Frage von Amanda9712, 277

Mein Sohn ist ein Tyrann?

Mein Sohn tut den Ganzen Tag, was er will: Er lernt nichts für die Schule, bestimmt alles und spielt den Ganzen Tag computer. Wenn ich ihn zwinge, mit dem computer spielen aufzuhören, schmeisst er die sicherung hinaus, sodass ich auch nichts meh tun kann. Hättet ihr Erziehungstipps für mich? Er ist 16

Antwort
von HanabiChan, 105

Hallo :)

Auf jeden Fall Kontakt suchen! Versuch mit ihm zu reden, damit du weißt, was ihn stört. Nicht anfangen ihn zu Sachen zu zwingen, die er nicht möchte, sondern gemeinsam ein Ziel finden. Fragen, was in der Familie erreicht werden muss, damit er zb Hausaufgaben macht. Es liegt nicht nur an ihn, es liegt an allen in der Familie oder auch im Freundeskreis. Er ist gerade mitten in der Pubertät und macht vieles durch, das sollte man keinesfalls unterschätzen. Nicht versuchen sich mit ihm anzulegen, sondern versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Versucht euch wiederzufinden und evtl erfährst du dann, was sein Problem ist. Denk daran, dass er keine Maschine ist, die du formen kannst wie du willst. Er ist ein Mensch, der gerade mitten in einer Charakterbildung feststeckt und deine Unterstützung brauch.


LG & viel Glück :)


Antwort
von Kitharea, 63

Naja ... zuerst versuchen normal mit ihm zu reden... schätz das ist schon schwer genug wenn man heimkommt und die Mama nervt schon wieder. Mach dir einen Termin mit ihm aus ... irgendwie.
Wenn gar nichts hilft - kein Taschengeld mehr (NULL) bis er bereit ist mit dir drüber zu reden. Wenn das nichts hilft wasch ihm keine Wäsche mehr und tu nichts mehr für ihn. Er MUSS mit dir reden.
Und wenn es dann soweit ist frag ihn wie er sich das vorstellt in Zukunft. Er muss dir die Antworten liefern. Wenn er keinen Bock hat auf Schule muss er halt ne Ausbildung machen und Miete zahlen oder ausziehen. Was auch immer. Fakten die das Leben schreibt.

Alles Andere - ob er vorm PC sitzt, was er macht, mit wem er es macht, ob er sein Zimmer zusperrt oder nicht - da solltest ihm absoluten Freiraum lassen. Innerhalb der gesetzlichen Regeln und deiner gesetzlichen Pflichten solltest du ihm völlig freie Hand lassen wie er sein Leben gestaltet SOFERN er sich an die ausgemachten Regeln hält. Was auch immer die dann sind - Schule fertigmachen und gute Noten schreiben ...... Da die jugendlichen heutzutage extrem geldabhängig sind, hast das Taschengeld noch immer als Druckmittel. Ansonsten soll er halt ausziehen und gucken wie er allein ohne Mama zurecht kommt.

Antwort
von FouLou, 81

Ich empfehle eine Mischung aus beiden.

Ich sehe das folgendermaßen:

Grenzen müssen sein und sollten so objektiv wie möglich begründbar sein und idealerweise sich nahe am täglichen leben orientieren.

Wenn ich nicht arbeiten gehe werde ich irgendwann gefuert und kann mein leben nicht bestreiten.

Gib ihm angemessenen Raum in dem er sich bewegen kann. Nimm ihn und seine Probleme die er hat ernst und rede mit ihm darüber.

Ich würde vorschlagen das ihr euch in ruhe zusammensetzt und du ihm sagst das es nicht gut ist das seine leistungen in der schule nachlassen. (sofern das der falll ist) Und du das nicht schön findest.

Eventuell kannst du ersteinmal ergründen warum das der fall ist.

Anschließend stellt gemeinsam grenzen auf. Fordere ihn zum argumentieren auf. Vernünftigen argumentieren. Gib ihm die möglichkeit die Grenzen durch argumentation und reden zu erweitern.

Beispiele:

Solange sich seine Noten in rahmen x,y,z befinden darf er solange am rechner sitzen wie er mag. Werden sie im schnitt schlechter ohne das er sichtbar dafür was tut oder lässt er seine hausaufgaben schleifen wird die Zeit am Computer eingeschränkt.

