Hallo an alle,
mein sohn hat im Urlaub bei seinem Vater ,den Antrag gestellt auf richterliche Anhoerung , das er bei seinem Vater leben moechte.
Weiss jemand darueber Bescheid. Ich meine mir ist es bekannt das das Kind mit 14 Waehlen darf !!! Aber mich wuerde interessieren welche Kriterien beachtet werden. Mein exfreund ist privat insolvenz. Habe ich da die bessere Karten ??? Wie soll ich mich bei Anhoerung verhalten . Welche Aussagen waeren fuer mich vorteilhaft ???
vielen Dank fuer Euer Hilfe.
Franziska

Ist den dein Freund sonst irgendwie eine Gefahr für deinen Sohn. Ich habe schon öfters mal mitgekriegt, dass ein Kind, dass einige Zeit beim einen Elternteil lebte dann zum anderen zog. Das Kind, will halt auch eben seinen Vater richtig kennenlernen und vielleicht gerade in diesem alter, wünscht sich ein Junge ein männliches Vorbild.
Wenn der Vater seinen Pflichten nachkommt, ist das doch vielleicht eine gute Gelegenheit, auch wenn es schwer fällt.

Für Dich ist es sicher sehr bitter. Ich würde mich vor Gericht so normal wie möglich verhalten und vor allem keine "schmutzige Wäsche waschen". Wenn Du ernsthafte und nachvollziehbare Gründe hast, dann trage diese vor. Im Bekanntenkreis ist der Sohn auch zum Vater. Dort durfte er sich mehr erlauben.

es wäre auf jeden Fall zum wohle des Kindes, vorrausgesetzt der Vater ist kein absoluter Idiot, wenn euer Sohn zumindest für eine Weile (einige Monate) bei seinem Vater lebt. Dannach kann man sich immernoch entscheiden.
Hallo Ich hab damit nicht viel Erfahrung. Aber von meinem Freund die Eltern haben sich vor ein paar Jahren scheiden lassen und die wollten beide um das Sorgerecht um die beiden kämpfen (mein Freund ist jetzt 17 und hat noch einen 2 Jahre jüngeren Bruder). Sie leben seitdem bei ihrem Vater, weil seine Mutter alles mögliche erzählt hat, um den Vater meines Freundes schlecht zu machen. Ich würde sagen, dass du dich so ruhig wie möglich geben solltest (also nicht ausrasten oder so) und immer bei der Wahrheit bleiben und auch mal Fehler zugeben und versichern, dass es wirklich nur ein Fehler war und es nicht wieder vorkommt. Ich weiss ja nicht was war. Und wenn der Richter trotzdem entscheidet, dass dein Sohn zu seinem Vater kann, dann kannst du dir sicher sein, dass es ihm da gut geht. Die achten da nämlich sehr drauf. Der Bruder meines Freundes wollte damals zu seiner Mutter, aber der ist aus bestimmten Gründen da nicht hingekommen. Es geht so: Der Richter spricht demjenigen das Kind zu, bei dem es am besten aufgehoben ist. (Das heißt aber nicht dass der andere ein schlechtes Elternteil ist.). Ich hoffe ich konnte dir trotzdem ein wenig weiterhelfen.
also, da dein Sohn ja bei seinem Vater eine zeit lang war, und daraus heraus entschieden hat, dort bleiben zu wollen - hat er das sicher wohlbedacht getan.
Oder hättest du angst, dass er dazu in irgendeiner Form gebracht/gezwungen wurde?
Ich kenne seinen Vater ja nicht.
Im regelfalle würde ich sagen, dass dein Sohn in seiner Pubertät mehr einer Vaterfigur bedarf als der Mutter, so schwer es klingen mag.

Hallo franziska
Ich verstehe deine Beweggruende, es tut weh. doch du darfst nicht nach deinen Gefuehlen schauen und nun versuchen hier etwas aendern zu wollen, sondern akzeptiere den Wunsch deines Sohnes, denn du liebst deinen Sohn doch bedingungslos, oder?
liebe Gruesse ros