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Mein Opa hat Ärger mit den Nachbarn wegen seines Rollators im Treppenhaus...

gefragt von feuerfraufeuerfrau am 10.03.2008 um 19:24 Uhr

War heute meinen Opa besuchen, der in einer kleinen Wohnung in einer Wohnanlage wohnt. Er braucht einen Rollator und parkt den immer vor der Wohnung im Treppenhaus, weil drin einfach zu wenig Platz ist. Jetzt haben sich ein paar andere Mieter beschwert, das Ding würde im Weg rumstehen- dabei tut es das gar nicht meiner Ansicht nach. Was meint Ihr, was er tun sollte? Natürlich will er niemanden gegen sich aufbringen, aber er will sich auch nicht rumschubsen lassen. Ich sagte ihm, dass ich mir hier mal Rat hole und ihm dann Bescheid gebe.


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xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 10. März 2008 19:28
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bei rollstühlen ist der vermieter verpflichtet diese im hauseingang zu dulden.

wenn nicht sehr große einschränkungen bestehen für andere leute.

er soll sich mit dem vermieter in verbindung setzen und diesen bitten, den anderen hausbewohnern dies klarzumachen.

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 10. März 2008 19:30

DH! Das gilt glaube ich sogar für notwendige Gehhilfen aller Art!

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 10. März 2008 19:37

mein opa dürfte das ja nicht sein...


valvetvipe
beantwortet von valvetvipe am 10. März 2008 19:27
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Am besten ist es, wenn er sich bei der Hausverwaltung die Bestätigung holt. Wir haben hier z.B. auch Kinderwagen im Flur stehen, und das ist erlaubt, auch wenn´s jemand stört. Es gibt Menschen, die suchen geradezu nach störenden Dingen.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 10. März 2008 19:29
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Diese Sch..ß-Nachbarn! Wünschen wir ihnen, dass sie nie darauf angewiesen sein werden! Ich würde es den Nachbarn nochmal ruhig erklären und die Gründe nennen. Wenn es gar nicht geht, hat vielleicht der Vermieter ein Herz und erlaubt das Abstellen offiziell! Ich wünsche Euch viel Glück!

Kommentar von F45cb405fa90c9d3901d1163f5bd30f3smallfeuerfrau am 10. März 2008 19:35

Danke für Eure hilfreichen Antworten!! Werden dann wohl die Flucht nach vorn machen und wir gehen bei der Hausverwaltung vorbei, um das zu klären.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 10. März 2008 19:29
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Grundsätzlich sind auch Gehhilfen in der Wohnung unterzubringen. Eine zeitweilige Unterbringung im Treppenhaus ist zulässig. Eine dauerhafte Unterbringung im Treppenhaus kann in Ausnahmefällen möglich sein; um hier etwas sagen zu können, mußte man aber die örtlichen Verhältnisse sehr genau kennen.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 10. März 2008 19:35

wolf, dazu hat aber ein gericht anders entschieden. ich weiß es von meinem bruder, da gab es auch den streit und er hat recht bekommen.

z.bsp. diese gerichtsentscheidung.

http://www.immoba.de/Gemeinschaftsflaechen_o16.htm

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 10. März 2008 19:38

Das meinte ich mit Ausnahme und örtlichen Verhältnissen.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 10. März 2008 19:45

aber ich verstehe es eher als den regelfall, dass es erlaubt ist - und die ausnahme es zu untersagen ist dann der evtl. platzmangel.

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 10. März 2008 19:55

Das ist eine Frage des Blickwinkels. Pressemeldungen sind subjektiv und spiegeln die Meinung des Berichterstatters.

Ich habe das Urteil selbst auch nicht im Wortlaut gelesen - ich arbeite derzeit nicht in diesem Bereich - sondern nur die Berichterstattung verfolgt, aber grundsätzlich sind Urteile - auch des BGH - Einzelfallentscheidungen.

Es ist also immer etwas schwierig, in der Entwicklung des Richterrechts von Regelfällen zu sprechen. (Aber natürlich gibt es auch Grundsatzurteile.)