Begründen würde ich die grenze folgendermaßen:

Wenn er nicht fähig ist in der schule entsprechend aufzupassen und sich um seine schulischen leistungen zu kümmern zeigt das mir der er noch nicht fähig ist die verantwortung dafür zu tragen. Freiheit kommt aber gleichzeitig mit verantwortung. Ergo muss ich die verantwortung übernehmen was heißt weniger spielen mehr lernen.

Gibt ihm natürlich auch die möglicheit das er bei Problemen in der schule bei dir ein offenes ohr findet und er jederzeit mit dir darüber reden kann.

Schaffe möglichkeiten das die einhaltung der grenzen kontrolliert werden kann und die Strafen durchgesetzt werden können. Es ist seine verantwortung sich an die gemeinsam vereinbarten regeln zu halten und es ist seine entscheidung sie zu brechen. Wenn er sie bricht muss er die konsequenzen in kauf nehmen.

Sei nicht zu streng bei strafen. Gibt ihm die möglichkeit das er durch gutes verhalten oder wenn er mal nicht dran denkt weniger strafe bekommt.

Beispiel: Verheimlichen und streiten gibt die volle strafe. Ehrlichkeit und zugeben von fehlern und gerade stehen für mist gibt geringere strafen und bei kleineren sachen kann man auch mal ein auge zudrücken. Dreit sein und rumzicken gibt mehr strafen. (weiterhin angemessen)

Wenn er konsequenzen in dem sinne nicht gewohnt ist musst du fürs erste ersteinmal den längeren atem haben. Sorge dafür das strafen nicht umgangen werden können.

Wenn er den strom rausdrehen würde würde ich argumentieren das sachen wie kühlschrank usw. definitiv strom brauchen. Ergo er zumindest die küche drin lassen soll. Mal schauen wie lange er ohne strom durchält.

Alternativ würde ich mit weiteren strafen drohen. Oder wenn möglich verhindern das er überhaupt die sicherungen rausdrehen kann.

Also nocheinmal zusammenfassend:

Gemeinsam einen Freiraum festlegen und die erwartungen die an diesen Freiraum gestellt werden. Für möglichkeiten sorgen das du merks das die grenzen übertreten werden. Konsequenzen für die übertretung des freiraumes oder nichterfüllung der erwartungen festlegen. (auch hier ihn mit einbeziehen)

Ihn dennoch die grenzen austesten lassen und auch mal n auge zudrücken. Seine Probleme ernst nehmen und ihn dabei unterstützen. Auch wenn es teenie Probleme sind die in 2 jahren hinfällig sind oder in deinen augen lappalien.

Grenzen müssen möglichst objektiv begründbar sein. Nur weil du etwas nicht magst. z.b. das er sich für sein alter geeignete Horrorsachen anschaut. Oder seine musik nicht schön findest rechtfertigt das nicht unbedingt grenzen. Genauso wie er seine Freizeit gestaltet.

Zeige dich selbst natürlich auch als mensch. Und beib fair.

Noch ein beispiel für freiraum kombiniert mit grenzen:

Hausaufgaben müssen bis spätestens 19 uhr angefangen werden. Schafft den freiraum das er sich selber aussuchen kann wann er sie macht aber auch die grenze das du ab einer bestimmten zeit ihn auf die finger klopfen wirst.

Wenn er sich weigert wird entsprechend z.b. der computer eingeschränkt für den rest des abends.


Kommentar von labertasche01 ,

Sehr ausführliche Antwort👍 genau meine Meinung.

Kommentar von Kitharea ,

So wie ich ihn verstehe - wird ihm das scheissegal sein :P

Kommentar von FouLou ,

was scheissegal sein?

Antwort
von autmsen, 39

Als Erstes würde ich das Gespräch mit dem Lehrkörper suchen. Lehrkräfte nehmen durchaus sehr Viel wahr und können Eltern gute Tipps geben. Arbeiten Lehrkräfte und Eltern an einem Strang ist die Unterstützung welche diese Lebensphase einfordert besser zu leisten. 

Allerdings sind Lehrkräfte kein Ersatz für beratende Gespräche z.B. hier 

http://www.dajeb.de/bwtel.htm

Hier stehen ja schon manche gute Vorschläge. Das Thema wird aber sehr wahrscheinlich einen langen Atem einfordern. Da ist regelmäßige Beratung absolut nicht verkehrt. 

