Frage von mariaah, 13

Mein Hund zerstört unsere Einrichtung- was tun?

Guten Nachmittag! Mein Hund, 8 Monate, ist vormittags leider alleine zuhause. Er kommt aus Spanien aus der Tötungsstation und ist ein Mischling, momentan noch mittelgroß, wächst aber noch. Mein Freund arbeitet von 07.00-17.00 und ich von 8.00-14.00. Wir haben ihn natürlich langsam daran gewöhnt, alleine zu sein. In der Zeit zerstört er den Müll, unseren Fernseher, die Couch.. Spielzeug hat er natürlich. Ich hab gelesen, dass man den Hund vorm alleine lassen ordentlich auspowern sollte, da wir beide früh aus dem Haus müssen, ist dass leider nur begrenzt möglich. Gibt es Möglichkeiten, den Hund zu beschäftigen, wenn er alleine ist ? Denn seine Zerstörungswut kommt ja eindeutig von der Langeweile..
Vielen Dank im voraus!

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 7

Hallo,

nein, die Zerstörungswut kommt eher nicht von der Langeweile (die kennt ein Hund eigentlich gar nicht), sondern davon, dass er durch das Alleinesein unter großem Stress steht. Den Stress muss er verarbeiten - das geht gut über die Zerstörung.

Ein Hund muss über viele viele Monate an das Alleinesein gewöhnt werden, angefangen mit Minuten, dann, wenn das problemlos klappt, ohne dass der Hund aufsteht, langsam, langsam steigern.

Da euer Hund ja erst ca. 8 Monate alt ist und ihr ihn ja erst frühestens haben könnt, seit er 4 Monate ist, war die Zeit für die Übung scheinbar viel zu kurz.

Außerdem besteht bei berufstätigen ja auch immer die Problematik, dass man nur wenige Wochen Urlaub für die Eingewöhnung eines Hundes zur Verfügung hat.

Das ist jetzt ein großes Problem, denn eine einfache Lösung zur Lösung gibt es nicht - außer, man nimmt sich die Zeit und übt und übt und übt.

Leider gibt es immer wieder Hunde, die gar nicht in der Lage sind, ruhig und ausgeglichen alleine zu bleiben - auch das muss man eigentlich im Vorfeld bedenken und, wenn man berufstätig ist, einen Plan B in der Hinterhand haben.

Leider denken immer wieder viele Leute, auch, die armen Hunde aus den Tötungsstationen, die werden so dankbar sein, dass es die liebsten und problemlosesten Hunde sind. Falsch gedacht! Gerade diese Hunde haben viele Dinge gar nicht lernen können, sind mehr oder weniger traumatisiert, haben Ängste, mehr noch, als Hunde, die so ein Leid noch nicht hinter sich haben.

Das ist jetzt leider eine sehr schwierige Situation, die sich nicht einfach mal so lösen lassen wird - hoffentlich muss der Hund jetzt nicht darunter leiden.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von Sandkorn ,

Ich vermute, daß das mit dem Alter des Hundes und mit dem langen Alleinsein zu tun hat und nicht damit, daß er aus einer Tötungsstation kommt. Ich habe selber Hunde (inzwischen schon den 4. Hund) aus einer Tötungsstation und alle waren, was die Zerstörungswut betrifft, in keinster Weise auffällig. 

Den letzten habe ich mit vier Monaten bekommen (inzwischen ist er ca. 14 Monate alt) und selbst das war kein Problem. Einmal hat er das Kissen seines Körbchens angeknabbert und ab und zu muß mal ein Stofftier (eines seiner Spielzeuge) dran glauben aber mehr ist nicht passiert. 

PS.

Ich bin längstens mal zwei bis drei Stunden außer Haus und das nicht täglich.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich denke, da gibts ein Mißverständnis. Wir denken nicht, daß der Hund Dinge zerstört, weil er aus einer Tötung kommt. 

Aber er hat noch nie zuvor gelernt, Vertrauen zu Menschen zu haben. Und wenn mein Hund mir nicht vertraut, vertraut er auch nicht in die Sitation, die ich für ihn schaffe. Ein Hund, der nicht richtig sozialsiert ist, vielleicht nie zuvor eine menschliche Wohnung von innen gesehen oder mit Menschen zusammengelebt hat, hat es nochmal ne Ecke schwerer, wenn er auf einmal so lange allein gelassen wird, nach so kurzer Zeit. Und dann hat er endlich eine feste sozale Gruppe und die läßt ihn dann allein.

