Frage von mrkskrnr, 182

Mein Hund unterwirft mich?

Hallo zusammen!

Ich weiß, diese Thema wurde schon Xmillionen mal durchgekaut. Jedoch stelle ich die Frage nochmal und schildere kurz die Situation. 

Wir (Meine Frau, 2 KInder,  1 weiterer Hund und ich) haben seit etwa 3 Monaten Zuwachs bekommen. Eine jetzt genau 1 Jahr alte Malinois Hündin. 

Ich bin ihre absolute Bezugs und Führungsperson. Wir Trainieren sehr viel Unterordnung und einfach des Spaßeshalber einige Tricks. Machen auch viel Sport wie z.B. Joggen. Jedoch keinen Hundesport, lediglich etwas Grundausbildung zum späteren Schutzdienst (Triebförderung). Haben kürzlich mit dem Hundeführerschein und BH begonnen. Sie ist allgemein sehr folgsam, lernwillig und will immer gefallen. 

Seit kurzem haben wir jedoch den Fall, das sie mich per rammeln unterordnen möchte. Das macht sie komischerweise nur bei mir,nicht bei den Kindern,nicht bei meiner Frau. Ich beende das immer indem ich sie wegschubse und sie für kurze Zeit ignoriere. Dabei sage ich nichts. Ich arbeite allgemein viel mit Gestik und Körper. 

Ich behaupte ich Kenn mich recht gut aus mit Hunden. Jedoch wäre ich hierzu um einige Ratschläge froh weil ich nicht genau weiß wie es zu deuten ist. Es gibt viele Hunde/Rassen die kommen mit ca 1 Jahr nochmal in die Phase auszuprobieren wer nun der Boss ist. Kann es das sein?

Bitte nur Antworten die mir auch was brinnen. Das es Dominanzverhalten ist und es unterbunden gehört etc.pp weiß ich selber.

Danke und LG Markus 

Antwort
von Unsinkable2, 75

Sicher, dass es "Unterwerfung" ist? 

Rammeln ist ein natürliches Sozialverhalten von Hunden, das zu vielen Zwecken eingesetzt wird. 

Solange er das nicht allzu häufig oder gar zwanghaft macht, nimm's einfach hin, wenn's doch passiert. Schüttle ihn ab, wenn er damit anfängt. Er wird schnell nachlassen oder sich einen Ball, ein Tischbein, etc. suchen, um sich dort "abzureagieren". (BTW: Ablenkung hilft fast immer)

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Rammeln ist im Regelfall Indikator eines Übersprungverhaltens, das durch starke, widersprechende Emotionen ausgelöst werden kann. Freude & Stress ... und schon rammelt er, weil er nicht weiß, wie er mit den eigenen Gefühlen umgehen soll. 

In diesem Fall brauchst du nix anderes machen, als die Stress-Situation möglichst vermeiden und im Fall der Fälle - idealerweise schon vorbeugend - klare Signale geben, wie er seine Emotionen auflösen soll (= ihn also emotional herausfordern).

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"Angst" und "Unsicherheit" als Motivation kannst du ausschließen? Wenn nicht: Sorge dafür!

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Hunde rammeln auch, wenn sie sich körperlich und/oder geistig dauerhaft unterfordert oder geistig überfordert fühlen. Hier ist die Abhilfe offensichtlich, nicht wahr?!

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Es kann aber auch - wie du sagst - "Unterwerfung" bedeuten. Das ist aber immer mit weiterem Statusverhalten in anderen Situationen verbunden: Anknurren, abdrängen, vom Hund ausgehender nachhaltiger Augenkontakt mit dir, selektive Taub- & Blindheit, etc.

In diesem Fall wirst du erst mal an deinem eigenen Status im Rudel arbeiten müssen. Dann gibt sich das Rammeln (weitgehend) von allein.

Kommentar von mrkskrnr ,

Danke, sehr guter Beitrag! Ich glaube nicht das es eine richtige Unterwerfung ist. Ich habe unterbinde es einfach strikt. Habe schon einige gute Antworten bekommen.

Ich denke auch das einspielt das sie noch sehr jung ist. Ich habe nochmal einen längeren Text geschrieben. Vielleicht macht sie das auch aus dem Spiel heraus. Will Aufmerksamkeit, will kuscheln etc. Ich werde das in den Griff bekommen. Ich muss einfach verschiedene Sachen probieren. 

Deine Antwort war klasse!

Kommentar von Unsinkable2 ,

Ich denke auch das einspielt das sie noch sehr jung ist.

Es ist weniger das Alter, als vielmehr die Tatsache, dass du das "Kuscheln" maßlos zu übertreiben scheinst (s. dein Beitrag im Thread). 

