Frage von annyfragt, 47

mein bruder geht zur bundeswehr?

ich habe große angst um meinen bruder da er nach der schule zum bund möchte(soldat) und er möchte nicht nur 2 jahre gehen als soldat auf zeit sondern danach weiter machen und dann ins ausland wovor ich solche angst habe. Ich habe angst ihn zu verlieren da er mir sehr wichtig ist eben mein großer bruder könnt ihr mir helfen wie ich besser damit klar komme?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DerDonut, 23

Hallo anny:)

Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst um deinen Bruder und das ist auch sehr lobenswert von dir:)

Und es ist klar, dass der Beruf, des Soldaten, in gewissen Teilen ein Risiko birgt, was letztlich jedoch in sehr vielen Berufen besteht. Als Beispiel kann ich dir nur sagen, dass z.B. alleine 2008 27 Menschen in einem handwerklichen Beruf verunglückt sind (http://www.handwerksblatt.de/betrieb-finanzen/19-gesundheit-arbeitsschutz/11848-...).

Somit bieten viele Berufe ein gewisses Grundrisiko und klar ist der Beruf des Soldaten mit Auslandseinsätzen ein anderes Kaliber, jedoch ist die Zahl der Umgekommenen, geringer als man glaubt. Jeder Soldat der umkommt ist ein Toter zuviel, das ist klar, doch ist auch jeder Handwerker der umkommt einer zuviel.

37 Soldaten fielen durch Fremdeinwirkung seit 1992 (https://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKUVL301JTUvOzUPL2S_JTU4rTE1Jyc1PjM3PjUzLzixJIq_YJsR0UAEK3m7A!!/). Im Vergleich zu der Gesamtzahl, welche dorthin geschickt wurden, ist dies ein, statistisch gesehen, kleinerer Anteil.

Seit 1992 starben insgesamt 106 Soldaten in Auslandseinsätzen (69 kamen durch sonstige Umstände ums Leben und 37 wie benannt). Aber guck mal, es sterben jährlich ca. 300 Menschen in Deutschland an Kugelschreibern, da sie Teile davon ausversehen verschlucken (http://www.spiegel.de/karriere/statistik-zu-todesursachen-fensterputzer-haben-ge...  /  http://www.zeit.de/2010/50/Martenstein), somit gibt es in vielen Bereichen ein Risiko.

Klar ist, dass der Beruf des Soldaten gefährlich und auch psychisch sehr anspruchsvoll ist. Und es gibt auch Fälle von Soldaten, welche mit PTSD wiederkommen, jedoch das kommt auf den Typ Mensch an und ist nicht zu verallgemeinern.

Ich will dir ledeglich Informationen geben, die dir nicht Angst machen sollen, sondern dich einfach nur informieren. Dein Bruder hat sich dazu entschieden Bundeswehrsoldat zu werden, und steht auch zu dieser Entscheidung. Sei stolz auf deinen Bruder, dass er sich für das Land einsetzt und mach dir nicht allzu viele Sorgen, denn er möchte diesen Beruf wie es aussieht machen. Du kannst ihm aber ruhig sagen, dass du Angst um ihn hast und er wird das auch verstehen. Jedoch ist der Beruf des Soldaten eine Lebenseinstellung und hängt nicht mit Mördern, oder gewaltätigen Menschen zusammen wie manche behaupten.

Außerdem ist der Beruf des Soldaten ein anderer als noch früher und es gibt mehrere Bereiche bei der Bundeswehr, die z.B. weniger im Ausland machen. Es gibt als Beispiel Soldaten, welche viel im Büro arbeiten, oder Soldaten, die Sanitäter sind oder Ärzte, oder Geologen, oder Informatiker sind.

Hab nicht zuviel Angst um ihn, denn die Bundeswehr ist gewiss kein Arbeitgeber, der sich nicht dafür interessiert ob ihre Angestellten sicher nach Hause kommen.