Mein jetziger Althund kommt aus sehr guter Hand, hat lange mit seiner Ursprungsfamlie zusammenleben dürfen, ist sehr liebevoll sozialisiert worden, ich hab ihn von seiner Geburt an gekannt und er mich und als ich ihn übernommen hab, ist er vom 1.Tag an völlig problemlos alleingeblieben. im Prinzip hätte ich ihn vom 1. Tag an allein lassen können über Stunden, bis sich seine Blase meldet. 

Ein anderer Hund, den ich unter der Androhung einer Strafanzeige von der Kette weggeholt hab, der ca. 6 Monate alt war zu dem Zeitpunkt, der nie im Haus gelebt hatte und wenig sozialen Kontakt hatte, hat viele Monate, fast Jahre gebraucht, bis er sich so sicher war,  daß er sich entspannen konnte, wenn er allein war. Zum Glück hat er das Auto(fahren) geliebt und ich konnte ihn fast überall hin mitnehmen. Un dich war nicht unerfahren, als ich diesen Hund hatte. Der FS aber offenbar schon.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 4

Ob Dein Hund Stress hat, weil er nicht genügend ausgelastet ist oder ob er Stress hat, weil er mit dem Alleinsein nicht klar kommt, kann Dir per Ferndiagnose niemand sagen.

Abgesehen davon ist es vollkommen normal, dass Hunde in der Pubertät scheinbar Dinge verlernen, die sie vorher konnten. Mein jüngster Hund hat im gleichen Alter auch einen Einbruch gehabt und konnte von einem Tag auf den anderen nicht mehr alleine sein. Da hilft nur ein komplett neuer und langsamer Aufbau des Alleinseins (was Wochen oder Monate dauern kann) und vorheriges Auslasten. Dazu gehört, dass Ihr eben früher aufstehen müsst. Klar ist das unbequem, aber diese Verantwortung seid Ihr eingegangen, als Ihr Euch den Hund geholt habt.

Zusätzlich würde ich mir eine Alternative suchen (private Betreuung, Hundetagesstätte), bis das Alleinsein wieder entspannt funktioniert. Mit jedem Tag, an dem Ihr den Hund diesem Stress aussetzt, verschlimmert Ihr das Ganze. Stress verschwindet nicht einfach aus dem Körper des Hundes, sondern er braucht Tage, bis er sich (hormonell) erhohlt. Ihr summiert das Ganze immer weiter auf und verschlimmert die Situation für den Hund.

Antwort
von SusanneV, 7

Euer Hund kommt aus einer Tötungsstation. Das heißt, er durfte nie Welpe sein. Meiner Meinung nach ist er noch nicht auf dem Stand eines acht Monate alten Hundes. Ihr müßt bei null anfangen. Wir können Dir leider nicht helfen, denn er braucht eine intensive Betreuung. Das Alleinsein muß er Minute für Minute erlernen, ansonsten wird er sich nicht ändern. Ihr wolltet einen zum Tode verurteilten Hund ein schönes Zuhause geben und das ist vom Ansatz her super. Ich verstehe nicht, warum diese Vermittler einen Hund in unerfahrene Hände abzugeben und das war's dann. Entweder ihr versucht nacheinander Urlaub zu nehmen oder schaut Euch um einen Hundesitter um.

Antwort
von dogmama, 6

Denn seine Zerstörungswut kommt ja eindeutig von der Langeweile..

nein, Zerstörungswut ist ein Zeichen von Trennungsangst/Stress. 

der Hund hat das alleine sein nicht ausgelernt. Ihr müßt mit dem Training von vorne beginnen und dem Hund mehr Zeit geben! 

Antwort
von Bitterkraut, 11

Offenbar habt ihr nicht ausreichend daran gewöhnt, Allein zu sein. Und 7 Stunden ab Tag sind auch zuviel, für jeden Hund. Eine gute Tierschutzorga hätte euch den Hund unter diesen Unständen gar nicht gegeben.

Und nein, es gibt keine Möglichkeit, den Hund zu bschäftigen, wenn er allein ist. Sein Poblem ist auch nicht Langweile, sondern Angst. Der Hunde reageirt den Stress a, den ihm die Verlassensangst macht. Macht dir das bitte klar. 