Ansonsten habe ich jetzt mal bei Wikipedia nach ausgeizen gesehen. Der Artikel beschreibt, Was Pubertät nun mal einfordert. Wohin es führt vor allen Dingen für diese Generation, wird die Ausgeizerei unterlassen lässt sich dann ja an zahlreichen Beispielen online finden. 

Wir haben zehntausende unbesetzte Ausbildungsplätze in unserem Land. Und Das, obwohl von unseren Steuergeldern seit Jahren junge Ausländer angeworben und bei der Integration unterstützt werden. - Nein. Ich schreibe nicht von Asylanten sondern von den zahlreichen Maßnahmen welche die Bundesregierung in den vergangenen Jahren bis Jahrzehnten unternommen hat, damit die Wirtschaft nicht ganz den Bach runter geht. 

Online lässt sich recherchieren wie viele Studienabbrecher es aus welchen Gründen gibt. 

Es gibt viele Informationen zu obdachlosen jungen Menschen in unserem Land. 

Drastische Bilder zur Veranschaulichung können oft sehr hilfreich sein. Oder auch Filme. 

Weiter macht es keinen Sinn nur zu verbieten. Alternativen gehören angeboten. In meinen Antworten findest Du zahlreiche davon. Schnarche mal ein wenig drin rum. 

Und dann diskutiert aus. 

Kommentar von autmsen ,

Auf Deine Überschrift: 

Nein. Da liegen Erziehungsdefizite vor. 

Entschuldige. Ist nicht als Angriff oder so gemeint. Aber auch ältere Generationen haben die Pubertät erlebt so wie meine. In meinem Umfeld waren wir von klein auf an Struktur gewöhnt. Und daran miteinander zu diskutieren wenn unterschiedliche Meinungen waren oder gesellschaftliche Themen erforscht werden wollten. 

Heute leben wir in einer Gesellschaft die sich ausschließlich auf den Affentanz ums Goldene Kalb fokussiert. 

War es noch für meine Generation normal und gesellschaftlich auch eingefordert, dass Eltern Zeit für ihre Erziehungsleistung zugestanden wird, wurde diese wesentliche gesellschaftliche Aufgabe immer mehr aus unserem Bewusstsein durch Massenmedien gedrängt. 

Die aktuelle Rezession der deutschen Wirtschaft ist natürliche Folge. Und war absehbar. 

Ein einziges Kind zu einem wertvollen Mitglied der Gesellschaft zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf - afrikanisches Sprichwort. 

Vielleicht macht ein Leihopa Sinn oder ein Ausbildungspate. .

Antwort
von Jagdmeister123, 12

Kein Taschengeld mehr, später seinen Computer übernehmen und ein Passwort von dir raufklatschen damit er nur mit deiner Erlaubnis rankann, wenns nichts hilft ihn ordentlich die Meinung geigen.

Antwort
von Hairgott, 73

Das Problem ist, dass er keine intressante beschäftigung hat, wenn du sagst er darf nicht mehr Computer spielen. Geh mit ihm mal irgendwo hin. zb. Flying Fox, KLettern, oder schlag ihm ein paar interessante Hobbys vor.

Kommentar von Amanda9712 ,

Danke!! Da hast du natürlich recht!

Kommentar von Kitharea ,

Also ich mit 16 hätte absolut nichts machen wollen was meine Eltern wollen. Komische Ausflüge an Orte wo keine Kumpels dabei sind schon gar nicht. Lieber war's mir wenn meine Eltern für mich und meine Freunde einen Kinobesuch arrangiert haben.

Antwort
von Daniel3005, 80

Also ich bin ja nicht für harte bestrafungen da ich selber "erst" 16 bin aber in diesem Fall... Naja ich glaube er wird evtl. aggressiv vom PC spielen... Ich würde ihm einfach mal das Taschengeld streichen oder ohm am besten mal ordentlich ins Gewissen reden. Weil bei zu harten bestrafungen schaukelt sich das nur hoch und ich denke das ist der falsche Weg...

