Frage von pudge123, 39

Mein Bruder brichts Studium ab und meine Eltern müssen blechen?

Hey liebe Community. Mein Bruder (hat) seit Anfang Oktober in der technischen Universität Wien Architektur studiert. Heute, nach 3 Wochen, kommt er darauf dass es doch nichts für ihn ist und er lieber arbeiten gehen möchte. Meine Eltern haben ALLES bezahlt. Dabei haben sich an die 10.000 Euro angehäuft (1 Jahr Miete sind fix zu zahlen egal ob man nur 1 Tag oder wirklich 1 Jahr dort wohnen bleibt), dass heißt wenn er jetzt ,,zurück" zu uns kommt (knappe 300 Kilometer von Wien weg) müssen meine Eltern trotztem noch 1 Jahr Miete blechen. Dazu kommen noch jegliche Einrichtungen, die Wand wurde auch neu verstrichen (wenn man 6 Jahre in einer Wohnung verbringt sollte es ja schon gemütlich sein), Möbel blablabla. Dazu kommt noch das riesige Problem, dass er 3 Mitbewohner hat. Er und zwei andere davon haben sich dazu entschlossen doch arbeiten zu gehen. Der vierte tut mir jetzt auch unheimlich leid, die Miete betrug 1.200 Euro warm um den Dreh, schöne Kellerwohnung etc. Jetzt muss der vierte sich neue Mitbewohner suchen oder selber nach 1 Jahr ausziehen und sich was neues suchen (da 1.200 Euro schon ne heftige Summe für einen Studenten/dessen Eltern sind). Ich finde es irgendwie schon egoistisch von meinem Bruder und seinen 2 Freunden nicht nur den vierten so in Stich zu lassen, sondern auch noch die Eltern. Andererseits kann ich es ihnen auch nicht übel nehmen, da wenn es wirklich nicht so ist wie sie es sich gewünscht haben, warum sollten sie dann das restliche Leben unglücklich sein? Aber trotztem 10.000 Euro von den Eltern in den Sand zu stecken durch Bürokratie kosten, Mietkosten Einrichtungskosten und so weiter und so weiter ist schon eine Frechheit? Was meint ihr? Wie gesagt irgendwie mache ich meinem Bruder keine Vorwürfe da es ja sein Leben ist aber mir tun die Eltern und eben der vierte Mitbewohner leid die jetzt das alles zu tragen haben.

Antwort
von oelbart, 7

In Wien sollte es doch nicht so schwer sein, einen Nachmieter zu finden, und wenn die Bude frisch renoviert ist, lässt sich da sicher auch ein Abschlag rausholen. Die Möbel kann man auch mitnehmen oder eben wieder verkaufen.

Klar, da wird man nicht +-0 rauskommen, aber 10000 Verlust werdens wohl kaum werden. (aber bitte nochmal: Wie setzen die sich zusammen? Bei der Miete für eine Jahr komm ich auf rund 3600 Euro, da fehlen irgendwie noch ein paar Euros...habt ihr ne komplett neue Küche gekauft?)

Ach ja: Warum sucht er sich eigentlich nicht in Wien arbeit?

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 12

Nach drei Wochen schmeißt man nichts hin. Man muss den Dingen auch Zeit lassen.

Wie ihr allerdings für die Dinge auf deiner Liste auf 10.000 Euro kommt, erschließt sich mir nicht so ganz. Habt ihr die Einrichtung massschreinern lassen?

Du machst dazu Probleme, wo keine sind. Das Zimmer lässt sich untervermieten. Die Einrichtung wird er ja mitnehmen können. Oder weiterverkaufen. Eine Wohnung, die einem nicht gehört und von der man nicht sicher weiß, das man dort bleiben wird, renoviert man nicht teuer. 

Das ist halt das Lehrgeld, das ihr jetzt zahlt.

Antwort
von Borgler94, 9

es war ehrlichgesagt ziemlich dumm dass anzunehmen dass man 1 Javr fix zahlen muss... und dass im ersten Semester... also naja... "leid" tut mir der Mitbewohner ein bisschen, eure Eltern eher nicht so

Kommentar von pudge123 ,

Er hat schon 1 Jahr vorher zum Wohnung suchen angefangen, bis 2 Wochen vor Semesteranfang nichts gefunden, er hatte gerade nicht so die große Wahl. Ein anderer Vertrag kam für den Vermieter nicht in Frage (wahrscheinlich genau deswegen). Warum sollte er in den letzten 2 Wochen noch was finden wenn er 1 Jahr nichts findet? Das wäre zu riskant gewesen

Kommentar von Borgler94 ,

Wien... da findet man in Studentenheimen immer was leistbares .. ich glaub dass hatte andere gründe dass er das erst so spät 'gefunden' hat

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