Frage von guteantwort1993, 247

Mein Kind hat ADHS und ich komme nicht mehr damit klar, wäre es eine Sünde ihn in ein Heim zu geben?

Hallo. Mein Sohn fast 6 Jahre alt ist sehr hyperaktiv und braucht non stop von morgens bis abends die Aufmerksamkeit ,und wenn er die nicht bekommt benimmt er sich nicht und auch wenn er sie bekommt benimmt er sich nur selten.

Ich bin zuhause da ich mit dem Stress nicht mehr normal leben kann es macht mich fertig und Depressionen habe ich vllt auch kleine , verliere meine Partnerschaft gerade auch weil ich einfach ein Haufen Elend nur noch bin .

Alle raten mir ihn in einer Erziehung Schule einzuSchulen . Er hat schon Therapie und es bringt nichts , ich möchte ihn unter pädagogischer Aufsicht geben also in ein Kinder und Jugendheim . Die können sich genau speziell auf ihn und seine Art einstellen ich aber nicht mehr habe es lange versucht .

Ich stelle mir halt die frage , soll ich so weiter machen und Zuhause mich verkriechen oder mein Kind ein gutes Umfeld bringen wo ihm auch geholfen werden kann mit seinem Verhalten . Ich kann es nicht mehr also ist es schlimm dass zu zugeben und ab wann kann ein Kind in ein Heim ? Natürlich macht mich das Tod unglücklich aber ich denke nur so können wir später in Zukunft gesund wieder zusammen leben ..LG und danke

Antwort
von Tamajoschi07, 46

Hallo,
Ich stehe seit längerem auch an dem gleichen Punkt wie du, und kann deine Ängste, Sorgen und Überforderung total nachvollziehen.
Mein Sohn (8) hat auch eine schwere Form der ADHS, und mittlerweile eine manifestierte seelische Behinderung und andere Diagnosen. Daher habe ich auch ständig Konflikte, weil er schreit, mich beleidigt und beschimpft, schlägt, tritt, beißt, bespuckt, Dinge wirft und kaputt macht. Auch in der Schule macht er das bei Mitschülern, Lehrern, seiner Schulbegleitung und sich neuerdings bei der Familienhilfe und Logopädin. Auslöser sind oft nur Kleinigkeiten, sobald es nicht so läuft, wie er es gern hätte. Z.B dass er Blattspinat statt Blubbspinat auf dem Teller findet oder dass er in der Schule schreiben, lesen, rechnen, singen, ein bestimmtes Spiel in Sport spielen soll, obwohl ihm danach jetzt nicht der Sinn steht...

Was das genau im Erziehungsalltag für Belastungen sind, und wie sehr das an die Substanz geht, können selber Betroffene (evtl Fachleute ansatzweise) nachvollziehen.
Diese quälende Frage, ob du ihn in eine therapeutische Unterbringung geben sollst oder nicht, ist eine der schwersten. Aber keinesfalls eine Sünde oder generell schlecht für das Kind.

Es gibt aber auch noch andere Formen der Hilfe.
Z.B. Eine Familienhilfe vom Jugendamt
Oder auch therapeutisches Reiten (auch vom Jugendamt)

Bei der Krankenkasse kannst du eine Pflegestufe beantragen für dein Kind, da gibt es auch Betreuungsleistungen, wo ein Pflegedienst deinen Sohn betreut und du etwas Zeit zum Luft holen und regenerieren hast.

Auch gibt es verschiedene Therapien (Musiktherapie, Kunsttherapie, Tanztherapie, Verhaltenstherapie, Ergotherapie) und evtl unterstützend um erstmal die Zugänglichkeit für eine Therapie zu schaffen eine Zeitlang Medikamente. (Keine Dauerlösung und nur diese sind auch nicht so sinnig)

Zum Thema Förderschule für sozial-emotionale Entwicklung ist zu sagen, dass ist eine Erziehungsschule. ADHS hat nichts mit mangelnder oder "falscher" Erziehung zu tun.
Wie ich jetzt gelernt hab, ist es manchmal sogar eher schädlich. Denn dort übernehmen gerade ADHS Kinder noch negative Verhaltensweisen, die sie von älteren auffälligen Kindern vorgelebt bekommen.

Es gibt auch die Möglichkeit einen Schulbegleiter (fachlich) einzusetzen, der deinen Sohn den ganzen Schultag begleitet, ihm hilft sich im Schulalltag und in sozialen Konflikten zurecht zu finden.  Das kann auch an einer Regel-Grundschule gemacht werden.