"Unterwerfung" und "Angst" kannst du nach deiner ausführlicheren Beschreibung übrigens völlig streichen. Davon ist sie offensichtlich weit entfernt.

Das spielen sieht dann so aus, das ich heftig mir ihr ``schmuse`` und leicht klapse. Sie massiere und ihren Körper (Pfoten, Bauch, Kopf etc) ``untersuche``. Sie wirft sich auf den Bauch, zwickt (Rassetypisch) und genießt das ritual sichtlich.

Du tust ihr damit keinen Gefallen. Im Gegenteil: Du spornst sie nur an, "zu übertreiben". Und das irritiert sie. Letztlich provozierst du hier das oben dargestellte Übersprungverhalten. 



Lösungsansatz: Verkürze deine Kuschel-Runden; und du wirst schnell feststellen, dass sie mit der Rammelei aufhört.

Ich weiß selbst, dass das nicht leicht ist, wenn man sein Tier liebt, doch versuche es: Lieber öfter, dafür kurz. (10 Mal am Tag für einige Sekunden ist mehr in ihrem Sinne, als einmal am Tag für 10 Minuten.) Und - auch das machst du absolut richtig - IMMER musst DU es mit einer Zurückweisung beenden, um ihre Gefühle wieder zu ordnen. Je länger das gemeinsame Herumtollen dauert, desto deutlicher muss diese Zurückweisung sein. 

(Am Ende eines solchen Fraternisierungs-Zeitraums muss IMMER die Rangfolge in Erinnerung gerufen werden; also die Unterordnung stehen. Ganz besonders bei Gebrauchshunden, die du bedingungslos führen können willst.

Achte deshalb insbesondere auf @Fuchssprungs Hinweis zum "Gewinnen" eines passiven Kampfes. Das ist wie beim Beamtenmikado: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. )


Ansonsten haben @xttenere und @Fuchssprung sich schon so weit ausgelassen, dass ich mich hier nur anschließen kann. 

Antwort
von mrkskrnr, 42

Danke euch erstmal für die tollen Antworten!

Ich muss erstmal noch 1-2 Sätze zu der Gesamtsituation sagen, bevor unklarheiten entstehen.

Diesen Hund habe ich erst vor 3 Monaten erhalten, weil sie mit Ihrer Schwester (v. insgesamt 8 Welpen) die beste Veranlagung zum Schutzdienst hatten. Meine sollte eigentlich zur Polizeiausbildung gehen in 1 weiterem Jahr. Der Herr von dem ich den Hund habe ist spezialisiert in Gebrauchshundeausbilung, trainiert seit etwa 30 Jahren mit dieser und ähnlichen Rassen. Er selbst ist Hundetrainer und Ausbilder für Hundetrainer. Ernährungsberater und eine Koryphäe in Hundepsychologie. Jedoch wollte ich diese Thema mal in einer Runde diskutieren da man Dinge des öfteren mal mit anderen Augen und unterschiedlichen Blickwinkel betrachten sollte. Gut, also meine Hündin und Ihre Schwester (die bei seiner Tochter blieb) wollte er eig. zur Polizei geben, hat aber seine Meinung geändert weil er so an den Hunden hängt und sie nicht als ``Produkt``  veräußern wollte. Also war er auf der Suche nach einer FAMILIE von der er überzeugt ist das das passt. Und die nicht so weit von ihm enfernt ist. Er hat beide Elterntiere.

Um nochmal kurz auf mein Training einzugehen. Ich trainiere den Hund nicht zu übermäßig. Wie gesagt ist sie mit 1 Jahr jetzt (erst) in der Triebsbildung. Ich gehe mit meinen Hunden eigentlich streng aber sehr liebevoll um. So konsequent wie es nur geht. Ich liebe meine Hunde. 

Das Thema mit dem ``berammeln`` spielt sich eigentlich nur Abends ab. So kurz vorm Bett gehen, wir gehen meist noch kuscheln bevor wir schlafen, entweder auf der Couch oder im Bett. (Ja sie geht mit ins Bett, verlässt dieses aber meist von selbst in der Nacht.) Das spielen sieht dann so aus, das ich heftig mir ihr ``schmuse`` und leicht klapse. Sie massiere und ihren Körper (Pfoten, Bauch, Kopf etc) ``untersuche``. Sie wirft sich auf den Bauch, zwickt (Rassetypisch) und genießt das ritual sichtlich. U.a. passiert das dann auch mit dem rammeln. Das ganze Ritual beende immer ICH! Ich glaube nicht das es ein normales unterwefen ist. Mich würde nur interessieren was dann???