Antwort
von MatthiasHerz, 12

Wenn Du von 8-14 Ihr arbeitest, kannst um halb 7 eine Stunde draußen den Hund „auspowern”. Was ist da das Problem?

Davon abgesehen habt Ihr ihn offensichtlich nicht lange genug aufs Alleinsein trainiert, dass er jetzt vor Angst die Einrichtung zerlegt.

Entweder gebt den Hund ab oder sorgt dafür, dass er nicht so lange allein sein muss, bis er es vollständig gelernt hat.

Kommentar von Bitterkraut ,

7 Stunden sind einfach zu lang. Zu lang für die Blase eines Jungen Hundes und zu lang für die Seele eines jeden Hundes. "auspowern" was immer das auch sein soll, hilft da gar nicht.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Sag ich doch.

Ich bezog das „Auspowern” auf die Eingangsfrage, wonach es aus Zeitgründen nicht geleistet werden könnte.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, die Zeitgründe gibts natürlich gar nicht. 

Allerdings schein "auspowern" eine Art Zauberwort zu sein bei Hundebesitzern, die keine Ahnung von Hunden haben. Hunde kann man nicht wirklich auspowern, jedenfalls haben die im Stress allemal mehr Power, als man denkt. Wenn ich versuchen würde, meine Hunde "auszupowern", müßte ich ein paar Tage laufen, und die Hunde würden erst nachlassen, wenn sie tot umfallen. Bis dahin würden sie mitlaufen.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Der Schäferhund eines Freundes lässt sich „auspowern”, allerdings ist er nach etwa zehn Minuten Ruhe auch wieder „eingepowert”.

Ich nehme an, dass diese nicht vorhandene Nachhaltigkeit für die meisten Hunde gilt, allerdings bei Herrchen oder Frauchen deutlich länger anhält.

Kommentar von froeschliundco ,

körperlich sind hunde schnell wieder fit,aber kopfarbeit macht müde,dient der bindung,hilft den hunden stress abzubauen weil sie eine "arbeit" haben u.lernen sich auf herrchen zu verlassen...vorausgesetzt man führt den hund mit liebevoller konsequenz,den auch das gibt einem hund sicherheit,in vorgegebenen leitplanken sich zu bewegen

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, aber das braucht seine Zeit. 7 Stunden sind einfach viel zu lang. Die dürften gar keinen hund haben, haben ja eh keine Zeit für ihn.

Kommentar von froeschliundco ,

bestreitet ja keiner😉

Antwort
von Volkerfant, 3

Ein Hund muss beschäftigt werden, muss ausgelastet sein. muss abgelenkt werden. Ihm ist langweilig, er weiß nicht was er machen soll, das Spielzeug wird mit der Zeit langweilig, wechsle es aus.

Gib ihm Kartons oder leere Papprollen oder eine Rolle Toilettenpapier. Damit hat sich der Hund meiner Freundin stundenlang beschäftigt. Papier zusammenfegen ist einfacher als kaputte Gegenstände zu reparieren.

Antwort
von Sanja2, 7

die ander Möglichkeit ist ihn nicht alleine zu lassen. Ganz ehrlich, das überlegt man sich doch vorher ob das Leben und ein Hund zusammen passen. Wenn er täglich so lange alleine ist, passt das Leben nämlich nicht mit dem Hund zusammen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Danke, du bringt es auf den Punkt. 

Antwort
von spikecoco,

ich denke die Zerstörungswut kommt nicht nur durch die Langeweile, sondern dadurch, das ihr ihm das Alleine bleiben nicht geduldig genug und nach seinem Toleranztempo beigebracht habt und er den Stress so kompensiert. Stundenlang in einen Käfig sperren ist ein No Go, ob er sich in eurer Abwesenheit lange mit einem gefüllten Kong oder Futterball beschäftigt ist auch fraglich. Also heißt es einen Hundesitter zu finden und im Urlaub das Training nochmals neu aufzubauen. Dazu im Alltag souverän, geduldig und konsequent mit ihm arbeiten. Wie lange habt ihr diesen Hund schon?

Antwort
von froeschliundco, 7

dann steht man halt ne stunde früher auf und geht mit dem hund...auspowern nicht nur körperlich sondern auch geistig,kann man auch mit dem spaziergang verbinden😉dein hund ist unterfordert,als nächstes wird er anfangen zu kläffen...

zweitens ist der hund anscheinend nicht richtig ans alleinsein gewöhnt...wie lange hatte er zeit um das zu lernen?

