Eine Frage an alle getrennt erziehenden quasi: ;) Mein Sohn war erst beim Vater meiner Freundin - Bescherung, dann weiter zu meinen Eltern - Bescherung; nächster Tag: Bescherung bei mir und meiner Freundin, dann Besuch beim Patenkind meiner Freundin und der Familie - Bescherung, dann weiter zur Mutter meines Kindes - Bescherung mit dem Freund. So ein getrennt erzogenes Kind wird ja nun vile mehr verwöhnt als ein nicht getrennt erzogenes scheint's. Ach ja, morgen geht's zu den anderen Grosseltern, die getrennt leben und auch jeweils "bescheren". ;)) Was ich fragen will: wie kann man es schaffen, dass das Kind nicht in Süssigkeiten erstickt wird? Schwierig schwierig.. aber lässt sich's lösen?
Das Problem kenn ich. Meine Kinder schaffen es auf 7 Bescherungen jedes Jahr. Ich habe mit den betreffenen Pateien geredet. Wir haben Weihnachten jetzt entzerrt, indem wir die Adventssonntage mitnutzen und ich jedem klar gemacht habe, das die geschenkte Menge insgesammt zu viel ist. Es ist deutlich besser geworden, aber bis dahin ist ein weiter Weg, denn keiner will in der Gunst der Kinder schlechter dastehen. Viel Erfolg fürs nächste Jahr. L.G.

Ja, wenn du konsequent bleibst, auch wenn alle anderen sagen "nun lass ihn doch..."
So halten wir es bei unserem Kleinen auch. Schließlich sind wir die Eltern und wissen am Besten, was gut für unseren Sohn ist, und wenn wir der Ansicht sind, dass er genug Süßes gegessen hat, bitte ich um einen Apfel oder etwas anderes Obst. Das bringt nicht unbedingt immer freundliche Momente, aber mittlerweile haben es alle akzeptiert. Dieses Weihnachten war schon fast stressfrei, was Süßes anbelangt ;-)
Wieselchen am 25. Dezember 2007 23:40 Im Übrigen halten wir das das ganze Jahr so, egal ob Ostern, Weihnachten, Geburtstage oder sonst was. Mittlerweile halten die Leute schon immer leckere Alternativen für unseren Filius bereit :-D
Super Einstellung und natuerlich auch Antwort. 10 D. Harte Arbeit, aber es geht nur so. und, wer nicht verstehen will, mal ein jahr nicht besuchen, Auch hart. Aber was soll man machen.
Wieselchen am 25. Dezember 2007 23:53 So, und nur so geht es. Habe meine Eltern nur durch den "Besuchsentzug" zur Einsicht gebracht ;-)- und durch ein festes "Nein, nun reicht es mal"
Danke euch allen! Und ihr habt wohl recht, auch wenn es nicht immer für Verständnis sorgt!!!
Warum hast du es nicht bei jedem Bescherer nur eine kleine Menge Süßes essen lassen und dir den Rest für später mitgeben lassen? So hättest du ihm den Süßkram einteilen können,er hätte länger was davon gehabt und du keine Sorgen,dass er zu viel aufeinmal bekommt...
Das Problem ist: Man ist ja nicht immer dabei als "getrennt erziehender ;(
Genau das ist wirklich das Problem!!! Erstrecht, wenn die "andere" Seite nicht mitzieht.
Aber du als Erziehender kannst doch schliesslich schon vorher festlegen wieviel dein Kind bekommt,indem du einfach vorher sagst das das Kind nicht soviel Süsses bekommen soll da es mehrmals beschert wird.Bei mir wissen es mittlerweile schon alle und ich habe das Glück das mein Sohn nicht ganz so verrückt nach Süssem ist. ;)
Hallo kraudischen,
vielen Dank für deine liebe verstehende Antwort ;) Ich werde fürs nächste Jahr auf jeden Fall auf eine Entzerrung hinarbeiten, aber das wird dann argumentativ sein müssen, denn zusammen kriegt man die verschiedenen Parteien räumlich schlecht.
Das Du die Pateien nicht unter ein Dach bringst, ist klar. Aber für Kinder ist das der pure Stress, von einer Bescherung zur nächsten zu hetzten. Die Süßigkeiten sind da das kleinste Übel. Nach 3 Tagen ist die Verstopfung vergessen und wenn sie die restliche Zeit gesund leben, wird es wohl auch nicht so schädlich sein. Aber sie erleben Weihnachten als eine art Kampf um die meiste Zeit, und die besten Geschenke. Und das kann nicht gut sein für die Entwicklung. Ich hoffe, ich habe Dir schon mal ein gutes Argument geliefert. L.G.