Mein Sohn ist schwul und droht sich umzubringen?

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30 Antworten

Bitte gebe Dir Zeit - und bitte auch Deinen Sohn um Zeit.

Vielleicht ist er bereit, dass er Dir schreibt, weswegen er sich verletzt - es nicht mehr lange auf der Welt aushält. Was sich ändern muss, damit er sich auf dieser Welt 'Willkommen' und auch anerkannt fühlt. Das ist unendlich wichtig. Vielleicht möchte er aber auch (noch) nicht mit Dir reden. In der Hoffnung, dass er andere Ansprechperson(en) finden wird, die ihm auf seinem Lebensweg bestärken werden.

Im übrigen sollte es auch nicht um das Thema "Schuld" gehen, sondern um "verstehen dürfen". Schuld ist nur dann angebracht, wenn bewusst etwas getan wird (meistens schaden in dem Kontext). Du hingegen hast Deine Impulse ausgelebt. Was auch Schaden kann, vor allem wenn das eigene Verhalten nicht reflektiert wird - oder reflektiert werden kann, wen kein "Fehlverhalten" gesehen wird.

Nun überlegst Du aber. Vielleicht ist es schon sehr lange notwendig. Nun gab es aber das "Schlüsselereignis", um eine Art von "Not" in Dir auszulösen. Dies ist Deine Chance !

Im übrigen ist es glaube ich immer 'ein Schock', wenn man ein Familienmitglied gerade intim erwischt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Eltern Kinder bzw. Kinder die Eltern. Betretendes Schweigen und Abwehr ist glaube ich immer vorhanden.

Mit 15 Jahren liegt er im übrigen im "guten Mittelfeld". Wobei es vielleicht auch nicht sein erstes Mal gewesen ist. Was auch "normal" ist, weil er eben genau diese 'Triebe' und Sehnsüchte hat und keine anderen. Es wäre unnormal, wenn er sich verstellen muss (nur um Dir zu gefallen).

Wenn Du nun so blockierst, dann verletzt Du nicht nur ihn, sondern auch eure (Rest-)Beziehung. Es kann gar kein Vertrauen entstehen. Möchtest Du, dass Vertrauen entstehen kann?

Dein Sohn ist schwul. Auch hier darfst Du stolz auf ihn sein, dass er sich seiner Sexualität bewusst ist. Im übrigen kann es sein, dass Menschen die ihre Sexualität nicht anerkennen auch unter eigenen Identitätsstörungen leiden. Es sucht sich niemand aus, ob homo-, hetero- oder bisexuell. Das ist in den Genen verankert (die im übrigen von den Eltern stammen).

Dein Sohn ist ganz normal. Er probiert sich aus. Und es ist nicht seine Art bis 'nach der Hochzeit' zu warten. Aber er sollte sich schützen. Und eine Vertrauensperson auch bei Fragen haben dürfen. Ob nun die eigenen Eltern, das weiß ich nicht. Aber bitte versuche für ihn da zu sein.

Im übrigen gibt es auch in vielen Städten Beratungsstellen - auch für "Angehörige von 'Homosexuellen'". Wo ebenso Fragen, Ängste, ... gestellt werden können. Oftmals spielen auch religiöse Gründe eine Rolle.... was (hoffentlich) auch dort besprochen werden kann.

Ebenso bietet "ProFamilia" auch zum Teil Beratungen an.

Bitte setze Dich mit dem Thema auseinander, anstatt nur "blind zu verurteilen". Bitte überdenke Deine Vorurteile neu. Denn Dein Sohn braucht Dich, ganz bestimmt.

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Deine Aufregung ist verständlich. Du sagst, dass das Problem ist, dass er einfach nicht vernünftig mit Dir spricht. Das beruht wohl aber auf Gegenseitigkeit. Dein Sohn ist genauso geschockt wie Du. 

