Ich habe seit einem Jahr einen Hund (Beagle). Sie ist total lieb, verschmust und stubenrein. Nichts desto trotz ist meine Familie nicht so begeister, da sie mit Hunden "nichts am Hut" haben. Wenn ich sie besuche (2-3 mal im Jahr, da sie weiter weg wohnen) kommen so Dinge wie der Hund soll nur in den hinteren Teil des Gartens, denn da kann sie nichts anstellen (sie hat ein mal ein kleines Kolrabipflänzchen ausgerissen, was ich ersetzt habe und ein kleines Loch gebuddelt) oder jetzt, sie soll doch zu Hause bleiben wenn ich meinen Bruder besuche, denn sie haben ein kleines Kind (halbes Jahr) und die rollt sich zu Zeit durch die Wohnung.
Meine Mutter tut dies so lapidar ab - das sind eben die Differenzen, zwischen Hundebesetzer und Nicht-Hundebesitzer.
Sorry, aber ich finde das intolerant.
In meiner Familie gibt es auch kleine Jungs, die beim Fußball spielen sicherlich mehr Blümchen kaputt machen, als mein Hund in der einen Woche wenn wir da sind und von ein paar Hundehaaren (bei den 4-5 Stunden Aufenthalt kann das nicht so viel sein) ist auch noch kein kleines Kinder gestorben, zumal sie ja auch eine Katze habe, welche raus und reingeht wie sie grade lustig ist.
Wie soll ich mich verhalten ?

Zu meiner Familie gehören neben meiner Lebensgefährtin 3 Hunde.
Entweder meine restliche sippe akzeptiert das oder sie können mir gestohlen bleiben. Sicher gewisse Kompromisse sind nötig, aber uns gibt es nur mit Hund und fertig.
Mzuss aber jeder für sich entscheiden
Naja, ich bin selbst hundebesitzer, mal vorab. Ich persönlich finde du musst es akzeptieren. Du bist gast im hause, und dann muss man den leuten, die "mit hunden nichts am hut haben" auch ein bisschen rücksicht zeigen. Finde ich. Und ein kind mit einem hund zu vergleichen ist meines erachtens nach ein hinkender vergleich. Und das dein Bruder Angst um sein kind hat, sorry, finde ich völlig ok. Ich selber hatte auch angst wie meine hunde auf meine zwei kids reagieren, denn: Keiner kann vorraussagen wie ein hund einem kind gegenüber reagiert. Kinder sind auch unberechenbar, wollen sich am hund hochziehen, streicheln, ziehen an den ohren, wissen einfach nicht genau wie man sich einem hund gegenüber verhält.
Ich finde du solltest evtl nochmal ein klärendes gespräch suchen, ihnen erklären wie du darüber denkst. Wenn sie auf ihrem standpunkt bleiben, musst du damit zurecht kommen.
FaulesTier am 7. Oktober 2009 07:42 DH
Und nochmal DH! (Bin auch sehr hundelieb, hatte auch mal einen süßen Beagle, aber trotzdem sehe ich es genauso).
Vielleicht wurde hier was falsch verstanden - mein Bruder hat keine Angst vor dem Hund, sondern er befürchtet, dass die paar Haare meine Nichte "vergiften" könnten :-). Dazusagen muss ich noch - als meine Kinder klein waren, hatte er selber auch einen Hund (großer Schäfer und nicht soooo lieb) und da kam nie die Frage auf, ob ich das zu akzeptieren habe oder nicht.
FaulesTier am 7. Oktober 2009 07:55 nie von sich auf andere schließen in dem fall.. nur weil du nichts dagegen hast heißt das nicht es im umkehrschluss auch so ist.
Hat er den Hund ungefragt mit zu dir genommen? Wie gesagt, ich finde man muss gerade in so einer situation rücksicht nehmen. Dein bruder hätte auch rücksicht nehmen müssen, wenn du ihm gesagt hättest dass du das nicht willst. Ich muss sagen, ich würde wegen so einer sache keinen familienkrach riskieren, einfach mal ganz in ruhe drüber reden. Es ist halt einfach mal sein gutes recht das nicht zu wollen. Ich kann jeden verstehen der die hundehaare vom besuch nicht in der wohnung haben möchte. Hundehalter müssen auf Nicht-hundehalter rücksicht nehmen.

Spreche mit Ihnen darüber.Sage Ihnen das der Hund zu deinem Leben gehört und sie das akzeptieren müssen.Wenn sie nicht bereit sind den Hund eine Woche zu dulden dann hätte sich der Besuch erstmal erledigt

bei 2-3 mal im jahr würde ich sagen: augen zu und durch
Ich finde es schade, dass es Leute gibt, die so vehement gegen Tiere sind. Aber: Da musst Du vermutlich durch. :-/
Ich finde es besser, wenn Du das Tier zu Hause lässt und es dem Stress des "nicht mögens" nicht antust. So ein Tier merkt das, wenn man ihm negativ gegenüber tritt. Ich weiß nicht, ob das dem Hund gut tut. Da soll er lieber in seiner gewohnten Umgebung sein und bei den Menschen, die ihn mögen.
Nichts desto trotz würde ich dieser Familie mal meine Meinung sagen und dass der Hund eben "Deine" Familie ist und er Dir genau so wichtig ist wie das Kind für Deinen Bruder. Oder würde er das Baby zu Hause lassen, weil Du keine Lust hast, dass es Dir die Bude ausräumt? DAS finde ich z. B. viel schlimmer, wenn Kleinkinder alle Schubläden und Schränke öffnen und alles rauskruschen als ein Hund, der in der Ecke sitzt und hin und wieder zum schmeicheln kommt.

