Frage von minnieandme, 34

Mein Hund will einfach nicht hören was tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von torfmauke, 14

Je weniger man sich mit, oder je weniger man seine(n) Hund(e) beschäftigt, je weniger man mit ihnen spielt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt, je weniger Sicherheit und Schutz man ihnen gewährt, desto unsicherer und gefährlicher werden sie! Auch Hektik, Geschrei, negativer Zuspruch oder gar Bestrafung führen meist ins Gegenteil von dem, was man von einem gut erzogenen Hund erwartet.

Neben einer vernünftigen Sozialisierung in Welpentagen und einer sanften Heranführung an die Herausforderungen im Alltag, muss man die angeborene Funktion seines Hundes im Rudel erkennen und ihm die Aufgabe geben, die ihn fordert und fördert und selber muss man die Aufgaben übernehmen, die der Rudelführer oder sein persönlicher Schützer im Rudel hätte.

Die Sprache sollte man dabei so gering wie möglich halten und nur klare, kurze und immer gleiche Worte für die Führung des Hundes verwenden, wobei auch der Klang dieser Worte möglichst ihrem Sinn entsprechen. Sanft und liebevoll für die positive aber dominant und scharflautig für die negative Ansprache! Ansonsten ist es besser, Körpersprache einzusetzen, weil das die natürliche Sprache des Hundes ist.

Natürlich sind wir nicht in der Lage, das komplette Spektrum auszuführen, uns fehlt halt der Schwanz, der ein wichtiges Instrument unter Hunden darstellt, aber der Hund hat in den 30.000 Jahren seiner Anbindung an uns durchaus gelernt, unsere Körpersprache zu lesen! Er erkennt ebenso leicht Unsicherheit und Angst an unserer Körpersprache, wie Dominanz und Führungsqualitäten.

Aus diesem Grund wird es auch immer wieder Probleme in der Führung von Hunden geben. Sie geben beim Zusammentreffen mit anderen Hunden oder in sonstigen gefährlichen Situationen z.B. ein Kommando, das der Hund ausführen soll, aber er liest in ihrer Körpersprache Unsicherheit oder gar Angst und reagiert natürlich völlig falsch.

Mit Körpersprache kann man den Hund auch zur Aufmerksamkeit erziehen und ihn durch Verstellen mit dem Fuß oder Vorhalten der Hand in die Richtung leiten, in die man ihn haben will. Wann immer der Hund nicht auf ein Kommando hört, sofort mit Körpersprache korrigieren, damit der Hund nicht die Erfahrung macht, dass er mit seinem Verhalten durchkommt!

Schreien oder Schimpfen nutzt garnichts, ein Hund hört sehr gut, leise knappe Kommandos reichen völlig und er reagiert auf Geschrei ohnehin meistens falsch. Auch Bestrafung bringt nichts als nur einen verunsicherten Hund, der im Extremfall zum Angstbeisser wird. Wenn man selbst nicht klarkommt, bleibt die Hundeschule, aber Vorsicht! Viele Hundeschulen arbeiten heute noch mit Bestrafung und anderen falschen Methoden, hier muss man sehr gut aussuchen!

Antwort
von Nordseefan, 16

Geh mit ihm zur HUndeschule.

Antwort
von NickiAT, 6

Hm, ein bisschen mehr Beschreibun wäre hier ganz nett gewesen. Was? Wann? Wo?

Grundsätzlich hören Hunde dann, wenn man es ihnen beigebracht hat. Kein Hund kann von sich aus "Sitz" oder "Komm". Das muss man alles Trainieren. Einiges lernen sie schnell, für anderes brauchen sie viel Geduld.

Wenn Du da allein nicht weiter kommst, geh in eine gute Hundeschule, wo Du Tipps zur Erziehung erhälst und der Trainer Dich unterstützen kann. 

Dann klappt das auch mit dem Hören :)

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