Mein Freund braucht eine Therapie weil er den Tod seiner Mutter nicht verkraftet und darunter leidet unsere Beziehung auch ganz schön...aber er weigert sich...habt ihr eine Idee? ich weiß nicht mehr weiter...
Da man niemanden in eine Therapie zwingen kann, muss diese Erkenntnis aus ihm selbst heraus entstehen. Aber bedenke: Steter Tropfen höhlt den Stein. Und wenn es gar nicht mehr geht für dich, musst du ihm sagen, daß so eure Beziehung kaputt geht, und du gehen müsstest, vielleicht hilft das dann .. aber bitte als letztes Mittel
Zieh Dich ein wenig zurueck, wenn er nicht hinschauen moechte. Er muss merken, dass Du nicht gewillt bist unnoetig lange seine Verdraengungen mitzutragen. Dann erst hat er die Chance auch etwas zu bewegen und mal zu hinterfragen. Muss nicht gleich Therapie sein , es gibt auch Trauerseminare undRituale...

Es ist nie leicht, den Tod der Mutter zu verkraften. Manche Menschen trauern kurz, dafür aber sehr heftig, andere sehr lange und haben dabei Mühe, sich wieder zurecht zu finden. Eine Therapie kann helfen - besonders dann, wenn man bemerkt, dass der andere wirklich ein "Lebensproblem" hat. Es kann eine echte Depression daraus werden. Hier liegt das Problem, wenn er nicht selbst erkennt, dass er unbedingt Hilfe braucht, damit er sich wieder besser fühlt, treibt man ihn mit dem Drängen zu einer Therapie eher noch mehr in Depressionen, weil er sich dann u. U. unverstanden fühlt. Sehr viel Fingerspitzengefühl braucht es, ihm klar zu machen, dass er mit der Hilfe eines Therapeuten wieder ein ganz anderes und vor allem besseres Lebensgefühl bekommt.

Das Problem, dass ein wichtiger Mensch eine Therapie braucht kenn ich. Das Problem ist nur dass dein Freund es selber einsehen muss, dass er Hilfe braucht. Bevor er es selber nicht einsieht kann man ( meiner meinung nach) nicht viel tun außer für ihn da zu sein. Irgendwann und wenns erst in nem halben Jahr ist wird er es einsehen und um Hilfe bitten (also bei meiner hats drei Jahre gedauert und jetzt sieht sies erst ein )Lg joana
Wenn er nicht will, hast Du keine Chance, Du kannst in zwingen, aber die Zeit wird für ihn arbeiten, habe geduld und begleite ihn regelmäßig ans Grab. Das mache ich mit meinem Mann auch so, meine Schwiegermutter ist vor 21/2 Jahren gestorben und mein Mann ginge am liebsten jeden Tag 10x an ihr Grab. Es wird besser, glaube mir.

Da hilft im allgemeinen viel Reden! Wenn er sich verschließt wird es problematisch, ansonsten braucht es viel Zeit! Man muß nicht jedesmal zu einem Therapeuten laufen!
naja,wenn er es selber nicht will,dann kannst du auch nichts tun

Laß ihn trauern...Ruhe ist meißt die beste Therapie...