Hab einen schönen Tag und rede einfach mal in Ruhe mit ihm darüber:)

Bei Fragen frag einfach:)

Kommentar von DerDonut ,

Danke für die hilfreichste Antwort:) Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig beruhigen:)

Kommentar von annyfragt ,

Danke ja ein wenig ist zwar immer noch schwer zu verstehen aber ich muss ja respektieren was mein Bruder machen möchte nur das ,,wissen" dass sein Bruder dann Sterben könnte ,auch wenn es im Durchschnitt nur wenig sind, macht mir Angst sehr große Angst

Kommentar von DerDonut ,

Und das ist auch nicht schlimm, dass du dir Gedanken machst. Das zeigt nur, dass du deinen Bruder schätzt und ihn nicht verlieren willst:)

Ist ein super Charakterzug von dir, dass dir deine Familie wichtig ist:)

Aber ja klar Angst ist schwer so einfach wegzubekommen, aber ich denke mal, dass sich das einpendelt (und in den 2 Jahren zum Auslandseinsatz gerufen zu werden, ist nicht so typisch. Die nehmen eher Zeitsoldaten, und ich meine bei einem Vortrag gehört zu haben, dass es zwar möglich ist, jedoch nur in manchen Fällen.

Die 2 Jahre sind glaube ich nur der FWD (Freiwillige Wehrdienst) und da ist es wie gesagt möglich, aber es werden denke ich Soldaten in den Auslandseinsatz geschickt, die mehr als 2 Jahre sich verpflichtet haben.

Du brauchst nicht so viel Angst um ihm haben, denn dann müsstest du ja auch Angst haben, wenn er vor die Tür geht. Ich sehe die Bundeswehr als Job wie viele andere (klar mit besonderen Komponenten, aber man macht da seinen Job und kommt nachhause)

Und meine Schwester hat auch nicht so eine große Angst um mich, also wirst du das auch schaffen:)

Hab ein schönes Wochenende und Kopf hoch:)

Kommentar von annyfragt ,

Bist du auch bei der Bundeswehr?

Kommentar von DerDonut ,

Ende des Jahres Zeitsoldat 4 Jahre Mannschaften. Also noch nicht, aber die Tests hab ich alle geschafft und ich warte nur noch auf meinen Einberufungsbeischeid:)

Ich denke mal deswegen, kann ich deine Sorgen gut nachvollziehen:)

Ich hab selber aber kaum bedenken, dass mir was passieren kann:)

Und das Thema Bundeswehr ist mir seit 10 Jahren bekannt und ich hab mich damit auseinander gesetzt. In den letzten paar Monaten mehr als davor (Ich musste ja gucken was ich da machen will :D)

Außerdem kenn ich ein paar Bundeswehrsoldaten und die sind alle normale Menschen wie du und ich und voralledem gesund:D

Antwort
von TheRisen, 21

Hey Kopf hoch, er kann im Ausland:

1) gute Dinge tun, die anderen Menschen das Leben retten.

Nicht viele Bundeswehr-Soldaten sterben (2016 bisher 1 und das Jahr ist bald zu ende) auch 2015 waren es nur 5 Stück von 3000.

2) Kann er auch als z.B. Dolmetscher/Arzt/Techniker zur Bundeswehr, was heißt das er nicht wie in den Filmen ständig in Lebensgefahr ist. Es hilft einfach über solche Sachen nicht nachzudenken, einfach davon ausgehen das ihm nichts passier (Ähnlich Schule:"Was wäre nur wenn ich genau das nicht gelernt hätte und die Mathearbeit dann verkackt hätte).

Außerdem hat dein Bruder ein Grund weiterzuleben, er hat Familie, Dich und wird sich nicht einfach mal so in Lebensgefahr begeben.

Antwort
von akkurat01, 16

Deine Angst ist zum Teil berechtigt.

Soldaten werden u.a. ausgebildet um zu töten. Das darf man nie vergessen.

Aber die Einsätze der Bundeswehr und dessen Verbündete dienen ausschließlich international abgestimmten Aktionen.

Das Risiko das dort etwas passiert ist nicht wirklich höher wie in der "normalen" Arbeitswelt. Unfälle können aber hier wie da passieren.

Aber die Sorge um Familienangehörige wird es immer geben. Egal was sie machen, ... Autofahren, Sport, ..

Antwort
von Orgrim, 16

Du tust mir wirklich sehr leid, dass du einen großen Bruder hast, der tatsächlich zur Bundeswehr möchte. Ich persönlich kann solche Leute absolut nicht verstehen. Gewalt ist nie eine Lösung. Damit schafft man nur neue Probleme.

