Mein nun fast 8 jähriger Sohnhat im Moment ein sehr schwierige Phase, wo ich leider nicht mehr weiß wie ich damit umgehen soll. Er erträgt es nicht, wenn er etwas falsch macht, dann sagt er zu sich, das er scheiße sei, und total dumm, und fängt an sich selbst zu hauen. Es ist nicht so, das ich ihm soetwas vorlebe. ich versuche ihn aufzubauen, und auch positiv zu motivieren, aber er hat kaum Selbstbewusstsein. Außerdem sagt er dann auch noch Sachen wie: "Du hast mich ja eh nicht lieb", oder "ich will tot sein". Was kann ich bloß dagegen tun?

Hallo Kaefer,
ZITAT: Außerdem sagt er dann auch noch Sachen wie: "Du hast mich ja eh nicht lieb", oder "ich will tot sein". Was kann ich bloß dagegen tun? ZITATENDE
Da liegt ein wirklich ernstzunehmendes Problem vor ! Dein Kind vermisst deine Liebe, hat es noch Geschwister, fühlt es sich zurückgesetzt, hast du einen neuen Partner ? Ist es in der Schule überfordert oder wird es gemobbt ? Kann dirr ohne das Kind zu kennen keine differenzierte Analyse bieten ...
Alles Gute Pèdà
Dein Sohn hat zu wenig Selbstbewusstsein- er bestraft sich über sein sich Selbstschlagen für Fehler, für Schwächen. Oft auch für Fehler, oder scheinbare Fehler seiner Mitmenschen, für die er sich verantwortlich fühlt.Seine Wut, Ängste, Enttäuschungen richtet er gegen sich selbst, er liebt sich selbst nicht oder zu wenig. Sag ihm, dass jeder Mensch das Recht hat, Fehler zu machen - dass wir alle hier sind, um zu lernen - und gleichwohl liebevoll mit uns umgehen sollten, dass wir tolerant sowohl mit unseren Mitmenschen- aber auch mit uns selbst sind! Er muss gestärkt werden in seinem Selbstwertgefühl, zu seiner Eigenliebe- evtl. über professionelle Hilfe.
Marah am 27. September 2007 18:41 Ich würde sogar sofort Proffessionelle einschalten! Aus Schlägen, können auch Schnitte werden.

Versuch ihn in seinem Selbstvertrauen zu unterstützen, in dem du ihm kleine Aufgaben gibst, bei denen du dir sicher bist, dass er sie bewältigt und lobe ihn dafür.

Psychologen einschalten! Homöopathie kann begleitend eingesetzt werden!
das können schon die ersten anzeichen für später auftretende depressionen sein. ich sehe hier auch den grund im selbstwertgefühl. ich wäre jetzt auch spontan dafür ihn öfter zu loben. dich zu freuen wenn er dir einen gefallen getan hat und ihm aufgaben zu übertragen die er auch erfüllen kann, z.b. einkaufen gehen.
ich kann mich erinnern als kind auch so ähnlich agiert zu haben.

Was ihm nach meiner Meinung fehlt, ist Aufmerksamkeit durch andere -es muß nicht an mangelnder Zuwendung liegen-. Er hat die Erfahrung gemacht, daß auf seine Selbstkasteiung eine (für ihn) positive Reaktion erfolgt. Er verschafft sich somit auf diesem Wege die Aufmerksamkeit, die er sich wünscht, auch wenn sie mit Schmerz verbunden ist. Möglicherweise kannst Du schon hier, ohne Psychologen, einiges zum Voteil des Kindes ändern.

frag die schulleitung, ob es einen schulpsychologen gibt. zugleich such hilfe eines experten in klassischer homöopathie.
SZOMM am 27. September 2007 14:14 Hallo Patron,
gutgemeint, dein Ratschlag, jedoch wird das aufsuchen des Schulpsychologen die Probleme dieses Kindes noch vergrößern und mit klassischer Homöopathie wirst du bei sozialbedingten Krankheitssymptomen nichts ausrichten !
Dennoch Danke für deine Anteilnahme
Pèdà
Patron am 27. September 2007 14:40 du kannst den profis der schulpsychologen schon eine menge zutrauen, vor allem sind es diejenigen, die noch am ehesten erfahrungen damit haben. hier am ort würde ich allerdings zu einer mir bekannten elternberatungsstelle schicken. - über homöopathie kann man lange streiten, meine erfahrung sagt mir, dass sie auch hier angebracht ist!
Marah am 27. September 2007 16:46 Was genau ist Deiner Meinung nach ein sozialbedingtes Krankheitssymptom?

Schließe dich mit seiner Lehrerin kurz und frage sie, ob ähnliches auch in der Schule stattfindet. Vielleicht kann sie dich unterstützen.
gib ihm ein TicTacToe-Spiel und sag ihm, er soll alle Möglichkeiten durchprobieren, zu gewinnen und sag ihm nach zehn Runden, dass man das nicht gewinnen kann, egal wie klug man ist.
sag ihm, dass man aus Fehlern lernen muss und dass es durchaus nichts schlimmes, sondern eher was positives ist, etwas falsch zu machen.