Mein Sohn ist 4,5 Jahre alt und ist zur Zeit ein richtiger kleiner Angsthase. Er hat Angst vor der Dunkelheit, Angst, alleine auf die Toilette zu gehen, Angst, alleine durch das dunkle Treppenhaus zu laufen (obwohl er sich natürlich auch Licht anmächen könnte) etc.
Wir haben nun einen "Mutstein" (Stein, auf dem Mut steht), den er gerade mit in sein Zimmer genommen hat, um durch das dunkle Treppenhaus zu gehen und sein Malbuch aus seinem Kinderzimmer ins Wohnzimmer zu holen!!! Süß, oder? Aber es hat geholfen, er hat es alleine gemacht, und das war das 1. Mal nach ca. 2 Monaten...!! Wie macht ihr euren Kindern Mut?
sorry, da hab sogar ich angst, allein durchs dunkle treppenhaus zu gehen...

So was kenne ich von meinen Kids nicht. Die hatten irgendwie immer Selbstbewusstsein!!!
ich glaube mit selbstbewusstsein haben diese ängste eher weniger zu tun.
Strullerpuppe am 17. November 2008 18:00 DH!!
Im jungen Alter haben die meisten Kinder eine Phase, wo sie ihr Selbstvertrauen im Stich lässt, Kinder, die von vorne herein Selbstbewusst sind, finde ich (unter uns) abartig, das ist nicht normal.
Das hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun! Mein Kind ist ansonsten sehr selbstbewusst! Jedes Kind hat diese Angst-Phasen, vielleicht sind da deine Kinder nicht so ganz normal... keine Ahnung, ich höre das jedenfalls überall. Meine Tochte hatte diese Angst-Phase auch im Alter von ca. 4 Jahren... und sonst ist sie auch super selbstbewusst und selbstständig!
Indem ich ihm Sage, es passt immer jemand auf dich ein, dein Schutzengel, er sorgt dafür, dass Dir nichts passiert und ich sage ihm, wie groß und stark er ist und wenn er eine Aufgabe erledigt hat (auch bei uns ist es die Dunkelheit) dann belohne ich ihn, mit beispielsweise einem Bonbon oder ähnlichem.

Und wenn der Stein nicht mehr da ist?? Warum braucht dein Kind Mut um diese alltäglichen Dinge zu tun??
Gib Ihm lieber eine Taschenlampe in die Hand! die ist nützlich und er kann bestimmen, wann Licht an / aus.
zeigen dass man immer da ist,zusammen der angst entgegen treten. in dem fall bei dunkelheit hand in hand durch den raum zum lichtschalter gehen und immer wieder klarmachen dass nichts passieren kann. bestärken auch bei den kleinsten schritten die das kind in richtung angst verlieren macht, ist auch wichtig. das mit dem mutstein finde ich auch süß!! ein kuscheltier oder sonst etwas was dem kind wichtig ist als talisman dabeihaben kann viel wunder bewirken!
Das hab ich immer gemacht in letzter Zeit - sinnlos... Kuscheltier(e) hat er auch - dass er überhaupt noch Platz in seinem Bett hat ist ein Wunder. Er nimmt alle seine Freund mit ins Bett! Sein Lieblingskuscheltier sitzt jetzt mit am Abendbrottisch ;-)

Die Antwort von Katie1988 kommt meiner am nächsten: immer den Rücken stärken und nicht die Angst herabwerten oder das Kind als Angsthasen hinstellen. Mit ihm zusammen kleine Schritte machen und jedes Vorankommen loben! Den Mutstein finde ich klasse, muss ich mir merken!
Wenn keine tieferliegenden Ursachen für eine Angstphase voriliegen wird sich dies im Laufe der Zeit alleine legen. Vielleicht wichtig sich selbst zu hinterfragen, wie man als Erwachsender mit diesen "Ängsten" umgeht - Kinder übernehmen häufig diese Verhaltensweisen. Ansonsten dem Kind im tägliche Ablauf dur ch viel Liebe, Anwesenheit, Ansprache, ...Vertrauen zeigen dies stärkt das kindliche Wohlbefinden auf natürliche Weise. Wenn jedoch diese Ängste lange andauern und mit einem schlimmen Eröebnis zusammenhängen, dann können Kinderpsychologen sehr gut helfen. jedoc h zunächst weiter beobachten, sich selbst und das Kind...

Genau mit solchen Einfällen, wie "Mutstein" und den Erfahrungen des Kindes, dass überhaupt nichts schlimmes passiert, wenn es sein Malbuch holt. Ich hatte in der Steckdose Nachtlichter, in der Übergangszeit, als meine Kinder vor Dunkelheit Angst hatten.
Ansonsten finde ich Angst einen natürlichen Schutz vor Erlebnissen, die man sich noch nicht zutraut oder sich nie zutraut. Ich habe auch einige Angstgefühle, vor Höhe und Tieren und sobald ich mir wünsche an ein Ziel zu kommen oder ein Tier zu streicheln, schaffe ich es auch über das Angstgefühl hinweg.
So wird es auch Dein Kind erlernen.
unser Treppenhaus ist innerhalb der Wohnung (zwei Etagen), und normalerweise geht er da ohne Probleme hoch ;-)