Streu Asche auf Dein Haupt und bitte ihn ehrlich um Entschuldigung. Aufrichtig und nicht nur so nebenbei. Sag ihm, dass Du kopflos warst und darüber nachgedacht hast. (Und denke darüber nach, bevor Du mit ihm sprichst.) Sag ihm vor allem, dass Du ihn liebst und für ihn da bist. Dass Du genauso erschrocken gewesen wärst, wenn er da mit einem Mädchen gelegen hätte (oder nicht?)

Hier hilft kein Beschönigen, hier hilft kein ich würde, ich hätte, Du solltest nicht, sondern nur Aufrichtigkeit, weil die Ohren und die Augen fest verschlossen sind und nur Wahrheit den Wind aus den Segeln nehmen kann. Damit wieder gehört und gesehen werden kann. 

Denke daran, dass es Deinem Sohn nicht anders ergeht als Dir: Schock, Pein und ein Nichtwissen, wie man da wieder rauskommt. Doch  Du bist die Mutter, die Ältere, Du solltest die Initiative ergreifen. Wenn er Dich nicht an Dich ranlässt, schreib ihm einen Brief. Leg ihn ihm auf den Tisch, schreib gross "Friedensangebot" auf den Umschlag und stell ihm sein Lieblingsessen daneben. 

Dein Sohn wird erwachsen, das ist nicht immer leicht mit anzusehen, denn nun wird aus dem Kind eine eigenständige Persönlichkeit, ein sexuelles Wesen mit eigenem Kopf, Gedanken, Vorlieben.... kein Kind mehr, dass man an die Hand nehmen kann. Wo ein Pflaster und Pusten noch Abhilfe schaffen. Das ist für Eltern genauso schwer wie für die Kinder. 

Vielleicht kannst Du auch das Gespräch mit seinem älteren Bruder suchen, wenn Du an den Jungen wirklich nicht rankommst. Doch wenn Du mit ihm redest, dann bleib ehrlich. Was passiert ist, ist passiert. Was er ist, ist er, er kann sich nicht ändern, genauso wenig wie Du Dich ändern kannst. Er muss es auch nicht. Öffne Dich, sprich über Deine Ängste, damit er über seine reden kann. Denn Ihr habt beide Angst. 

LG

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Ich weiß es ist ein bisschen älter, aber trotzdem möchte ich meinen Senf dazu geben. Je mehr Input man hat desto besser kann man seine Strategie entwickeln.

Bei SVV=Selbstverletzendes Verhalten muss professionelle Hilfe ran, am besten durch die Behandlung beim Therapeuten. Hier greift die Fürsorgepflicht die man gegenüber seinen Kindern hat.

Wenn jemand sagt "Ihr habt mich bald los!" in solchem Kontext, würde ich mal behaupten, dass ist ein klarer Suizidgedanke. Hier könnte man die Polizei rufen und über einen Richter die Zwangseinweisung veranlassen.

Das beschriebene Verhalten der/des Mutter/Vaters ist aus jeglicher Proportion, was aber ja schon eingesehen wurde.

Ich bin kein Vater, aber habe eine pädagogische Ausbildung, in der ich auch Kommunikation in Konfliktsituationen gelernt habe.

  • Das Allerwichtigste ist: KEINE Du-Botschaften/Direkten Verbote. z. B. "Du sollst kein Sex haben." "Du darfst esrt mit 18 Sex haben"
  • Stattdessen Ich-Botschaften und Fehler eingestehen: "Es tut mir leid, ich habe, als ich dich mit XY im Bett sah, total überreagiert. Aber ich finde das 15 (Alter) zu früh für Sex ist." So was ist durchaus legitim, denn Du beschreibst die eigenen Gefühle und Motivationsgründe, ob der das so sieht ist was Anderes.
  • Ehrlich sein: "Für mich war es ein Schock Dich beim Sex zu erwischen, noch dazu mit einem Jungen. Aber ich werde schon damit klar kommen" Wenn Du nicht damit klar kommen kannst muss Du das auch sagen und mit der höchstwahrscheinlichen Konsequenz dass er nie wieder mit Dir spricht leben.
  • Auch sehr wichtig Hilfspersonen hinzuziehen. In diesem konkretem Fall scheint es der älteste Bruder zu sein. Sie können Gespräche anbahnen und auch als Schlichter dienen.
  • Liebe Deinen Sohn wie er ist! Es kann sein, dass es erst einmal Dir schwer fällt mit der sexuellen Orientierung Deines Sohnes umzugehen, dass solltest Du auch so sagen, aber auch sagen dass Du ihn lieb hast.