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Hund hat auch Stress, wenn er ausgepowert ist. Allein ist allein, egal, ob vorher ausgepowert oder nicht. Das Adrenalin der Angst sorgt schon dafür, daß der Hund dann nicht müde ist.

Kommentar von froeschliundco ,

nicht immer ist es angst...und wen ich den user richtig verstanden habe,wird der hund nicht/zuwenig beschäfftigt...müede hunde schlafen wen sie sich sicher fühlen...auch da hilft boxentraining...erst recht bei strassenhunden...und wen es so ist wie ich das mir denken kann,wurde der hund erst mit 6monaten importiert und in 8wochen lernt kein hund das alleine sein,erst recht nicht wen er aus einem rudel kommt

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn ein Hund unter Stress ist, weil er über viel zu lange Zeit alleingelassen wird, schläft er nicht. Das verhindern Adrenalin und Co. Nur, wenn der Hund Vertrauen in die Stituation hat, schläft er. Und dieser Hund kann nach der kurzen Zeit gar nicht ausreichend Vertrauen aufgebaut haben, er kommt aus einer Tötungsstation und ist gerade mal 8 Monate alt. Und wird mißinterprtiert, und vermutlich nicht nur an dem Punkt.

Und du kannst einen Hund mit 8 Monaten nicht 7 'Stunden in eine Box sperren und ihn dann allein lassen. Das ist kontraprduktiv, beim 2. Mal wird sich der weigern, überhaupt in die Box zu gehen. Aus Angst, daß er dann wieder alleingelassen wird.

Wenn man keine Zeit für ein Tier hat, legt man sich keines zu. So ist das.

Kommentar von froeschliundco ,

das bestreite ich ja gar nicht...lesen😉WIR sind nicht deine feinde😉
boxentraining muss aufgebaut werden über wochen

Antwort
von nettermensch, 4

Langeweile ist nur das kleinere übel, er hat auch verlustängste, wennn ihr beide aus dem haus geht, denkt er, ihr kommt nicht wieder. da er in Spanien negative erlebnis hatte. und wenn er dann allein in haus ist, dann dreht er durch.  das jetzt zu beheben, kommt arbeit auf euch zu, das kann enie hundeschule abhilfe leisten.

Kommentar von Bitterkraut ,

Wie soll eine Hundeschule gegen Verlassensangst helfen? Dagegen hilft nur: Nicht verlassen.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Eine Hundeschule schult nicht nur den Hund ...

Kommentar von Bitterkraut ,

Die schult gar nicht den Hund. Aber sie kann den Besitzer ja nicht schulen, nicht zur Arbeit zu gehen und erst mal dem Hund das Alleinbleiben beizubringen.

Antwort
von uwe4830, 6

Nein euer Problem liegt wo anders, Spielzeug weg, so etwas ist was ganz besonderes, was er nur mit seinen Menschen die ihn damit bespaßen haben sollte. Ihr müsst Regeln aufstellen und diese auch ausführen. Euer Hund wird euch mit Sicherheit auf Schritt und Tritt verfolgen, ob ins Schlafzimmer, Bad usw. 

Euer Hund handelt aus Frustration, die verschiedene Ursachen haben kann.

Die Erste ist er darf euch überall in der Wohnung begleiten, weil er glaubt das ihr euch ohne ihn nicht zurecht findet, doch dann geht ihr arbeiten und er ist alleine, es frustriert ihn, das er die Kontrolle über euch verliert, dann zerlegt er aus einer Übersprungshandlung eben mal kurz die Wohnung.

Zu guter letzt kommst du nach Hause bist natürlich sauer auf ihn und meckerst mit ihm, also belohnst du sein Verhalten noch mit einer Aufmerksamkeit.

Vor einigen Wochen habe ich das Problem schon mehrmals erklärt, bitte suche dir es hier heraus.

Kommentar von Bitterkraut ,

Wieso redet ihr alle von Kontrolle? Ein Hund mit 8 Monaten will keine Kontrolle, der will Schutz! Er fühlt sich schutzlos, wenn er allein ist. Die Gruppe bietet Schutz und sichert sein Überleben. Das sagt ihm sein Instinkt, nicht, daß er mit 8 Monaten die kontrolle über die Gruppe braucht. Das ist Quatsch! 