Vor einer Unterbringung im Heim kannst du auch noch eine Therapeutische Tagesgruppe beim Jugendamt beantragen. Das ist ähnlich wie eine OGS nur mit therapeutischem Setting.
Er würde dann gegen 17 Uhr zu Hause sein. Dort macht er Hausaufgaben, isst, und bekommt Therapien und spielt mit anderen Kindern unter Aufsicht von Fachpersonal. Es ist fast wie eine 5-Tagesgruppe, nur ohne Übernachtung. (Wir versuchen auch gerade so einen Platz zu bekommen, leider sind die rah)

Dann gibt es die 5-Tagesgruppe (therapeutisch bzw. heilpädagogisch)
Wo er von Sonntag Abend bis Freitag Nachmittag wohnt.  Jedes Wochenende und teils in den Ferien ist er zu Haus. Bei manchen 5-Tagesgruppen ist auch eine Schule angeschlossen, die dementsprechend kleinere Klassen hat.
Das soll die enge therapeutische Betreuung mit der Bindung zu den Eltern etwas vereinen.
In einem Heim würde er wenn es gut läuft alle zwei Wochenenden heim kommen.

Für dich selber wäre eine Selbsthilfegruppe anderer Betroffener Eltern sehr gut. Dort kannst du dich austauschen, und Tipps von anderen bekommen. Und du kannst dich dort sehr verstanden fühlen. Nicht Betroffene denken auch schon mal man würde übertreiben und nur jammern, oder geben Tipps, die einem nicht wirklich helfen, auch wenn sie es gut meinen.
(Gern können wir uns auch über PN etwas austauschen wenn du magst)

Vielleicht wäre für dich auch eine Gesprächstherapie gut, um die Depression in den Griff zu bekommen. Wenn es dir besser geht, hast auch etwas mehr Kraft für deinen Sohn. Und wenn es dir gut geht, geht's ihm vielleicht auch besser.

In manchen Städten gibt es durch Sozialpsychologische Zentren Unterstützung für Mütter bzw. Kinder.

Vielleicht wäre eine Mutter-Kind Kur oder Reha auch eine Möglichkeit. Dort wird erstmal etwas geholfen und teilweise auch Hilfe für Zu Hause angestoßen.

Die Mutter-Kind-Station der Uniklinik Köln Kinder-und Jugendpsychiatrie ist auf ADHS spezialisiert. Dort geht man mit Kind drei bis vier Wochen hin (WE zu Hause) die helfen auch und geben Tips für zu Hause. Die nehmen Leute aus ganz Deutschland auf.

Hoffe dir hilft das ein oder andere weiter. Es wurden ja schon andere Tips gegeben.

Kommentar von LightCola ,

Ich habe selber ADHS und ich sage euch wenn ihr euren Kindern nicht helfen wollt dann merken sie dass, wenn ihr ihnen nicht helfen könnt dann sind sie genauso beleidigt weil sie nicht verstehen was los ist wenn man nicht mit ihnen über alles redet. Am besten man holt sich Hilfe beim Jugendamt und macht seinem Kind klar das man das Wort hat es aber trotzdem liebt da es euer Kind ist.

Antwort
von Dahika, 69

Nein, es ist keine Sünde. Aber du solltest dich wirklich beraten lassen, ob es nicht noch andere Möglichkeiten gibt. Tagesklinik z.B. Da weiß das Jugendamt aber am besten Bescheid.

Du schreibst, dass dein Kind in Therapie ist. Was ist mit dir. Bekommst du Unterstützung, wie du mit dem Kind umgehen musst. (extrem konsequent).

Eltern von ADHS Kindern müssen 95% der "Therapie" bei ihren Kindern übernehmen. Therapie für die Kinder alleine nützt gar nichts, wenn die Eltern nicht gelernt haben, wie sie mit den Kindern umgehen müssen.

Aber dazu gehört enorm viel Kraft. Und wenn du schreibst, dass du nicht mehr kannst, solltest du dir Hilfe holen. Das Kind muss ja nicht für immer in ein Heim, Tagesklinik, was auch immer.

Aber du brauchst Hilfe! Jahrelang, fürchte ich.

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber in Köln Uniklinik gibt es eine Kinderklinik (Prof. Lehmkuhl, Prof. Döpfner) die auf stationäre ADHS Behandlungen spezialisiert sind. Google doch mal danach.

Antwort
von rafaelmitoma, 100

es ist keine sünde, ihn in eine Einrichtung zu geben,mit geschultem personal. du kannst ihn ja am Wochenende undin den ferien holen, wenn es besser geht. ich glaube, da geht's euch allen besser. du kannst wieder arbeiten und kannst dich dann auf die zeit mit deinem Kind freuen. ich wünsche dir, du triffst die beste Entscheidung. alles gute.

