Henkersbraut am 19.07.2009 um 18:52 Uhr
Mein sohn ist jetzt 1 1/2 jahre und eigentlich ein recht ein süßer kleiner mann, aber leider versucht er sich gerade sehr stark an seinen grenzen, wenn es ihm gerade einfällt haut er auf sein gegenüber hin, das bin dan meistens ich oder mein mann aber auch andere kinder am spielplatz oder auch unser hund, der zwar gottseidank sehr gutmütig ist aber man weiß ja nie, vielleicht lässt er sich das einmal nimmer gefallen.... ich versuche eh streng zu sein und versuch seine hand noch im flug zu erwischen und schimpf dann mit ihm und stell in dann ein bisschen weiter weg von mir (ca 5m) wonanders hin und geh wieder zu dem zurück was ich gemacht hab. man merkt zwar schon dass ihm dass nicht passt das ich jetzt geschimpft hab aber es ändert nix, bei der nächsten gelegenheit krieg ich wieder eine, oder es fliegt ein matchboxauto oder ich werde gebissen oder gezwickt oder ähnliches was er gerade in der hand hat. ich weiß nicht so recht wie ich ihn in die schranken weisen soll, wisst ihr mir rat, was habt ihr bei euren kindern unternommen, ich glaub diese fase haben eh alle kinder mal, also liebe mamas und papas vielleicht könnt ihr mir mit euren erfahrungen helfen!
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deutliches NEIN.
Sofort jeglichen Spielplatzbesuch,Aktivität sonst was abbrechen. Das Kind einige Minuten alleine lassen.
Lass ihn brüllen und schreien,so lang er will,aber setz Dich durch. Sobald er ruhiger ist und nicht mehr um sich schlägt oder Andere,kann man ein Spiel nach einiger Zeit wieder aufnehmen.
Ich würde ihm auch deutlich machen,das negative Handlungen negative Konsequenzen haben. Und dass man ein wehrloses Tier auf gar keinen Fall schlagen kann. Dass so ein kleiner Knirps seine Kindlichen Aggressionen am Haustier auslässt,da würde ich vermutlich wesentlich härter durchgreifen,als DU Dich hier beschreibst.
Hast Du schon mal an eine Kindersportgruppe im Verein gedacht oder so?Damit der little sich auspowern kann und nicht mehr das Bedürfnis hat,zu "hauen"...?
Anderthalb? Geht gar nicht.
"Phasen"gibts gar viele...aber ich würde nicht drauf warten,bis er diese Fähigkeiten als ausbaufähig weiter macht.
Auch wenns nicht sofort wirkt: Konsequenz beibehalten. Du machst das schon ganz richtig.

es gibt ein pädagogisches mittel- negative verstärkung. im prinzip geht es darum, nicht erwünschtes verhalten durch ignorieren zu "löschen". dein sohn bekommt jedesmal deine aufmerksamkeit wenn er dich oder andere schlägt. negative aufmerksamkeit ist auch aufmerksamkeit. versuche es einfach mal so, wenn dein sohn dich schlägt versuch es zu ignorieren. wenn es nicht geht, halte seine hand fest, bring dich aus der schusslinie und wende dich wieder dem zu, mit was du dich vorher beschäftigt hast. achte darauf, dass du ruhig und konsequent bleibst, sprich am besten gar nicht viel dabei. wenn er merkt, dass es niemanden interessiert was er da macht wird er damit schnell aufhören. ich habe auch einen sohn und der war auch in dieser phase und bei uns hat es sehr schnell und ohne viel drama funktioniert. grüße

vielleicht mal zurückhauen... hatte das Problem mit meinem Sohn auch, nur er hat immer gebissen, habe dann einmal zurück gebissen und dann wars vorbei.