Danke schonmal!

lg Markus

Kommentar von xttenere ,

Wunderschönes Tier !

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 40

Hi,

Leider wird oftmals vergessen jeden Hund individuell zu behandeln, ich schätze das dein Hund überfordert wird von dir. Sprecht das doch mal in der Hundeschule an, vielleicht machst du schlicht schon zuviel mit den Hund, wenn ein Hund etwas sensibler ist kann das dann so enden. Da ist das rammeln nicht als Dominanz zu verstehen, sondern eine Übersprungshandlung die bei Stress ausgelöst wird. Das Problem sollte schnell gelöst werden, damit der Schutzdienst überhaupt gemacht werden darf, im Moment würde sie wohl aussortiert, weil sie ja schon mit Stress umgehen können muss. Ein sensibler, nervöser Hund wird dann echt hart zu trainieren :\ 

Kommentar von mrkskrnr ,

Das mit der Übersprungshandlung hab ich auch stark im Kopf. Sie hatte schon in anderen Situationen starke Übersprungshandlungen. Sie hat einfach sehr sehr viel Energie, was für die Rasse typisch ist. (Diese haben wir seht gut in den Griff bekommen) Das sie zu sensibel ist ist nicht der Fall. Sie ist ein knallharter Hund, wie ihre Mutter. Sie war bei der SEK, ist aber durch einen Unfall leider Pensioniert.

Ich sehe das eigentlich gar nicht sooo als ``großes`` Problem. Ich bekomme das in den Griff, keine Frage. Außerdem ist sie noch ein Kind und muss noch sehr viel lernen und probiert dementsprechend auch viele Dinge aus, was völlig ok ist. Mich Interessieren nur die Gedanken anderer.

Unten stehend noch einmal ein längerer text, auf alle Antworten bezogen.

Danke!

Kommentar von jww28 ,

Hi,

Gut das das im Hinterkopf behälst, hab deine Antwort nun auch gelesen, ich glaube du solltest den Hund aktiv Ruhe beibringen, scheint ja ein eher nervösen Charakter zu haben, denen fällt es dann wie ein Burnoutler schwer abends abzuschalten. Das kann man auch konditionieren :) und besser wäre abends eine ruhige Massage oder auch Tellington Touch, zur Entspannung, euer Ritual ist so eine Mischung aus Kuscheln und rangeln, das rangeln abends besser sein lassen, es regt den Hund nur auf, das danach ruhen schwerer wird. 

 Und wie gesagt drauf achten das sie wirklich Dienst fähig ist, kenne jemanden der Schäferhunde züchtet und alle paar Jahre hat er auch schonmal Hunde die für so ein Dienst, trotz bester Gene, nicht geeignet sind. War sie eigentlich schon läufig? Das erste Mal kann auch manchmal etwas merkwürdige Verhaltensauffälligkeiten mitbringen.

Antwort
von Fuchssprung, 55

So wie du schreibst, glaube ich dir gern dass du dich mit Hunden auskennst. Mich würde interessieren wie dein "Schubsen" genau aussieht und was genau du in den Sekunden danach machst. Drückst du deinen Hund mit sanfter Gewalt zu Seite oder stupst du ihn an? Wie sieht deine Körperhaltung aus, nach dem du deinem Hund klar gemacht hast, dass du dieses Verhalten nicht möchtest? Kannst du es mir ganz genau beschreiben?

Kommentar von mrkskrnr ,

Ich bin in ``normalen`` Situationen nie Gewaltsam zu meinen Tieren.

Dieses Schubsen, habe mich in dem Fall falsch ausgedrückt. Es ist mehr eine Zwick-Immitation. Mit zwei Fingern in die Schulter (oder so) knallen und dabei maximal ein ``Tsch`` als Laut. Das hilft in den meisten Fällen sehr gut und das kennt sie als Reaktion von mir wenn sie was nicht machen soll. Danach wende ich mich (meist) Wortlos ab und gehe weg von ihr.

Unten stehend noch einmal ein längerer text, auf alle Antworten bezogen.

Danke!

Kommentar von Fuchssprung ,

Ich hätte dir nie unterstellt, dass du deinem Hund Gewalt antust. Ich wollte nur ganz genau wissen, was du unternimmst und ich halte diesen imitierten "Biss" mit deiner Hand für gut und für richtig. Aber versuch mal Folgendes. 