Kontrolle über seine Menschen - lol. Warum nicht gleich die Weltherrschaft?

Antwort
von kuechentiger, 3

Das kann auch Stress und Frust durch Kontrollverlust sein. Wenn man nicht weiß, wie der Alltag mit Hund bei euch so abläuft - wer was macht und wer sich wie verhält - kann man nicht von vorne herein sagen, was der Hintergrund ist.

Vielleicht solltet ihr, je nachdem, wie belastend die Lage für euch ist, professionelle Hilfe suchen und ein "geschultes Auge" euren Tagesablauf mit Hund begutachten lassen.

Antwort
von askme9999, 13

Vielleicht solltest du ihn nochmal besser ans alleine bleiben gewöhnen, schau, dass er nicht zu sehr an dir hengt und dir auch wenn du Zuhause bist nicht immer hinterher läuft. Du kannst ihm ein paar Knochen geben die ihn auf längere Zeit beschäftigen. Aber das körperliche auspowern ersetzt das natürlich auch nicht.
Vielleicht ist es ja möglich jemanden zu finden der mit ihm zwischen durch eine Stunde spazieren geht oder besser mit dem Rad fährt, damit er seine überschüssige Energie los wird.

Wenn es gar nicht mehr geht und er zu viel zerstört könntest du ihn auch langsam an einen großen Käfig gewöhnen. Und wenn er ihn als seinen Rüchzugsort ansieht könntest du ihn darin einsperren wenn er alleine ist. Auf Dauer ist das jedoch auch keine optimale Lösung.

:)
LG

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn es gar nicht mehr geht und er zu viel zerstört könntest du ihn auch langsam an einen großen Käfig gewöhnen. 




Genau, sperrt den Hund in einen Käfig, 7 Stunden lang. Sag mal, gehts noch? Du hast Null Ahnung, aber haust hier Sachen raus, die einem Hundebesitzer die Haare zu Berge stehen lassen. Käfig gegen Angst, super Idee...

Auf die Idee, das das Poblem nicht am Hund liegt, kommst du wohl gar nicht. Wenn der käfig nicht reicht, könnte man ihn ja noch fesseln, nur damit er Ruhe gibt - oder?

Kommentar von dsupper ,

Meine Güte - was für ein schrecklicher "Lösungsvorschlag". Den Knebel nicht vergessen, denn vor lauter Angst, wird der Hund dann vllt. anfangen zu jaulen und zu heulen - das stört Nachbarn meistens ziemlich.

Kommentar von SusanneV ,

Warum nicht gleich in die Waschmaschine stecken und zumachen.

Wenn man null Ahnung von nichts hat, dann sollte man sich hier raushalten, besonders wenn der FA ein großes Problem mit seinem Hund hat und überfordert ist......

Kommentar von kuechentiger ,

Das beschränken des Bewegungsspielraums ist, bei mit der Situation überforderten Hunden, eine tierpsychologisch richtige Maßnahme!

Kommentar von Bitterkraut ,

Klar, so kann man einen Hund brechen. Bist du auch immer weggesperrt worden, wenn du aus Angst und Verzeiflung geweint hast? Psychologiescheiß. Der Hud gehört betreut, nicht in einen Käfig gesperrt.

Kommentar von askme9999 ,

Ganz ehrlich, ich gaube nicht, dass der Hund die Möbel aud Angst zerstört, wenn er Angst hätte würde er panisch und unruhig in der Wohnung herum laufen und winseln und nicht einfach Dinge zerstören. Wenn der Hund Möbel zerstört, dann kann das die Ursache haben, dass ihm langweilig ist und er schlicht unterfordert ist oder, dass er zu sehr an seinem Besitzer hengt und einfach nie gelernt hat alleine zu sein. Außerdem habe ich nicht gesagt, dass sie den Hund sofort einsperren soll sondern dass sie ihn auspowern und müde machen soll oder jemanden holen soll der mit ihm gassi geht1 Ich denke da haben ein paar leute nur die halbe Antwort gelesen! Außerdem machen es sehr viele Hundebestiter so, dass sie ihren Hund von anfang an immer in den Käfig 'sperren' wenn er alleine bleiben muss. Außerdem sollte der Hund den Käfig als Rückzugsort sehen und nicht als Gefängnis!