Das hat jetzt nichts mit der Kommunikation zu tun, aber unterstütze ihn gesunde Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel:safer sex, Kennlernen des Partners und Modell für gute Beziehung sein.

Wenn ich Kommafehler oder ähnliches geschrieben habe, bitte ich dies zu entschuldigen es ist aber recht Spät.

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Ich würd mich bei ihm entschuldigen. Ist schon echt hart dass sie ihn dafür bestrafen welche gefühle er zu wem hat das ist dich seine sache. Ich will sie aber jetzt auch nicht runtermachen!! Ich würd mit ihm drüber reden und ihm sagen dass es ok ist und ihm das nicht peinlich sein muss dass sie sich vielleicht nicht so gut verhalten haben und es ihnen leid tut. Ich weis ich kann nicht gut reden ich bin auch erst 15 und ich glauve sie lassen sich auch von nem 15 jährigem nichts sagen.. Aber ich hab mir vorgestellt wenn ich schwul wäre und meine eltern das täten bzw ein elternteil würde es mich sehr freuen dass sie da hinter mir stehen und sich entschuldigen. auch wenn das für sie schwer sein mag aber ich würde es akzeptieren und ihm das auch sagen.

Natürlich kann ich ihre meinung nicht beeiflussen aber ich hoffe ich konnte ihnen aus der anderen perspektive ein bisschen weiterhelfen

Glg und ich hoffe es geht gut aus:)

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Ich würd ihn mal gezielt um ein Gespräch bitten. Wenn er sich selbstverletzt und sowas wie "Ihr seit mich bald los" sagt, sollte man es schon ernst nehmen. Es ist nicht schlimm schwul zu sein, und niemand kann etwas dafür. In dem Gespräch würde ich das auch sagen, also das du es nicht schlimm findest, das er schwul ist. Und sich auch entschuldigen für die Reaktion, also das du in der Situation überfordert warst, weil er erst 15 ist und so. Und wenn er dann auch wirklich mit dir redet, würd ich ihn halt lächelnd fragen ob der Junge der beim war sein Freund war, also ihm einfach zeigen das es ok ist, und du dich dafür interessiert.