In dem alter versucht er noch nicht seine grenzen auszutesten, aber er merkt merkt einfach das wenn dich haut , das es eine Reaktion gibt und er versucht es immer wieder, weil er wissen ob es diese Reaktion immer wieder gibt.
Mein Sohn hatte so eine Phase auch, ich hab ihm ein mal ganz klar gesagt, das er mir wehtut und es dann einfach ignorier als von mir keine Reaktion auf sein Verhalten kam wurde das "Spielchen" einfach langweilig.
Mit dem Hund da würde ich mir keine als zu großen Sorgen machen, du sagst ja er ist gutmutig und er wird das Kind ja auch als Familienmitglied akzeptiert haben, sicher kann es vorkommen das er mal schnappt aber ich glaube nicht das er das Kind ernsthaft verletzten würde. ich lass es auch zu das meine Katze meinem Sohn selbst ihre Grenzen zeigt und er hatte auch schon den ein oder anderen Kratzer. Natürlich die beiden trotzdem nie alleine lassen!

Ich würde ihn mir schnappen und in eine ruhige Ecke ober so setzen! Wenn er lieb ist darf er wieder kommen! Reagiere nicht mit einem Klapps, dann machst du das selbe wie er und er ahmt dich dann wieder nach!

Konsequenz ist das einzige was hilft. Wenn er etwas tut, dann je nach dem Schimpfen oder loben. Das ist die sache mit dem Positiv- und Negativ-Verstärker. Wenn er sein Verhalten dennoch nicht ändert, dann ab in sein Zimmer, da kann er dan mal 10 min. nachdenken. Die Supernanny würde ihn jetzt auf der "Stillen Treppe" festbinden.
angelica am 19. Juli 2009 19:31 loben und schimpfen ist nicht die sache mit negativen oder positiven verstärkern. es geht nicht um gut oder schlecht, sondern ob man etwas hinzu gibt oder nicht.
Es sind durchaus keine kindlichen Agressionen, sondern wirklich die erste Phase des >Testens< von Grenzen. Allerding ist es schwierig, dem Kind durch Schimpfen etwas beibringen zu wollen, was er gar nicht verarbeiten kann. Kinder lernen ausschließlich durch Erfahrungen und nicht über Belehrungen. Er will auch in diesem Alter niemandem weh tun - er weiß es einfach nicht besser. Versuch mal aus dieser Situation ein Spiel zu machen, welches auch mal etwas derber sein kann, damit er merkt, was ich da mache, kann mir weh tun. Kritischer ist die Situation mit dem Hund, da man nie einschätzen kann, wann das Tier sich wehren wird. Kinder lieben eigentlich den Umgang und das Spiel mit Tieren. Lassen wird Dein Sohnemann dies erst, wenn er die Erfahrung hat, dass das auch weh tun kann, also lass ihn, wenn er nach dem Hund patscht, nicht mehr mit dem Hund spielen und sag ihm immer, dass das dem "Bello" auch weh tut und das darf man nicht tun. Aber das Kind braucht Geduld und Zeit, um seine Erfahrungen zu machen.

das klingt jetzt hart aber ich würde zu einer/m psychator/in gehen...und mir dort weiter helfen lassen.
DH! Sehr gute Antwort!
aus pädagogischer sicht absoluter blödsinn. das kind durch strafen zu erziehen..- das geht auch wesentlich zwangloser und respektvoller dem kind gegenüber. man muss bedenken, er ist noch sehr klein und hat keinerlei empathievermögen.
@Angelica, von Strafen war überhaupt nicht die Rede,wohl aber von klaren Ansagen und deutlicher Konsequenz und Durchgreifen.
Ich bin absolut gegen eine antiautoritäre Erziehung, denn Kinder lernen am Vorbild und auch durch Disziplin,Liebe und Konsequenz,alles zusammen in gesunder Kombination und Mischung.
In jedem Fall kann auch ein recht kleines Kind schon einordnen,was gut ist und was weniger gut ist und was es für Konsequenzen haben kann,grundlos andere zu quälen,sei es die Mutter oder den Hund.... Das ist ein NO GO und das sollte man auch einen sehr kleinen Kind deutlich machen...dass sich in der (weiter) Entwicklungsphase befindet.