Annny
beantwortet von Annny am 10. März 2008 19:29
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In diesem Fall würde ich den Hausbesitzer entscheiden lassen. Die anderen Mieter haben kein Recht sich zu beschweren sondern suchen wahrscheinlich nur irgendetwas zum meckern. Andererseits kann dein Opa auch nicht einfach etwas in einem öffentlichen Treppen haus installieren. Aber warum sollte man einem alten Mann Hilfe verwähren??? Wenn der Rollator wie du sagt niemanden behindert dass wird das auch der Hausbesitzer sehen und nicht einschreiten :-)


sunpoint
beantwortet von sunpoint am 10. März 2008 19:32
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Geh Du zu den Nachbarn und sprich mit Ihnen, erklär ihnen das Dein Opa diese Gehhilfe unbedingt braucht und er keinen Platz in seiner Wohnung hat. Sprich ruhig mit denen und bitte um ihre Hilfe, fange bei denen an die sich nicht beschwert haben und bitte sie auch Dir zu helfen. Mit Gewalt und Verordnungen geht da nichts, das mußt Du im Guten probieren. Dann wird es was. Mach Dir vorher Gedanken wie Du vorgehst...wette Du schaffst es das die Nachbarn zum Opa halten und das Rollator im Flur bleiben kann.


anonym
beantwortet von Szintilator am 10. März 2008 21:35
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Leider gibt es Nachbarn, die sehen es nicht ein, daß ein anderer Mensch auf eine solche Hilfe angewiesen ist, solange, sie selbst keinen benötigen. Aber vielleicht gibt es doch die Möglichkeit für Deinen Opa, den Rollator in eine Ecke der Wohnung unterzubringen. Manchmal können Nachbarn böse werden, und den Rollator mal verstecken oder kaputt machen, dann steht er noch viel schlechter da. Eine Nachbarin von mir geht auch manchmal mit dem Rollator loß, z.B. mal ein paar hundert Meter zum Einkaufen, und schleicht so richtig leidend dahin. Geht sie aber mal ein paar Häuser weiter zum Geburtstag, hat sie in einer Hand einen Bastkorb mit Blumensträußen drin, ist ohne Rollator und kann rennen wie eh und je. Aber beziehe bitte den letzten Bericht nicht auf Deinen werten Opa!


anonym
beantwortet von bp67er am 21. November 2009 15:21
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Hallo, hier habe ich einen guten Tipp parat. Einfach einen Rollator besorgen, welcher einfach zusammengeklappt werden kann. Der meinige lässt sich zusammenklappen, steht danach selbstständig noch und ist ca. 15cm breit. Die Möglichkeit, den Rollator leicht zusammenzufalten, da ich nicht die Kraft habe ist einfach wunderbar. Hier bin ich über ebay und das Internet auf den Rollator der Firma revitalo.de gestossen. Er ist wirklich der einzige der alle meine Wünsche erfüllt. Es handelt sich hier um einen Leichtgewichtsrollator mit nur 7 kg Gewicht. Dadurch und aufgrund der Größe ist er unwahrscheinlich leicht zu bedienen und sehr wendig. Absolut klasse ist auch der gemütliche Stoffsitz mit der bequemen Rückenlehne und den Armlehnen. Unglaublich aber wahr. Nach angezogenen Bremsen habe ich eine sehr gemütliche Sitzgelegenheit. Ob im Park oder Veranstaltungen, hier hält man es mehrere Stunden drauf aus. Meine Nachbarin hat einen Rollator mit einer herkömmlichen Plastiksitzfläche ohne Sitzlehne, sie hält es keine 20 Minuten darauf aus. Der Rollator ist sehr leicht auseinander zu nehmen und passt optimal in den Kofferraum. Für die Reise einfach ideal. Alle Räder sind steckbar und ohne Werkzeug zu montieren. Außerdem besitzt der Rollator eine abnehmbare! Tasche welche geschlossen ist. Es kann also nichts herausfallen und man kann nicht reinschauen. Dies schützt vor neugierigen Blicken. Nun aber da Wichtigste: Das Zusammenklappen des Rollators. So einfach habe ich es mir gewünscht. Man zieht lediglich nur die eingenähte Lasche im Sitz hoch und der Rollator klappt zusammen. Der Clou: Er bleibt danach stehen und man kann ihn in die Ecke schieben. Wenn ich mir den klobigen Klotz meiner Nachbarin anschaue, weiss ich das meiner der richtige ist. Ausserdem lassen sich die herkömmlichen Rollatoren nicht so leicht und fast ohne Kraftaufwand zusammenklappen. Diesen Klappmechanismus findet man glaube ich nur bei dem Troja von TOPRO oder Handicare. Dieser kostet allerdings weit über 200,- EUR. Während ich meinen für unter 200,- EUR gekauft habe. Für den Leichtgewichtrollator. LIGHTY heißt er glaube ich, wird sogar eine Schutzhaube angeboten. Praktische Sache die vor Verschmutzung schützt und auch bei meinen Reisen Benutzung findet. Rundum also ein Superrollator der in allen Belangen überzeugt. Wer also auf der Suche nach einem ähnlichen Rollator ist, dem kann ich nur diese Empfehlung geben.


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