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Finde erstmal die Antworten hier teilweise äußerst gelungen und sollten doch guten Einblick bieten können, wie man weitermachen könnte. Schade, dass es bisher kein Feedback von der Mutter gibt, was geschehen ist. Ich finde diese Situation sehr interessant und traurig zugleich. Erstmal sehr beängstigend, dass er sich schon länger ritzt...(Borderlinesymptomatik) ich kenne das, es ist schwer zu beschreiben aber ich versuche es aus meiner Sicht. Es hat verschiedene Hintergründe. Es ist das Gefühl wirklich zu sein, sich zu spüren und andererseits Frust, Wut und Enttäuschung von sich und anderen abzulassen. Irgendwann merkt man damit bekommt man auch Aufmerksamkeit, vielleicht auch von Menschen von denen man dies erwartet. Also immer wenn irgendwas nicht stimmt und eskaliert zieht man sich zurück und lässt es wieder an sich raus. Ich denke er weiß schon länger, dass er Männer liebt. Er wusste nur nie offen damit umzugehen. Vielleicht gibt es noch mehr. Es hat sich in ihn angesammelt und das ist sein Ventil, seine Art zu sagen 'Hallo' ich habe da was ganz Schweres auf dem Herzen. Als Eltern ist das schwer zu verstehen, aber wenn man annähernd ein gutes Verhältnis hat und die Gefühle deuten kann, dann erkennt man Warnsignale und handelt. Da helfen nur Therapien. Er ist war und bleibt mit der Situation überfordert. Und was er gerade durchmacht, ich würde ihn am liebsten an die Hand nehmen und sagen, es ist alles okay, vor allem du bist sowas von okay. Es gibt nichts schlimmeres als Verurteilung in unserer Gesellschaft, kleiner noch in den Familien ( religiöse Backgrounds eingeschlossen ) einerseits will man so fortgeschritten sein, kann aber nicht Liebe und Gefühle respektieren. Ich kann der Mutter nur raten, im eigenen Sinne, zur Ruhe zu kommen und für sich ganz genau zu überlegen was das für Sie, den Sohn und die Zukunft heißt. Wir haben nur das eine Leben, die einen Kinder und die eine Chance alles wieder gerade zu biegen.

Was ich hier sehr unterstütze ist, Zeit, Respekt und auch die Privatsphäre.

Mehr kann ich erstmal nicht zu sagen, diese Situation wühlt mich doch auch ein bisschen auf. Weil ich dafür kein Verständnis haben kann.

Trotzdem liebe Grüße,

Ich hoffe ihr findet euch wieder und dem Sohn wünsche ich, sein Leben anzuerkennen und glücklich zu werden.

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Also guten Abend ich stelle mich mal vor. Bin der Nico 18 Jahre alt und ich war in einer ähnlichen Situation (bin auch schwul) meine ma fragte mich immer warum ich schwul bin das hat mich einfach verletzt ich weiß zwar nicht warum aber das ist egal als das mein Vater erführ ist er ausgerastet er hat jedentag Witze über Schwule gemacht ich hab ihn immernoch lieb aber  dann hab ich heimlich meine Sachen gepackt und bin in der Nacht wo ich 18 Jahre alt würde zu einem Heim gegangen und habe denen die Situation geschildert und heute wohne ich dort und bin happy ich gebe dir 3 Tipps die du beachten solltest 1::: gebe dir und deinem Sohn zeit euch quasi neu kennen zu lernen unternimm was mit ihm zeig ihm die Welt bringe ihn dazu einfach mal abzu schalten die Gedanken Flügen zu lassen 2::: verbiete ihm nichts weise ihn auf Gefahren hin aber verbiete ihm nichts denn er muss Erfahrungen machen sonnst fällt er schlimmer auf die Nase als sie sich das jemals vorstellen kannst 3::: lasse ihm seine Privatsphäre das ist wichtig anklopfen wenn kein herein kommt auch nicht rein schauen gib ihm ein zimmerschlüssel damit er auch ein Gefühl dafür bekommt sein Reich zu haben und weder Laptop noch Zimmer durchsuchen.  

Das sind meine Erfahrungen die meine Eltern falsch gemacht haben sind nur lieb gemeinte Ratschläge denn es wird für euch hart werden wenn die Familie sich spaltet
Gruß Nicolas

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Erstmal sollten Sie sich selbst beruhigen, danach sollten Sie gut überlegen was sie sagen wollen. Er ist in einem schwierigen alter also geben Sie ihm erst mal zeit. Setzten sie sich zusammen und reden sie offen uns ehrlich, das sie nichts dagegen haben aber noch zeit brauchen das alles zu realisieren und zu verarbeiten. Sagen Sie ihm das sie ihn lieben egal was ist und was sein wird. Versichern sie ihm das sie immer auf seiner Seite sein werden und ihn bei jeder Entscheidung unterstützen, dass sie sich nach paar Wochen noch mal zusammen setzen werden wenn sie das alles erst mal haben sacken lassen. Dann können Sie gemeinsam entscheiden wie es weiter geht. Vergessen Sie nicht das das für ihn 9999999999x schlimmer sein muss, um falschen Geschlecht, Pubertär und dann auch noch erwischt und angeschrien zu werden zu sein wie er ist. 