Ich würde es ihm versuchen auszureden. Jedoch sind die Erfolgschancen dafür wohl eher gering.

Von daher kannst du nur hoffen, dass dein Bruder schon recht früh sehr negative Erfahrungen macht und dadurch dann zur Besinnung kommt. Aber bis dahin wird ein gewaltiges Risiko bestehen bleiben. Vor allem wenn er erst mal einen anderen Menschen getötet oder auch nur einen anderen Menschen real sterben gesehen hat, das wird ihn für immer verändern.

Versuche dich an deinen anderen Familienmitgliedern und deinen Freunden zu orientieren.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Von daher kannst du nur hoffen, dass dein Bruder schon recht früh sehr negative Erfahrungen macht

Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Gewalt ist nie eine Lösung. Damit schafft man nur neue Probleme.

Dann will ich dich mal mit einem Schlägertrupp diskutieren sehen, viel Spaß.

Es gibt Menschen auf der Welt, mit denen kann man nicht reden.

Kommentar von Orgrim ,

Bezüglich meiner Aussage:

Von daher kannst du nur hoffen, dass dein Bruder schon recht früh sehr negative Erfahrungen macht

Je länger jemand aktiv in der Bundeswehr im Einsatz ist, desto höher ist das Risiko, dass er dabei zu Tode kommt. Dies ist nun mal ein Fakt. Also kann man jedem nur Wünschen, dass er so früh wie möglich aus dem aktiven Dienst ausscheiden muss. Da der Bruder dies freiwillig wohl nicht tun wird, bleibt nur die Möglichkeit, dass er negative Erfahrungen sammelt, die ihn dazu bewegen, auszutreten.

Und nun zu deinem Kommentar:

Dann will ich dich mal mit einem Schlägertrupp diskutieren sehen, viel Spaß.
Es gibt Menschen auf der Welt, mit denen kann man nicht reden.

Klar gibt es Menschen, mit denen man nur schwer diskutieren kann. Aber weißt du wirklich, was deine Aussage dann im Endeffekt bedeutet? Du sagst also, dass man alle Menschen, mit denen man nur schwer diskutieren kann, einfach mittels Gewalt unterdrückt bzw. umbringt. Was bist du denn für einer?

Gewalt ist nie eine Lösung!

Es gibt immer einen friedlichen Weg. Oftmals ist man selbst bloß nicht bereit diesen zu gehen, da er zu lange dauert, zu schwierig ist oder von einem selbst zu große Opfer verlangen würde.

Wenn dein sogenannter Schlägertrupp vorbeikommt hast du mindestens drei Möglichkeiten:

  • Weglaufen
  • Denen geben was die wollen bzw machen was die wollen
  • Kämpfen

Und du willst mir sagen, dass Kämpfen der richtige Weg ist?

Kommentar von executiveNV ,

@orgrim ich hoffe du machst in deinem Leben sehr negative Erfahrungen, vlt kommst du ja zur Besinnung

Kommentar von DerDonut ,

Das kann nicht ernstgemeint sein:D "solche Leute" ? ernsthaft? "solche Leute" wollen nicht dahingehen, um Menschen zu töten oder um Gewalt anzuwenden. "solche Menschen" geben ihrem Land etwas zurück und "solche Leute" helfen in Krisensituationen auch in Deutschland aus (https://www.welt.de/regionales/bayern/article155907963/Bundeswehr-steht-bereit.h... / http://www.spiegel.de/panorama/bundeswehr-im-flut-einsatz-a-905183.html   nur als kleines Beispiel:) ).

Soldaten sind keine gewalttätigen Tötungsmaschienen, sondern normale Menschen, die einfach das Berufsfeld interessant fanden und auch andere Aufgabenfelder haben, als nur Menschen gewalttätig gegenüberzustehen.

Es gibt viel gewaltätigere Menschen die, z.B. auf Polizisten losgehen bei Demonstrationen und nicht ihren Dienst für Deutschland leisten. Ich bin keinesfalls verblendet oder dergleichen, ich finde es nur schade, dass der Bundeswehrsoldat runtergebrochen wird und nichtmal Anerkennung bekommt, obwohl er geschworen hat, Deutschland zu verteidigen und die Menschen die in Deutschland leben (und sogar andere Menschen wie z.B. Menschen in Auslandseinsätzen, welche beschützt wurden).

