Also mein Opi hat mich am 17.10 verlassen. Ich hatte ihn schrecklich gerne und er wohnte sogar bei uns mit im Haus. Er war zwar sehr sehr krank , aber ich vermiss ihn so, er fehlt mir! Irgendwie denke ich immer wenn ich an seinen Schlafzimmer vorbei gehe , dass er aufeinmal in seinen Bett liegt und mich ruft... Ich weiß ja , dass es ihm jetzt besser geht und er nun keine Schmerzen mehr hat .... ABER ich fühle mich irgendwie so einsam , wenn ich allerdings zu wem anderes gehe (mutter oder so) dann fühl ich mich irgendwie unwohl. Ich kann nicht zu gucken , wie meine Oma immer so alleine in der Küche sitzt und mein Opa niemals mehr mit seinen rollstuhl bhei ihr sitzen kann! Ich will ihn nicht vergessen , aber ich will auch nicht ständig traurig sein und an ihn denken müssen... Hatt irgendwer einen guten Ratschlag , wie ich mit den Tod fertig werde?

IM ZIMMER NEBENAN
Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Was ich für euch war,
bin ich immer noch.
Lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich,
und trinkt auf mich,
damit mein Name ausgesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne irgendeine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens -
Und hört Musik.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in
euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,
nur auf der anderen Seite des Weges.
Nur die Zeit wird Dir helfen. Allmählich tut es nicht mehr so weh und man kann wieder lachen. Lenk Dich ab, geh raus, geh aus... Das darf man und muss sich nicht deswegen schämen. Alles Gute für Dich!

Maraike, lass Dich mal in den Arm nehmen und fest drücken!
Es tut mir so leid für Dich! Der Tod eines geliebten Menschen ist eine ungeheure Erfahrung, die einen fast zerreißen kann. Und wie Du schon festgestellt hast, ist jeder mit seiner Trauer allein. Ihr könnt versuchen euch gegenseitig ein wenig Trost zu spenden, umarm Deine Oma einfach mal.
Geh in den Wald und schau Dir das fallende Herbstlaub in der Sonne an. Lass Deinen Tränen freien Lauf - wein ruhig richtig laut. Es wird Dir danach viel viel besser gehen. Denk soviel an ihn, wie Du willst, denk an all die schönen Momente, die Du mit ihm verbracht hast.
Schau Dir alte Fotos an, vielleicht mit Deiner Oma zusammen - dabei wirst Du viel lachen und auch viel weinen, weil Dir so viele schöne und lustige Erinnerungen kommen.
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Auch wenn das jetzt ein schaler Satz ist: Weine nicht um die Zeit, die ihr nicht mehr gemeinsam verbringen könnt, sondern erfreue Dich, dass Du diesen wundervollen Menschen so lange kennen durftest.
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Alles alles Liebe, Baiana

Leiste Deiner Oma Gesellschaft wann immer Du Zeit hast. Besuch Deinen Opa auf dem Friedhof. Erinnere Dich an die schönen Momente. Schreib es vielleicht auf. Leg Dir ein Büchlein zu,indas Du dann solche Erinnerungen reinschreibst. Schau Bilder aus vergangenen glücklichen Tagen an. Zünd in der Kirche eine Kerze für ihn an.Wünsche Dir viel Kraft.

Es tut mir Leid für Dich.
Wie alt bist Du?
12 jahre bin ich jetzt alt...
regideur am 19. Oktober 2008 17:17 So wie Du empfindet wohl jeder in Deiner Familie im Moment. Es ist auch nicht schlimm wenn Du Deinen Gefühlen freien Lauf lässt. Deine Familie kann sich gegenseitig viel Halt geben. Es soll sich keiner alleine fühlen! Wenn Du Deine Oma einfach mal in Deine Arme nimmst tut Euch das bestimmt beiden gut.

Diese Wunden heilt nur die Zeit. Halt Deinen Opa in guter Erinnerung und freu Dich an allem, was Du mit ihm erlebt hast. Mehr kannst Du leider nicht tun!

Lenk dich ab, stell dich vor neue Herausforderungen, lern ein Musikinstrument oder eine neue Sportart, oder engagier dich sozial. Das lenkt dich ab und dein Opa wäre stolz drauf. Der Tod ist was ganz natürliches und gehört zum Leben dazu. Dein Opa würde nicht wollen, dass Du seinetwegen so traurig bist, echt nicht, ich glaube er würde sich ganz schön in den A... beißen :) Also nimm meinen Ratschlag an! ;D

Mein Beileid. Das ist jetzt sicher eine schwere Zeit für Dich.
Meistens hilft reden. Deine Oma fühlt sich sicherlich genauso wie Du. Geh zu ihr und rede mit ihr. Gemeinsam könnt ihr trauern, weinen und Euch gemeinsam trösten und Euch an die schöne Zeit mit ihm erinnern.
Dann geht es Euch beiden sicherlich besser.
Danke ich denke du hast recht ....

