Frage von SoSterni, 103

Mein Hund (Rottweiler) hat heute das zweite mal einen anderen Hund in den Hintern gezwickt. Der Mann drohte mit einer Anzeige, was passiert mir als Hundehalter?

Antwort
von Goodnight, 37

Wesenstest, Halterprüfung und der ganze Rattenschwanz.

Ob der Hund eine Verletzung hat wird sich noch rausstellen. Hundebisse bei denen nicht gerissen wird, verschliessen sich gleich wieder um dann zu eitern.

Antwort
von Shilja, 64

Du meinst gebissen oder? Also zwicken stell  ich mir ohne Finger schwierig vor haha aber jetzt mal ernst:
War dein Hund angeleint? War der andere hund angeleint? Gab es einen jaulenden/klagenden Laut vom gebissenen Hund? Waren Verletzungen sichtbar?

Kommentar von SoSterni ,

Er hat ihn nicht wirklich gebissen sondern mit den Zähnen in den Hintern halt gezwickt. Der andere Hund war angeleint aber unser Hund nicht. Er ist vom Grundstück über die Straße zu dem Hund gerannt. Er hat kurz gequietscht, was er aber immer macht wenn Hunde auf ihn zu rennen. Er war aber nicht verletzt.

Kommentar von EgonSued ,

"Er tut nichts, er will nur spielen"

Kommentar von SimoneBaL ,

würde auf mich und meine Hunde ein so großer Hund wie ein Rottweiler zulaufen (ungehindert, einfach so vom Grundstück raus) und einen meiner Hunde angehen.... dann könnte ich nicht versprechen, dass ICH nix tue.

Hund und Grundstück sichern !! Der Rottweiler hat schon einen schlechten Ruf, wegen Leuten die sich nicht um ihn kümmern können

Antwort
von frischling15, 59

Du kannst verpflichtet werden  , anfallende Tierarztkosten zu übernehmen , und  dem Hund einen Maulkorb anzulegen !

Kommentar von EgonSued ,

Hoffentlich noch eine ordentliche Strafe

Antwort
von EgonSued, 34

Wenn ich der "andere" Hundehalter wäre, dann würde ich  A L L E rechtlichen Mittel ausschöpfen, Bis Du keinen Hund mehr hast/willst.

Der Mann drohte mit einer Anzeige, 

Recht hat er !!!


Antwort
von Shoshin, 47

Hallo,

ich war Rottweilerbesitzerin. Der war lieb. Sind Rottweiler auch. Zu deiner Frage: Waren beide an der Leine? Wenn deiner an der Leine war, der andere nicht, dann bist du im Vorteil. Haste ja jetzt nicht beschrieben. War deiner unangeleint und der andere Hund angeleint, dann Nachteil für dich! Dies erst mal als Grundvoraussetzung! Warst du vielleicht in der Hundeschule, wo man bestätigen kann: Der tut nix? Gezwickt beschreibst du? Also hat er keinen totgemacht und nicht ernsthaft verletzt, sondern wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden! Normalerweise, aktuelle Situation- ein Chihuahua beisst meinen Hund - ich habe den eingegrenzt. Der Schäferhund meiner Freundin, hat meinen Hund heftig eingegrenzt, bevor wir dem Einhalt geboten haben, sind jetzt beste Freunde. Tatsache: Der Schäferhund schmeisst sich drauf, beisst aber nicht. Was kann dir schlimmstenfalls passieren? (Normal beißende Hunde lassen los, sogar ein Schäferhund fasst nach - ein Rottweiler fasst nicht nach, der hält fest!) Deshalb in den Hintern gezwickt, das ist natürlich. Hier kannst du nur z.B. eine Hundetrainerin/ Hundetrainer und/ oder Freunde, andere Hundebesitzer/innen aktivieren, dass er nichts tut. Er hat ja lt. deiner Aussage nur gezwickt und nicht gebissen. Hier gibt es womöglich strengstenfalls eine Maulkorbauflage. So Maulkorb, ist nicht schön, aber hält ja auch zurück vor vergifteten Leckerlies. Wenn du in meinem Bereich NrW wohnen würdest würde ich mich mit meinem Hund bekannt machen und mit dem meiner Freundin, der nicht so verträglich ist wie mein Hund. Dann könnte ich als Zeugin aussagen. Leider sind viele Voreingenommen. Schade! Mit der Maulkorbpflicht, haben viele einfach ein Halti locker um das Maul gelegt. EGal wie auch immer: Du bist immer aufmerksam und unter Anspannung bei Hundebegegnung! Was das ja das Verhalten deines Hundes fördert. Das tut mir leid! Bleib cool, mach weiter wie bisher!

Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg

LG Shoshin

Kommentar von spikecoco ,

Das ein Hund zwickt ist normal, sicherlich nicht. Dieser Halter hat seinen Hund nicht im Griff, der Hund braucht eine gehörige Portion Erziehung und einen souverän führenden Besitzer an seiner Seite. Schon eigenartig deine Aussage und diese Verharmlosung" der hat ja keinen totgemacht".