Hi
Ich habe selber auch einen Hund.Meine Familie ist da zum Glück nicht so streng wie deine.Ich kann dir nur raten einmal mit deiner Familie zu reden.Ich denke diese Abweisung deinem Hund gegenüber wird dir warscheinlich schon wehtun.Sag ihnen das.Sag ihnen auch das du sie deshalb auch schon ungern besuchst.Auf der anderen Seite muss ich dich allerdings fragen wie die Erziehung deines Hundes aussieht.Wenn du ihn ablegst,bleibt er auf Komando auch dort liegen?Auch wenn es "nur" ein Beagle ist,benötigt er Erziehung wie jeder andere Hund auch.Vielleicht wäre der Besuch einer Hundeschule hilfreich.Was glaubst du was deine Eltern für Augen machen wenn der Hund in einer Ecke abgelegt wird und auch dort liegen bleibt ohne Blödsinn zu machen.

Immer lächeln, und vorallem nie ärgern nur wundern. Deine Familie wird weiter so machen. Und wie miki schon sagte, wenn es wirklich nur 2-3 mal im Jahr ist....ich glaub halt wirklich nicht, das sich ein Streit lohnt, sie scheinen doch ganz schön verbohrt zu sein. Tut mir leid für dich und deinen Hund.
Also Familie oder nicht wenn mein Hund nicht mitkommen darf dann gehe ich nicht hin! ich wollte meine Mutter besuchen da sah sie dass ich ein Hündchen von 6 kg dabei habe da sagte sie lass ihn im Auto da wollte ich gerade wieder gehen dann hatte sie mich zurückgerufen ! mein Hündchen macht nichts kaputt aber Mutter hatte gedacht es könnte doch ein Härchen herunterfallen!

Wir habe auch Freunde mit Hund.Sie haben ihn ständig mitgebracht! Er ist totaaal süß, aber für unsere Freunde war es selbstverständlich, daß wir unsere Katze für die Zeit weggesperrt haben! Irgendwann war mir das auch nicht mehr recht, denn ich lasse die Katze auch zuhause! Daß der Hund in die hinterste Ecke des Garten muß, finde ich jedoch etwas übertrieben. Laß´ ihn doch für die Zeit bei einer Freundin, die das gerne für dich macht und mit dem Hund auch etwas "am Hut hat." ;-)
Wenn es nur mal ein Nachmittag ist, lasse ich sie ja auch zu Hause, aber wenn ich meine Eltern und Geschwister besuche fahre ich mind. eine Woche und ich kann und will sie nicht immer in die Tierpension geben. Ich achte schon darauf, dass mein Hund keinen Blödsinn macht - d.h. sie darf nicht an Leuten hochspringen und schon gar nicht an Kindern und wenn sie Löcher buddelt oder dergleichen kriegt sie das auch verboten (wenn ich sie direkt dabei erwische). Sie ist noch jung, aber ich übe mit ihr, dass sie hört und sich auch mal in Ruhe wo hinlegt, wenn es sein muss (angeleint in einem Restaurant klappt das hervorragend).
pattimarie1 am 8. Oktober 2009 19:38 Als wir noch keine Katze hatten, haben wir den Hund meiner Freundin manchmal für 2 Wochen hier gehabt. Er war uns nicht lästig, im Gegenteil es war sehr schön, wenn er bei uns war. Ich würde, wie oben beschrieben, den Hund zu einer guten Freundin geben, wenn er bei Deiner Familie nicht gern gesehen ist! Der arme Kerl!!!
Ich kann verstehen, dass eine Familie mit einem Säugling keinen Hund in der Wohnung haben will. Kleine Kinder sind (ebenso wie Hunde) unberechenbar. Ich hätte Angst, dass mein Kind den Hund vielleicht irgendwo erwischt, ihm weh tut (natürlich unbeabsichtigt) und der Hund beisst, was natürlich eine verständliche Verteidigungreaktion des Hundes wäre, aber trotzdem nicht in meinem Sinne.
Des weiteren ist es bei uns so, dass mein Mann allergisch auf Tierhaare reagiert und bei uns eh kein Vieh, egal welches, ins Haus käme.
Schade finde ich, dass deine Familie das Tier nicht mal im Garten haben mag, das kann ich widerum nicht verstehen. Wenn es sich aber wirklich nur um 2-3 Besuche pro Jahr handel: Augen zu und durch..