Kommentar von Orgrim ,

Bei einem Punkt hast du Recht und zwar dass Soldaten auch für friedliche Zwecke eingesetzt werden z.B. bei Katastrophen. Aber wenn jemand dabei helfen möchte, gibt es diverse bessere Organisationen wie das THW.

Aber was deinen Spruch angeht:

obwohl er geschworen hat, Deutschland zu verteidigen und die Menschen die in Deutschland leben

Dies ist ein Paradebeispiel für den ach so tollen Patriotismus. Sein Leben für das eigene Land zu geben. Was für ein gefährlicher Schwachsinn.

Was genau ist denn Deutschland?

Dies ist nicht leicht zu beantworten. Jedoch sollte gerade diese Frage bei der Entscheidung zur Bundeswehr zu gehen, die ganz zentrale Rolle spielen.

Denn was verteidige ich da eigentlich? Wofür gebe ich im Ernstfall mein Leben?

Ist Deutschland etwa nur eine willkürlich gezogene Linie auf der Landkarte?

Dies ist eine legitime Antwort auf die Frage. Aber niemand wird hoffentlich so dumm sein, für solch eine willkürliche Linie sein Leben zu geben oder einen anderen Menschen zu töten.

Also muss Deutschland mehr ausmachen.

Schauen wir uns jetzt also mal die von dir genannten Menschen an, die die Bundeswehr verteidigen soll.
Wer von denen wäre denn seinerseits bereit den anderen zu verteidigen?
Aber lassen wir mal den fehlenden Charakter vieler dieser Menschen außen vor.

Die meisten Menschen verbindet mit Deutschland gar nichts. All die Einwanderer aber auch die Auswanderer zum Beispiel. Dann noch all die Steuerbetrüger  und die Menschen, die einfach hier regelrecht ausgebeutet werden. Ich könnte diese Liste noch endlos fortsetzen. Es gibt nicht gerade viele Menschen, die wirklich hinter Deutschland und seinen Idealen stehen.

All diesen Menschen wäre es vollkommen egal, ob sie in Deutschland oder einem anderen Land leben würden. Hauptsache es geht ihnen dort besser.

Wenn jetzt z.B. eine feindliche Armee kommen würde und Deutschland angreift. Nur in ganz wenigen oder gar keinen Fällen hat es die feindliche Armee darauf abgesehen die Menschen reihenweise zu töten. Die wollen materielle Dinge wie Geld, Rohstoffe, Land, Sklaven, Macht, usw. Keine feindliche Armee wäre so blöd ohne Grund die Bevölkerung einfach so auszuschlachten, wenn die sich ohne Kampf ergeben würde.

Den meisten Menschen wäre es eh egal welche Personen gerade an der Macht sind. In ihrem Leben würde sich nicht viel ändern.

Und wie bereits Gandhi sagte, kann sich keine Regierung auf Dauer an der Macht halten, wenn sie gegen das Volk regiert. Sie wird auch ganz ohne Gewalt stürzen. Also wenn die neue Regierung schlechter als die alte ist, wird sie irgendwann stürzen. Wenn sie jedoch besser ist, dann ist doch alles gut.

Wenn man auf Gewalt verzichtet, kommen deutlich weniger Menschen dabei zu Tode. Klar wird auch dies nicht komplett ohne Tote ablaufen. Aber sich zu ergeben und erst gar nicht zu kämpfen ist die besser Wahl.

Wie also beschrieben haben die meisten Menschen nichts zu verlieren. Nur die aktuellen Machthaber, Unternehmensbosse und all diejenigen die Macht oder viele materielle Güter haben, haben was zu verlieren.

Und für diese Menschen ist jemand bereit zu kämpfen?

Das einzige was jetzt noch bleibt, weswegen man kämpfen könnte, wären die Ideal wie Freiheit usw.

Aber leider können Ideale/Ideen mittels Gewalt weder getötet, verteidigt oder unterdrückt werden. Solange es Menschen gibt, die diese Ideale im Herzen tragen und leben, werden sie nie aussterben. Selbst in den schlimmsten Diktaturen gibt es immer Menschen, die nach diesen Idealen streben und zwar auf friedliche Weise.

