openend am 18.03.2009 um 12:39 Uhr
Hi,
ich hatte ja schonmal einen Thread dazu geschrieben und zwar hab ich seit Okt. ein neues KfZ-Zeichen. Dann hatte ich plötzlich drei Bußgeldbescheide aus drei verschiedenen Ländern im Briefkasten. Ich war nie da. Nun hat sich rausgestellt, dass es Kennzeichenmissbrauch bzw. Urkundenfälschung ist. Hatte eben einen Anruf auf dem AB von der Polizei. Die ganze Sache liegt auch schon bei meinem Anwalt. So wie ich gehört habe, soll ich mir ein neues Kennzeichen besorgen.
Hatte daraufhin mit der KfZ-Stelle telefoniert und die meinten, dass sie mir höchstens die Sachbearbeitungskosten erlassen können, aber die 25 Euro für den neuen Schilderdruck soll ich selbst bezahlen. Find ich nicht ok, denn es ist ja nicht mein Verschulden.
Was meint ihr???

Wer ein Schild bestellt, der bezahlt. Die Kosten kannst Du dem in Rechnung stellen, der Dein Kennzeichen mißbräuchlich verwandt hat. Wenn der nicht ausfindig zu machen ist, dann bleibst Du auf den Kosten sitzen.

Das ist leider korrekt. Ich hatte sowas kurz nachdem ich meinen Führerschein machte. Ich ließ mein Auto zu, bekam die Schilder und bald darauf eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 1,2 Mio DM von der Deutschen Bahn, weil ich angeblich einen Unfall an einem Bahnübergang verursachte und eine Bahn dabei beschädigt hätte.
Ich mußte den Nachweis erbringen, dass ich zu der Zeit des Unfalles noch gar keinen Führerschein hatte und wann ich das Kennzeichen zugeteilt bekam.
Mir wurde geraten, mir neue Schilder auf eigene Kosten zu besorgen. Ich fuhr mit den "alten" weiter und es kam nie wieder was.
openend am 18. März 2009 12:47 Gut, dass nie mehr was kam!
monja1995 am 18. März 2009 12:48 Da hatte ich Glück, aber ich konnte ja alle Nachweise erbringen, zumal mein Fahrzeug ja auch nicht mit dem des Unfallverursachers zusammen paßte
firstguardian am 18. März 2009 13:45 In dem Fall hättest Du Dir deutschlands Topanwälte aussuchen können. Bei der Honaraforferung hätten die mit Kusshand das Honrar mit dir geteilt! Da wären mehr als schlappe Euro 150.000 für Dich rausgesprungen.

der anwalt wird es schon machen.
firstguardian am 18. März 2009 13:45 ...- die Kostenrechnung!
openend am 18. März 2009 15:27 Bevor man solch kluge Kommentare gibt, sollte man erst mal nachfragen wie die Sachlage ist. Der Anwalt gibt mir überhaupt keine Kostenrechnung!
da kommst du nicht drum rum um die neuen kennzeichen oder besser den druck dieser zu zahlen denn es ist nicht die stadt die das macht sondern eigene firmen und die wollen auch verdienen
Wer soll denn Deiner Meinung nach die Kosten für neue Schilder tragen? Die Behörde kommt Dir doch, mit dem Erlass der Verwaltungskosten, entgegen.
Jetzt musst Du entscheiden ob Du die alten Kennzeichen behältst und Dir deswegen immer wieder Ärger einfängst, mit dem damit verbundenen Stress und Zeitaufwand oder nicht doch irgendwie versuchst die 25€ zusammen zubekommen.
Genau das hat mein Anwalt gesagt. Und ich bezweifle dass die den fassen :-(
...- und was hat Dich diese "anwaltliche Erkenntnis" gekostet? War sicher teurer als so´n Schild!
Nichts, denn der läuft über die Caritas!
Na vielleicht warst Du es doch in dem einen oder anderen Fall und erinnerst dich nicht mehr so genau? - Schon seltsam!
Deine Antworten sind seltsam! Dann müsste ich ja jedesmal mit einem anderen Fabrikat unterwegs gewesen sein. Die Fotos belegen, dass es nicht mein Auto ist. Aber ich brauche mich hier nicht zu rechtferigen. Das es aber auch immer wieder irgendwelche Wichtigtuer geben muss! Langeweile und von nichts ne Ahnung!