Ich bin seit vielen Jahren Hundehalter. Bei uns leben die Hunde mit uns, dürfen in alle Räume usw. Aber ich habe Verständnis für deine Verwandten. Auch ich bin nicht begeistert, wenn jemand anders mit seinem Hund zu uns ins Haus kommt. Mir graust vor dem Sabber eines fremden Hundes und ich möchte auch nicht seine Haare auf meinem Sofa. Dass du die Familie mit einem Krabbelkind nicht mit Hund besuchen sollst ist ganz verständlich, das Kleine ist ja ständig am Boden unterwegs, und dann Aug in Aug mit einem Tier, an das es nicht gewöhnt ist, dass auch noch in Gesichthöhe wedelt, ist keine Freude für Kind und Eltern. Auch von der Hygiene her nicht ratsam. Suche dir einen Hundesitter zuhause für die Zeit deiner Besuche, das tut deinem Hund besser und dem Verhältnis zu deinen Verwandten auch. Um dein Verständnis zu wecken: Stell dir mal vor, jemand mit einem doppelt so großem Hund wie deiner kommt dich in deiner Wohnung besuchen, wärst du da begeistert und was würde dein Hund tun? So ähnlich ist die Wirkung deines Hundes auf deine Angehörigen, es gibt halt auch sympatische Leute, die nichts mit Hunden am Hut haben.

naja--toleranz währe hier mal angesagt. ich nehm an deine eltern WOLLENja das du kommst.. dein hund gehört zu dir--also entweder beide oder keiner. so handhabe ich das. ich verlsng ja auch nicht von meinen "besuchern" das sie frau-mann-kind zu hause lassen sollen nur weil ich die nicht soo mag.dein hund ist JEDEN tag dein kumpel-begleiter...warum darauf verzchten?? ich täts net.
Wie wäre es wenn du eine Ferienwohnung anmietest für die Zeit und dort dein Hund lässt wären du für ein paar Stunden zu deiner Familie zu besuch gehst. Wir haben zwei Hunde und nehme ich nicht überall mit hin. Wir haben auch Freunde die von Hunden nicht so begeistert sind. Du kannst nicht erwarten das dein Hund überall willkommen ist. Grade wenn kleine Kinder im Haus sind ist es oft sinnvoll seinen Hund ncht mit zu bringen. Auch andere Haustiere wie z.B. Katzen könne ein Problem sein. Das Problem mit der Toleranz ist, das du von deinem gegenüber Toleranz erwartest, aber nicht bereit bist so tolerant zu sein deine Hund dann halt nicht mit zu bringen. Wenn einer keinen Hund in seiner Wohnung haben will, warum auch immer musst du das akzeptieren und entweder nicht mehr dahin fahren oder dir eine Lösung für das Problem einfallen lassen. Was Kinder und Hunde angeht, das ist ein heikles Thema, den auch der liebste Hund kann auf einmal böse reagieren. Die Angst deines Bruders ist also nicht ganz unbegründet.

Tzz wenn du meinst dir nen Hund zu zu legen müssen dann musst du damit leben wenn der nicht überall willkommen ist.
DU kommst wo zu besuch das heißt aber nicht das du da sonderrecht genießt sondern dich an das Hausrecht zu halten hast was in dem Fall der Eigentümer/Mieter bestimmen kann und wenn der sagt er will keine Hunde dann is das so!
So sehe ich das auch! und zwar genau so! DH!
schließe mich Euch an - habe auch nur noch Hundeliebhaberbesuch ;-))
Zu wirklich wichtigen Familienfeiern bleiben meine Hunde zu Hause... die bucklige Verwandschaft möchte ich ihnen nicht zumuten lach
genau.
unsere Omi liiiiebt die beiden, wegen denen manche Menschen die Straßenseite wechseln, und sie ist immer traurig, wenn wir denen beim 1-Tages-Besuch nicht die lange Fahrt zumuten und sie der Doggienurse anvertrauen. Darum fahren wir meist zwei, drei Tage hin und dann dürfen die da ALLES. So muß es sein, oder?!!
Du gestehst anderen also nicht zu das sie die Hunde nicht in der Wohnung haben möchten? Du bist aber sehr egoistisch.
Falls du es gelesen hast: Kompromisse sind notwendig.
Klar kann jeder für sich entscheiden ob er Hunde iun der wohnung will oder nicht. Allerdings entscheidet er damit auch größtenteils ob er mich in der wohnung haben will oder nicht.
Jedem seine Entscheidung
DDH @ Tibi...
ich schließe mich euch an Tibi ;-) und fischerhundefan :-) !!! Wenn es wirklich wichtig ist, bleiben meine Hunde Zuhause, wenn es eigentlich nur Schikane ist, gehe ich eben auch nicht nicht...
DH!!!! aber man muss denen das beibringen! Nett
japp, wer mit meinen hunden nicht klarkommt darf wegbleigen :-) allerdings mute ich es meinen hunden nicht zu in eine wohnung zu gehen, die einfach icht hundeverträglich ist. das stresst nur. da bleiben sie eben zu hause und ich kommen eben früher wieder zurück ;-)