Kommentar von EgonSued ,
@spikecoco~~Seite. Schon eigenartig deine Aussage und diese Verharmlosung" der hat ja keinen totgemacht".

Immer dasselbe. Ich habe auch schon gehört >>es hat nur geblutet<<

oder, >>müssen die hier durchgehen<<

Letztens hat bei uns ein Dobermann einen Pudel gebissen, (Dobermann , auch ohne Leine). Das kam zur Anzeige, 1.500,- EUR Strafbefehl . Richtig so !!!

Kommentar von Shoshin ,

Hallo?

Nein, ich verharmlose überhaupt nicht, nur ob ein Rehpinscher zubeißt oder ein Rottweiler ist natürlich ein Unterschied! Ich habe ja auch gefragt, ob beide angeleint waren, oder nicht. Auf jeden Fall kenne ich Kampfhunde, sind oft Schmusehunde, wenn gut erzogen. Die Situation ist ja auch kaum beschrieben worden! Was ich eigentlich sagen wollte, ist, wenn andere Hundebesitzer ihren Yippieh-Hund nicht im Griff haben und der Rottweiler nur zwickt, hat der Hund Glück gehabt, wenn er freilaufend ist. Rottweiler sind Familienverträglich und beschützen (ich gehe immer von gut erzogen aus) die Familie. Gut erzogen und sozialisiert tut ein Rottweiler überhaupt nichts. Der ist cool interessiert sich gar nicht für andere Hunde, außer man lässt ihm zum Hundespiel los. Die Gefährlichkeit ist die: Die Knurren nicht, die beißen sofort zu. Aber wenn er von einem anderen Hund bedrängt wird, darf er sich äußern, da er nicht knurrt, zwickt er. Was sagt er: Lass mich in Ruhe! Aber hör mal, sicher kann ein Hund ausbüxen, aber dann soll man doch einfach das nicht provozieren. Wenn mein Rottweiler damalig gezwickt hätte, würde der auf jeden Fall einen Maulkorb freiwillig tragen, den ich ja bei Hundefreunde abnehmen kann!

Die gefährlichen Hundebesitzer sind für mich nur die von den Handtaschenhunde, die ihren Hund ohne Vorwarnung hochheben. Das löst einen Jagdtrieb aus. Da sollte man sich einfach Verständigen: Dürfen dies sich begrüßen, oder sonst einfach ausweichen.

Wie überall gibt es schräge Typen. Eigentlich (die sind ja jetzt auch nicht mehr erlaubt zur Züchtung in NRW) sind Pit-Bulls und ähnliche Kampfhunde einfach Kampfschmuser und Knutscher, wenn sie gut erzogen sind. Auch ich als Rottweiler-Besitzerin damals. Die sind toll und lieb, aber die benötigen natürlich eine andere Erziehung als ein Retriever oder Labby!

Deshalb: Wenn ich den Besitzer nicht kenne, würde ich einem Rotti aus dem Weg gehen. Aber keine Hetze hier. Klar zwicken zuerst und dann kommt ohne Vorwarnung totbeißen! Aufgrund dessen sofort zur Hundeschule. Aber er hat ja jetzt - find ich auch komisch - Sachbeschädigung - nicht betrieben.

Folglich ist die Konsequenz und Auflage: Maulkorb tragen und evtl. Sachkundenachweis vorlegen oder wiederholen.

Ich will gar nichts verharmlosen, schon gar nicht bei einem super liebe Rottweiler oder Dobermann, aber bei Pit-Bulls, etc. immer Abhängig vom Besitzer!!!!

He, ich weiß alles über Hunde, wenn ich meinen Job nicht hätte, wäre ich Hundetrainerin, ich kann auch alle anderen Hunde einnorden und deren Besitzer. Beschämend was macht mein Labby, was habe ich falsch gemacht. Weil der von klein auf Apportierte, sich schon typisch als Behindertenhund ausgebildet hat. Es würde jetzt zu weit führen, was er als Assistenzhund alles kann. Ich habe sein Selbstbewusstsein zu viel gefördert und ihn immer zu unterschiedlichen Hunderassen hingeführt damit er verträglich wird. Falsch! Was hat er gemacht. Übergroßer Labby wusste ich von Anfang an. 47 kg, dann 44 kg jetzt aktuell. Was macht der? Wenn er nicht zu Hunden hinrennen darf, zeigt der eine Leinenaggression, lass ich die Leine los, yippieh und unterwirft sich, es ist mir bis heute nicht gelungen, doch ein wenig, der ist ja gefrässig, wie kein zweiter. Ich wiege nicht viel mehr kann ihn aber halten (Kampfsport). Ja, was ist, wenn ein solcher Hund - nein der hört absolut, aber manche nicht. Was ist, wenn der ausbüxt, was soll eine Rottihalterin dann machen, der Rotti ist an der Leine. Es gibt rechtlich immer dann eine Teil/Teil-Schuld.

So, sorry liegt mir am Herzen, dass nicht immer nur der Schäferhund und der Rottweiler schuld ist.

LG Shoshin

 

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