Nach dem du deinem Hund klar gemacht hast, dass du sein Verhalten nicht wünschst, lass die Hand in der Nähe seines Kopfes, aber ein kleines Stück über seinem Maul. Lass die Hand so lange dort, bis dein Hund den Kopf wegdreht und sich abwendet. Erst in diesem Augenblick hast du gewonnen. Wenn du dich einfach nur weg drehst, ist ihm nicht vollkommen klar warum du weg gegangen bist. Vielleicht bildet er sich tatsächlich ein, dass du der Schwächere bist, weil du zu früh aufgegeben hast. Also lass deine Hand über seinem Kopf und warte bis er aufgibt. Dann sollte es mit der Rammelei vorbei sein.

Antwort
von xttenere, 58

Malinois sind keine einfachen Hund, und brauchen viel Beschäftigung. über den ganzen Tag verteilt. Frage Dich bitte mal selber, ob Du neben Deinem Job die Zeit dazu aufbringst, oder ob Du am Feierabend alles auf einmal *erledigen* möchtest, und daher Deine junge Hündin überforderst...es könnte eine Abwehrreaktion sein.

Normalerweise rammeln Rüden an den Beinen ihrer Besitzer....bei Hündinnen hab ich dies noch nie gesehen.

Du schreibst weiterhin, dass Ihr den Hund erst seit 3 Monaten habt, und nicht vom Welpenalter an. Ist gut möglich, dass beim Vorbesitzer etwas falsch gelaufen ist.

Ich würde sie mal von einem TA auf Herz und Nieren prüfen lassen, ob ein gesundheitliches Problem vorliegen könnte...schon im Sinne Deiner Kinder....wenn dort alles i.O ist, liegt das Problem anderswo

Wenn sie es wieder macht, korrigiere sie mit scharfer Stimme, und wende Dich von ihr ab....wenn alles nichts bringt, hol Dir einen guten Trainer ins Haus.

Kommentar von mrkskrnr ,

Auf diese Antwort habe ich gewartet. Mich wundert das das nur

einmal als Antwort kam.

Ich gebe dir recht das ein Mali ein sehr anspruchsvoller Hund ist. Er gehört definitiv nicht in jede Hand. Allerdings ist es meiner Meinung nach ein Irrglaube und sogar Fatal, wenn man denkt der Hund muss den ganzen Tag ununterbrochen beschäftigt werden. Im Gegenteil, wenn der Hund (zB Polizei oder Militär) arbeitet sitzt er die meiste Zeit nur in der Box und macht quasi gar nichts. Es kommt nur drauf an WAS man mit dem Hund macht. Nur stur spazieren gehen unterfordert ihn, keine Frage. Nur Ausdauersport findet er recht schnell langweilig und du züchtest dir nur eine Maschine die heute 10 km macht, morgen 15 und nächste Woche 20 braucht. Kopfarbeit und Unterordnung, das ist das was ich mache. Natürlich gehört spazieren gehen dazu, er muss ja auch seine Zeitung lesen ;)

Das ich sie überfordere glaube ich nicht. Meine Frau geht spazieren, ich arbeite mit ihr. Und sie liebt es, um nicht zu sagen sie ist süchtig danach. Drinnen ist sie ein Schaf, gehts raus ist sie ein Berserker und von 0 auf 100.

Hündinnen rammeln genauso wie Rüden. Im Gegenteil, ich finde sogar das Hündinnen das viel viel öfter praktizieren. Sie versucht es auch bei meiner 2 Hündin. Das unterbinde ich aber genauso wie wenn sie es bei mir macht. 

Der Hunde ist völlig Gesund, hat nur ne leichte Getreideunverträglichkeit. Alles in bester Ordnung.

Ich befürchte es ist eine Übersprungshandlung. Es ist ja auch nicht jeden Tag. Und auch nicht aggressiv. Sie hört sofort auf wenn ich es unterbinde. Ich bin auch eigentlich nicht der Meinung das es ein Verhalten ist um mich unterzuordnen.

Unten stehend noch einmal ein längerer text, auf alle Antworten bezogen.

Danke!



Kommentar von xttenere ,

Dass Hündinnen andere Hündinnen besteigen, ist mir bekannt....nur dass sie es beim Menschen machen, nicht.

Was das arbeiten mit Deinem Hund betrifft, hab ich mich vielleicht  etwas undeutlich ausgedrückt. Ich meinte: das Arbeiten auf den ganzen Tag verteilt....(4-5  x 10-15 min.,).. nicht den ganzen Tag beschäftigen.

Ich selber hab RR x Appenzeller Mix. 22 Monate alt...ein Rüde....eine explosive Mischung.  Er kann sehr besitzergreiffend werden, wenn er seine Streicheleinheiten will ,(ohne Aufreiten)...ich hole ihn dann runter, indem ich ca 5 min. mit ihm arbeite (Unterordnung)....dies kann in der Küche oder im Wohnzimmer sein...etc.