Sie schaffen das nur zusammen. 

Viel Glück und Kraft.

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Finds schon ziemliech krass das du ihm im ersten Moment deshalb Vorwürfe machst und ihn anschreist O.o ....
Tolreant sein ist halt immer einfach wenns die eigene Familie nicht betrift wa ;D .
Naja wo ist eigentlich dein Problem ? Es gibt etwas dann nennt man mund und damit kann man reden . Selbst wenn dein Sohn nicht mit dir reden will kannst du ihm etwas sagen , auch wenn von ihm keine Reaktion kommt .
Ich an deiner Stelle würde ihm sagen das mir meine erste Reaktion leid tut und nur daher kommt das du nicht damit gerechnet hast das er schwul ist . Dann würde ich sagen das ich keinerlei problem damit habe und nur will das er Glücklich ist und selbst wenn du zwiegespalten bist ist er einfach dein Sohn und du solltest ihn unterstützen bei dem was ihn glücklich macht . Es geht in dieser Sache auch nicht darum ob es dir als Elternteil passt oder nicht , denn man sucht es sich nicht aus schwul zu sein . Ich meine ich als hetero hab mir ja auch nicht ausgesucht hetero zu sein , es ist einfach eien Reaktion des Körpers auf das andere , oder eben wie im Falle deines Sohns auf das eigene Geschlecht . Sag ihm du bist immer für ihn da und das du ihn liebst .Wenn sein "Freund" wieder mal vorbeischauen sollte , falls er sich das nach dem Rauswurf traut , dann entschuldige dich auch bei ihm für dein verhalten .

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Zuerst finde ich das gut dass du das akzeptierst dass er schwul ist oder bzw wird , rede mit ihm am besten nimm ihn in den Arm und zeig ihm deine liebe , denn es ist dein Sohn und das ist das Schicksal Hauptsache er ist gesund ..ich bin auch kein Fan von sowas und habe noch keine Kinder aber was ganz wichtig ist zeig ihm deine liebe zu ihm und alles andere was dich stört kann man grade Biegen und in aller Ruhe klären viel Erfolg und keine Sorge , schont euch !

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Kommentar von PuellaBonita
06.11.2015, 01:50

Entschuldigung bitte von was bist du kein Fan?

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Kommentar von superchefkoch
06.11.2015, 01:52

Damit wollte ich sagen dass ich zwar nichts gegen die schwule habe aber finde auch nicht so toll aber jedem Seins wenn man damit glücklich wird ✌🏼

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ich hab leider auch keine kinder bin erst 17 xD aber ich denke du gehst zu ihm hin und entschuldigst dich und redest erstmal mit ihn darüber 
egal ob schwul oder nicht oder garkeins von beiden oder beides zusammen :D das musst du als mutter verstehen er wird warscheinlich depressiv deswegen sein weil du ihn so damit angegriffen hast das tut ihm ja weh ^^ und mit 15 sex zu haben ist natürlich etwas naja aber ist halt so besser als mit 10 oder noch jünger und einem mädchen das dann schwanger ist 

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Du musst es aktzeptieren.! & ihm auch sagen das du das tust. Weil es ist dein Sohn dadurch wird er kein schlechterer Mensch.