Außerdem sollte man zuerst die Ursache bekämpfen und nicht nur die Auswirkungen! Es ist schon klar, dass man das Problem nicht beheben kann indem man dan Hund einsperrt! Das habe ich auch von Anfang an gesagt! Es ist KEINE LANGFRISTIGE Lösung. Langfristig kann sie das Problem nur lösen indem sie dem Hund eine alternativ Beschäftigung zu dem Zerstören bietet!

Wie beispielsweise Apportiertraining!

Außerdem kann man die Situation gar nicht so genau einschetzen übers Internet wenn man den Hund nicht sieht!

Aber bitte beruhigt euch alle ein bisschen, ihr habt meinen Kommentar wies aussieht ziemlich falsch vestanden!

LG

Kommentar von Bitterkraut ,

Ganz ehrlich, ich glaub, daß du keine Ahnung hast. Der Hund hat Stress, weil er Verlassensangst hat, deshalb zerstöprt er Sachen, er reagiert so den Stress ab. Mit Langeweile hat das gar nicht zu tun. Und ja, es gibt auch Hunde, die dann Stundenlang jammern und winseln oder bellen, es gibt aber auch welche, die quasi versuchen sich freizugraben, um dem Rudel hinterherzulaufen, die zerstören dann Dinge. Mit Langeweile hat das gar nix zu tun, der Hund kann nicht entspannen, weil er unter Stress ist, weil er viel zu lange alleingelassen wird. 7 Stunden minimun. 

Kommentar von askme9999 ,

Ich glaube nicht, dass man das so vereinheitlichen kann! Es gibt wohl beide Fälle und wenn sie schon sagt, dass der Hund nicht genug Bewegung hat, kann es leicht an unterforderung liegen! Außerdem habe ich schon am Anfang gesagt, dass es sein kann dass er Trennungsängst hat. Wenn sie zum Beispiel sagt, dass ihr der Hund wenn sie zuhause ist auf Schritt und Tritt nachläuft ist das naheliegend. Aber das wissen wir nicht. Daher finde ich es auch falsch, dass du deine Annahme als Tatsache darstellst! Du kannst es gar nicht wissen! Du hast den Hund und seine sonstige Lebenssituation nicht gesehen. Und das zerstören von Möbeln kann mehrer Urachen haben. Bei Ferndiagnosen kann man nur Vermutungen aufstellen und nichts eindeutiges sagen, dazu müsste man hin fahren. Aber ich habe schon mehrer Vermutungen geäußert und nur weil du einer Vermutung nicht zustimmst kannst du nicht glech sagen dass ich keine Ahnung habe, weil es ist theoretisch möglich!

Kommentar von kuechentiger ,

Dieser Hund weint nicht. Er hat auch keine Angst, jedenfalls nicht im landläufigen Sinn. Ein Hund, der Angst hat, der jault und kratzt die Türen kaputt. oder er verkriecht sich und macht unter sich. 

Dieser Hund kommt zwar mit der Situation nicht klar, mit Angst vorm Alleinesein hat das aber wenig zu tun.

Kommentar von Bitterkraut ,

Noch mehr psychologie. Nööö, keine Angst, aber Stress. Ja warum hat er denn Stress? Angst und Stress schütten dieselben Hormone aus.

Kommentar von askme9999 ,

Ein Tier kann sehrwohl Stress haben aber keine Angst. Ich nehme jetzt einmal das Pferd als Beispiel weil ich es dadurch ein bisschen anschaulicher finde! Wenn ein Pferd beispielsweise viel zu viele Stunden am Tag arbeiten muss und überlastet und überfordert ist, dann hat es Stress, es hat jedoch keine Angst, wovor sollte es auch Angst haben? Und genau so ist es auch bei dem Hund wenn etwas bei der Haltung oder Erziehung nicht passt kann er Stress bekommen ohne aber vor etwas Angst zu haben. Das mit den Hormonen kann schon sein, das würde aber bedeuten, dass Angst und Stress ähnliche Auswirkungen auf den Körper haben und nicht, dass sie von den selben Situationen hervorgerufen werden.

Kommentar von kuechentiger ,

Weil er die Kontrolle nicht mehr hat, über die abwesenden Menschen? Weil er mit dem Bewachen der kompletten Wohnung, ohne seine Leute, überfordert ist? Weil... weil...

Kommentar von Bitterkraut ,

Weil er die Kontrolle nicht mehr hat, über die abwesenden Menschen? Weil er mit dem Bewachen der kompletten Wohnung, ohne seine Leute, überfordert ist?


