Frage von Pferdefan20, 57

Mein Hund hat vor Geräuschen Angst?

Meine 3 Jährige Goldenredriver Hündinn hat vor vielen Geräuschen Angst. Egal ob laut oder leise sie zieht ihren schwanz ein und verkriecht sich unter einem Tisch. Wie heute zum beispiel hat ein Luftballong geräusche gemacht und sie hatte sofort Angst. Was kann ich tun damit sie nicht mehr vor so vielen Sachen Angst hat? Weil manchmal ist es echt nervig wen man mit ihr spazieren gehen will sie vor irgent etwas Angst hat und dan nicht mehr weiterlaufen will.

Danke schonmal im Voraus :))

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Pferdefan20,

Schau mal bitte hier:
Hund Hundetrainig

Antwort
von brandon, 24

Da ich auch einen sehr ängstlichen Hund habe kann ich es teilweise verstehen das ängstliche Hunde irgendwann nervig erscheinen weil man die Angst nicht nachvollziehen kann und man sich auch ein wenig hilflos fühlt weil der Hund einfach nicht kapieren will das es keinen Grund gibt solche Angst zu haben.

Das ist auch einer der Gründe warum ich glaube das Hunde mit einer Angststörung am besten nur in die Hände erfahrener Hundehalter mit viel Geduld, noch mehr Verständnis und einem riesengroßen Herz gehören.

Denn das brauchen diese Hunde und als Anfänger ist man da schnell überfordert. Leider führt das oft dazu das diese Hunde im Tierheim landen was für so einen Hund eine Katastrophe ist.

Überlege Dir darum gut ob Du die Kraft aufbringen kannst Deinem Hund zu helfen. Das ist nämlich eine riesengroße Aufgabe für die man Fingerspitzengefühl haben sollte. Die Fortschritte die so ein Hund dann macht sind oft so klein das man sie kaum bemerkt.

Außerdem muß man damit rechnen das solche Hunde selten so ausgeglichen und unbeschwert sein werden wie normale Hunde.

Wenn Du damit nicht umgehen kannst solltest Du Dir vielleicht überlegen ob es für den Hund und Dich nicht besser wäre wenn Du einen Platz für ihn findest bei Leuten die besser mit so einem Hund klar kommen obwohl es nach meiner Erfahrung nicht viel Menschen gibt die so einen Hund haben möchten.

Wenn Du es trotzdem in Angriff nehmen möchtest Deinem Hund in ganz kleinen Schritten zu helfen möchte ich Dir ein paar Internetseiten zu diesem Thema empfehlen oder weiter unten zwei Bücher darüber.

http://www.tiertherapie-nrw.de/tiertherapie\_nrw\_angst\_bei\_tieren.html

http://www.hundepfoten-in-not.de/?page\_id=572

http://www.angsthund.de/

Buch

http://www.amazon.de/%C3%A4ngstliche-Hund-Unsicherheiten-wirkungsvoll-besondere/...

http://www.amazon.de/Hab-keine-Angst-mein-Hund/dp/3861277603/ref=sr\_1\_3?s=book...

Oder Du suchst Dir Hilfe bei einem Hundetrainer.

LG

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 15

Es ehrt Dich, daß Du beginnen willst Deinem Hundmädchen aus ihren Ängsten herauszuhelfen!   Denn:

Angst macht das Leben AUS!

Und das meine ich so wie es in dieser Überschrift steht. Angst macht auf Dauer krank, chronisch krank und verkürzt das Leben eines Hundes enorm. Abgesehen davon, daß ein solcher Hund erst gar nicht am Leben wirklich teilhaben kann.

Wichtig, wenn man einen Angsthund hat, ist es sich alles an Wissen über die Vorgänge "Angst beim Hund, in dessen Gehirn" und Wissen über Stress und Stresshormonausschüttung anzueignen.

Wissen darüber macht, daß man als Hundehalter Empathie und nicht nur enttäuschende Gefühle empfindet. Wissen heißt auch, daß man lernt wie man einem Angsthund über Schreckmomente hinweg helfen kann.

Wissen ist Macht über die Angst davor, daß der Hund wieder Angst haben könnte!

Für diesen Zweck, des Wissenserwerbs für Deine Hündin möchte ich Dir folgendes Buch empfehlen: 

Angsthunde, Autor: Bettina Specht zur Rezension geht es hier:

http://blog.forsthaus-metzelthin.de/?p=1174

Auch unbedingt lesenswert:

Schreck lass nach - Der Einfluss von Stress und Angst auf Gehirn und Verhalten, Autor: Heike Wested

Zudem gibt es wirklich sehr empfehlenswerte Seminare zum Thema Angsthund, bei welchen man lernen kann das Selbstvertrauen seines Hundes Schritt für Schritt aufzubauen, bei

dog-inform.de  das ist die Hundeschulenausbildung für Problemhunde von Mirjam Cordt.

Fang an zu lesen und Du wirst lernen Deinen Hund zu verstehen und Enttäuschung über sein Verhalten abzubauen. Du kannst lernen, Deine Angst vor der Angst Deines Hundes ganz zu verlieren.

....Dann erst kannst Du Deinem Hund wirklich helfen.

Viel Erfolg auf diesem Weg - für Deinen Hund!

Antwort
von Alicechen1234, 24

Habt ihr sie erst seit kurzen? Oder schon als Welpen bekommen? Ich würde kontrolliert ein Geräusch machen (kein heftiges eher eins wo sie nur ein bissle respekt vor hat ) und ihr dann leckerlis geben vielleicht merkt sie dann dass Geräusche nichts schlimmes bedeuten sondern nur Leckerlis;) du kannst dann immer "schlimmere" Geräusche verursachen und sie dafür Loben wenn sie sich quasi über das etwas harmlosere Geräusch freut und weiß dass es Leckerli bedeutet:) Falls halber es aber sehr schlimm ist such dir einen guten Hundetrainer:) Ich kenn mich aber damit nicht so aus also wer was zu korrigieren hat bitte schreiben<3

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