Frage von TinKamikaze, 105

mein ganzer körper schmerzt seid jahren.dazu müdigkeit,depressionen,schlaflosigkeit,aber kein arzt findet etwas.könnte es fibromyalgie sein?

Antwort
von justinqueen43, 44
Fibromyalgiesyndrom

Sie haben seit Monaten anhaltende Schmerzen in vie- len
Körperbereichen, Schlafprobleme und fühlen sich erschöpft?
Möglicherweise wurde bisher keine genaue Ursache dafür gefunden.
Vielleicht hat Ihr Arzt auch den Verdacht auf ein Fibromyalgiesyndrom
geäußert und Sie möchten nun mehr über diese Erkrankung erfahren.

Die Erkrankung

Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist bei den meisten Betroffenen
eine dauerhaft bestehende Erkrankung. Wörtlich übersetzt bedeutet
Fibromyalgie „Faser-Muskel-Schmerz“. Da die Krankheit durch
unterschiedliche Beschwerden definiert wird, spricht man von einem
Syndrom.

Etwa zwei von hundert Menschen sind vom FMS betroffen, Frauen
häufiger als Männer. Die Beschwerden treten meist im Alter von 40 bis
60 Jahren auf, seltener bei Kindern, Jugendlichen oder Senioren. Bis
heute ist die Ursache nicht geklärt.

Man vermutet aber, dass die persönliche Veranlagung, schlimme
Lebensereignisse, schlecht verarbeiteter Stress und Überlastung eine
Rolle spielen.

Obwohl die Schmerzen quälend und belastend sein können, führt
das FMS nicht zu Schäden an Muskeln, Gelenken oder Organen. Die
Lebenserwartung ist normal.

Was sind die Anzeichen für ein FMS?

Die drei wichtigsten Krankheitszeichen sind:

über mehr als drei Monate bestehende Schmerzen in

mehreren Körperbereichen (Nacken-, Rücken- oder Kreuzschmerzen und

Schmerzen im Brustkorb oder Bauch und ein Schmerzort in beiden Armen und

beiden Beinen),

Müdigkeit, Erschöpfung und

Schlafstörungen beziehungsweise das Gefühl, nicht ausgeschlafen zu sein.

Die Schmerzen können anhaltend, wiederkehrend oder wandernd
sein. Sie verstärken sich oft bei Stress, Nässe, Kälte und längerem
Sitzen oder Liegen.

Viele weitere Krankheitszeichen können bei einem FMS auftreten, zum Beispiel:

Kopfschmerzen, schmerzhafte Muskelverspannungen am Brustbein, Kiefer oder Gesicht

körperliche Beschwerden, wie Regelschmerzen, Herzrasen, Atem- oder Magen-Darm-Probleme

Reizüberempfindlichkeiten, zum Beispiel der Augen, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit

Konzentrationsstörungen oder Leistungsabfall

seelische Beschwerden, wie Nervosität, innere Unruhe, Niedergeschlagenheit oder Angstgefühle

Wie wird ein FMS festgestellt?

Ihr Arzt befragt Sie ausführlich, zum Beispiel zu Ihren
persönlichen Lebensumständen, möglichen anderen Erkrankungen oder Ihren
Medikamenten. Anschließend untersucht er Sie körperlich.

Meist führt Ihr Arzt weitere Untersuchungen durch, zum
Beispiel einen Bluttest. Das dient dazu, andere Erkrankungen, wie etwa
Gelenkentzündungen oder Stoffwechselkrankheiten, auszuschließen. Dafür
sind manchmal weitere fachärztliche Untersuchungen notwendig.

Die Behandlung

Das FMS ist nicht heilbar. Ziel der Behandlung ist deshalb,
die Beschwerden zu lindern, wobei das selten dauerhaft und vollständig
gelingt.

Sie können aber lernen, mit Ihren Schmerzen und
Beeinträchtigungen besser umzugehen. Da die Krankheit bei jedem anders
verläuft, richtet sich die Behandlung nach Ihren persönlichen
Beschwerden.

In einer Patientenschulung können Sie viel über Ihre
Krankheit lernen. Dort erhalten Sie auch praktische Hinweise zur
Behandlung und zur Verringerung von Stress. Es ist wichtig, dass Sie gut
informiert und betreut sind.