Ideale/Ideen können nur mit Worten bekämpft werden. Man muss die Herzen der Menschen gewinnen und sie davon überzeugen, dass es einen besseren Weg gibt. Ein unterdrücktes Volk einfach militärisch zu befreien und der Rest regelt sich dann von ganz alleine, wie dumm kann man nur sein, dies wirklich zu glauben?

Den Menschen muss gezeigt werden, dass es einen besseren Weg gibt. Sobald die Menschen davon überzeugt sind, können sie auf friedliche Weise die Machthaber bekämpfen.

Militär ist also nicht notwendig.

Kommentar von DerDonut ,

Ich habe jedoch ganz klar wenn man weiter liest geschrieben, dass die Bundeswehrsoldaten auch Menschen in anderen Ländern schützen.

Nehmen wir mal Afghanistan, wo mithilfe der Bundeswehr Schulen und Krankenstationen gebaut wurden, sowie Hilfskräfte ausgeblidet wurden, um die Menschen auch nach der Abrückung der Truppen zu beschützen.

Und in die Dörfer im Umkreis vom Stützpunkt, gehen Soldaten mit Sicherheit nicht aus Spaß, denn ihre Mission ist es eben Frieden in den Gebieten herzustellen.

Eine gewaltlose Welt ist sicherlich eine schöne Vorstellung, jedoch eher ein utopischer Gedanke. Menschen werden niemals friedlich sein und manche Konflikte lassen sich eben nicht nur friedlich lösen. Ghandi's Bewegung zur Unabhängigkeits Indens war ein guter Fall, ist jedoch einer von wenigen durchführbaren. Das funktioniert nicht immer.

Und wenn es diese willkürliche Linie nicht gäbe, woraus dann alle Länder bestehen, müsste ja Gleichheit unter allen bestehen, jedoch das ist ebendfalls ein utopischer Gedanke.

Würden sie zb. all ihren Besitz mit Menschen aus anderen Ländern teilen? Deutschland ist zwar eine fiktive Linie, (wenn man das Länderdenken runterbricht) ist aber der Grund warum wir soviel haben und andere weniger.

Ich für meinen Teil denke, dass sie nicht begeistert wären, wenn aufeinmal ein Soldat aus einem Land, welches Deutschland angreift,  in ihre Wohung/ ihr Haus kommt und ihnen einfach alles wegnimmt und sie wahrscheinlich auch Angst haben müssen. Für diesen Fall sind die Bundeswehrsoldaten auch da, dass es bei einem potentiellen Angriff nicht dazu kommt, dass Deutsche oder andere freiheitsdenkende Menschen Angst haben müssen um ihr Leben. Und sie sagten, dass es für Menschen nur wichtig ist, dass es ihnen gut gehe. Wenn jetzt aber das Regime doch Rohstoffe und Sklaven(!?) erbeutet, gehts den Menschen doch nicht mehr so gut und dann würde es sie doch interessieren, laut ihrer Argumentationsweise, dass es Menschen nur interessiert, wenn sie eben ein gutes Leben führen könnten

Und das Leute sich nicht für die Soldaten, oder für Deutschland interessieren ist schade. Wobei es jedoch auch für den Soldaten spricht, dass er trotzalledem im Ernstfall bei einem Angriff auf Deutschland sein Leben in Gefahr bringt, damit andere das nicht tun müssen.

Und mit Worten Dinge zu lösen wird nicht immer klappen, ich denke, dass z.B. die nationalsozialistische Diktatur damals in Deutschland nicht ohne Eingreifen der Alliierten Kräfte beseitigt hätte werden können, zumal Gegner des Regimes einfach umgebracht wurden.

Der Gedanke den sie haben, dass es friedliche Verhandlungen geben sollte ist ein guter, das will ich nicht dementieren, jedoch ist dieser Gedanke leider utopisch und nicht durchführbar. Es wird immer Aggressoren geben, welche (wie der IS) Menschen durch Gewalt in Gefahr bringen.

Militär ist für die heutige Zeit Notwendig, auch wenn es schade ist, dass sich Menschen bekriegen. Ich bin kein Kriegstreiber, sehe die Menschen aber realistisch und Menschen sind nunmal wie sie sind.

Einen schönen Abend und ein schönes Wochenende:)

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