Antwort
von LuzifersBae, 90

Vielleicht einfach mal in Ruhe lassen? Ich bin selbst 16 und ich hasse es, wenn meine Mutter so tut, als könnte sie über mein Leben bestimmen. Weißt du mit 16 ist man keine 10 mehr, man kann Dinge selbst auf die Reihe bekommen, selbst etwas erreichen. In dem Alter fängt man an, selbst eine eigene(!) Meinung zu bilden, damit kommen viele Eltern leider nicht klar. Ich komme mir selbst ehrlich gesagt wie ein Nichtsnutz vor, wenn meine Mutter mich an Dinge erinnert und mich dann dazu zwingt. 

Gib ihm nicht das Gefühl das er zur etwas gezwungen wird. Das er gezwungen etwas tun muss weil die älteren das verlangen. Denn so wird dein Sohn sich immer mehr verlieren und er wird nicht mehr er selbst sein - wie du ja schon selbst bemerkt hast. Gib ihm das Gefühl, das du als Mutter hinter ihm stehst - egal was er auch tut. Das du ihn unterstützst und ihn liebst. Gib ihm deine Wärme. 

Kommentar von testotheo ,

ich bin selbst nocj jung und versteh was du meinst aber wenn jmd wirklich nix für seine zukunft tut und zb wie sie es sagt nur am pc sitz dann wird nix aus ihm werden , is nunmal so ...und eltern sind dazu VERPFLICHTET ihre kinder in die richtige richtung zu lenken ! und ja mit 16 bist du keine 10 mehr aber auch keine 18 und selbst mit 18 solltest du noch n bischen auf deine eltern hören ;)

Kommentar von LuzifersBae ,

@testotheo, ich bin schlimmer als ihr Sohn, das kann ich dir schon mal versichern. Meistens ist solch ein Verhalten ein Hilferuf. Erst ist es nur im Unterbewusstsein so, man versteht es als Teenager selbst nicht warum man das gerade tut. Später wenn man es bemerkt, interessieren die Meinungen anderer einem nicht mehr und man zieht einfach sein Ding durch. 

Viele verstehen das nicht, aber die meisten Eltern machen einen großen Fehler; sie sprechen nicht ehrlich mit ihren Kindern. Verstehst du was ich meine? Es geht immer nur um Bildung, Job und die Zukunft. Und wer gibt hier ein fi.k auf die Psyche des Kindes? Niemand. Mir ist es viel lieber, wenn meine Mutter zu mir kommt, mit mir liebevoll spricht und mich motiviert - anstatt das sie mit einem strengen Ton sagt, was ich zutun habe. Bin ich eine Marionette? Nein! eben nicht. Da gab es ein Bild, was genau zu solchen Situationen passt; ein Kind dessen Flügel von den Eltern geschnitten bzw weggenommen werden... Denkt mal bisschen nach. 

Kommentar von Kitharea ,

Das mag durchaus sein dass sich die Eltern im Hinblick auf die Zukunft zu wenig Gedanken darüber machen WER ist Kind eigentlich ist und den Kontakt verlieren. Das Problem ist allerdings - ist der Kontakt erst einmal verloren ist es schwer ihn wieder herzustellen. Ich bin mir fast sicher bei dir und deiner Mutter ist er nie völlig abgerissen. Und ich könnte mir vorstellen beim TE ist das passiert. Also zuerst heißt es an das Kind ranzukommen.
Natürlich gibt's da viele Wege - die Frage ist nur welcher funktioniert. Habe auch mal von einem Vater gehört der sich dann irgendwann solche Sorgen gemacht hat dass er einfach zum Sohn ins Zimmer ist und geweint hat weil er so fertig war. Da es "echtes" weinen war, war dann auch der Sohn ansprechbar. Und ja - die ECHTE Ehrlichkeit dem Kind gegenüber ist sehr wichtig. Kinder sind ja auch nicht blöd - man spürt als Erwachsener was Sache ist auch wenn's keiner ausspricht. Das können auch Kinder - mitunter wesentlich besser.
Also - auch wenn ich dir inhaltlich voll Recht gebe - muss man erst einmal den Kontakt wiederfinden. Es gehören immer 2 dazu. Deswegen IRGENDWIE zwingen zu reden und DANN kann man ehrlich sein und ein ehrliches gutes Eltern-Kind Gespräch führen. Immer im Hinterkopf dass auch das Leben gewisse Regeln hat die man keinem zu erklären braucht.
Naja - meine Söhne sind noch nicht so alt - wer weiß wie es bei mir wird - im Moment ist das nur meine Vorstellung davon wie es gehen könnte

Kommentar von Worf3333 ,

Aus der Sicht eines Gleichaltrigen ist das eine Super Antwort. Ich muss zugeben, dass mich die Antwort beeindruckt hat und ich mich öfter in meine Kindheit denken muss. Da sieht man das wir Eltern auch nicht als Eltern auf die Welt gekommen sind und daher auch Fehler machen.

