mein Freund raucht graß und will aufhören?

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8 Antworten

Es macht nicht körperlich abhängig, d.h. im Prinzip kann man einfach so aufhören (musste ich auch vor nem halben Jahr und ging bis jetz ohne große Probleme). Das einzige Problem ist die psychische Sucht, die bei jedem anders stark ausgeprägt ist und es für manche leicht und für andere extrem schwer ist aufzuhören.

Zunächst muss er sich klar werden was genau es ihm so schwer macht aufzuhören.
Der Konsum knüpft sich meist an bestimmte Tätigkeit oder Langeweile.
Ich z.b. hab mich immer runter gekifft nach Teile, Speed etc. wenn man jetzt das wieder nimmt hat man natürlich ein Verlangen danach sich wieder runterzukiffen. Das lässt sich nicht nur auf Drogenkonsum übertragen sondern auch auf andere Tätigkeiten, z.b. an den See chillen und erstmal ein Rauchen.
Es gilt dann diese Tätigkeiten ganz zu unterlassen oder sich in dem Moment in dem man die Tätigkeit ausführt sich bewusst zu sein das man einen Drang danach haben wird und diesen unterdrücken muss.

Wenn der Konsum aus Langeweile geschieht, dann ist die Lösung "einfacher":
Es nicht zu Langeweile kommen lassen.
Unternimm was mit ihm, aber versucht auch Dinge zu finden mit denen er sich alleine beschäftigen kann, denn du hast ja schließlich nicht immer Zeit.

Falls das alles nicht hilft, bleibt noch langsam runterdosieren. Wieviel konsumiert er am Tag? Einfach in den nächsten Wochen um 0,5 oder 1g jeweils runtergehen bis man es geschafft hat, oder wieder ein vernünftiges Konsumverhalten aufweist.


Ich drück euch die Daumen und Viel Glück :D

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wie bereits gesagt macht cannabis nicht körperlich abhängig. wenn er also aufhören möchte, kann er das einfach machen.

er wird ein paar tage schlechte laune und schlafprobleme haben. und natürlich lust was zu rauchen.

wenn er alleine zuhause rum hockt und sich langweilt ist es schwieriger nichts zu rauchen. also unternimm was mit ihm. am besten ist er den ganzen tag unterwegs. dann denkt er gar nicht ans rauchen und ist abends auch müde. natürlich sollte er spaß dabei haben und nicht genervt irgend wo hin geschleift werden, wo er gar nicht hin möchte.

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Wenn er wirklich will geht das auch ohne Klinik oder sowas.

Er soll sich mal klar machen das es ne kopfsache ist! Er entscheidet ob er Konsumiert oder nicht! Er ist nicht Körperlich abhängig!

Er muss nur wirklich wollen..... ! Ich hab 15 Jahre konsumiert, und auch einfach aufgehört, weil ich es so wollte!

Klinik, kann man machen, muss man aber nicht! Und ganz ehrlich, ich arbeite dort, ich wette das er sich da nach 2 tagen fehl am platz fühlen wird, weil er dort sieht was abhängigkeit wirklich bedeutet... Die meisten Cannabis Konsumenten die mal bei uns auf der Station aufgelaufen sind, verlassen das haus meist auf eigenen wunsch nach 7-10 tagen. Und wenn nicht werden sie nach 2 wochen eh heim geschickt, da sie nicht entzügig sind und somit nur sinnlos ein bett belegen .....

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Kommentar von seife23
08.06.2016, 14:09

Word! Eine Therapie ist i.d.R eine völlig überzogene Maßnahme und stellt höchstens den gesamten Alltagsrhythmus auf den Kopf. Wenn man nicht vor der Wahl Leben oder Sterben steht, sollte man sich das zwei mal überlegen. Zudem gibt das wahrscheinlich Stress mit Schule oder Arbeitgeber und wenn die Eltern bis jetzt noch nichts davon wissen auch mit denen. Das macht dann oft mehr kaputt als es hilft!

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Er sollte sich professionelle Hilfe holen! Wenn er es alleine nicht schafft, damit aufzuhören, deutet es auf Probleme hin, die professioneller Hilfe bedürfen. Er sollte sich an die nächste Drogenberatungsstelle in seiner Nähe wenden. Einfach mal googlen. Viel Erfolg, das war die richtige Entscheidung von ihm!

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Cannabis macht körperlich NICHT abhängig, wenn er aufhören will soll er das tun. Raucht er das Cannabis pur oder mit normalem Tabak? Dann liegts nämlich am Nikotin..

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Einfach aufhören. 

Cannabis/THC macht körperlich nicht abhängig. Es wird höchstens die Gewohnheit/ das Ritual vermisst.

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Kommentar von Kodringer
08.06.2016, 13:18

Das nennt sich psychische Abhängigkeit.

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Dann soll er erst mal in der zuständigen Psychiatrie eine Entgiftung machen und dort wird ihm dann mit Hilfe des Sozialdienstes ein Langzeittherapieplatz besorgt.

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Kommentar von brentano83
08.06.2016, 12:09

Entgiftung, Psychiatrie und langzeit therapie?! Weist du überhaupt von was du da redest?! Scheinbar nicht....

Entgiftung macht nur sinn wenn er es gar nicht ohne Hilfe packt, was aber absurd ist. Auch sehe ich hier keine veranlagung dazu das er in die Psychiatrie müsste, geschweige den eine (6 monatige) langzeit therapie zu machen..... Du musst ja echt ne mächtige glas kugel haben, die dir zu alle dem auch noch fehlinformationen über Cannabis gibt....

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Kommentar von john201050
08.06.2016, 13:58

entgiftung ist für alkoholiker, benzoabhängigke, heroinabhängige,... gedacht.

da wo man körperlich abhängig wird und der entzug richtig ekelhaft ist, ja sogar lebensgefährlich werden kann.

bei cannabis gibts gar keinen körperlichen entzug. ein paar tage schlechte laune und schlafprobleme und die sache ist gegessen.

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Wenn man den kalten Entzug nicht packt: Runterdosieren und langsam aufhören --> klappt bei allen Drogen. Substitution ist mehr oder weniger nicht möglich und wird auch nicht medizinisch begleitet und Therapie ist eigentlich nicht von Nöten (außer er hat 5g + am Tag geraucht).

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