Antwort
von Slatkimeda, 67

Du solltest vom Kinderarzt dir eine Überweisung für das SPZ geben lassen. Dort wird in mehreren Terminen dein Kind getestet um zu sehen was er wirklich hat. Desweiteren bekommst du die richtige Pädagogische Hilfe die er wirklich braucht, er kann also im Kindergarten gehen und dort mit dem Pädagogen sein. Ich kenne Kinder die zu Hause sehr unruhig waren und als sie im Kindergarten angefangen haben zu gehen, sind sie ruhig geworden. Sie brauchen Freiraum, sie brauchen andere Kinder um sich, sie brauchen einen Platz um sich auszutoben.

Antwort
von rachtzehn, 70

Geh zum Jugendamt und hole dir da Hilfe. Das is einfach und ist am besten, da sind Profis. ( PS: mit ADHS kann man ganz normal leben, also keine Sorge) bitte überlegt euch auch gut ob Tabletten eine gute Lösung sind, die haben extrem großen Einfluss auf dein Kind, aber es gibt Fachärzte auf dem Gebiet die dir da helfen)

Antwort
von Seanna, 43

Es gibt spezielle Einrichtungen für Kinder mit ADHS. Spezialambulanzen und SozialPÄDIATRISCHE Zentren können hier helfen.

ABER ADHS bedeutet NICHT Aufmerksamkeit zu brauchen, sondern nicht aufmerksam SEIN zu können.

Aufmerksamkeit BRAUCHEN ist völlig normal für Kinder.

Wenn du mit der Erziehung überfordert bist, wende dich ans Jugendamt oder eben jene Zentren. Es gibt über 130 davon in Deutschland wo einem interdisziplinär geholfen wird.

Antwort
von einfachichseinn, 78

Es wäre gewiss keine Sünde, wenn du mit der Erziehung überfordert bist. Es gibt allerdings noch eine Menge Möglichkeiten, die du vorziehen könntest, als ein Heim.

Eine entfernte Verwandte hat ihr Kind in einem "Kinderhaus". Dort ist es von montags-freitags, am Wochenende ist er bei seiner Mutter und in den Schulferien teilweise auch.

Aber auch davor gibt es noch andere Möglichkeiten, die du nutzen kannst.

Am besten solltest du mal zum Jugendamt gehen und dich beraten lassen.

Antwort
von melinaschneid, 32

Wieso willst du deinen Sohn nicht diagnostizieren lassen? Wieso schließt du Medikamente komplett aus? Hat er wirklich adhs können diese sehr helfen.

Mir ist es vorkommen unverständlich wie man überlegen kann sein Kind abzugeben wenn man noch nicht alles versucht hat.

Kommentar von LightCola ,

Ich verstehe nicht wieso man Kinder kriegen sollte wenn man nicht mal bereit ist ihnen liebe oder Hilfe zu geben ich finde es auch dreist dass man sein Kind einfach abschieben will sobald es einem zufiel wird.

Antwort
von Crangelos, 77

Hallo guteantwort1993,

das mit den Depressionen ist wirklich schlimm. Aber denke doch einmal daran, was das für dein Kind bedeutet. Egal, wie dein Kind momentan zu dir ist und du das Gefühl hast, es bekommt nicht mit, wie unsicher damit fühlst. Aber das schlimmste wäre jetzt, ihm die Schuld zu geben. Es gibt noch die Möglichkeit eine Mutter-Kind Kur  zu machen, die genehmigt fast alle Krankenkassen und bringt wirklich viel. Nimmt dein Sohn Tabletten? Dies kann man in äußerster Not machen. Ich kenne Kinder, die haben die Tabletten nur unter der Woche genommen und am Wochenende aber wieder nicht, damit diese auch etwas runter kommen. Dann könntest du deinen Sohn noch auspowern lassen. Melde dein Kind doch in einem Sportverein an, dort kann er sich austoben. Mein Freund hatte auch ADHS und heute kommt dies immer noch etwas raus, er kann z. B. keine Fisselsarbeiten machen, wofür man eine Engelsgeduld für benötigt, aber er schafft seinen Alltag ohne Probleme und vor allem ohne Tabletten. Seine Eltern haben ihn in Sportvereine geschickt und waren mit ihm beim Ergotherapeuten. Und der hat das super hinbekommen.

