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mein hund macht alles kaputt wenn er allein ist

gefragt von mugel05mugel05 am 27.01.2009 um 9:52 Uhr

ich habe meinen hund vor ca. 3wochen vom tierschutz v. geholt. sie kommt ursprünglich aus ungarn und ist eine treu doof´e seele. sie ist ein eizieger traumhund,doch sie hat eine sehr große macke: sie bleibt absolut nicht allein zu haus. zumindest fängt sie an türen durchzufressen,wände und teppich anzukratzen,stofftiere die weit oben auf dem schrank eigendlich liegen ,holt sie runter und macht sie kaputt. nun bin ich heut morgen aufgestanden und traute meinen augen kaum wo ich das wohnzimmer sah! sie hatte meinen komplette handtasche und den inhalt geschrottet und wahr die nacht wohl auf die abeitsfläche der küche gekommen und hatte sie an dieverse sachen noch rangewagt und ebenfalls alles zerfressen. und zum goldenen ende hatte sie das komplette sofa angekackt und angepullert! ich weis nicht was ich mit meiner süßen nun machen sollte. hoffe ihr könnt mir helfen! wenns euchhilft,sie ist ei mix hund und ist ca 9mon. alt

vlg tanja


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hund zerfrisst alles x 1

TillB
beantwortet von TillB am 8. Dezember 2009 18:09
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Hallo zusammen!

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ein Hund im Alter von 9 Monaten kein Welpe mehr ist. Er ist in diesem Alter bereits geschlechtsfähig und ist vom Wesen her nahezu erwachsen (Ausnahmen bestätigen da gewiss die Regel). Viel wichtiger aber wäre es, das Verhalten des Hundes auf Prägung (Prägeverhalten) hin zu betrachten. Häufig wachsen Hunde im Ausland entweder entsprechend reizarm, oder aber in wilden Verbänden auf. Reizarmut führt zu entsprechender Auffälligkeit gegenüber allem Neuen; der Hund ist meist extrem unsicher. Wenn die Tiere jedoch im "wilden" Verband groß werden, lernen sie Eigenständigkeit. Das wiederum hat zur Folge, dass der Hund uns Menschen eigentlich nicht braucht und uns dies auch absolut deutlich macht. Tanja, das Verhalten Deines Hundes scheint zumindest in diese Richtung zu tendieren. Aus der Ferne lässt sich das jedoch nicht entsprechend klären. Möglicherweise ist das Verhalten auch "nur" auf reinen Protest zurückzuführen. Soll heißen, dass Dich der Hund manipulieren will (will nicht alleine, ohen seinem Rudel sein).
Wie Du schon richtig sagst, einsperren bringt keinen Erfolg. Hier wäre es wichtig, den Hund in seinem Verhalten konkret zu beobachten und dann eine "Programm" aufzubauen, welches ein vernünftiges Miteinander ermöglicht. Ohne Strafe, Geschreie oder ähnliches. Denn nur ein Hund, der begreift das er für richtiges Verhalten gelobt wird, wird lernen, von unerwünschtem Verhalten abzulassen. Es grüßt in die Runde, Till


Melek1
beantwortet von Melek1 am 27. Januar 2009 10:31
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Ich bin schon viele Jahre im Auslandstierschutz...häufig haben diese Hunde schon üble Erfahrungen machen müssen. Deine Fellnase ist noch quasi ein Welpe, hat im Tierheim oder auf der Straße gelebt...wobei das Plündern der Arbeitsplatte mehr für Straßenerfahrung spricht. Den Unterschied Zwinger und Wohnung kennt sie natürlich auch noch nicht, deswegen kann man es ihr nicht verübeln, dass sie in die Wohnung macht. Im Tierheim im Zwinger war das ja auch erlaubt. Ich rate bei der Vermittlung von Hunden den neuen Besitzern immer, sämtliche Gegenstände, die einem wichtig sind oder die gefährlich für den Hund werden könnten, beiseite zu räumen und in Sicherheit zu bringen. Ein Türgitter kann den Bewegungsdrang des Hundes begrenzen.Sie kann Euch aber trotzdem sehen und jault weniger. Und dann müsst ihr eurer Zuckerschnute mit viel Geduld zeigen, was erlaubt ist und was nicht. Wichtig ist erstmal die Stubenreinheit...behaltet sie im Auge, wenn sie anfängt unruhig zu werden. Lobt und belohnt sie überschwenglich, wenn sie ihr Geschäft draussen verrichtet und ignoriert sie,wenns wieder das Sofa ist. Stellt Euch Küchenrolle, Wassereimer und Wischmop parat und macht die Bescherung stillschweigend weg. Sorgt für viel Auslauf und Beschäftigung, dass eure Hündin abends auch müde ist. Spielend lernen, das ist das Ziel.


mugel05
beantwortet von mugel05 am 27. Januar 2009 10:30
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danke für eure tips, die süße ist in der hundeschule und das von anfang an. hmm... und das man sofort den hund wieder abgeben sollte laut "juergenstade" ist schwachsinn...!!dazu hab ich mir ja keinen hund angeschafft. klar sie muss es erstmal lernen allein zu bleiben doch ich hab einfach angst das sie es nicht lernt allein zu bleiben. im flur kann ich ie nicht lassen da sie (wie gesagt) am heulen ist wenn ich geh. und die nachbarn sich sonst beschweren. sie hat eine hundebox aber ich hab gehört das wenn man sie länger da drin "einspärt" dann werden hunde verhaltensgestört. und spielzeug und knochen hält bei ihr nicht all zu lange da sie dann nur am nagen ist oder den knochen dann so lange bearbeiten bis sie ihn weg hat! vlg tanja


