Mein geschiedener Mann und ich sind Eigentümer eines Hauses. Ich möchte nun seine Hälfte übernehmen. Worauf müssen wir achten?

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5 Antworten

Schenkungsteuer fällt dann nicht an, wenn ein Partner dem anderen Partner seine Hälfte zu marktüblichen Preisen abkauft. Dann ist es ja keine Schenkung.

Wenn beide sich ohne Anwalt auf einen Betrag einigen können, genügt es, zum Notar zu gehen, um die Sache notariell beglaubigen zu lassen. Vielleicht können sich beide auf einen gemeinsamen Anwalt einigen. Der kann dann beide Parteien in einem gemeinsamen Gespräch über die Details beraten. Es geht ja nicht nur um den eigentlichen Wert der Haushälfte, sondern beispielsweise auch um die Teilung anstehender Reparaturen.

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Kommentar von beseggen
10.10.2016, 16:31

Erbschaftssteuer: Freibeträge und Steuersätze - Tabelle

Die Höhe der Freibeträge ist vom Verwandtschaftsgrad des Erben mit dem Erblasser abhängig. Jeder Erbe ist einer Steuerklasse zugeordnet und zahlt den für die Steuerklasse relevanten Steuersatz auf den geerbten Vermögensanteil, der den Freibetrag

Erwerber    Freibeträge alt  Freibeträge neu

Ehegatten, Lebenspartner
(Steuerklasse I)           307.000 €          500.000

Kinder (Steuerklasse I)                                         205.000
€          400.000 €

Enkel (Steuerklasse I)                                           51.200
€            200.000 €

Übrige Personen der Steuerklasse I                      51.200
€            100.000 €

Geschwister (Personen der
Steuerklasse II)          10.300 €            20.000

alle übrigen Erben (Personen
der Steuerklasse III)                        5.200 €        20.000

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Alles über Anwalt und Notar klären lassen. Ob es eine Schenkung oder ein Finanzausgleich ist kommt drauf an was er dafür bekommt.( Auto, anderes Grundstück, Wertgegenstände etc)

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Ihr müsst euch einigen und das Grundbuch ändern lassen

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Kommentar von beseggen
10.10.2016, 14:46

Es muss sogar über einen Notar laufen. Was ich aber meine, ist das eine Schenkung? Oder worunter läuft solch ein Fall?

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Na, alles notariell beurkunden lassen und er muss dann raus aus dem Grundbuch. An sich also simpel ?

Wenn du da noch Probleme siehst, dann doch bitte noch reinschreiben. Es geht natürlich nicht gegen seinen Willen.

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Kommentar von beseggen
10.10.2016, 14:48

Ja sehr simpel, also keine Schenkungssteuer etc.?

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Am besten alles mit einem Anwalt regeln, dann gibt es nachher keine Überraschungen

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