Er fühlt sich jz unwohl da du ihn direkt so gesehen hast. Aber du musst ihn zeigen & sagen das es nicht schlimm ist. Klar er ist jz erst 15 aber andere in seinem Alter besaufen sich Tot. Überlegs dir gut was du tust & sagst. & Klopf nächstes mal. 😐

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"Einerseits habe ich nichts dagegen dass er schwul ist aber andererseits gefällt mit die Vorstellung ganz und gar nicht "
Es ist DEIN Sohn, lass ihn Leben und treffen mit wem er möchte. Deine Reaktion war absolut falsch. Du hättest nach dem du die beiden gesehen einfach nicht mehr reingehen sollen, überleg mal wie es für dich wäre wenn du mit deinem Mann gerade Sex hast und dann dein Sohn reinkommen. Das war für ihn peinlich genug. Und dann seinen Laptop zu durchsuchen ist ein massiver Eingriff in die Privatsphäre und geht mal gar nicht. Lass ihn sich doch auf schwulen Seiten rumtreiben, mit anderen in Foren sich austauschen, Probleme schildern und Ratschläge einholen. NIEMAND kann etwas für seine Sexualität, auch du nicht. Wenn er sowieso schon psychisch leicht angeschlagen ist und sich ritzt braucht er eine Mutter die ihn so akzeptiert wie er ist, sich um ihn sorgt und ein offenes Ohr für ihn hat. Das Vertrauen hast du aber ganz schön geschädigt nach der Aktion... Du hast immer das Bild mir dem anderen Typen vor Augen. Versteh ich, aber da kann nun mal niemand etwas für. Und mit 15 hat man durchaus schon Sex, ist offiziell ab 14 erlaubt. Ausserdem vermutest du nur dass er 18 Jahre als ist, genau wissen tust du es nicht. Lange dir ein Bild von ihm wirst du dir nicht gemacht haben können. Bitte sei tolerant und akzeptiere deinen Sohn und sei für ihn da.

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Schon allein, dass er sich ritzt reicht schon aus um wissen zu müssen, dass es in ihm nicht gut aussieht, was durchaus ein schlimmeres Problem ist, als dass er mit einem anderen Kerl im Bett liegt. Die meisten ritzen sich, damit es ihnen schlechter geht als vorher, um so dann, ein Gefühl des wohlergehens zu erhalten, wenn der Schmerz nachlässt. Dazu kommt, dass dieses Verhalten auch eine Art Hilferuf darstellt. Ich muss nicht erwähnen, dass die Reaktion falsch gewesen ist, das einzige was er benötigt ist Verständnis und jemanden der ihm zuhört. Welche Probleme gibt es? vllt kann man die beseitigen? usw. Nun kommt es ihm natürlich auch so vor, als ob seine Homosexualität auf Ablehnung stößt, gerade in seinem Alter und seinen Umständen entsprechend, sehr schwierig. Das Beste ist, immer zu reden, gut zu zureden und zu vermitteln, dass alles nicht so schlimm ist und er gerade von der Mutter das nötige Verständnis erwarten kann.

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Kommentar von Chip976
07.11.2015, 01:01

"Die meisten ritzen sich, damit es ihnen schlechter geht als vorher, um so dann, ein Gefühl des wohlergehens zu erhalten, wenn der Schmerz nachlässt."

Nein. Das ist komplett falsch. Beim selbstverletzen werden Endomorphine ausgeschüttet. Der Schmerz wird meist verdrängt, viele spüren ihn gar nicht. Durch die Enomorphine wird der Kopf aber "leer".

Dem Rest stimme ich aber vollkommen zu :)

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Ich bin ungefähr im selben Alter, zwar vom anderen Geschlecht, aber ich habe einen guten Freund, der ebenfalls schwul ist. Er hat mir erzählt er fände es am besten, einfach genau wie jeder andere behandelt zu werden. Sie haben ja gesagt, dass sie es okay finden, dass er schwul ist, deswegen sollten sie ihn genauso behandeln. Ich denke es wäre gut ihm das und ihre Reaktion zu erklären. Wie jeder Jugendliche wird er natürlich ein wenig rebellieren, wenn sie ihm sagen, dass sie 18 zu alt finden, aber ich denke er wird es insgeheim schon ein wenig nachvollziehen können. Außerdem denke ich, dass man ihn Erfahrungen machen lassen sollte, denn wenn sie ihm das verbieten, machen Teenager das in der Regel aus Trotz und rebellieren absichtlich noch mehr. Jeder Mensch hat ein Recht auf Sexualität, auch mit 15, das mag für die ältere Generation früh klingen ist aber genau im Durchschnitt.

