Frage von kirachanni, 78

Mein Freund hat mir gesagt er glaubt nicht an krebs?

Wie soll man mit sowas umgehen ? Er sagt von Chemo stirbt jeder nur 10% überleben . Er sagt er glaubt nicht dass es Krebs gibt . Wie soll man mit sowas umgehen ich hatte Krebs aber er glaubt nicht dran . Er sagt wenn die Ärzte sagen man stirbt dann stirbt man nur weil sie es einem gesagt haben . Ich finde die Aussage dumm und bin sauer auf ihm . Wie würdet ihr mit sowas umgehen?

Antwort
von ramay1418, 31

1. Wer glaubt, weiß nichts! 

2. Es ist doch heutzutage kein Problem, sich zu informieren. Ist aufwendig, aber notwendig. 

3. Jeder muss sterben, selbst die Sterne! Die Todesrate liegt nun einmal bei 100 %. Daraus folgt: 

4. Da fast alle Krankheiten heilbar sind und/oder ausgerottet wurden (Kindbettfieber, Pest, Typhus), ausgenommen Herz-Kreislaufversagen, bleibt ja nur der Krebs als Todesursache. Das ist auch der Grund, warum immer mehr Menschen bei uns daran sterben. 

In Schwarzafrika ist die Rate der Krebserkrankungen geringer, einfach, weil die Leute gar nicht so alt werden, dass er ausbrechen kann. Malaria, mangelnde Hygiene und Bürgerkriege z. B. sorgen für eine drastisch verringerte Lebenserwartung. 

5. Ich sterbe also nicht an Krebs, weil es mir die Ärzte gesagt haben, sondern weil es leider auch Fälle gibt, in denen eine Behandlung gar nicht anschlägt oder zu spät kommt. Da stoßen Medizin und Wissenschaft leider an ihre Grenzen. 

6. Bleibt als letzter Punkt nur der ultimative Ratschlag: Trenn Dich von dem Typen, denn er wird vielleicht auch noch andere Dinge leugnen, z. B., das Impfen schadet oder die Erde rund ist. 

Ich persönlich möchte mit solchen Leuten nichts zu tun haben. 

Antwort
von PunkNightmare, 55

Ihm das genau erklären, ihm Beispiele zeigen.

Wie kann das sein, dass er nichts darüber weiß? Das ist eine der (leider) häufigsten und somit auch bekanntesten Krankheiten? Davon wird dauernd in den Medien berichtet?

Ärzte sind da um zu helfen, nicht um Leuten zu sagen, dass sie sterben werden.

Das ist der größte Blödsinn den ich je gehört habe.

Antwort
von Atoris, 51

Ja und die im Rollstuhl sitzen sind dann nur zu faul zum Gehen oder? Es gibt keine Körperlich eingeschränkten?

Kommentar von kirachanni ,

Er sagt wenn man es hört und dann Chemo anfängt dass man dann krank wird von der Chemo aber nicht von Krebs weil es den ja seiner Meinung nach nachtblind gibt 

Kommentar von PunkNightmare ,

Wie alt ist dieser Freund?

Kommentar von Atoris ,

Er meint die Macht der Suggestionen? Dafür scheint er sich gerade zu interessieren. Eine Ursache könnte auch eine Impfung sein die man als Kind bekommt. Und die Theorien überhäufen sich wie Sand am Meer. Eine Chemo kann durch aus die Gefahr um 25% erhöhen. Deshalb wird immer nach der Notwendigkeit geprüft. Das ist bekannt. Jedoch nicht so übertrieben wie dir das dein Freund hier schildert.

Kommentar von n3kn2dhr ,

Ein Freund von mir ist vor zwei Jahren aus heiterem Himmel umgefallen. Das hat sich innerhalb weniger Wochen gehäuft. Dann konnte man ihn nicht mehr verstehen, wenn er gesprochen hat. Alles ganz ohne Krebs-Diagnose. Mit diesen Symptomen ist er zum Arzt gegangen, die Krebs (Hirn-Tumor) diagnostizierten. Klar hat er mehrere Chemos gemacht. Ein Jahr später ist er verstorben.

Ist er also an der Chemo gestorben, oder am Tumor? Wenn er die Chemo nicht gemacht hätte, wäre er dann wieder gesund geworden (aus heiterem Himmel)?

Chemo ist sicherlich ein ziemlicher Hammer, die den Tod auch begünstigen kann. Aber zu glauben, das alle Krebspatienten alles Hypochonder sind, das ist schlicht... dumm.

Kommentar von Atoris ,

Eigentlich wollte ich das auch noch Erwähnen das es auch Menschen gibt die auf Chemo verzichtet haben um eines natürlichen Todes ohne Haarausfällen etc etc weniger Leid zu erfahren... Aber Natürlich glaubt ja der Freund von der/m Fragesteller/in das es erst durch die Chemo ausgelöst wird. Und das ist schlicht und einfach Blödsinn.

Kommentar von BigHands ,

In meinen Bekanntenkreis stand der Verzicht von Betroffenen auf eine Chemo auch im Raum. Doch diese entschieden sich letzt endlich doch für die Chemo wo diese dann den Krebs bekämpften. Denn es benötigt doch mehr als einen starken Willen in dieser Zeit etwas unversucht zu lassen. Danach trat der Streu-krebs auf. Jedoch verlängerte es ihr Leben. Natürlich gesehen ist das gar nicht mal so weit entfernt an den Menschen - in früheren Zeiten, die nicht einmal die Möglichkeit auf eine Chemo Behandlung besaßen...

Kommentar von BigHands ,

Nicht ganz korrekt formuliert: Hier nochmal der Auzug der Uni-Bonn-Radiologie:

Jeder vierte Mensch stirbt bei uns an einer Krebserkrankung. Dies entspricht somit einem Risiko von 25%. Durch eine einmalige Röntgenuntersuchung der Lunge erhöht sich das Risiko auf 25,001%. Durch eine veränderte Lebensweise läßt sich das Risiko um 5% verringern oder entsprechend erhöhen!

Jede Röntgenuntersuchung birgt letztendlich ein unkalkulierbares Risiko. Aus diesem Grunde dürfen Röntgenuntersuchungen nur bei entsprechender Indikation durchgeführt werden, das heißt nur dann, wenn das Unterlassen einer Röntgenuntersuchung ein höheres Risiko beinhaltet als die Untersuchung selbst. 

Antwort
von Herpor, 28

Ich wäre mit einem solchen Dummkopf nicht befreundet.

Antwort
von n3kn2dhr, 30

Leider gibt es dumme Menschen. Und Dummheit stirb nicht aus.

Das gleiche Problem haben Holocaustleugner. Oder Leute, die glauben, dass Elvis Presley heute verkleidet auf einer Ranch in Texas lebt.

Diese Menschen sind in der Regel unbelehrbar.

Noch ein Zitat, dass mir dazu einfällt:

"Wenn jemand stirbt, ist das für den Toten nicht schlimm. er ist ja tot. nur für die anderen ist es schlimm.

Genauso ist es bei dummen Menschen. Der dumme Mensch merkt es nicht. Für die anderen ist es schlimm."

Kommentar von kirachanni ,

Aber ich finde die Aussage dumm Krebs gibt so nich.

Für mich lebt Michael noch XD 

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