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Kommentar von lillifee07 am 27. Januar 2009 10:37

probier es mal mit einem Kong der ist aus hartem Gummmi da kann sie so viel kauen wie sie will den bekommt sie schwer kaputt und er hat den Vorteil wenn du weg gehst kannst du diesen mit Leckereinen vollstopfen und sie muss dann erst einmal ein wenig arbeiten um da hin zu kommen das lenkt ab und beschäftigt sie für eine Weile. So habe ich meiner Hündin auch gelernt allein zu bleiben, jetzt wartet sie nur noch darauf das ich gehe, damit sie ihren Kong bekommt.


anonym09
beantwortet von anonym09 am 27. Januar 2009 10:04
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Melde dich in einer Hundeschule an, dort sind Spezialisten, die für alle Fragen Antworten haben.

Lass sie in Zukunft im Flur, sonst brauchst du bald eine neue Einrichtung.

Dein Hund ist kein Mensch, sie kann den Wert der Dinge, die sie zerstört, nicht wissen. Bei aller Zerstörung kann sie etwas schlucken, an dem sie erkrankt.

Deshalb solltest du in Zukunft für sie mitdenken und alle Situationen vermeiden, in der sie sich und deine Einrichtung in Gefahr bringt.

Zur Not nimm einen Hundesitter, damit sie nicht so lange allein ist.

Lein sie immer mal kurze Zeit an ihrem Platz an, damit sie lernt, das du der Chef bist.

http://www.google.de/search?hl=de&q=hundeerziehung&meta=&btnG=Google...


anonym
beantwortet von cldl2008 am 27. Januar 2009 09:59
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Mein TH-Hund hat anfangs die gleiche Macke gehabt, obwohl sie aus 'anständigen' Verhältnissen kam und gerade mal zwei Nächte im TH verbringen musste. Sie war ein halbes Jahr alt, als wir sie bekommen haben. Nach drei Monaten hat sich das schlagartig gelegt. Erst nach dieser Zeit hat man ihr angemerkt, dass sie 'richtig' zu Hause war. Gib ihr Zeit - viel Zeit.


Juergenstade
beantwortet von Juergenstade am 27. Januar 2009 09:59
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tja. sorry zu sagen. der hund ist versaut/verdorben. das ist schwer rauszubekommen. das ist nur mit viel viel arbeit am hund möglich. = erziehung. wenn teppich kaputt, kommen diemöbel dran, dann kleidung... schuhe usw., auch mal kabel. in einer mietwohnung wird s ein teuerer spass. wahrschenlich weint der hund auch, wenn er alleine ist. ist bei einigen hund auch nicht rauszukriegen. z.b. beagle. besser ist sich zu trennen. sorry.

Kommentar von lillifee07 am 27. Januar 2009 10:03

das ist quatsch, der Hund ist nicht versaut, er ist erst 9 mon. und verspielt. In Ungarn hat er wahrscheinlich auch noch keine Erziehung genossen! Ich habe da schon ganz andere Hunde in einem anderen Alter hinbekommen! Sicher ist es viel Arbeit aber wenn man sich einen Hund aus der Tierhilfe holt kann man das eig. auch erahnen das viel Arbeit auf einen zu kommt. Und den Hund wieder herzugeben ist auch nicht die Lösung! DAnn versaut man ihn erst!!!!!


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 27. Januar 2009 09:56
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Sie braucht einen festen Platz, auf dem sie auch bleibt, wenn sie alleine ist. Das Alleinsein müst ihr üben. Dazu sie auf dem Platz ablegen und sobald sie da liegen bleibt, loben, dann mal den Raum kurz verlassen, wiederkommen und wieder loben, wenn sie liegen geblieben ist. Das Wiederkommen langsam immer weiter hinauszögern, bis sie alleine bleibt. Damit sie dann was zu tun hat, gib ihr einen dicken Knochen oder sonst ein Lecker, wovon sie etwas länger was hat. Und ganz wichtig ist eine gute Grunderziehung. Also ab in eine Hundeschule. Dort kann man es dir auch nochmal besser erklären.


anonym
beantwortet von lillifee07 am 27. Januar 2009 09:55
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Drei Wochen, da hast du sie ja noch nicht lange und da steckt noch viel Arbeit dahinter. Wichtig ist, wenn sie alleine ist, das sie genügend Spielzeug hat mit dem sie sich ablenken kann und das sie interessant findet, dann lässt sie deine Sachen in Ruhe. Aber das heisst noch viel mit ihr arbeiten, loben wenn sie brav war, sie muss das ja schliesslich auch alles erst lernen.

Kommentar von lillifee07 am 27. Januar 2009 09:56

Aber niedlich ist sie ja!!!!!!


vitaminpille
beantwortet von vitaminpille am 27. Januar 2009 09:55
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versuch, sie langsam ans allein sein zu gewöhnen. geh raus, komm nach ein paar minuten wieder, belohnen und diese abstände verlängerst du dann immer wieder. sie muss endgültig das vertrauen bekommen, dass du eh immer wieder zurückkommst


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