Ein ehemalige Mitschülter wiederum hatte auch ADHS und seine Mutter kam auch nicht weiter und hat etliches versucht. Das dies immerzu scheitert und der Sohn auch selbst dagegen gesteuert hat, half nur noch ein Heim für Schwer erziehbare Kinder. Meiner Meinung nach hat man sich der Krankheit viel zu spät angenommen. Ich denke jetzt kannst du noch etwas bewegen.

Ich wünsche dir und deinem Sohnemann alles Gute und vor allem viel Kraft!

Viele Grüße, Crangelos

Antwort
von heide2012, 63

Ich kann deine Überforderung nachvollziehen.

Man kann ein Kind aber nicht einfach in ein Heim geben.

Du schreibst viel über deinen momentanen Zustand, aber gibst wenig Informationen darüber, WAS du alles schon unternommmen hast und auch, WER ADHS diagnostiziert hat, ob dein Kind medikamentös behandelt und die medikation überwacht und regelmäßig neu eingestellt wird.

Wer sind "alle", die dir etwas raten?

Geht dein Sohn in eine Kita?

Welche Srt Therapie wurde durchgeführt. War er dort alllein oder wart ihr gemeinsam da?

Was bietet dir das Jugendamt an Hilfen?

Welche konkreten Tippps im UUmgang mit dem Kind hat dir der therapeut gegeben?

Um dir wirklich hilfreich antworten zu können, muss man mehr Informationen haben.


Kommentar von guteantwort1993 ,

Alle sind Kindergarten , heilpedergoge,  Familienhilfe . Im Kindergarten gibt es Integration hilfe. Diagnostiziert wurde nix aber Tabletten will ich ihm nicht geben deshalb brauch ich keine Diagnose das sieht man von alleine mein kuseng hatte es auch so schlimm wie mein Sohn . Es geht nicht nur um mich aber soll mal wieder um mich gehen ich gehe nicht kaputt unter einem Kind das derzeit andere ubtertzüzung braucht wie von seiner Mutter der es selbst nicht gut geht . 

Kommentar von heide2012 ,

Wenn es keine Diagnose gibt, dann hat er zunächst einmal kein ADHS. Solange er das nicht hat, behaupte ich knallhart, dass sein Verhalten in deinem begründet ist. Sollte er wirklich ADHD haben, wird er Tabeltten nehmen müssen. Du solletst dich einfach mal bei einem Facharzt informieren statt alle und das Netz zu fragen und den Cousin zu beobachten.

Kommentar von bibi8888 ,

Liebe Fragestellerin, bitte lass auch den Gedanken zu, dass dein Sohn unter deinen eigenen Problemen leidet und sie in gewisser Weise spiegelt. Suche erst einmal für DICH Hilfe, sonst kannst du ihm nicht die Erziehungsperson sein, die er braucht. Das soll absolut kein Vorwurf sein, aber Kinder denen der Halt wegbricht (du schreibst auch von Partnerproblemen), reagieren oft mit ähnlichen Verhaltensmustern. Ohne ärztliche Diagnose darfst du kein eigenes Urteil fällen, ob dein Sohn ADHS hat oder nicht. Das geht gar nicht........!

Antwort
von ingwer16, 82

Geh bitte erst mal zum Heilpraktiker , diese Diagnose wird zum Volkssport

Kommentar von guteantwort1993 ,

Die Diagnose ist nicht da , aber man sieht alleine schon dass er es hat dalles brauch man keine diagnostik mehr ...

Kommentar von ingwer16 ,

Alles klar 🙄😡

Antwort
von Indivia, 57

Bevor du diesen Schritt gehst würde ich dir raten dir erstmal anzuschauen,welche Möglichkeiten es gibt, habt ihr zb bereits eine Familienhilfe übers Ja die dich entlastet?

Die Lebenshilfe zb bietet auchTagesgruppen für adhs Kinder an ( http://lebenshilfe-stade.de/kinder-und-familie/hilfe-zur-erziehung/tagesgruppen/) , wo die Kinder normal nach derSchule hingehen, ich denke die Lebenshilfe könnte auch ein guter Ansprechpartnersein.

Wie stehen die Schulen, die Therapeutin usw denn zu Adhs,was raten sie?

Antwort
von Franz013, 34

Es ist nicht schlimm ein Kind in ein Heim yu geben, das habe ich auch gemacht und so machen es auch viele betroffenen Eltern mit psysischen Problemen.

Am besten waere es ihn in eine Einrichtung zu geben, wo er aerztlich betreut wird und auch dort zur Schule gehen kann. Dies ist die Leppermuehle in Buseck bei Giessen. Eine sehr gute Einrichtung mit freundlichem und fachkundigen Personal.

