig ist in diesem Alter schon, dass er lernt mit Geld umzugehen, sonst wird es später ganz schwere Probleme bekommen. Aber er sollte lernen immer wenn er Geld bekommt, einzuteilen in SPAREN und VERPRASSEN.


anonym
beantwortet von lamouroso am 7. Februar 2008 22:53
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Woher hat denn "Herr Sohn" das viele Geld?

Kommentar von Simple_avatar1smalllionbaby72 am 7. Februar 2008 23:06

ja das fragt man sich wirklich?


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 7. Februar 2008 23:19
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Wo hat er das Geld her?


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