Experten empfehlen mehrmals pro Woche vor allem leichtes
Ausdauertraining, zum Beispiel Walking, Schwimmen oder Radfahren.
Sanftes Kraft- und Funktionstraining (Trocken- und Wassergymnastik in
Gruppen) zweimal wöchentlich sind ebenfalls wirksam. Wichtig ist,
Muskeln und Bänder regelmäßig zu bewegen, ohne sie dabei zu stark zu
belasten.

Folgende Behandlungen bringen oft keine Linderung und werden
daher nicht empfohlen: die meisten Schlaf- und Schmerzmittel sowie
Spritzen in schmerzende Körperstellen, Hormone wie Cortison und einige
physikalische Verfahren, zum Beispiel Massage.

Experten raten ebenfalls von speziellen Operationen ab, die
eine angebliche Heilung des FMS zur Folge haben sollen. Seelische
Begleiterkrankungen sollen psychotherapeutisch behandelt werden.
Manchmal sind hier auch Medikamente hilfreich.

Einige Studien haben gezeigt, dass ein Arzneimittel gegen
Depression (Amitriptylin) bei einem FMS helfen kann, auch wenn
Betroffene nicht depressiv sind. Es kann in niedriger Dosis zeitlich
befristet eingesetzt werden. Jede Behandlung hat auch Nebenwirkungen –
sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

Bei schwerem Verlauf kann eine fachübergreifende Behandlung
in einer Schmerzklinik oder psychosoma- tischen Klinik sinnvoll sein.

Was Sie selbst tun können 

Haben Sie Geduld. Sie werden wahrscheinlich nicht sofort

einen Erfolg der Behandlung spüren. Es dauert einige Zeit, bis sie

wirkt.

Bleiben Sie in Bewegung, sie tut Ihnen gut. Da viele

Übungen mit Schmerzen verbunden sein können, sollten Sie langsam

beginnen und sich nur vorsichtig steigern. Wählen Sie etwas aus, das

Ihnen Freude macht. Viele empfinden zum Beispiel Bewegung im warmen

Wasser als angenehm.

Beobachten Sie sich selbst. Als Hilfe können Sie Ihre

Beschwerden in einem Tagebuch notieren. So können Sie herausfinden, ob

Ihnen eine Behandlung nutzt oder nicht.

Halten Sie möglichst feste Schlafenszeiten ein. Achten

Sie darauf, sich im Alltag immer wieder kurze Pausen oder Ruhezeiten zu

gönnen.

Lernen Sie, sich zu entspannen und Stress zu bewältigen.

Entspannungsübungen und meditative Bewegungstherapien, wie Tai-Chi,

Qi-Gong oder Yoga, können hier unterstützend wirken.

Haben Sie keine Scheu, mit anderen über Ihre Krankheit, Ängste und Einschränkungen zu reden.

Tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen aus, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe.

Antwort
von Midser, 102

Es würde stark helfen wenn du dein Problem näher beschreibst.

In deinem Fall solltest du zu einer Universitätsklinik gehen, die die dort arbeiten sind meist Experten ;)

Selbstdiagnosen sind grundsätzlich zu unterlassen aber du kannst deinem Arzt die Info geben und er kann das dann überprüfen.

Wenn du Depressionen hast dann schätze ich mal eher nicht das du eine unheilbare Krankheit hast. In dem Fall ist Müdigkeit und Schlaflosigkeit ausschlaggebend für die Depression und du solltest dir therapeutische Hilfe suchen.

Es kann vielleicht auch sein das du ungesunde Gewohnheiten hast und dein Körper deswegen schmerzt, aber wie gesagt musst du nähere Informationen preisgeben, wie dein Alter.

Antwort
von Gedankengaenge, 78

Darauf kann dir hier niemand eine Antwort geben.

Man kann lediglich vermuten...

Wenn du genau weißt wann es angefangen hat, dann schau mal bitte in dein Impfbuch ob du in diesem Zeitraum zufällig eine Impfung hattest -und wenn ja, welche?!.. Wenn eine oder mehrere Impfungen in den Zeitraum liegen, würde ich Google benutzen und bekannte Impfschäden mit deinen Symptomen abgleichen. Anschließend alles mal den Arzt vorzeigen!

Fibromyalgie kann durch Impfungen ausgelöst werden. Ebenso wie all deine Symptome... welche häufig bei Impfschädigungen eine Rolle spielen.

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