Frage von FrauFanta, 49

Mein Körper ist eine einzige Baustelle, wie soll ich das psychisch und auch organisatorisch angehen?

Kurz vorweg: Mitte 40, schlank, sportlich, beruflich und sozial mit beiden Beinen im Leben, keine psychischen Probleme, alleinstehend. Die Diagnose ( stark verkürzt) : linke Archillessehne, stark angefasert, chronisch entzündet seit 2 Jahren, klinisch Austherapiert, eine Operation ist dringend angeraten. Linkes Knie: Vorderes- und hinteres Kreuzband gerissen, Arthrose grad 4, insbesondere medial Knorpel Komplett aufgebraucht.  Rechtes Knie: Meniskus angerissen, Arthrose Grad 3.  Hüftgelenksathrose Grad 4 beidseitig, links hochgradig Dysplasie  ( muss dringen operiert werden). Chronische Schulterluxation beidseitig, Bankard Läsion Schulter links, Schulter rechts Riss der Rotatoren Manschette, Labrum Anriss. Bandscheibenvorfälle LWS 3 und 4..... in den letzten 3 Jahren hatte ich 4 Operation , wegen Gelenkzysten, 2 in der Hand ( Finger) und zwei in der Schulter. Alle diese Befunde haben sich irgendwie in den letzten 2 Jahren so angesammelt. Ich kann kaum noch gehen und traue mir wenig zu, weil meine Schultern oft Luxieren und das sehr wehtut. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Immer, wenn ich denke: du musst jetzt mal das Knie operieren lassen... dann lande ich zB im Krankenhaus weil ich mir schon wieder die Schulter ausgekugelt wurde. Danach bin ich psychisch wie erschlagen und will von Krankenhäusern nichts mehr wissen. Ich weiß aber im Prinzip nicht weiter. Es ist viel zu viel, um das alles operieren zu lassen. Ich wüsste auch nicht was, es ist alles gleich schlimm. Ich finde einfach keinen Anfang, wie ich alles wieder auf die Reihe bekommen soll.

Antwort
von Myosotis16, 11

Hast du keinen Arzt, dem du vertraust? Ein fachmännischer Blick auf deinen gesundheitlichen Zustand, kann dir helfen. Es geht Habicht nur darum,dass du eine genaue Diagnose brauchst, sondern auch um die Planung:

Welche OPs sind am dringendsten? Kann man manche Eingriffe während 1ner OP machen? Wie lange ist die voraussichtliche Genesdungsdauer?

Alles so lassen wie es ist, geht auch nicht. Sonst ist eine Chronifizierung der Erkrankung nicht ausgeschlossen.

Eventuell brauchst du pflanzliche Mittel, um dich zu entstressen. Oder sogar Antidepressiva, damit du "in die Gänge" kommst.

Laß dich beraten !!

Antwort
von Lexa1, 18

Du musst ja kerngesund sein, um die ganzen Krankheiten auszuhalten.

Mal im Ernst. Du benötigst jemanden, der dich unterstützt, und zwar seelisch. Eventuell ein Psychologen. Mit dem kannst du auch besprechen, wie es weiter gehen soll. Das ist ja schon fast ein Fall für Frührente.

Kommentar von FrauFanta ,

Ja, an mal einen Termin bei Psychologen hab ich auch schon gedacht

Antwort
von Biberchen, 13

es ist schade das so ein toller Mensch wie du keinen Partner hat! Du kennst doch sicher den Spruch "Geteiltes Leid ist halbes Leid!" An jedem Sprichwort ist etwas Wahres!

Antwort
von DODOsBACK, 8

"Sportlich"? Für mich klingt das eher nach "bewegungsunfähig".

Und sicher nicht nach psychischer Gesundheit...

Bei deinem HartzIV-Experiment vor ein paar Tagen hast du übrigens noch angekündigt, 3 Monate lang alles mit dem Fahrrad zu erledigen.

(siehe: https://www.gutefrage.net/frage/wer-hat-gute-tipps-zum-sparen?)

Kommt mir dann doch ein bisschen seltsam vor...

Kommentar von FrauFanta ,

Ich bin nicht bewegungsunfähig, wer sagt das? Ich fahre viel Rad, das soll ich sogar. Deine Antwort ist merkwürdig. Ich bin auch voll berufstätig, es sein denn ich bin gerade akut krank ( wegen Schulterlux meist paar mal im Jahr)

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