Antwort
von Rendric, 115

Täglich das WLAN-Passwort ändern. Dieses erhält er erst, wenn er seine Aufgaben erledigt hat.

Kommentar von Steff001 ,

Das wird nicht funktionieren. Der schuss wird komplett nach hinten losgehen. Das kannst du vielleicht mit nem 10jährigen machen. Der Junge ist 16 den kümmert das nicht. Der besorgt sich nen Stick oder macht ein auf bockig. 

Antwort
von kiniro, 42

Für die Schule lernen ist eh witzlos.
Das wird wohl der Grund sein, dass so vieles nach Ende der Schulzeit vergessen wird.

Erziehungstipps wirst du von mir keine bekommen. a) Weil ich nicht erziehe und b) es nicht ausstehen kann, wenn Erwachsene Kinder bzw. Jugendliche als Tyrannen bezeichnen.

Außerdem irgendwie unlogisch - die Sache mit der Sicherung.

Ich würde allerdings mit den ganzen Verboten, Zwängen und Schule muss doch sein aufhören.
Abschlüsse lassen sich extern nachmachen.

Manchmal funktioniert es besser, wenn die Zwangszeit Schule vorüber ist und selbst darüber entschieden werden kann.
Es gibt etliche Institutionen, die als Erwachsenenbildung Schulabschlüsse anbieten.

Wenn er den ganzen Tag am PC spielt, bedeutet das für mich: er geht nicht zur Schule, kommt nicht seinen Grundbedürfnissen (wie essen, trinken, schlafen) nach und du machst auch nichts anderes, als ihn den ganzen Tag zu kontrollieren.

Versuche mal tief durchzuatmen. Dann schreibst du dir auf, welche POSITIVEN Seiten er hat und nach Möglichkeit die "er muss aber"-Stimme ausblenden.
In dem Fall muss er nämlich nix.

Antwort
von testotheo, 74

sag ihm, dass du ihn von der schule abmeldest wenn er sich nich zusammenreißt  und er arbeiten gehn muss und wenn er weiter bei dir wohnen möchte muss er miete zahlen und sich am strom und wasser beteiligen , sein essen selber besorgen, usw ... wenn er das nich will, dann muss er eben was für die schule machen :D

Antwort
von beangato, 30

Wenn Du nicht ganz hart durchgreifst, wird das mit der Erziehung nichts mehr. Also: PC ganz weg, ebenso Handy. Keinerlei Dienstleistungen mehr (Wäschewaschen, Essen kochen usw.). Auch kein Taschengeld mehr.

Dein Sohn ist das Ergebnis Deiner bisherigen Erziehung.

Lass Dir vom Jugendamt Ratschläge geben.

Kommentar von Marc8chick ,

Der junge ist süchtig das liegt oft genauso an den Eltern wie an ihm. Dafür darf man ihn nicht so hart bestrafen

Kommentar von beangato ,

Natürlich muss man jetzt hart durchgreifen. Erziehung fängt im Kleinkindalter an - das scheint die FG versäumt zu haben.

Du kannst nicht zu einem 16jährigen sagen: Mein lieber Sohn, nun mach mal schön das und das - das funzt nicht. Er braucht klare Ansagen.

bestimmt alles

Das hätten meine Kinder höchstens einmal versucht.

Antwort
von Volkerfant, 40

Wer hat ihm den Computer gekauft? Wer hat ihm erlaubt, den ganzen Tag am Computer zu verbringen ohne Regeln aufzustellen?

Wenn man seinem Kind so ein elektronisches Gerät kauft, muss man vorher ganz klare Abmachungen und Regelungen treffen.