Klar, weil er mit 8 Monaten vermutlich die Weltherrschaft anstrebt... Und warum sollte es da helfen, den Hund den ganzen Tag in einen Käfig zu sperren? Man kann sich alles schön reden,sogar das Einsperren eines Junghundes. Hauptsache bequem für die Menschen, nicht wahr, da kann man ruhig mal Beründungen an den Haaren herbeiziehen.

Kommentar von askme9999 ,

Weißt du nicht, dass es für viele junge Hunde sehr beruhigend ist wenn sie einen Rückzugsort haben wo sie von niemandem gestört werden? Da ist es überhaupt kein Problem wenn sie auch während sie alleine sind dort sind!

Wobei ich dir jedoch recht gebe ist, dass 7 Stunden viel zu lange sind um den Hund alleine zu lassen.

Kommentar von dsupper ,

@akme9999 - natürlich ist ein Rückzugsort, der einem Hund völlig alleine gehört - extrem wichtig! ABER: dieser Rückzugsort muss eine OFFENE Türe haben, damit der Hund ganz alleine und entsprechend seiner Befindlichkeit entscheiden kann, ob er sich zurückziehen möchte.

Einen Hund einzusperren beseitigt die "Wirkung" - aber NIEMALS die Ursache!

Kommentar von askme9999 ,

Ja das habe ich auch schon gesagt mit der Ursache, bitte lest euch mal genauer alles durch was ich schon alles geschrieben habe bevor ihr an mir herum hackt! Ich habe den Käfig auch NICHT als perfekte Lösung dargestellt! Aber wenn man den Hund immer wenn er alleine ist in einen Käfig sperrt, dann heißt das nicht automatisch, dass sie Stress bekommen! Ich will den Käfig jetzt nicht so schön reden aber Hunde können sich auch daran gewöhnen und wenn du mit ihm 2 Stunden lange Radfahren gehst bis der totmüde ist, dann ist der froh, dass er jetzt die nöchsten 2 Stunden seine Ruhe hat und in seinen Käfig kann und so sollte es auch sein. Da interessiert ihn dann nicht mehr wo seine Besitzer sind und er kann einfach nur entspannen und sich ausruhen, ob der Käfig da eine Tür hat oder nicht ist dem dann egal.

Und natürlich einen aufgedrehten, nervösen Hund in einen Käfig zu sperren ist niemals in ordnung davon rede ich ja gar nicht, das versteht sich doch von selbst!
LG

Kommentar von dsupper ,

Einen Hund EINZUSPERREN, kann niemals in Ordnung sein! Käfighaltung ist in Deutschland selbst für Hühner verboten!!

Es kann doch nicht sein, dass Erziehungsmängel immer und immer wieder durch bestimmte "Maßnahmen" korrigiert werden, sei es, einen rabiaten Rüden zu kastrieren, sei es, einen gestressten Hund einzusperren, sei es, einem ziehenden Hund ein Stachelhalsband umzulegen .... das alles kann und darf nicht sein, nur, weil die Menschen Fehler machen!

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn es gar nicht mehr geht, gibt man den Hund ab, in Hände, die was von Hunde verstehen, im Gegensatz zum Fragesteller und zu dir, und die Zeit und Gduld für einen Hund aus einer Tötungsstation haben.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Ohne „Psychologiescheiß” funktioniert ein Hund nicht.

Der Vergleich mit einem Menschen ist weit am Ziel vorbei.

Kommentar von Bitterkraut ,

Klar, durch Einsperren kriegt man einen Hund, der Stress hat, sicher klein. Früher oder später wird er resignieren. Einen entspannten vertrauensvollen Hund kriegt man so aber nicht. Nur eine Hülle ohne Hund drin. Aber den Unterschied bemerken die meisten Leute ja nicht mal.

Kommentar von dsupper ,

Aber den Unterschied bemerken die meisten Leute ja nicht mal.

Nein, sogar eher das Gegenteil wird der Fall sein. Die Menschen reiben sich die Hände und freuen sich, dass ihre "Erziehung" so gut funktioniert hat und sie nun einen ganz ruhigen Hund haben!

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, das meine ich ja. Einen reduzierten Hund. Ohne Initiative. Einen, wo noch zwar Licht brennt, aber keiner mehr zu hause ist. 

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