Funktioniert recht gut. Draussen hat er einen mustergültigen Gehorsam

Kommentar von mrkskrnr ,

Oh, sehr interessante Mischung ja! Bestimmt auch sehr hübsch! :)

Ja das ist was anderes, der Meinung bin ich auch. Einfach auch mal zwischendurch mit Kommandos arbeiten. Das tut ihnen gut. Ich bin im Außendienst und habe meine Hunde (sofern es das Wetter zulässt) immer mal wieder abwechselnd dabei. Um speziell meine Mali Hündin auch auf das zu trainieren nicht jede Person als ``Gefahr`` zu erkennen denen ich die Hand schüttle. Gottseidank kann ich das mit den meisten meiner Kunden machen.

Es ist immer sehr Interessant, weil man in fast allen Foren liest wie anspruchsvoll doch im speziellen der Mali ist. Da kann man direkt Angst bekommen. Das kommt aber daher das man in Deutschland kaum ein, vom Kopf her ``gesundes`` Tier bekommt. Alle bekloppt. Mich wundert das ich nicht mehr verteufelt werde, mit 2 Kindern einen solchen Hund zu holen.

Das Mädchen das bei einem Menschen tun habe ich aber Ehrlich gesagt auch noch nicht gesehen.... da hast du Recht! Ist mir so noch gar nicht in den Sinn gekommen. Deshalb wundert es mich gerade noch mehr....

Danke für Deine Antwort!

Kommentar von mrkskrnr ,

Aber auch ein sehr guter Tip. Wenn sie es wieder macht, einfach kurz damit arbeiten. Oder auch in anderen Situationen. Kann ich mal versuchen. Danke!

Kommentar von xttenere ,

Vergiss nicht, dass auch Hündinnen eine Pubertät durch machen....man merkt es nur weniger als bei Rüden. Sie ist jetzt 1 Jahr alt....also mitten drinn. Wenn ich richtig informiert bin, ist der Mali mit ca 20 Monaten erwachsen....hast es also bald hinter Dir ;)...... bei meinem dauert es, bis er ca 3 Jahre alt ist....geht auch vorbei.

Antwort
von Shruikan12, 81

Das ist ganz normal für Hunde^^ Du musst deinem Hund einfach zeigen, dass du der dominantere bist! Lass es einfach nicht mit dir machen!

Kommentar von xttenere ,

 Dieses Verhalten ist  normal für Hunde

ich halte seit 40 Jahren Hunde, und bei mir hat noch nicht ein einziger gerammelt.  

Kommentar von Shruikan12 ,

Okay, mit "normal" meinte ich jetzt nicht das dies jeder Hund macht, sondern das es nicht allzu ungewöhnlich ist, wenn es ein Hund macht^^

Kommentar von mrkskrnr ,

Dieses Schubsen, habe mich in dem Fall falsch ausgedrückt. Es ist mehr eine Zwick-Immitation. Mit zwei Fingern in die Schulter (oder so) knallen und dabei maximal ein ``Tsch`` als Laut. Das hilft in den
meisten Fällen sehr gut und das kennt sie als Reaktion von mir wenn sie was nicht machen soll. Danach wende ich mich (meist) Wortlos ab und gehe weg von ihr.

Unten stehend noch einmal ein längerer text, auf alle Antworten bezogen. Danke!

Antwort
von Boxerfrau, 22

Du gehst mit einem 3 Monaten alten Hund Joggen ? Bitte?

Kommentar von mrkskrnr ,

Sie ist 1 Jahr alt, vor 3 Monaten habe ich sie bekommen. Unten stehend noch einmal ein längerer text, auf alle Antworten bezogen.

Danke!

Antwort
von Felixie1, 66

Behaupte dich als Herrchen,erziehe Deinen Hund.Fordere einen Hundetrainer an.

Antwort
von Wernerbirkwald, 56

Wer ist denn von euch das Herrchen?

Einen Hund sollte man als Freund sehen,man darf ihn sehr gern haben,und ihm Liebe schenken.

Aber das Halsband darfst du dir nicht umlegen lassen,deinen Hund macht es krank,damit kann er nicht umgehen,das erwartet ein Hund nicht.

Kommentar von mrkskrnr ,

Ich lasse mir sicher nicht das Halsband umlegen. Sie kennt ihre Position. Das ist ja um was es mir geht.

Unten stehend noch einmal ein längerer text, auf alle Antworten bezogen.

Danke!

Antwort
von nocheinnutzer, 63

ab in die Hundeschule mit euch...............

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