Hallo Maraike,
mein Beileid. Lass dir nur Zeit. Die Zeit des Trauerns ist sehr wichtig und gehört dazu. Verdrängen bringt nichts. Es kommt sicher auch wieder eine Zeit, wo es dir besser geht und deine Gedanken nicht immer nur bei deinem Opa sind. Sei froh und glücklich, ihn 12 Jahre gehabt zu haben. Wünsche dir Kraft. gabriela63
Danke
Verdränge deine Trauer nicht.Das ist falsch.Gehe zu deiner Oma und nimm sie in den Arm.Einfach nur ohne Worte und verdränge nie deine Tränen. Sei auch dankbar das du dein opa kennen und lieben durftest. Ich fühle mit dir.
"Zuhause in Gott" von Neale Donald Walsch - Meiner Meinung nach eines der besten Bücher zu dem Thema...
Im übrigen Vergeht Trauer, wenn man sie wirklich zulässt und nicht irgendwo im innern in ein dunkles Kämmerchen schließt. Lässt man sie voll und ganz zu, braucht man nur ein paar Tage wirklich trauern... klar bleibt die Erinnerung und man ist bedrückt... aber es macht einen nicht fertig, denn es ist absolut normal.
tut mir leid...ist schlimm sowas.versuch dich abzulenken die zeit wird alle wunden heilen.sprich mit freunden,elter darüber das hilft.und wenn er so krank war war es eine erlösung führ ihn...
das wirst du mit der zeit lernen das kann man nicht von heute auf morgen ... am anfang ist es schwierig aber helft einander ... meine oma ist vor 6 jahren gestorben und sie fehlt mir immer noch.. doch der schmertz wird mit der zeit nachlassen und du wirst lernen wie du damit um gehen kannst...
mein beileid
Mein herzliches Beileid... kein Mensch wird auf dieser Erde ( Welt ) bleiben, auch ich nicht....
Herzliches Beileid, aber kapsel Dich nicht so sehr ab vom Rest Deiner Familie. Sie fühlen genau so wie Du. Auch wenn sie es nicht zeigen. Sie wissen genau so wenig wie sie damit umgehen sollen. Helft euch gegenseitig in dem ihr euch unterhaltet und jeder jedem zu verstehen gibt wie es in einem aussieht. Das heilft auch. Sehr viel mehr als man denkt. Deine Oma braucht Dich ganz bestimmt so sehr wie Du sie. So was tut lange weh aber Du bist nicht alleine mit Deiner Trauer. Und das Unwohlsein in ihrer Nähe verschwindet sicher

Liebe Maike, mit dem Tod konfrontiert zu werden und damit umzugehen, ist einer der Lernprozesse im Leben, den wir alle annehmen müssen und jeder bewältigt es auf seine Art. Leider kann man den Schmerz nicht von Dir nehmen und ersparen.
Halte Deinen Opa weiterhin in Deiner Erinnerung und denk an die schönen Zeiten mit ihm, lacht gemeinsam in der Familie, wenn ihr alte Geschichten erzählt. Drück Deine Oma, sie ist nicht allein mit Euch. Sei froh, daß Du Gelegenheit hattest, Abschied nehmen zu können.
Wo immer der Geist Deines Opas nun sein mag, er freut sich sicher über jedes Lachen mit.
Jetzt ist es alles noch viel zu frisch, es wird mit der Zeit... Alles liebe.
Mein Beileid Bei mir ist das gleiche passiert aber: ZEIT HEILT WUNDEN

Hallo Maraike,
es tut mir leid, dass dir das in so jungen Jahren widerfahren musste. Es ist leider so, wir werden geboren und müssen einmal sterben. Aber ich lese, wie lieb du deinen Opa hattest und wie viel er dir bedeutet hatte. Auch dein Opa war glücklich, wenn er dich sah. Es ist so eine schwere Zeit, Abschied zu nehmen. Leider wird uns diese Erfahrung nicht erspart.
Du solltest das alles verarbeiten können - auch die Eindrücke, die du bei der Beerdigung bekommst. Es gibt unterschiedliche Arten, die Trauer zu bewältigen: Trost findest du in Gesprächen mit deinen Nächsten oder wenn du eine Erinnerung in Gedanken immer wieder durchdenkst und dabei hemmungslos weinen oder sogar schreien darfst, wenn dir so zumute ist. Es ist gut, wenn der Schmerz herauskommt.
Andere haben andere Trauermethoden entwickelt, denn jeder hat das Recht anders zu trauern. Vielleicht würde es dir helfen, etwas vom Opa zu bewahren, eine Locke, ein Taschentuch, eine Uhr, etwas Geschriebenes? Dann kannst du noch etwas von ihm behalten und ihn so in steter Erinnerung haben bis du merkst, jetzt bin ich über den Schmerz hinweg und dann ist nur noch eine liebe Erinnerung da.
Ich wünsche dir viel Kraft in dieser Zeit des Abschieds, aber auch eine Erfahrung, die dich prägt und reifer werden lässt. Du hast um dich Menschen, die sind genauso traurig und haben schon einige Tote erlebt, sprich mit ihnen und lass dich in den Arm nehmen. (Manchmal muss man das dann auch sagen) Das tut so gut.
Dein Opa lebt jetzt in einem unsichtbaren Geistleib im unsichtbaren Jenseits. Mit seinem materiellen Leib hat er auch seine Krankheiten verloren.
Er wurde von denen empfangen, die ihm vorausgingen. Also z. B. von seinen Eltern und Geschwistern und von Engeln.
Er wird jetzt von den Engeln zur Vollkommenheit geführt, die in die ewige Seligkeit mündet.
Mit der Vollkommenheit wird er immer jünger und schöner und wird ewig jugendlich bleiben.
Du brauchst also nicht traurig sein. Dein Opa ist in guten Händen.
Irgendwann, wenn Du Deinen Leib abgelegt hast, wirst Du ihn wieder sehen!
Vorsicht Leser! helmutfranz alias lorberjakobfan beruft sich nicht auf die Bibel der Christen, sondern auf eine angebliche Offenbarung aus dem 19. Jahrhundert. Das sind obskure Sonderlehren die nichts mit der Bibel zu tun haben.
Das ist ein sehr schönes Gedicht. in ihm steckt so viel Wahrheit DH
Habe den Verfasser vergessen: Charles Peguy
Liebe Butz, Danke, das ist ein schöner Trost.
Das finde ich Klasse, DH!