Mein Freund raucht seit einigen Jahren bzw Jahrzehnten 1 bis 1 1/2 Schachtel pro Tag und er möchte, durch meine Unterstützung mit dem Rauchen aufhören. Er hat das Rauchen schon so weit unterbunden, dass er nur noch 5 Zigaretten pro Tag raucht.Ich habe 14 Jahre lang geraucht und habe mich vor fast einen Jahr von der Zigarette verabschiedet ohne dass es mir schwer gefallen ist. Da ich ziemlich konsequent war, verstehe ich nun nicht, warum mein Freund es so schwer fällt, mit dem Rauchen aufzuhören....was kann ich machen ohne ihn unter Druck zu setzen und ihn zu unterstützen???
Ihm fällt es schwer, weil er es noch nicht wirklich verinnerlicht hat und noch schwankt. Das kann bei manchen völlig normal sein. lob ihn für seine bisherigen Erfolge und ermuntere ihn, so weiterzumachen. Sei für ihn da und hau ihm mit Freundlichkeit auf die Finger, wenn er eine zuviel anstecken will.

Rauchen aufhören ist eine "Kopfangelegenheit" ;-)
Wenn man nicht mehr rauchen möchte, dann raucht man auch keine 5 Zigaretten am Tag, sondern gar keine.
Wenn es letztendlich in seinem Kopf "klick" macht und er eine angebrochene Zigarettenpackung in den Mistkübel wirft und nicht mehr raucht, dann ist er so weit :-) Dann verdient er, ordentlich gelobt zu werden ;-)

ihn zärtlich umarmen und berühren und dann einen Kuss geben

@Kathleen79,
schau doch mal hier rein, hab ich eben gerade geschrieben (der lange Kommentar ist von mir):
http://www.gutefrage.net/frage/ich-moechte-aufhoeren-zu-rauchen
Dein Freund muss es 100%ig selbst wollen und auch selbst für sich die Verantwortung übernehmen. Er muss in sich den Schalter umlegen - das kann niemand außer er selbst.
Bei Forschungen, welches die beste Aufhör-Methode ist, hat sich herausgestellt, dass die "Schluss-Punkt"-Methode die beste ist. Also wirklich aufhören, KEINE Zigarette mehr. - Das ist wie beim Schwangersein, da ist ja auch nicht ein bißchen, sondern ganz oder gar nicht.
Dieses "ein bißchen" rauchen ist nicht konsequent, weiterhin giftig (für Euch beide, denn Du atmest den Mist ja auch ein) - und das wichtige Signal für das Unterbewusstsein (siehe mein anderer Kommentar) erfolgt gar nicht.
Lass Dir nicht eine Verantwortung rüberschieben, die Du nicht hast und auch gar nicht haben kannst. Denn Du kannst nicht für ihn aufhören mit dem Rauchen, das muss er selbst tun.
Viel Glück Euch beiden!
Frag doch mal Deinen Freund, wie Du ihn seiner Meinung nach konkret unterstützen kannst? Aus meiner Sicht delegiert er sein Gewissen gerade an Dich, das ist ziemlich bequem... Warum es ihm so schwer fällt, muss er selbst herausfinden. Dafür kann es 150 gute Gründe geben - die alle aber von außen nicht zu beeinflussen sind. Ich hab 20 Jahre stark geraucht und vor 7 Wochen aufgehört. Habe mehrmals versucht, erst diesmal ist es anders. Ich will sehen, wie ich als Person eigentlich ohne diese Abhängigkeit bin. Ich kannte mich gar nicht mehr... Aber es ist jedes Mal anders gewesen und ist auch bei jedem Menschen anders. Ich empfehle das Buch "Der fröhliche Nichtraucher" von Alexander von Schönburg. Ganz normal und humorvoll geschrieben. Viel Glück für Deinen Freund.

Ich rauchte 26 Jahre ca. 20 Zigaretten pro Tag und bin seit 12.02.2000 Nichtraucherin. Helfen tut: Umstellung der Ernährung, www.nichtraucher.de, Buch von Allen Carr "Endlich Nichtraucher". Viel Erfolg wünscht Magiks

wenn man das Rauchen schon so weit heruntergefahren hat, warum dann überhaupt noch. Hilfe von außen? Nee da klappt nicht. Man muß es wollen und selber aufhören.

in dem du mit aufhörst falls du auch raucher bist....
sunny20 am 13. Januar 2009 10:51 In der Frage steht doch dass Sie aufgehört hat!
ich glaub Du hast meine Frage nicht gelesen...bin ein Jahr rauchfrei
Rauch nicht vor ihm, reize ihn nicht und schleppe ihn möglichst nirgends dort hin wo geraucht wird. Habe gehört, dass es hilft das Vorhaben des Aufhörens möglichst vielen Freunden zu erzählen, weil dann die Schmach um so höher wäre, wenn man es doch wieder tut. Man überlegt sich das halt angesichts der Erklärungen usw zweimal.
Ich habe ihn ja schon so oft gelobt und immer wenn er eine Zigarette ansteckt, hat er immer wieder eine neue Ausrede weshalb er die ansteckt...tja, und dann sagt er, ich darf ihn nicht unter Druck setzen...was soll ich denn bloß machen???soll ich ihn helfen, oder nicht?
Am Ende kann nur er entscheiden, was er mit sich macht. Und Lob kann man nie genug bekommen. Bei so einer Entwöhnung kann es auch immer wieder Rückfälle geben. Schlag ihm doch mal vor, von heute auf morgen aufzuhören. Das ist am Ende für ihn und seinem Körper das einfachste und gesündeste. Vorausgesetzt natürlich, er will wirklich aufhören. Was selten der Fall ist, wenn man es "nur" reduziert. Wer aufhören will, der hört auf, ohne jede Ausrede für die nächste. Ich drück euch die Daumen, dass er es hinbekommt.
Danke für Deine Antwórt, ich dachte ich bin zu hart, aber dann ist mein sagen, dass er am besten sofort aufhören sollte, doch richtig!!!
Ja, es wäre auf jeden Fall besser. aber je mehr du ihn damit "nervst" (in seinen Augen tust du das bestimmt) desto mehr wird er wahrscheinlich dagegen gehen. Also laß es ihn auf seine Weise versuchen und unterstütz ihn, wo es nur geht. Irgendwann kommt der Punkt, wo er es entweder geschafft hat, oder sich selbst eingestehen muss, dass er damit gescheitert ist. und dann kommt deine Stunde. ;-)
Nach mehreren Jahren des Rauchens habe ich endgültig damit aufhören können. Ich habe vieles ausprobiert und wurde gelegentlich auch Rückfällig. Allerdings habe ich einen Nichtraucher-Ratgeber auf www.VIP-eBooks.de gefunden der mir wirklich extrem geholfen hat. Ich kann dir nur wärmstens empfehlen dir das durchzulesen, danach hast du nämlich einen vollkommen anderen Bezug zum Rauchen. Einfach auf der linken Seite im Bereich Gesundheit & Wellness nachschauen…