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Sie müssen ihm einfach das Gefühl geben, dass Sie ihn einfach akzeptieren in all seinen Entscheidungen auch in schweren wie diesen... Mit 15 J. ist man schon in der Lage seine Sexualität zu hinterfragen, auch wenn es schwer ist. Natürlich ist es für Sie sehr schwer erstmals damit umzugehen, aber man muss es einfach akzeptieren. Hauptteils fühlen sich "Schwule" nicht als Sohn bzw. Mensch akzeptiert... Wir leben zwar im 21 Jahrhundert, trotzdem gibt es anscheinend noch Hater also Schwulenhasser... Was echt zu bedauern ist... Am Besten sprechen Sie das Thema nur bedingt an... Mit bedingt meine ich, Sie entschuldigen sich nur für Ihr Verhalten... Es ist eh vorbildlich, dass sie sich Hilfe suchen und die Sache nicht verstecken, weil es kann ernsthaft Menschenleben kosten... Vielleicht fällt es Ihnen schwer auch weiterhin Ihrem Sohn in die Augen zu sehen, wegen dem unschönen Bild vor Augen, aber das wird sich mit Sicherheit noch legen! Also, versuchen Sie auf jeden Fall nicht zu schreien! Und vermitteln Sie nur das Gefühl das Sie ihn akzeptieren und gestehen Sie ihre Fehler... Umarmung nicht vergessen!

Ganz viel Erfolg! Ich drück Ihnen die Daumen!

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Offenbar machst du deinem Sohn klar, dass du seinen Wert an seine Sexualität bindest. Kein Wunder, dass der Junge sich bei dir und in seiner Haut nicht wohl fühlt. Er sollte vielleicht besser Abstand von dir gewinnen, so ist die Mutter? Gibt's die Möglichkeit, zeitweise zum älteren Bruder zu gehen?

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Also es muss nicht zwingend heissen das er schwul ist . Er ist 15 er könnte für sich selbst herrausfinden später das er vlt Bi ist aber wie auch immer er ist und bleibt ihr Kind egal was er ist....

Sie sind zwar sauer geworden aber was würden sie machen wenn er gesagt hätte das er gar kein sohn sei sondern eine tochter?


Sie glauben nicht was so alles gibt und genau das alles kann zum selbst mord führen.. Es ist schlimm von aussen welt nicht akzeptiert werden zu können jeden gott verda**ten tag eine nwue kampf... Nicht mal eltern zu haben den man sich anvertrauen kann ist das schlimmste für das kind was es gibt... Wenn sie nicht wollen das ihr kind sich selbst kaputt macht das kann später auch mit drogen geschen. Stwhen sie hinter ihr kind egal wie... Ich wünschte mir ich hätte solche eltern gehabt

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Gehe zum Physiotherapeuten der hilft da meistens und rede mal mit dem ,,Partner,, deines Sohnes.

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Kommentar von TrollingFox
08.11.2015, 11:01

luuuuul

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Mach ihm klar, dass viele Heteros eine Abneigung gegen Homosexualität haben, auch wenn das vollkommen hirnrissig ist. Menschen handeln nicht immer vernunftgesteuert. Erklär ihm auch, mit welchen - durchaus veralteten und konservativen - Wertvorstellungen du großgeworden bist. Das soll er nicht akzeptieren, nur verstehen. 

Bitte du ihn um Geduld, deine Voreingenommenheit gegenüber Homosexualität zu überwinden. Sag ihm ruhig in aller Offenheit, dass das schlimmste für dich ist, ihn unglücklich zu sehen. 

 

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