Dadurch wirst du auch entlastet und kannst dich wieder mehr um dich persoenlich kuemmern und dich erholen.Auch deine Partnerschaft liesse sich dadurch retten. Aber trotzdem hast du noch Kontakt zu deinem Kind. Er bekommt Wochendurlaube und auch waehrend der Ferien ist er regelmaessig wieder zu Hause.

Ich wuensche Dir und auch deinem Kind alles Gute und das ihr die beste Loesung finden. Bitte habe wegen der Entscheidung das Kind in ein Heim zu geben kein schlechtes Gewissen

Kommentar von LightCola ,

Ein Kind in ein beim zu geben ist das schlimmste was man tun kann um ihm/ihr zu helfen. Besonders bei jungen Kindern kann es dann zu starken Depressionen und Selbstbewusstseinskomplexen kommen. Man sollte seinem Kind klar machen das man Wort hat aber auch das es sich zu benehmen und zu hören hat, es jedoch trotzdem liebt. Wenn man sein Kind nicht liebt dann Frage ich mich wieso man dann nicht verhütet hat.

Antwort
von bibi8888, 85

Lass dich vor allen Dingen nicht verrückt machen.

Es gibt spezielle Schulen für Kinder mit ADHS und Erziehungshilfen, die du in Anspruch nehmen kannst. Spreche mit dem Kinderarzt darüber.

Mit therapeutisch- und ggf.medikamentöser Behandlung sollte es gelingen, deinen Sohn bei dir aufwachsen zu lassen. Er braucht dich und deine Liebe, die du ihm nur als Mutter geben kannst. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Auch wenn es verdammt schwer ist, versuche dir selbst Hilfe und Beratung zu holen, damit du nicht selbst krank wirst.

Ich bekam damals für meinen Sohn einen Erziehungsbeistand, der uns durch einige schwere Jahre begleitet hat. Das ist auch eine gute Möglichkeit, um dich zu entlasten.

Glaube mir, es lohnt sich, bedingungslos zu deinem Kind zu stehen!

Alles Liebe für euch.

Kommentar von rachtzehn ,

Sehr gute Antwort!!! Wirklich, ich kann dir nur zustimmen)

Kommentar von LightCola ,

Meine Rede! Gut ausgedrückt!

Antwort
von Tinkapalace, 33

Das kenne ich gut. Ich bin 12 Jahre alt und habe auch ADHS.
Mur hilft rytalin (keine Ahnung wie man des schreibt) das sind Tabletten die ich jeden morgen nehmen muss. Am besten gehen sie zum Artzt bzw. SPZ (findet man im intenet) dort haben wir erfahren das ich diese krankheit habe. Dort wurde uns sehr weiter geholfen.😉

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 65

Habt ihr es schon mit Medikamenten(->Methylphenidat)versucht?

Kommentar von guteantwort1993 ,

Nein noch nicht versucht aber ich hab keine kraft mehr um Sachen auszuprobieren. Ich bin seelisch am ende leider .   

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Das wirkt Immer.
Ausnahmslos.

Kommentar von guteantwort1993 ,

Was meinen Sie damit konkret ? 

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Es ist eine Droge die wirkt.
Ganz einfach weil sie halt wirkt.
Sie stellt das Kind ruhig & pusht die Konzentration.
Kann der Arzt verschreiben.

Kommentar von rachtzehn ,

Um Gottes Willen nicht einfach die Tapeten geben. Ich hab als Kind auch sowas bekommen und glaube mir das Zeug is nicht ohne. Nur in Abstimmung mit einen absoluten Profi.  

Kommentar von ingwer16 ,

Klasse solche Ratschläge .... Kind ruhigstellen .... Wie währe es Kind Kind sein zu lassen ?

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Ich glaube das Kind freut sich über Tabletten , wenn es sonst weggegeben wird.

Kommentar von ingwer16 ,

Ich Fass es nicht ..... 🙄

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Ich kenne noch ganz andere Leute die ihren Kindern Ritalin geben , also chill mal.

Kommentar von ingwer16 ,

Genau da liegt das Übel !!!!

Kommentar von bibi8888 ,

Allein ein Arzt entscheidet, ob das Medikament sinnvoll ist. Und selbst in diesem Fall, würde ich da eine zweite Meinung einholen. Begleitend braucht das Kind eine Verhaltenstherapie und die Eltern ebenfalls pädagogischen Beistand. Ein "Komplettpaket" sozusagen :-)

Kommentar von einfachichseinn ,

genau das Böse böse Ritalin. Leute informiert euch mal bitte, bevor ihr alle so einen Kram schreibt.

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