Zuerst die Hausaufgaben, dann alle anderen Aufgaben, dann genügend Bewegung an der frischen Luft und dann evtl. wenn alles zur Zufriedenheit erledigt wurde 1 Stunde am Computer.

Diese Geräte machen süchtig, das merkt man an solchen Reaktionen von deinem Sohn.

Führe ein klärendes Gespräch mit ihm. Zeige ihm auf, wie oft er vor der KIste sitzt und wie wenig er für die Schule und für den Haushalt und für seine Gesundheit (Bewegung) macht.

Vereinbare klare Regelungen mit ihm zusammen, sage ihm klipp und klar, dass du so nicht mehr weitermachen willst. Sage warum und wieso.....

Im anderen Falle siehst du dich gezwungen, das Gerät aus seinem Zimmer zu nehmen und für ungewisse Zeit verschwinden zu lassen.

Kommentar von Marc8chick ,

Wenn man süchtig ist einfach wegnehmen... 

Geniale Lösung...

Kommentar von Volkerfant ,

Natürlich hätte man es nicht so weit kommen lassen sollen. Aber bei Nichteinhalten von Regeln ist das es eine Option, den PC auszuschalten. Irgendwie und irgendwann muss doch mal ein Anfang gemacht werden.

Antwort
von Worf3333, 76

Erziehung ist nie leicht, aber du musst dich mehr durchsetzen und mit Konsequenzen drohen, z.Bsp. kein Taschengeld, oder wie oben schon beschrieben das Password jeden Tag ändern.

So darf dein Sohn nicht dir umgehen!

Bei mir gibt es da gar keine Diskussionen. Wer nicht hört muss mit Tabletverbot oder ähnlichem rechnen.

Zudem ist er natürlich in der Pubertät, da wird die Sache noch schwieriger wenn nicht unmöglich.

Du musst Oberwasser behalten.

Meine Erziehung beinhaltet einfach nur liebevolle Konsequenz.

Antwort
von Lorbeercat, 17

Rebellieren müssen alle einmal. Du hast es sicher nicht leicht. Aber erst der allererste Versuch, sich selbst zu bestimmen gegen Sorge und Liebe anzustehen, sich politisch ins eigene Bild zu rücken und einen Bezug zur Gesellschaft aufzubauen, läuft nun mal so ab. Vielleicht bist du ja auch alleinerziehend wie ich das war. Da lief das genauso ab. Letztlich habe ich ganz schnell eine neue Wohnung gesucht, mein Sohn ist dem Rat gefolgt, in eine andere Stadt zu einem Freund einzuziehen und da neu anzufangen, was er sein eigenes Leben nannte. Es hat geklappt. Allen Beteiligten geht es besser damit. Vielleicht sind es nur die realen, fehlenden Freunde aus seinem jetzigen Umfeld, die er so dringend bräuchte. Sage nicht so viel, sondern hilf ihm aus eurer Wohnung raus, so schnell es geht ! Das ist für euch beide eine heikle Situation. Viel Glück !

Antwort
von Kasumix, 41

Setz dich durch, um jeden Preis.

Antwort
von kim294, 111

Wie alt ist dein Sohn denn?

Kommentar von Amanda9712 ,

Danke! 16

Antwort
von Katzenhai3, 86

Den Computer wegnehmen und erst wiedergeben wenn er sich so benimmt wie du es möchtest. Auf jeden Fall immer konsequent sein.

Kommentar von kiniro ,

Also wenn der Sohn seine Mutter als Tyrannin bezeichnet, kann er seinen PC wieder haben?

Wäre doch nur gerecht in meinen Augen.

Antwort
von Gruffalo, 100

professionelle Hilfe suchen

Antwort
von yam1811, 72

Wieviel zockt er am Tag?

Kommentar von Amanda9712 ,

Unterschiedlich, 4 Stunden

Kommentar von kiniro ,

4 Stunden?
Da hast  du mit deinem "den ganzen Tag" maßlos übertrieben.

Kommentar von yam1811 ,

4 Stunden? Okay das ist heut zutage ganz normal.... Man sollte sich nur beim zocken Gedanken machen wenn es am nächsten Tag Schule ist und man bis 2 Uhr in die Nacht zockt... Ist dein Sohn viel draußen mit Freunden oder sitzt der einfach zuhause ?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten